Freitag, 15. Juni 2018: bei n-tv

Heute mit Michael Bauer und Judith Günther

22:47 Uhr

Naldo vergleicht Seleção mit Schalke

Zwei Vorlagen liefert Naldo in der abgelaufenen Saison - sieben Tore kamen obendrauf.
Zwei Vorlagen liefert Naldo in der abgelaufenen Saison - sieben Tore kamen obendrauf.(Foto: imago/Eibner)

Obwohl Naldo der torgefährlichste Bundesliga-Verteidiger der vergangenen Jahre ist, werden wir ihn nicht bei der WM sehen. Sein Herz brennt dennoch für sein Heimatland Brasilien und für seinen Klub Schalke 04, zwischen denen er einige Parallelen sieht:

  • "Brasilien macht es jetzt wie Schalke: Erst zählt die Defensive, dann wird schnell nach vorne gespielt. Wir kassieren kaum noch Gegentore, das kann bei der WM entscheidend sein", schrieb er auf "deichststube.de".
  • Der ehemalige Bremer und Wolfsburger traut der Seleção den WM-Titel zu Verantwortlich dafür: Trainer Tite. "Er ist ein toller Trainer. Tite ist wie ein Vater für die Spieler, weil er allen das Gefühl gibt, dass sie wichtig sind", meinte der Abwehrspieler.
  • Naldo wäre selbst gerne bei der WM in Russland dabei. "Ich kann nicht verstehen, dass ich nach meiner super Saison mit Schalke nie die Chance bekommen habe, mich in der Seleção zu beweisen", sagte der 35-Jährige. Tite habe mal in einem Interview seinen Namen erwähnt, "aber nie Kontakt zu mir aufgenommen.
21:43 Uhr

DFB verzichtet auf Abschlusstraining im Luschniki-Stadion

Der DFB fühlt sich in Watutinki wohl - und sieht keinen Grund, die anstrengende Fahrt nach Moskau auf sich zu nehmen.
Der DFB fühlt sich in Watutinki wohl - und sieht keinen Grund, die anstrengende Fahrt nach Moskau auf sich zu nehmen.(Foto: imago/Xinhua)

Bundestrainer Joachim Löw verzichtet vor dem WM-Spiel gegen Mexiko auf ein Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft im Moskauer Luschniki-Stadion. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Freitagabend mit. Statt einer Einheit am Samstagnachmittag (16.30 Uhr) am Ort des deutschen Auftaktspiels bereitet sich der Weltmeister in der Ruhe Watutinkis vor. Auf dem Trainingsgelände von ZSKA Moskau stimmt Löw seinen Kader auf die Partie am Sonntag gegen Mexiko ein. Dadurch erspart sich die DFB-Auswahl längere Fahrtzeiten durch den meist dichten Straßenverkehr in Moskau.

Wie es zwei Tage vor dem WM-Auftakt im DFB-Quartier zuging, hat der Kollege Christoph Wolf hier für Sie aufgeschrieben.

21:06 Uhr

Argentinien-Coach leakt einfach mal die Aufstellung

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Argentiniens Trainer Jorge Sampaoli hat einen Tag vor dem Auftaktspiel bei der Fußball-WM in Russland gegen Island einfach seine Startaufstellung in der Pressekonferenz vorgelesen. "Der Grund für die frühe Festlegung ist, weil wir wirklich wissen, was wir tun wollen. Wir haben heute schon mit unserer Startelf trainiert und ich halte es nicht für nötig, diese Informationen geheim zu halten", sagte der Coach einen Tag vor dem Aufeinandertreffen mit dem Debütanten am Samstag (15.00 Uhr/ZDF und im Liveticker bei n-tv.de) in Moskau.

Neben Superstar Lionel Messi darf Sergio Agüero in der Sturmspitze beginnen, Maximiliano Meza und Angel di Maria kommen auf der Außenbahn zum Einsatz. Im Tor setzt Sampaoli nach dem Ausfall von Stammkeeper Sergio Romero auf Willy Caballero. Island halte er für "ein starkes Team", sagte der frühere Nationaltrainer Chiles. Sampaoli erwartet, dass "es hart wird, sich Chancen zu erspielen". Verzichten wird der zweimalige Weltmeister auf Gonzalo Higuain und Paulo Dybala. "Wir müssen genau verstehen, was Messi braucht und er muss auch wissen, was seine Teamkameraden brauchen", betonte Sampaoli vor dem Auftakt.

20:22 Uhr

Real Madrid holt 17-jähriges Sturm-Talent für 45 Millionen Euro

Der nächste Neymar? Stürmer-Talent Rodrygo kommt vom FC Santos zu Real Madrid.
Der nächste Neymar? Stürmer-Talent Rodrygo kommt vom FC Santos zu Real Madrid.(Foto: imago/Agencia EFE)

Mal eine Meldung, die auch den eben erwähnten künftigen Coach freuen dürfte: Real Madrid hat sich das 17 Jahre alte Stürmer-Talent Rodrygo vom FC Santos gesichert. Der brasilianische Spitzenklub verkündete, dass sich der Linksaußen ab Juni 2019 dem Champions-League-Sieger anschließt. Nach brasilianischen Medienberichten zahlen die "Königlichen" 45 Millionen Euro für den Angreifer, fünf Millionen Euro dieser Summe sollen demnach an den Jung-Profi selbst gehen. Er erhält bei Real einen Vertag bis 2025.

20:11 Uhr

Kracher in Gruppe B: Zweimal Ronaldo-Wahnsinn und Spaniens Retour

Den Elfmeter tritt - na klar - der Chef persönlich.
Den Elfmeter tritt - na klar - der Chef persönlich.(Foto: REUTERS)

Was für ein Auftakt in Sotschi: Cristiano Ronaldo geht links im Strafraum an Spaniens Nacho vorbei, dann fällt er. Ein Elfmeter, den der Portugiese unbedingt wollte und auch bekommt. Da sah Nacho nicht gut aus. Anschließend tritt der Superstar von Real Madrid selbst an, Keeper De Gea ist ohne Chance. 1:0 für Portugal nach gerade einmal vier Minuten!

Update: Nach dem ersten Schock über den frühen Gegentreffer haben sich die Spanier gefangen. Diego Costa schüttelt Portugals Pepe mit einem harten (und grenzwertigen) Ellenbogencheck ab, dann ist der Weg zum Tor so gut wie frei. 1:1 nach 24 Minuten.

Update: Und nochmal Ronaldo zum 2:1 kurz vor der Pause! CR7 zieht einfach mal aus der Distanz ab, De Gea patzt fatal, die Kugel rollt ins Tor. Da hat der spanische Keeper kräftig mitgeholfen. Schon mit seinem ersten Treffer am heutigen Abend sichert sich Ronaldo übrigens einen weiteren Titel in seiner Sammlung: Er ist der vierte Spieler, der bei vier Weltmeisterschaften getroffen hat. Das war vorher nur Miroslav Klose, HSV-Idol Uwe Seeler und Brasiliens Legende Pelé gelungen.

Update: Eine Freistoß-Variante der Spanier geht perfekt auf: Wieder heißt der Torschütze Diego Costa - auch für ihn der zweite Treffer des Abends!

Update: Hier geht's jetzt Schlag auf Schlag - innerhalb von drei Minuten drehen die Spanier die Partie. Der Ball landet am Sechzehner bei Nacho, der zieht voll ab und knallt das Leder erst an den Innenpfosten, dann ins Tor. Damit macht der Verteidiger seinen Patzer gegen Ronaldo wieder wett.

Update: An diesem Abend gibt es nur einen Gewinner. Cristiano Ronaldo, der einen Gala-Freistoß zum 3:3-Endstand verwandelt. Was für ein Auftritt, was für eine Show.

Mehr zum Boss lesen Sie hier.

19:27 Uhr

Piqué bewahrt Ramos vor Maximal-Ausraster

Ramos ist mit der Entscheidung des spanischen Verbands, seinen künftigen Coach bei Real Madrid zu feuern, überhaupt nicht einverstanden.
Ramos ist mit der Entscheidung des spanischen Verbands, seinen künftigen Coach bei Real Madrid zu feuern, überhaupt nicht einverstanden.(Foto: imago/Marca)

Die Blitz-Entlassung von Spaniens eigentlichem Nationaltrainer Julen Lopetegui durch Verbandsboss Luis Rubiales schlägt weiter hohe Wellen. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht einmal mehr Kapitän Sergio Ramos, der zuletzt Schlagzeilen gemacht hatte, weil er Ägyptens Tor-Hoffnung Mohammed Salah beim CL-Finale mit einer unfairen Aktion außer Gefecht gesetzt hatte.

Ramos soll über die bevorstehende Entlassung von Loptegui so erbost gewesen sein, dass Gerard Piqué eingreifen musste. Wie spanische Medien berichten, hätten sich Ramos und Rubiales angebrüllt, der Profi von Real Madrid stand demnach kurz davor, seinen Verbandsboss zu attackieren. Piqué hätte schließlich schlimmeres verhindert.

Ramos selbst bemühte sich auf der Pressekonferenz vor dem Auftaktduell mit Portugal, Geschlossenheit zu demonstrieren. "Das sind keine schönen Zeiten. Lopetegui war Teil unserer Kampagne, aber die spanische Mannschaft ist wichtiger als einzelne Personen", sagte Ramos: "Je schneller wir uns wieder auf Fußball konzentrieren, desto besser." Man dürfe den in der WM-Geschichte einmaligen Vorfall "nicht als Entschuldigung" gelten lassen. "Dies ist eine Möglichkeit als Mannschaft zu wachsen. Wir haben noch immer den gleichen Traum wie vor zwei Tagen", so Ramos.

Wie nicht anders zu erwarten steht Ramos übrigens trotz des Trubels um seine Person in der Startelf:

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19:03 Uhr

Analysten: Diesen Spieler sollte Löw Özil vorziehen

Özil oder Brandt? Gegen Mexiko hat Bundestrainer Löw die Qual der Wahl.
Özil oder Brandt? Gegen Mexiko hat Bundestrainer Löw die Qual der Wahl.(Foto: imago/Hartenfelser)

Julian Brandt statt Mesut Özil: Geht es nach den Experten des Potsdamer Instituts für Spielanalyse, sollte Bundestrainer Joachim Löw im WM-Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag (17.00 Uhr MESZ/ZDF und im Liveticker bei n-tv.de) gegen Mexiko mit einer Überraschung aufwarten.

  • Die Analysten haben festgestellt, dass der Leverkusener Brandt mit Vorliebe den Pass vor dem eigentlichen Assist spielt, wie Steffen Görsdorf aus dem Potsdamer Team der Berliner Morgenpost sagte. Dieser tauche in der offiziellen Vorlagenstatistik zwar gar nicht auf, mache viele Tore aber erst möglich. "Wenn der Bundestrainer mutig ist, lässt er bei der WM Brandt anstelle von Mesut Özil spielen", sagte Görsdorf.
  • Die Experten haben in der Vergangenheit mit den Bundesligisten FC Augsburg und RB Leipzig zusammengearbeitet. Für die Deutsche Fußball Liga (DFL) verfassten sie den Definitionskatalog, der es möglich machte, offizielle Daten zentral zu erheben.
  • Özil steht wie Kumpel Ilkay Gündogan am Sonntag nach der Erdogan-Affäre besonders im Fokus. Seine jüngsten Knieprobleme hat er auskuriert. Dennoch sieht DFB-Direktor Oliver Bierhoff Bundestrainer Joachim Löw bei der Besetzung seiner Offensive vor einer "schwierigen Entscheidung".
  • Neben Özil kommen Marco Reus und Julian Draxler infrage, Thomas Müller und Timo Werner sind gesetzt.
18:35 Uhr

Federer spaziert in Stuttgart Richtung Nummer eins

(Foto: imago/Pressefoto Baumann)

Tennis-Star Roger Federer kann am morgigen Samstag beim Rasen-Turnier in Stuttgart den erneuten Sprung an die Spitze der Weltrangliste schaffen. Der Schweizer setzte sich gegen den Argentinier Guido Pella 6:4, 6:4 durch und zog ins Halbfinale ein. Mit dem erstmaligen Erreichen des Endspiels am Weissenhof würde der 36-Jährige vor den Spanier Rafael Nadal an die Spitze der Weltrangliste rücken. Sein nächster Gegner ist Nick Kyrgios. Dem 23 Jahre alten Australier stand Federer bislang zweimal auf der ATP-Tour gegenüber: Einmal hat er verloren, einmal gewonnen.

Rekord-Grand-Slam-Sieger Federer hatte vor dem mit 729.340 Euro dotierten Turnier eine mehr als zweimonatige Wettkampfpause eingelegt.

17:56 Uhr

Fifa wundert sich über leere Plätze in Jekaterinburg

(Foto: REUTERS)

Die Fifa untersucht den Grund für die zahlreichen freien Plätze beim Vorrundenspiel zwischen Uruguay und Ägypten (1:0) in Jekaterinburg. Bei einer Kapazität von 33.061 Zuschauern waren lediglich 27.015 Besucher im Stadion. "Vielleicht hat das Wetter den einen oder anderen abgeschreckt", sagte Alexej Sorokin, Generaldirektor des WM-Organisationskomitees, der Zeitung "Sport-Express". "Wir haben eine ausreichende Zahl von Karten verkauft: etwa 32.000. Vielleicht kommen die Fans ja noch."

Laut Fifa wurden 32.278 Karten abgesetzt. Warum deutlich weniger Zuschauer im Stadion waren als Tickets verkauft wurden, solle nun untersucht werden, teilte die Fifa auf Anfrage mit. Es könne diverse Gründe dafür geben, darunter "No Shows" am Tag des Spiels, also Ticketinhaber, die auf einen Besuch verzichteten.

17:40 Uhr

Rhein-Neckar Löwen bestätigten: Andresson wird Trainer

Kristjan Andresson
Kristjan Andresson(Foto: imago/Bildbyran)

Der Isländer Kristjan Andresson übernimmt ab der Saison 2019/20 das Traineramt beim Handball-Vizemeister Rhein-Neckar Löwen. Der 37-Jährige löst im kommenden Jahr Erfolgscoach Nikolaj Jacobsen ab, der sich ab diesem Zeitpunkt ausschließlich auf seinen Posten als dänischer Nationaltrainer konzentrieren wird. Andresson unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2022.

Der frühere Rückraumspieler trainiert derzeit noch die schwedische Nationalmannschaft, mit der ihm zuletzt die Qualifikation für die WM 2019 gelungen war. Andresson wird seine Aufgabe als Nationaltrainer nach seinem Amtsantritt beim zweimaligen deutschen Meister noch ein Jahr in Doppelfunktion ausüben. Im vergangenen Januar führte er Schweden in Kroatien zu EM-Silber.

17:17 Uhr

Nigerianer dürfen keine lebenden Hühner ins Stadion bringen

Super Eagles ohne Super-Chicken, jedenfalls in Kaliningrad.
Super Eagles ohne Super-Chicken, jedenfalls in Kaliningrad.(Foto: imago sportfotodienst)

Und was bringen Sie so als Glücksbringer mit ins Stadion? Teddybärchen? Glücksfeuerzeug? Jedenfalls vermutlich kein lebendiges Federvieh, wie das die Nigerianer gerne tun (würden). Das allerdings wird es bei der WM in Russland erstmal nicht geben.

Die Fans dürfen zu den Spielen ihrer Nationalmannschaft keine lebenden Hühner mit ins Stadion bringen. Das teilten die Behörden von Kaliningrad (früher Königsberg) mit. Nigeria bestreitet am Samstagabend (21.00 Uhr MESZ im Liveticker bei n-tv.de) in der Ostsee-Exklave gegen Kroatien das erste Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft. Fans aus Nigeria hätten beantragt, Hühner mit zum Spiel zu bringen. "Wir haben ihnen gesagt, dass sie auf keinen Fall mit lebenden Hühnern durchgelassen werden", sagte Andrej Jermak, Tourismusminister des Gebiets Kaliningrad, der Agentur Interfax zufolge. Wenn die Nigerianer ihr Team an einem anderen Ort anfeuern wollen, würden ihnen die Behörden sagen, wo sie sich Hühner kaufen könnten, sagte Jermak. "Wir sind bereit, den exzentrischsten Bitten nachzukommen."

Hühner, bemalt in den Nationalfarben grün und weiß, sind für viele Fans der nigerianischen "Super Eagles" ein traditioneller Glücksbringer. Aber schon bei der WM 2010 in Südafrika mussten einige Nigerianer auf ihre Hühner verzichten.

16:37 Uhr
16:16 Uhr

Besserwisser-Fakten: Iran reist ungeschlagen nach Russland

  • Noch nie gewann Marokko das Auftaktspiel bei einer WM (2 Remis, 2 Niederlagen).
  • Marokko blieb als einziges Team in den sechs Spielen der entscheidenden Gruppenphase der afrikanischen WM-Qualifikation ohne Gegentor.
  • Der Iran blieb auf dem Weg nach Russland in der Qualifikation ungeschlagen (12 Siege, 6 Remis) und blieb in 14 der 18 Partien ohne Gegentor.
  • Marokkos Trainer Hervé Renard coacht erstmals ein Team bei einer WM. Er ist der einzige Trainer, der mit zwei verschiedenen Nationen den Afrika-Cup gewann (2012 mit Sambia und 2015 mit der Elfenbeinküste).
15:34 Uhr

Medien: Ronaldo muss 18,8 Millionen Euro Steuern nachzahlen

Für Ronaldo und seine Portugiesen steht am Abend das schwere WM-Gruppenspiel gegen Spanien an.
Für Ronaldo und seine Portugiesen steht am Abend das schwere WM-Gruppenspiel gegen Spanien an.(Foto: dpa)

Kurz vor dem WM-Auftakt der portugiesischen Nationalmannschaft droht nach dem Trainer-Rauswurf der Spanier das nächste iberische Beben. Wie "El Mundo" berichtet, muss Superstar Christiano Ronaldo 18,8 Millionen Euro an die spanischen Behörden nachzahlen. Der 33-jährige Profi von Real Madrid soll außerdem wegen Steuerhinterziehung zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt worden sein. Diese müsse Ronaldo aber nicht antreten, da er nicht vorbestraft ist.

  • In dem Bericht heißt es, der Portugiese habe einen Vergleich mit der Staatsanwaltschaft geschlossen. So habe er erreicht, dass die Betrugsvorwürfe reduziert werden. Ihm werde nun nicht mehr vorgeworfen, 14,7 Millionen Euro hinterzogen zu haben, sondern nur noch 5,7 Millionen Euro. Der Rest der Summe seien Strafzahlungen und Zinsen. Angeblich soll Ronaldo nun noch fordern, dass die zweijährige Haft- in eine Geldstrafe umgewandelt wird.
  • Ronaldo wird vorgeworfen, zwischen 2011 und 2014 insgesamt 150 Millionen Euro auf Offshore-Konten auf den British Virgin Islands geparkt zu haben. Im Zuge der Football-Leaks-Enthüllungen, an denen der "Spiegel" und "El Mundo" mitgewirkt haben, waren die dubiosen Steuertricks enthüllt worden.
  • Am Abend (20 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) trifft Ronaldo in der Gruppe B mit Europameister Portugal auf den früheren Weltmeister Spanien.

Mehr zu Ronaldo und seinem Steuer-Dribbling lesen Sie hier auf n-tv.de.

15:00 Uhr

Lottner überrascht beim Tennis-Turnier in 's-Hertogenbosch

Tennisspielerin Antonia Lottner ist beim WTA-Turnier in 's-Hertogenbosch eine Überraschung gelungen. Die 21-Jährige aus Düsseldorf, als Qualifikantin ins Hauptfeld einzogen, gewann ihr Achtelfinale gegen die an Position zwei gesetzte Belgierin Elise Mertens 7:5, 6:3. Dagegen kam für Mona Barthel in Nottingham das Aus.

Lottner verwandelte nach 1:48 Stunden den Matchball. In der Runde der letzten Acht bekommt es die Nummer 148 der Welt mit der ungesetzten Victoria Kuzmova aus der Slowakei zu tun. Die deutsche Fed-Cup-Spielerin Lottner steht erstmals in diesem Jahr in einem Viertelfinale.

Barthel scheiterte in Nottingham an Vorjahressiegerin Donna Vekic. Die 27-Jährige unterlag der an Position sechs gesetzten Kroatin im Viertelfinale nach 77 Minuten 5:7, 1:6. Die Weltranglisten-117. Barthel, beim Rasentunier in der Vorbereitung auf die All England Championships in Wimbledon einzige Deutsche, hatte im Achtelfinale die an zwei gesetzte Slowakin Magdalena Rybarikova besiegt.

14:43 Uhr
13:58 Uhr

Islands Trainer verzichtet auf Pub-Besuch vor dem Spiel

'Kein Bier vor vier' für Trainer Heimir Hallgrimsson.
'Kein Bier vor vier' für Trainer Heimir Hallgrimsson.(Foto: imago/Xinhua)

Es gibt den Moment, da muss man mit bestimmten Traditionen brechen. Islands Fußball-Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson tut das vor dieser Weltmeisterschaft. Er verzichtet vor dem ersten WM-Spiel auf einen Besuch bei den Fans im Pub

  • "Das Spiel ist zu früh. Ich werde davor nicht in einen Pub gehen", sagte Hallgrimsson vor dem Duell mit Argentinien. Anpfiff in Moskau ist am Samstag um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr).
  • Üblicherweise geht der Zahnarzt vor Länderspielen immer in eine Kneipe zu den Fans und berichtet von der Aufstellung und der Taktik für das Spiel. "Das ist nur möglich, weil wir so wenige sind und uns deswegen besser kennen und mehr vertrauen", sagte Hallgrimsson.
13:10 Uhr

WM-Aus für Costa Ricas Linksverteidiger Matarrita

Ronald Matarrita
Ronald Matarrita(Foto: imago/Alterphotos)

Vor dem Auftaktmatch gegen Serbien ist für Costa Ricas Linksverteidiger Ronald Matarrita der WM-Traum geplatzt. Der 23-Jährige vom US-Klub New York City FC hatte vor Tagen im Training eine Muskelverletzung im rechten Bein erlitten, die trotz intensiver Behandlung nicht ausheilte. Kenner Gutierrez vom heimischen Erstligisten Alajuelense wurde bereits nachnominiert.

Costa Rica, das sich bei der WM 2014 in einer schweren Gruppe vor Uruguay, Italien und England durchgesetzt hatte und letztlich erst von den Niederlanden im Viertelfinale im Elfmeterschießen gestoppt worden war, trifft nach dem Auftaktspiel am Sonntag gegen Serbien in der Gruppe E noch auf WM-Favorit Brasilien (22. Juni) und die Schweiz (27. Juni).

12:45 Uhr
12:06 Uhr

Russische Fans veranstalten Autokorso mit Braunbär

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Russland steht bei furchtsamen Ausländern im Ruf, dass dort immer noch Bären durch die Städte laufen. Bei den Jubelfeiern nach dem russischen WM-Auftaktsieg  ist tatsächlich eines der Symboltiere des Landes durch die Straßen von Moskau gefahren worden.

  • Auf der Rückbank eines grünen Oldtimers saß ein dressierter Braunbär, tutete in eine Vuvuzela und animierte mit erhobenen Pfoten die Passanten zum Klatschen.
  • Videos der Aktion stießen im Internet teils auf Begeisterung, teils auf Entrüstung: Die Zurschaustellung sei Tierquälerei. Den Aufschriften auf dem Oldtimer nach scheint der Bär häufiger in Moskau unterwegs zu sein - vermutlich als Einnahmequelle für seinen Besitzer.
11:35 Uhr

Hannovers Füllkrug forciert Wechsel nach Gladbach

14 Treffer gelangen Niclas Füllkrug in der abgelaufenen Saison.
14 Treffer gelangen Niclas Füllkrug in der abgelaufenen Saison.(Foto: imago/Nordphoto)

Stürmer Niclas Füllkrug soll sich nach Informationen der "Bild"-Zeitung gegen einen Verbleib beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 entschieden haben. Der 25-Jährige sieht seine Zukunft beim Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach. Die Gladbacher sollen angeblich ihr Angebot in den nächsten Tagen noch aufstocken. Im Gespräch sind bis zu 15 Millionen Euro.

96-Präsident Martin Kind ist indes gegen einen Verkauf von Füllkrug. Hannovers erfolgeichster Angreifer der vergangenen Saison gilt als Identifikationsfigur bei den Fans. Füllkrug hatte in der vergangenen Saison 14 Bundesliga-Treffer erzielt. Er besitzt in Hannover noch einen Vertrag bis 2020. Um ihn zu halten, könnte möglicherweise sein Kontrakt verlängert und sein Gehalt aufgebessert werden.

11:03 Uhr
10:41 Uhr

Alonso startet in Le Mans von der Pole Posititon

Fernando Alonso (l.) mit seinen Teamkollegen Kazuki Nakajima und Sebastien Buemi.
Fernando Alonso (l.) mit seinen Teamkollegen Kazuki Nakajima und Sebastien Buemi.(Foto: imago/PanoramiC)

Ein ehemaliger Weltmeister der Formel 1 stellt sich an, auch in einer anderen Wagenklasse ein historisch gewichtiges Rennen zu gewinnen. Fernando Alonso greift beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans von der Pole Position aus an.

  • Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Kazuki Nakajima (Japan) und Sebastien Buemi (Schweiz) erzielte der Spanier bei dem Klassiker die schnellste Zeit im Qualifying. Nakajima, ebenfalls von 2007 bis 2009 in der Formel 1 unterwegs, fuhr die starke Ausgangsposition für Toyota Nr.8 heraus.
  • Alonso will die Triple Crown des Motorsports gewinnen: Triumphe beim Grand Prix von Monaco, in Le Mans und bei den Indy 500, wo er im vergangenen Jahr debütiert hatte. Nur der Brite Graham Hill hat dieses Kunststück bislang vollbracht. Das Rennen in Le Mans startet am Samstag (15 Uhr).
10:07 Uhr

Hexenmeister sagt deutsche Auftakt-Niederlage voraus

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Erst ein Stachelschwein, jetzt ein mexikanischer Hexenmeister. Die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko am Sonntag scheint unausweichlich:

  • Mexikos selbst ernannter Oberster Hexenmeister hat einen Sieg für die El Tri gegen Deutschland vorausgesagt. Er ordne an, dass das mexikanische National-Team die ersten vier Partien gewinnen und einen sehr guten Platz erreichen werde, sagte Antonio Vázquez Alba umnebelt von Rauch in Mexiko-Stadt.
  • Für das Spiel gegen Deutschland sagte er ein Ergebnis von 1:0 voraus. Die mexikanische Mannschaft werde allerdings nicht Weltmeister. Im Viertelfinale wird nach seinen Angaben Schluss sein.
  • Der Weltmeister komme aus einem romanischen Land. Es könnte Brasilien, Portugal oder Spanien werden, so der "Brujo Mayor" - allerdings sei der WM-Sieger nicht aus Europa, so Vázquez Alba.
Video

 

09:59 Uhr

Saudische Fußballfans nach Auftaktpleite geschockt

Nach der 0:5-Pleite im WM-Eröffnungsspiel gegen Russland schwanken die Fußballfans Saudi-Arabiens zwischen Ernüchterung und Schock. "Eine blasse Leistung und eine heftige Niederlage", titelte die Nachrichtenseite Okaz und schrieb in Anlehnung an die Trikotfarbe weiter: "Nicht einmal die größten Pessimisten haben eine so schwere Niederlage der saudischen Grünen erwartet."

Die Zeitung "Al-Watan" sprach von einem "schmerzhaften Sturz". Der oberste Sportfunktionär des islamisch-konservativen Königreichs kündigte unmittelbar nach dem Spiel an, sein Land wolle eine neue Fußballgeneration aufbauen. Dafür sollten Nachwuchsfußballer für eine Profiausbildung ins Ausland geschickt werden, sagte der Chef der saudischen Sportbehörde, Turki Al al-Scheich.

09:02 Uhr

Barcelona mit Interesse an deutschem Nationalspieler

Soll das Iniesta-Erbe antreten - Ilkay Gündogan.
Soll das Iniesta-Erbe antreten - Ilkay Gündogan.(Foto: imago/Team 2)

Der FC Barcelona sucht einen Nachfolger für Andres Iniesta. Den spanischen Nationalspieler zieht es nach Japan. Ersetzen soll ihn laut "Bild"-Zeitung ein deutscher Nationalspieler.

Ilkay Gündogan soll auf der Liste der Kandidaten für die Nachfolge Iniestas stehen. Der spanische Fußball-Meister beschäftigt sich demnach erneut mit einem möglichen Transfer des Mittelfeldspielers von Manchester City, der schon 2016 dicht vor einem Wechsel zu den Katalanen stand.

Zuletzt waren die Bemühungen der Katalanen gescheitert, den französischen Topstürmer Antoine Griezmann von Atletico Madrid nach Barcelona zu locken.

08:43 Uhr

US Open: Kaymer und Woods starten miserabel

Hinterhergucken half nix in Southampton. Martin Kaymer spielte nur eine 83 auf dem 70er-Kurs.
Hinterhergucken half nix in Southampton. Martin Kaymer spielte nur eine 83 auf dem 70er-Kurs.(Foto: imago/ZUMA Press)

Deutschlands Spitzengolfer Martin Kaymer ist miserabel in die US Open gestartet, auch Superstar Tiger Woods hat schon fast alle Siegchancen auf der Auftaktrunde verspielt. Der frühere Weltranglistenerste Kaymer spielte auf dem Par-70-Kurs in Southampton eine 83 und liegt damit auf dem geteilten 148. Platz unter 156 Startern. Woods liegt mit 78 Schlägen auf Rang 101.

In Führung liegt nach den ersten 18 Löchern ein Quartett mit den Amerikanern Scott Piercy, Russell Henley und Dustin Johnson sowie dem Engländer Ian Poulter, die jeweils mit einer 69 ins Klubhaus kamen.

08:06 Uhr

Neymar: "Bin bester Spieler der Welt, aber nur weil ..."

Wer ist der beste Spieler der Welt? Eine Frage, die viele Fans spaltet - und ins Messi- oder Ronaldo-Lager pilgern lässt. Brasiliens Superstar Neymar macht jetzt noch ein drittes Fass auf und ordnet sich den beiden dennoch unter:

  • "Bei aller Bescheidenheit, ich bin heute der beste Spieler der Welt. Aber nur weil Messi und Ronaldo sind von einem anderen Planeten sind", sagte Neymar im Interview mit dem Youtube-Kanal Desimpedidos.
  • Dabei wolle der 26-Jährige in diesem Jahr nicht der Beste sein, sondern den WM-Titel. Die WM zähle in dieser Saison auch mehr als die Champions League, erklärte der Brasilianer.
  • Für den WM-Auftakt gegen die Schweiz versprach Neymar auch gleich ein Tor.

Und wer ist der Beste? Nehmen Sie doch an der kurzen Umfrage teil:

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07:38 Uhr

Zum WM-Wochenende winkt Grillwetter

Dem Eröffnungsspiel gestern folgen heute direkt drei Begegnungen. Zuerst geht es nach Jekaterinburg zur Partie zwischen Ägypten und Uruguay. Hier sorgt ein zeitweise kräftiger westlicher Wind für eher frische Bedingungen bei 13 Grad.

Weiter nach St. Petersburg, wo Marokko und Iran gegeneinander antreten. Zum Anpfiff erwarten die Akteure neben einigen Auflockerungen am Himmel trocken-warme 24 Grad.

Das Fischt-Stadion in Sotschi.
Das Fischt-Stadion in Sotschi.(Foto: dpa)

Die letzte Spielstätte ist zugleich die Südlichste: Sotschi am Schwarzen Meer. Im 47.659 Zuschauer fassenden "Fischt-Stadion" treffen in der Abendbegegnung Portugal und Spanien aufeinander. Das könnte definitiv eine heiße Begegnung werden. Und da will offensichtlich auch das Wetter nicht hinten an stehen und bringt es tagsüber in den Bereich der Hitzemarke von 30 Grad. Am Abend kühlt es sich dann zwar auf um die 25 Grad ab. Jedoch sind in eher schwüler Luft Schauer und Gewitter nicht auszuschließen.

Und wenn Sie heute daheim am Abend den Grill zum Fussball in den Betrieb nehmen wollen, dann sind die Aussichten hierfür ebenfalls nicht schlecht. Entlang der Landesmitte könnte es ganz vereinzelt ein paar Tropfen geben. Ansonsten bleibt es aber trocken bei Temperaturen von 17 bis 21 Grad.

Übrigens: wenn Sie mehr zu den Wetterbedingungen aller Spielstätten wissen möchten, dann finden Sie hier eine Rundreise durch die Stadien und Städte der WM.

Ihr Björn Alexander

07:00 Uhr

Iberischer Gipfel und die Schulter des Pharaos

Guten Morgen zusammen!

Die Fußball-WM ist angerollt - und wie. Gastgeber Russland fegte gleich mit 5:0 über Saudi-Arabien hinweg und macht Lust auf mehr. Mehr Infos und Nachrichten zur Endrund gibt's auch heute wieder bei n-tv.de. Lohnenswert ist da unsere Multimedia-Geschichte zum Gastgeberland: Wie handhabt die Fifa das Turnier, welche Rolle spielen Sanktionen gegen Russland und was sagen Menschen, die Putin nicht so toll finden - das alles können Sie hier nachlesen.

Beide werden heute spielen: Sergio Ramos und Mohamed Salah - allerdings nicht gegeneinander.
Beide werden heute spielen: Sergio Ramos und Mohamed Salah - allerdings nicht gegeneinander.(Foto: imago/VI Images)

Über den Tag verteilt gibt es aber noch weitere WM-Geschichten, die Sie lesen sollten. In seinem WM-Daily schaut Christian Bartlau auf die heutigen Spiele. Die da wären:

  • Die Schulter des Pharaos gegen den Beißer von Salto: Ägypten trifft in Jekaterinburg auf Uruguay (Anpfiff 14 Uhr).
  • Zuckerfest in St. Petersburg: Marokko und Iran spielen gegeneinander (17 Uhr).
  • Iberisches Gipfeltreffen: Portugal und Spanien messen sich in Sotschi (20 Uhr).

Dazu nimmt uns Ben Redelings wieder mit auf seine WM-Zeitreise. Er blickt auf das Jahr 2010 zurück - als Nordkorea für Freudentränen sorgte. Die deutsche Nationalmannschaft hält um 11.30 Uhr eine Pressekonferenz ab. Auch darüber werden wir berichten.

Neben der Fußball-WM in Russland findet aber auch noch anderer Sport statt:

  • Die Tour de Suisse geht in die 7. Etappe von Eschenbach nach Arosa (12 Uhr).
  • Die Golfer bestreiten Tag zwei bei den US Open.
  • In Köln wird der Botschafter für die Handball-WM 2019 vorgestellt (14 Uhr).

Ein volles Programm erwartet uns. Mein Name ist Michael Bauer. Bei Fragen oder Anregungen können Sie mich unter michael.bauer[at]nama.de erreichen. Kommen Sie gut in den Tag.