Aaron Hunt wartet auf die eine letzte Chance - sonst ist Schluss mit Profifußball
Der vereinslose Profifußballer Aaron Hunt hält sich für neue Vertragsangebote weiter fit. "Ich trainiere so, dass ich bei einem interessanten Angebot direkt zusagen kann", sagte der ehemalige Kapitän des Hamburger SV der "Bild"-Zeitung. Der 35-jährige Hunt kann auf 286 Profieinsätze bei Werder Bremen, 153 beim Hamburger SV und 24 beim VfL Wolfsburg zurückblicken. Nach der Spielzeit 2020/21 wurde sein Vertrag beim HSV nicht verlängert.
"Mein Fitness-Zustand ist gut. Nur das Mannschaftstraining fehlt mir", sagte der dreimalige Nationalspieler, der bis zu drei Stunden am Tag im Kraftraum und auf dem Platz trainiert. Allerdings will Hunt den großen Aufwand nicht mehr allzu lange betreiben: "Ich warte, bis das Transferfenster Ende Januar geschlossen wird. Wenn bis dahin nichts kommt, beende ich meine Karriere."
Keine Gnade für Russlands Leichtathleten
Russlands Skandal-Leichtathleten bleiben weiterhin gesperrt. Auf dem Kongress des Weltverbandes World Athletics (WA) wurde die seit November 2015 wegen des massiven Dopingskandals geltende Suspendierung verlängert. Der russische Leichtathletik-Verband RUSAF habe nach wie vor nicht alle Kriterien für eine Wiederaufnahme erfüllt, stellt Rune Anderson, Vorsitzender der Russland-Taskforce, in seinem jüngsten Bericht fest.
Die verhängte Strafe über fünf Millionen Dollar plus 1,3 Millionen Dollar an weiteren Kosten, habe die RUSAF mittlerweile aber bezahlt. Zudem erkannte Anderson unter der neuen Verbandspräsidentin Irina Priwalowa "stetige Fortschritte" und Veränderungen hin zu "einer neuen Kultur, die die Dopingpraktiken der Vergangenheit generell ablehnt".
Aber es gebe "in der russischen Leichtathletik immer noch Menschen, die diese neue Kultur nicht angenommen haben", heißt es im Bericht. Zudem wies der Norweger auf den "besorgniserregenden" Zustand der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA hin, die ebenfalls weiterhin gesperrt ist. Russische Leichtathleten werden derzeit von der unabhängigen Integritätskommission (AIU) des Weltverbandes getestet.
Video: Motorradfahrer rast von 135 Meter hoher Klippe
Tom Pagès überschreitet immer wieder die Grenzen seines Motocross-Sports. Sein jüngster Stunt katapultiert den Freestyler hoch hinaus. Über eine Rampe rast er von einer 135 Meter hohen Klippe, überschlägt sich und stürzt im freien Fall.
Klub an Saudi-Arabien verkauft: Chef der Premier League tritt zurück
Der zuletzt in die Kritik geratene Premier-League-Chef Gary Hoffman gibt im Januar seinen Posten an der Spitze der englischen Fußball-Profiliga auf. Der 61-Jährige war wie der gesamte Ligaverband unter Beschuss geraten, weil er die Übernahme des Erstligisten Newcastle United durch ein Konsortium aus Saudi-Arabien genehmigt hatte.
"Es war ein Privileg, die Premier League durch die vergangenen beiden Saisons zu führen", sagte Hoffman, der nur 18 Monate im Amt war. Hoffman habe die Liga "durch die herausforderndste Periode in ihrer Geschichte" geführt, hieß es in einer Mitteilung der Premier League. Die Kontroverse um Newcastle wurde darin nicht erwähnt.
Köln-Trainer Baumgart nimmt Söders Impf-Vorschlag auseinander
Trainer Steffen Baumgart vom Bundesligisten 1. FC Köln hat mit Unverständnis auf Markus Söders Vorstoß zu einer Impfpflicht bei Profifußballern reagiert. "Ich finde die Politiker super. Warum finde ich Politiker super? Weil sie es immer drehen, wie sie es wollen", sagte der 49-Jährige, den mehrere Kölner Medien zitierten. "Ich weiß gar nicht, wie viel Mal Herr Söder seine Meinung geändert hat. Ich habe das Gefühl, dass es da keine klare Meinung gibt, sondern diese immer so gedreht wird, wie sie für die Öffentlichkeit gerade gebraucht wird."
Bayerns Ministerpräsident Söder hatte zuletzt bei "Bild" geäußert: "Ich bin dafür, dass wir über eine Impfpflicht in den Bereichen nachdenken, wo wir ohnehin nur 2G haben. Ich denke, es wäre ein gutes Signal, dass wir so etwas auch für den Fußballbereich diskutieren, als Signal der Einheit zwischen Fans und Spielern."
Baumgart kritisiert einen solchen Vorstoß als eine von vielen Richtungsänderungen innerhalb der Corona-Politik. "Warum sollte eine Impfpflicht für Spieler eingeführt werden, wenn wir es nicht einmal schaffen, diese bei Pflegepersonal, das tagtäglich am Menschen arbeitet, einzuführen? Ich finde, wir sollten darüber nachdenken. Und wenn wir schon darüber nachdenken, dann wäre es vielleicht auch wichtig, Pflegekräfte dementsprechend zu bezahlen."
"An die tollen Hater und Wettsüchtigen": Darts-Profi macht Drohungen öffentlich
Der beste deutsche Darts-Profi Gabriel Clemens hat nach seiner Grand-Slam-Niederlage gegen Fallon Sherrock Anfeindungen gegen sich beklagt. Auf Instagram schrieb der 38 Jahre alte Saarländer "an die tollen Hater, Wettsüchtigen usw.": "Manchmal wäre es besser, man würde mal nachdenken, bevor man manche Sachen schreibt oder einfach mal darüber nachdenken, wie man sich selbst fühlen würde, wenn man bedroht wird oder Dir und deiner Familie schlimme Dinge gewünscht werden!!!"
Clemens hatte sein Spiel gegen die Engländerin Sherrock mit 3:5 verloren und war damit überraschend in der Vorrunde ausgeschieden, obwohl er zuvor zwei Gruppenspiele gewonnen hatte. Für seine Gegnerin hatte der Deutsche nur Lob übrig. "Ich kann eigentlich nicht mehr machen, als den Hut vor @fsherrock zu ziehen und zu gratulieren!!!", schrieb Clemens. 141 und 170 Punkte unter Druck auszuwerfen, sei "einfach Chapeau".
Zweiter Spieler zieht bei ATP Finals vorzeitig zurück
Stefanos Tsitsipas ist der zweite Tennisprofi, der seine Teilnahme an den ATP Finals in Turin vorzeitig beenden muss. Den 23 Jahre alten French-Open-Finalisten aus Griechenland plagen Ellbogenschmerzen, und er wird schon heute Abend (21 Uhr/Sky) das geplante Duell mit dem Norweger Casper Ruud nicht mehr bestreiten. Als Ersatzmann wird der Brite Cameron Norrie ins Feld rutschen und gegen Ruud antreten.
Zuvor hatte auch schon der Italiener Matteo Berrettini aufgrund von Bauchmuskelproblemen zurückziehen müssen. Landsmann Jannik Sinner rückte nach und sorgte mit einem klaren Zweisatzerfolg gegen den Polen Hubert Hurkacz für Verzückung beim Turiner Publikum.
Drittliga-Spitzenreiter meldet massiven Corona-Ausbruch
Bei Fußball-Drittliga-Tabellenführer 1. FC Magdeburg greift das Coronavirus massiv um sich. Wie der FCM mitteilte, haben sich 13 Spieler infiziert und nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Magdeburg in eine häusliche Quarantäne begeben. Diese Maßnahme gilt auch für die direkten Kontaktpersonen. Das Ligaspiel am kommenden Samstag beim FSV Zwickau ist nach Rücksprache mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) abgesagt worden. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
Beim FCM sind nach Klubangaben alle Spieler geimpft oder genesen. Bisher gab es deshalb ausschließlich milde Krankheitsverläufe. "Obwohl alle Spieler geimpft oder genesen waren, kam es zu diesen Durchbrüchen. Wir planen zeitnah Auffrischungs-Impfungen, sogenannte Booster-Impfungen, für die Mannschaft", sagte Sportchef Otmar Schork. Für die kommenden Tage ist eine weitere umfangreiche PCR-Testung für die gesamte Mannschaft, den Trainerstab und das direkte Mannschaftsumfeld geplant.
Nach doppeltem Knochenbruch: Seidel dachte mit 23 ans Karriereende
Deutschlands beste Shorttrackerin Anna Seidel hat nach ihrem schweren Sturz im März, bei dem sie sich das Schien- und das Wadenbein gebrochen hatte, vorübergehend an ein vorzeitiges Karriereende gedacht. "Eigentlich dachte ich, ich bin ein superpositiver Mensch, der sich nicht runterziehen lässt. Aber das war echt tough. Ich hätte nie gedacht, dass ich da mal reinrutsche. An einen Punkt komme, wo ich super 'down' und deprimiert bin. Und kurz davor bin, zu sagen: Ich lasse es", sagte Seidel im "FAZ"-Interview. Unter anderem die Arbeit mit zwei Mentaltrainern half der 23-Jährigen aus dem Tief. Sie habe die Kurve gekriegt und "Methoden gelernt, mich da rauszuziehen. Das hat mich reifen lassen", sagte Seidel.
Die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) bleibt Seidels großes Ziel. Die halbe nationale Norm hat Seidel bereits erfüllt. Sie müsse "noch zweimal in den Top 15 sein oder einmal in den Top acht. Ich war jetzt einmal Neunte. Jetzt muss ich das in den europäischen Wettbewerben noch mal schaffen. Das ist das große Ziel", sagte Seidel.
Toni Kroos verkündet: Felix Kroos wechselt nach Casting in die Bezirksliga
Eigentlich hat Felix Kroos seine Karriere im vergangenen Sommer beendet. Weil sein Bruder Toni - ja genau, der von Real Madrid - allerdings etwas gestichelt hatte über die Bequemlichkeit des 30-Jährigen, hat dieser nun einen Klub gefunden. Allerdings nicht einfach irgendeinen, wie die beiden über ihren gemeinsamen Podcast "Einfach mal luppen" verkündeten. Denn nach der Ankündigung hatten sich diverse Amateurvereine aus Berlin und Brandenburg gewissermaßen beworben, um den jüngeren Kroos von sich zu überzeugen.
"So hat sich in meiner Karriere noch kein Verein um mich bemüht", sagte Felix Kroos daher, als er bekannt gab, künftig für den FSV Fortuna Pankow 46 in der Bezirksliga aufzulaufen. Ein erster Einsatz ist für das Frühjahr 2022 geplant, danach wolle er Klub "so gut wie es meine beruflichen Herausforderungen zulassen" unterstützen. Toni Kroos betonte außerdem, dass es nicht einfach nur um einen Verein gegangen sei: "Als internationaler Fußballprofi vergisst man manchmal, wie wichtig Sportvereine und wie wichtig der Amateur- und Breitensport in Deutschland sind - nicht nur für unseren Sport, sondern auch für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt."
Diese 13 Mannschaften haben sich schon für die WM qualifiziert
Die Niederlande und Argentinien haben ihr Ticket zur Endrunde der Fußball-WM 2022 in Katar (21. November bis 18. Dezember) gelöst. Damit stehen 13 WM-Teilnehmer fest. Durch ein 2:0 (0:0) im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen steht die Oranje-Mannschaft von Bondscoach Louis van Gaal als Sieger der Gruppe G fest. Der zweimalige WM-Champion Argentinien um Superstar Lionel Messi qualifizierte sich in der Südamerika-Ausscheidung mit einer Nullnummer im Clasico gegen Brasilien in San Juan.
Die bisher feststehenden Teilnehmer für die WM 2022 im Überblick:
Gastgeber: Katar
Europa: Deutschland, Dänemark, England, Frankreich, Belgien, Kroatien, Schweiz, Serbien, Spanien, Niederlande
Südamerika: Brasilien, Argentinien
WM-Ticket im Rollstuhl: Van Gaal "kann nicht allzu viele Emotionen zeigen"
In seiner Ära als Bayern-Trainer jubelt Louis van Gaal stets ausgelassen. Auf einer Pressekonferenz erklärt der jetzige Coach der Niederlande nach der gelungenen WM-Qualifikation, warum ihm die Freude diesmal nicht anzusehen ist. Doch ein echtes "Feierbiest" kann auch Party machen, ohne sich zu bewegen.
Bericht: Drei neue Corona-Fälle beim FC Bayern
Niklas Süle ist aufgrund seiner Corona-Infektion noch in Quarantäne - und es scheint, als drohe dem FC Bayern der Ausfall des nächsten Verteidigers wegen eines positiven Tests auf Covid-19. Die "Bild" berichtet, dass gestern Nachmittag drei Personen von der Mannschaft isoliert werden mussten. Demnach handelt es sich um Rechtsverteidiger Josip Stanisic, Teammanager Bastian Wernscheid sowie ein weiteres, namentlich nicht genanntes Mitglied aus dem Staff.
Immerhin: Anders als beim Fall Süle muss dem Bericht zufolge niemand als Kontaktperson in Quarantäne. Joshua Kimmich, Jamal Musiala und Serge Gnabry - die unwidersprochenenen Meldungen zufolge nicht geimpft sind -, hatten sich erst kürzlich aus der Quarantäne freigetestet, aber offenbar keinen Kontakt zu den drei Infizierten.
Matthäus: Hummels hat im DFB-Team keinen Platz
Deutschlands Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht für Rio-Weltmeister Mats Hummels aktuell keinen Platz im deutschen WM-Aufgebot. Auch die Teenager Florian Wirtz und Karim Adeyemi würde der Weltmeisterkapitän von 1990 derzeit nicht mit nach Katar nehmen. Das schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne.
Hummels hatte in den sieben Länderspielen unter Bundestrainer Hansi Flick gefehlt, in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen. Matthäus sieht nur zwei Spieler von Borussia Dortmund bei der WM-Endrunde (21. November bis 18. Dezember 2022): Marco Reus und Emre Can. Insgesamt machte der 60-Jährige einen gesunden Konkurrenzkampf in der Nationalmannschaft aus, "auf jeder Position haben wir zwei, drei richtig starke Spieler und keiner kann sich ausruhen", schrieb Matthäus.
Portugiese segelt per Kite quer über den Atlantik
Franciso Lufinha will zeigen, was mit erneuerbaren Energien alles möglich ist. Dazu hat der Portugiese sich viel vorgenommen. Er will von Lissabon einmal über den Atlantik in die Karibik segeln. Sein Reisemittel: Ein Boot, das nur von einem Kite gezogen wird.
Die schnellste Frau Deutschlands fährt jetzt Bob
Leichtathletin Alexandra Burghardt steht vor ihrem Debüt als Bobanschieberin. Wie das Online-Portal "leichtathletik.de" berichtete, plant die aktuell schnellste deutsche Sprinterin den ersten Start mit Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) beim Weltcup am 28. November in Innsbruck. Die Olympia-Halbfinalistin mit der Sprint-Staffel von Tokio ist im Jahr 2021 mit 11,01 Sekunden die schnellste 100-Meter- Zeit der deutschen Frauen gerannt. Am kommenden Wochenende fährt Jamanka in Innsbruck aber noch mit Anschieberin Kira Lipperheide (TV Gladbeck).
Wenn der Einstand für Burghardt im Zweierbob mit Weltklassepilotin Jamanka gelingen sollte, wäre für die 27-Jährige von der LG Gendorf Wacker Burghausen sechs Monate nach den Tokio-Spielen auch ein Start bei den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) nicht ausgeschlossen.
Das ist Deutschlands Topscorer im Länderspieljahr
Mittelfeldspieler Leon Goretzka vom FC Bayern hat sich etwas überraschend im abgelaufenen Länderspieljahr zum Topscorer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gekrönt. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler sammelte insgesamt neun Torbeteiligungen (zwei Treffer, sieben Vorlagen) in seinen zwölf Einsätzen im zurückliegenden Kalenderjahr für das DFB-Team. Der frühere Bochumer und Schalker ließ mit seiner beeindruckenden Ausbeute alle deutschen Offensivspieler hinter sich, darunter auch seine Bayern-Teamkollegen Serge Gnabry, Thomas Müller sowie Leroy Sané.
Ebenfalls in die Top 10 des Scorer-Rankings schafften es BVB-Kapitän Marco Reus, die England-Legionäre Kai Havertz, Timo Werner und İlkay Gündoğan sowie Robin Gosens, der in der italienischen Serie A bei Atalanta Bergamo sein Geld verdient. Insgesamt absolvierte das DFB-Team 2021 wettbewerbsübergreifend 16 Partien und erzielte dabei 50 Treffer.
Nie wieder Wimbledon? Noch hofft Tennis-Legende auf ein Wunder
Roger Federer hat kaum Hoffnung, bei seinem Lieblingsturnier in Wimbledon im kommenden Sommer antreten zu können. "Die Wahrheit ist, dass ich unglaublich überrascht wäre, wenn ich in Wimbledon schon wieder spielen würde", sagte der 40 Jahre alte Rekordsieger des Turniers in einem Interview mit dem Schweizer Tagesanzeiger: "Australien kommt überhaupt nicht infrage. Das ist aber auch keine Überraschung für mich. Bereits vor der Operation wussten wir, dass danach eine monatelange Pause nötig würde." Federer erholt sich derzeit von seiner dritten OP am rechten Knie seit 2020. Unter anderem wurde der Meniskus genäht. "Und die Ärzte nutzten die Gelegenheit, um auch meinen Knorpel zu behandeln", erklärte der gebürtige Basler: "Die Kombination dieser beiden Eingriffe erfordert Geduld und Vorsicht."
Seine primäre Motivation für den Eingriff war es laut eigener Angabe, sich für sein normales Leben wieder in Form zu bringen. "Was meine sportlichen Ambitionen angeht, könnte man die so zusammenfassen: Ich möchte noch einmal sehen, was ich als Tennisprofi leisten kann", sagte der 20-malige Grand-Slam-Sieger, der in dieser Statistik mit Rafael Nadal (Spanien) und Novak Djokovic (Serbien) auf einer Stufe steht. Wann er noch einmal auf die Tour zurückkehrt, ist aktuell völlig offen. "Ja, und wenn man es genau nimmt, macht es keinen großen Unterschied, ob ich 2022 oder erst 2023 zurückkehre, mit 40 oder 41 Jahren. Das ist egal", sagte Federer: "Um es klar zu sagen: Meine Welt wird nicht zusammenbrechen, wenn ich nie wieder einen Grand-Slam-Final bestreite. Aber es ist mein ultimativer Traum, nochmals zurückzukehren." Er glaube an "diese Art von Wunder".
Ex-DFB-Spieler findet Bayern-Dominanz "grausam"
Aus Sicht des früheren Fußball-Nationalspielers Stefan Kießling wird auch in diesem Jahr der deutsche Meister FC Bayern München heißen. "An die Bayern kommt im Moment niemand ran. Das ist grausam für die Liga, aber ich befürchte, dass das erst mal auch so bleiben wird", sagte Kießling den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Selbst wenn die Bayern wirklich einmal schwächelten, sei die Chance zumindest in den vergangenen Jahren nicht genutzt worden, "sondern die anderen sind dann eher sogar selbst gestrauchelt. Die sind einfach weiter als wir, aber das ist nicht nur unser Problem."
Bayerns wilder Transfer-Kampf um Chelsea-Star
Die Personalien Antonio Rüdiger, Serge Gnabry und Kingsley Coman sorgen beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern für reichlich Arbeit. Zudem haben die Münchner noch eine offene Planstelle. Dass der FC Bayern Antonio Rüdiger vom FC Chelsea auf dem Zettel hat, ist ein offenes Geheimnis, angesichts der Rahmendetails aber auch nur die logische Folge. Mit 28 Jahren befindet sich Rüdiger im besten Fußball-Alter, die Vita des Innenverteidigers weist zudem massig Einsätze in gleich drei Top-Ligen (Deutschland, Italien, England), der Champions League sowie bereits 49 Länderspiele auf. Dass Rüdigers Vertrag im Sommer 2022 ausläuft, dürfte allerdings das ausschlaggebende Argument für die Münchner sein.
Die Chancen der Münchner sind laut "Sport Bild" allerdings wohl überschaubar. Rüdiger bevorzuge den Verbleib in London, wo er sich total wohlfühle, so der Bericht. Dass der FC Chelsea dem Verteidiger bei einer Verlängerung "nur" 8,5 Millionen Euro bieten soll, empfindet Rüdiger demnach jedoch als "Schlag ins Gesicht". Überzeugen ließe sich der gebürtige Berliner dem Sportmagazin zufolge, Bayern könnte die Summe demnach auch durchaus offerieren. Auch an den Personalien Kingsley Coman (Vertrag bis 2023) und Serge Gnabry (Vertrag bis 2023) wird gearbeitet. Die Situation der beiden Flügelspieler ist allerdings wohl sehr unterschiedlich. Während die Gespräche über eine Verlängerung mit Gnabry laufen sollen und Vollzug 2022 erwartet wird, liegen die Verhandlungen mit Coman dem Bericht zufolge "auf Eis". Ein Wechsel im Sommer 2022 sei allerdings "kein Thema", heißt es.
Mehr aus der manchmal wunderbaren Welt der Gerüchte gibt es hier bei sport.de
Kanada auf dem Weg zur Fußballmacht: Sensations-Sieg gegen Mexiko
Die kanadische Fußball-Nationalmannschaft darf weiter von ihrer ersten WM-Teilnahme seit 36 Jahren träumen. Das Team um Bayern Münchens Alphonso Davies besiegte Mexiko am Dienstag in Edmonton mit 2:1 (1:0). Durch den Erfolg sprang Kanada an die Spitze der Qualifikationsgruppe Nord-und Mittelamerikas. Nach acht Spielen führen die Kanadier mit 16 Punkten vor den USA (15 Zähler).
Cyle Larin (45.+2/52.) schoss Kanada gegen die Mexikaner mit einem Doppelpack zum Sieg, Hector Herreras (90.) Anschlusstreffer kam zu spät. Sollte den Kanadiern die Qualifikation für die WM 2022 in Katar gelingen, wäre es erst die zweite Teilnahme nach 1986 in Mexiko. Die USA hatten sich früher am Dienstag nur mit einem 1:1 (1:1)-Remis von Jamaika getrennt. Hinter den US-Amerikanern liegt Mexiko mit 14 Punkten auf dem letzten direkten WM-Qualifikationsrang.
Ungeimpfter Kimmich darf nicht ins Bayern-Hotel
Bereits am Freitagabend (20:30 Uhr) trifft der FC Bayern in der Fußball-Bundesliga auf den FC Augsburg. Dabei gastieren die Münchner zuvor im Hotel "Maximilian's". Die ungeimpften Spieler um Joshua Kimmich müssen allerdings draußen bleiben. Das berichtet die "Bild". Demnach werden Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Jamal Musiala und Eric Maxim Choupo-Moting, die bislang allesamt nicht gegen das Coronavirus geimpft seien sollen, nicht mit der Mannschaft in das Hotel reisen.
Grund dafür ist die in Bayern geltende 2G-Regel, die nur geimpften oder genesenen Personen den Zugang in Beherbergungsbetriebe erlaubt. "Es gibt keine Ausnahmeregel. Bei uns dürfen nur Geimpfte oder Genesene ins Haus", bestätigte ein Hotel-Mitarbeiter gegenüber dem Boulevardblatt. Joshua Kimmich hatte zuletzt verraten, noch nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein, schloss dies für die Zukunft allerdings auch nicht aus.
Boris, der Film: Legendärer Wimbledon-Sieg bald im TV
Der überraschende Triumph von Tennis-Legende Boris Becker 1985 in Wimbledon kommt als Spielfilm ins Fernsehen. Am 16. Dezember strahlt RTL um 20.15 Uhr "Der Rebell - Von Leimen nach Wimbledon" aus, bei dem die "phänomenale Erfolgsgeschichte des jüngsten Wimbledonsiegers" der Geschichte nacherzählt wird. Becker war bei seinem Sieg bei dem legendären Grand-Slam-Turnier erst 17 Jahre alt.
Der Film zeige die "Kompromisslosigkeit des Profisports, den harten Kampf nach oben" und gebe "Einblicke in die Psyche und das Leben eines Jungen, der schon früh zum Tennis-Idol aufsteigt und mit dem plötzlichen Ruhm umgehen muss". Grundlage ist das Buch "Ich bin ein Spieler: Das Leben des Boris Becker" von Fred Sellin. Als Boris Becker wird Schauspieler Bruno Alexander zu sehen sein.