Mittwoch, 18. März 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & Torben Siemer
22:53 Uhr

Medien: Real Madrid plant Abschied von Topverdiener

Real Madrid will sich offenbar vom walisischen Fußball-Nationalspieler Gareth Bale trennen. Wie die Zeitung „Marca“ berichtet, soll der 30-Jährige in den Planungen von Trainer Zinedine Zidane keine Rolle mehr spielen und trotz eines Vertrages bis 2022 den Verein notfalls sogar ablösefrei verlassen, wenn kein Klub bereit sei, Bales hohe Gehaltsforderungen zu erfüllen. Bale, der zu den bestverdienenden Profis in Spanien zählt, stand in der wegen des Coronavirus unterbrochenen Saison nur in 13 Pflichtspielen in der Startelf auf dem Platz, bestritt im Jahr 2020 gar nur drei Partien und hat seit September nicht mehr in der spanischen Liga getroffen. Sein Agent Jonathan Barnett machte jedoch deutlich, dass sein Mandant nicht daran interessiert ist, den Verein zu verlassen.

22:36 Uhr

Olympia austragen? "Das ist einfach nur dumm"

Der frühere Spitzensportfunktionär Clemens Prokop hat IOC-Präsident Thomas Bach für dessen zögerliche Haltung in der Coronakrise heftig kritisiert. "Ich halte Thomas Bach als Krisenmanager für ungeeignet, weil er nicht die erforderlichen Entscheidungen trifft", sagte Prokop der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten: "Das IOC betreibt derzeit jedenfalls das Gegenteil von einem verantwortungsvollen Krisenmanagement."

Prokop, 16 Jahre lang Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), sagte zudem: "Ich halte die derzeitige Handlungsweise des IOC unter Aspekten der Vernunft für nicht nachvollziehbar. Es ist nicht nur naiv, sondern einfach nur dumm, so zu tun, als ob sich die Coronakrise in den nächsten vier Monaten weltweit erledigt haben könnte." Das IOC hält trotz aller Kritik und Bedenken an der Austragung der Sommerspiele in Tokio vom 24. Juli bis 9. August fest. Prokop glaubt, es sei im Sinne der Athleten, "endlich auszusprechen, dass die Verlegung der Olympischen Spiele alternativlos ist".

22:02 Uhr

Spanischer Erstligist testet Spieler nicht auf Coronavirus

Der spanische Fußball-Erstligist Real Valladolid verzichtet auf Coronatests bei seinen Spielern. "Die Liga hat die Tests zur Verfügung gestellt. Wir haben sie aus medizinischen und sozialen Gründen nicht gemacht. Kein Spieler hat Symptome. Andere benötigen diese Tests dringender", sagte Vorstandssprecher David Espinar. Angesichts der Corona-Pandemie ruht auch in Spanien der Spielbetrieb.

21:45 Uhr

Deutscher Trainer muss auf 50 Prozent des Gehalts verzichten

Der schottische Fußballklub Heart of Midlothian, bei dem der deutsche Trainer Daniel Stendel unter Vertrag steht, kürzt in Folge der Coronavirus-Pandemie die Gehälter. Das gab Klubbesitzerin Ann Budge bekannt. In einem offenen Brief bat sie Spieler, Trainerpersonal und andere Mitarbeiter darum, bis auf Weiteres auf die Hälfte ihres Lohns zu verzichten. Budge reagierte damit auf finanzielle Einbußen durch die Einstellung des Ligabetriebs aufgrund der Coronavirus-Krise. "Es wird keine Einnahmen von Spielen und allen damit verbundenen Geschäftsströme geben, während der Fußball ruht", erklärte Budge in der Mitteilung, die auf der Vereinswebsite von Heart of Midlothian veröffentlicht wurde.

"Wenn ich nicht absolut überzeugt wäre, dass das für eine nachhaltige Zukunft unsere Geschäfts notwendig ist, hätte ich unsere Angestellten nicht darum gebeten, diese Einschneidungen hinzunehmen." Sollten 50 Prozent des Gehalts bei Mitarbeitern unter dem Existenzminimum liegen, soll die Reduzierung bei den Betroffenen geringer ausfallen.

21:20 Uhr

Berühmtestes 24-Stunden-Rennen bekommt neues Datum

Auch das traditionsreiche 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. Wie die französischen Organisatoren mitteilten, soll die 88. Auflage des Langstreckenklassikers nach derzeitigem Planungsstand vom 16. bis 20. September stattfinden.

Ursprünglich sollte vom 10. bis 14. Juni auf dem 13,5 Kilometer langen "Circuit des 24 Heures" gefahren werden. Bereits zuvor war das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verschoben worden. Das traditionsreichste deutsche Langstreckenrennen wird statt im Mai nun vom 24. bis 27. September und damit eine Woche nach dem Rennen von Le Mans ausgetragen.

20:22 Uhr

EM-Absage bringt dänischen Coach wohl um Weltrekord

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Hareide weiß, dass es gerade wichtigere Dinge als Fußball gibt.

(Foto: imago images/Inpho Photography)

Die Verlegung der Fußball-EM auf das Jahr 2021 bringt den dänischen Nationaltrainer Age Hareide um die Europameisterschaft-Teilnahme. Hareides Vertrag läuft nur bis 31. Juli 2020, als sein Nachfolger ab August steht der frühere Mainzer Bundesliga-Coach Kasper Hjulmand bereits seit Sommer 2019 fest. "Die ganze Welt ist zum Stillstand gekommen, die Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze, werden krank und sterben. Dass ich die EM verpasse, ist dagegen eine Kleinigkeit", sagte der Norweger, der seit 2016 im Amt war: "Es ist ärgerlich, aber die Situation ist für viel mehr Menschen ärgerlich."

Hareide qualifizierte sich mit den Dänen für die WM 2018, wo seine Mannschaft im Achtelfinale am späteren Zweiten Kroatien scheiterte (2:3 i.E.), sowie für die Europameisterschaft. Mit dem 66-Jährigen auf der Bank hat Dänemark keines seiner jüngsten 34 Länderspiele (über 90 bzw. 120 Minuten) verloren. Die Auswahl ist damit nur noch einen Sieg vom Weltrekord entfernt. Diesen halten laut Fifa Brasilien (1993 bis 1996) und Spanien (2007 bis 2009) mit 35 Spielen ohne Niederlage.

19:58 Uhr

Ex-Spieler wettern gegen DFB-Entscheidung um Ehrenkarten

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Jürgen Kohler fühlt sich nicht wertgeschätzt.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Die Zeiten von Ehrenkarten für ehemalige Fußball-Nationalspieler bei Länderspielen und dem DFB-Pokalfinale sind offenbar vorbei. Die "Sport Bild" berichtete von einem entsprechenden Schreiben des DFB. Offensichtlich wäre mit der bisherigen Praxis die Gemeinnützigkeit des größten Sportfachverbandes der Welt (7,131 Millionen Mitglieder) gefährdet.

  • Statt Freikarten wurden den ehemaligen Spielern VIP-Tickets mit 30 Prozent Rabatt angeboten. Als Begründung wurde angegeben, dass es eine Betriebsprüfung und "fachliche Diskussionen mit externen Beratern" gegeben habe: "Augenmerk lag dabei auf der Risikominimierung für den DFB e.V., um nachhaltig den Status der Gemeinnützigkeit zu sichern."
  • Weiter heißt es in dem Brief, der sich auf eine Entscheidung des DFB-Präsidiums beruft, "dass die Mitglieder im Klub der Nationalspieler aus den oben aufgeführten Gründen leider künftig nicht mehr pauschal zu DFB-Veranstaltungen eingeladen werden können".
  • Einige Spieler reagierten mit Unverständnis. "Ein absolutes Unding. Es geht mir dabei nicht um Freikarten, sondern für mich ist das eine Frage der Wertschätzung. Das Schreiben kommt mir scheinheilig vor", wetterte der ehemalige Welt- und Europameister Jürgen Kohler.
  • "Mein erster Gedanke war, als ich die Mail las: Dann gehe ich gar nicht mehr zu Länderspielen!", wurde Andreas Brehme (59), der Siegtorschütze per Foulelfmeter im WM-Finale 1990 gegen Argentinien (1:0) in Rom, zitiert.
19:16 Uhr

Dieser Sport verlegt seine Partien einfach ins Internet

Große Turniersäle sind wegen Corona tabu - aber die Premiere der deutschen Internet-Schachmeisterschaften läuft online wie geplant auf vollen Touren. "Das ist natürlich ein Zufall vom Timing her. Aber viele Vereine und Landesverbände bieten jetzt Turniere im Internet an", sagte Ullrich Krause, Präsident des Deutschen Schachbunds. Angesichts der grassierenden Corona-Epidemie und der damit verbundenen Zwangspause des Sports sei das Internet "eine echt gute Option". Die ersten Online-Meisterschaften haben bei den Schachspielern guten Zuspruch gefunden. "Da sind wirklich Top-Leute aus der Nationalmannschaft am Start", sagte DSB-Chef Krause. Die ersten beiden von vier Qualifikations-Turnieren - mit bislang insgesamt rund 450 Teilnehmern - sind ausgespielt.

Die Zwischenrunde ist für Ende März geplant, das Finale soll im Rahmen des deutschen Schach-Meisterschaftsgipfels am 9. Mai in Magdeburg stattfinden. Falls dies aufgrund der aktuellen Corona-Krise nicht möglich ist, soll Plan B greifen. "Dafür findet sich dann im Online-Schach sicher auch eine andere Lösung", sagte Turnierdirektor Frank Jäger.

18:39 Uhr

Röhler verliert die Lust auf Olympia

Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler hat sich angesichts der Coronakrise gegen ein Festhalten am geplanten Termin für die Sommerspiele in Tokio ausgesprochen. "Eine Vorbereitung unter normalen Umständen ist nicht möglich. In manchen Ländern gibt es derweil keine Einschränkungen. Da gibt es einfach unterschiedliche Voraussetzungen. Deshalb würde ich mich über eine Verschiebung der Olympischen Spiele freuen, um die Ausgangslage für alle auf null zu setzen", sagte Röhler dem Portal Sportbuzzer. Das Beharren des IOC auf der Austragung der Spiele vom 24. Juli bis 9. August sieht Röhler "kritisch": "In vielen Verbänden wurden die Qualifikationskriterien bereits vereinfacht, weil in der Leichtathletik die wenigsten schon qualifiziert sind. Ich sehe allerdings derzeit keine Grundlage für einen fairen sportlichen Vergleich - und das sollen die Olympischen Spiele sein? Ich kenne viele Sportler, die nicht richtig trainieren können." Dem 28-Jährigen ist durchaus bewusst, dass eine vorläufige Absage Tokio hart treffen würde. "Ich weiß allerdings auch, was finanziell an den Spielen hängt. Auch emotional wäre es für die Japaner ein herber Schlag", sagte Röhler.

18:00 Uhr

Trotz Brause-Geld: Auch RB Leipzig droht finanzieller Engpass

Selbst der finanzstarke Fußball-Bundesligist RB Leipzig sieht durch die Spielpause in der Coronakrise einen Existenzkampf auf sich zukommen. "Auch bei uns drückt der Schuh", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff : "Jeder, der immer noch glaubt, dass Red Bull jedes Loch stopfen kann, der hat unseren Weg nicht verstanden. Auch wir kommen irgendwann in eine Situation, dass wir das wirtschaftlich nicht auffangen können."

Deshalb leitete RB in den vergangenen Tagen Maßnahmen ein, die "drastische Einsparungen, Kürzungen und Streichungen von Investitionen und Kampagnen" beinhalteten, berichtete Mintzlaff. Sein oberstes Ziel sei es, dass niemand der über 400 Mitarbeiter "seinen Arbeitsplatz verliert". In diesem, nächsten und übernächsten Monat könne man noch "die Gehälter pünktlich überweisen", so Mintzlaff, aber das sei bei einem längeren Bundesligaausfall fraglich.

17:03 Uhr

Flörsch kritisiert: Renn-Cockpits werden vererbt

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Rennfahrerin Sophia Flörsch hat erneut die aus ihrer Sicht fehlende Chancengleichheit im Motorsport kritisiert. Die 19 Jahre alte Münchnerin, die in diesem Jahr in der Formel 3 antreten will, monierte bereits mehrfach, dass Frauen in der Rennsportszene nicht die gleichen Möglichkeiten bekommen wie Männer. In einem Interview der "Sport Bild" legte Flörsch nach und haderte mit der Art und Weise, wie ihrer Meinung nach Talente gefördert werden.

  • "Der Formelsport ist geprägt von 'der Sohn von...', der Neffe von...'. Tatsächlich vererbt werden Geld, Partnerschaften und Kontakte", sagte sie. "Kurz: Vererbt werden eine privilegierte Ausbildung und Topcockpits."
  • Flörsch wurde vor allem bekannt, weil sie nach einem schrecklichen Unfall im November 2018 nach nur knapp vier Monaten Pause ihr Comeback gegeben hatte.
  • Bei dem Crash in Macau hatte die Münchnerin eine Fraktur des siebten Halswirbels erlitten. In zwei bis drei Jahren will sie in der Formel 1 antreten, so Flörschs Plan.
  • "Eine Frau kann Formel-1-Rennen gewinnen", meinte sie: "Da gehe ich jede Wette ein."
16:41 Uhr

FC Chelsea stellt Ärzten und Co. ein Hotel bereit

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Was bei Cristiano Ronaldo leider nur eine Falschmeldung war, macht der FC Chelsea nun wahr: Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie stellen der englische Fußballklub und sein russischer Inhaber Roman Abramowitsch dem britischen Gesundheitsdienst NHS ein Hotel zur Verfügung.

  • Für mindestens zwei Monate sollen Ärzte, Ärztinnen und Krankenpflegekräfte kostenlos im Millennium Hotel wohnen dürfen, das direkt neben dem Stadion Stamford Bridge steht. Das gab der FC Chelsea bekannt.
  • Die Initiative kommt demnach von Abramowitsch, der auch die Kosten für die Unterbringung der NHS-Mitarbeiter übernehmen will.
  • "Viele der medizinischen Mitarbeiter werden in langen Schichten arbeiten und möglicherweise nicht nach Hause fahren können, oder sie hätten lange Wege zurückzulegen", hieß es in der Klubmitteilung. "Eine Unterkunft vor Ort trägt dazu bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden dieser wichtigen Mitarbeiter in dieser kritischen Zeit zu erhalten."
15:56 Uhr

Europas Leichtathletik-Chef Hansen erleidet Schlaganfall

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Ende Februar war Hansen zu Gast bei den deutschen Hallen-Meisterschaften

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Svein Arne Hansen, Präsident des europäischen Leichtathletik-Verbandes European Athletics, hat einen Schlaganfall erlitten und wird auf der Intensivstation eines Krankenhauses in seiner norwegischen Heimat behandelt. Dies teilte der Verband mit. Demnach haben die Ärzte noch keine detaillierte Prognose über die Genesung des 73-Jährigen abgegeben. Hansen soll aber mindestens eine weitere Woche im Krankenhaus bleiben und sich danach einer umfassenden Rehabilitationsphase unterziehen. Hansen, der dem Kontinentalverband seit 2015 vorsteht, sei im Hospital ebenfalls auf das Coronavirus getestet worden, die Tests seien aber negativ ausgefallen.

14:06 Uhr

Hertha entscheidet: Nouri hat keine Zukunft als Trainer

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Alexander Nouri sollte sich schonmal einen neuen Job suchen.

(Foto: dpa)

Womöglich rettet ihn bis dahin nur die Spielpause aufgrund des Coronavirus? Alexander Nouri hat keine Zukunft als Trainer von Fußball-Bundesligist Hertha BSC. Wie Geschäftsführer Michael Preetz in einem Podcast der "Bild"-Zeitung bestätigte, wird der Interimscoach nicht über den Sommer hinaus bei den Berlinern in der Verantwortung stehen.

  • Nouri, zuvor Co-Trainer, hatte am 11. Februar nach dem überraschenden Rücktritt von Jürgen Klinsmann übergangsweise als Chef übernommen.
  • "Es ist unser Ziel, dass wir gemeinsam in dieser Konstellation diese Saison idealerweise zu Ende spielen wollen, um dann für die neue Saison ab dem 1. Juli 2020 eine neue Entscheidung auf der Cheftrainer-Position zu treffen", sagte Preetz.
  • Nouri hat in vier Liga-Spielen seit dem Klinsmann-Aus fünf Punkte geholt und liegt mit der Hertha bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang auf Tabellenplatz 13.
  • Als Wunschlösung auf der Berliner Bank wird länger schon Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac gehandelt, auch über ein Engagement von Bruno Labbadia wurde spekuliert. Aktuell befindet sich die Mannschaft nach einem positiven Coronafall in Quarantäne.
13:26 Uhr

Uefa-Boss zweifelt am regulären Saisonende

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Aleksander Ceferin hat gestern erst die EM verschoben.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Champion League? Europa League? Uefa-Präsident Aleksander Ceferin hat Zweifel daran, dass die Saison 2019/20 im europäischen Fußball abgeschlossen werden kann. "Für die Wettbewerbe ist es sicherlich das Beste", sagte der 52-Jährige der Nachrichtenagentur AP. "Aber ist es möglich, wenn man auf den Kalender schaut, der extrem eng ist? Es ist schwer zu sagen."

  • Die Europäische Fußball-Union hatte gestern die EM 2020 in das nächste Jahr gelegt, um den Ligen in der Coronavirus-Krise mehr Zeit zu verschaffen, den ausgesetzten Spielbetrieb doch noch in dieser Saison wiederaufzunehmen.
  • Die Uefa sowie die Klubs und Ligen bekannten sich im Anschluss zu der "Verpflichtung, alle nationalen und europäischen Club-Wettbewerbe bis zum Ende der laufenden Saison, das heißt bis spätestens zum 30. Juni 2020, abzuschließen, sollte sich die Situation verbessern und die Wiederaufnahme des Spiels angemessen sein".
  • Am 30. Juni enden normalerweise auslaufende Spielerverträge, bei Transfers wechseln die Profis in der Regel zum 1. Juli den Klub.
  • In Deutschland ruht der Ball seit dem vergangenen Wochenende und vorerst bis zum 2. April. Die Deutsche Fußball Liga geht aber nicht von der baldigen Fortsetzung der Saison aus, in der Woche ab dem 30. März sollen weitere Beratungen folgen. DFL-Chef Christian Seifert hat bereits angekündigt, dass - wenn überhaupt - wahrscheinlich nur noch Geisterspiele stattfinden können.
  • Die neue Bundesliga-Saison 2020/21 soll eigentlich 21. August beginnen, die 2. Liga schon wieder am 31. Juli.
12:55 Uhr

Segeln trotz Ausgangssperre? Italiener machen es vor

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Falls Sie noch keinen Sport gefunden hat, der Ihnen in der selbstgewählten Quarantäne Spaß macht, haben wir hier einen Tipp für Sie. Also, insofern Sie einen Balkon haben und mindestens zu zweit im Haushalt sind. Diese beiden Italiener jedenfalls haben trotz Ausgangssperre ihren Humor nicht verloren - herrlich!

12:35 Uhr

Ex-Boxchampion Mayweather trauert um Onkel und Trainer

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Floyd Mayweather wurde von seinem Onkel trainiert.

(Foto: imago/The Photo Access)

Der abgetretene Ex-Boxweltmeister Floyd Mayweather trauert um seinen Onkel und langjährigen Trainer Roger Mayweather. Der frühere Champion starb im Alter von 58 Jahren, seit Jahren litt er an Diabetes.

  • Roger Mayweather war in den 80ern selbst ein erfolgreicher Profiboxer und wurde Weltmeister im Super-Federgewicht sowie im Super-Leichtgewicht.
  • "Mein Onkel war eine der wichtigsten Personen in meinem Leben, im und außerhalb des Ringes", sagte der trauernde Mayweather, der viele Jahre in seiner ruhmreichen Karriere von seinem Onkel betreut wurde. "Roger war ein großer Champion und einer der besten Trainer im Profiboxen", erklärte sein Neffe.
  • Floyd Mayweather blieb in seiner Karriere in 50 Profikämpfen ungeschlagen. Zuletzt stieg er im August 2017 gegen den Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor in den Ring und gewann den Kampf. Superstar Mayweather gewann in fünf verschiedenen Gewichtsklassen einen WM-Titel.
12:04 Uhr

Profigehälter kürzen? So einfach ist es für Klubs nicht

So einfach geht es nicht: Fußballklubs haben keine juristische Handhabe, einem Profi trotz der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten finanziellen Einbußen weniger Gehalt zu zahlen. "Ohne die Zustimmung eines Spielers, ist eine Kürzung des Gehalts nicht zulässig", sagte der auf solche juristischen Fragen spezialisierte Rechtsanwalt Andrej Dalinger in einem Sport1-Interview.

  • Wollen Spieler jedoch von sich aus auf Teile ihres Gehalts verzichten, müsse das mit jedem "einzelnen Spieler individuell" ausgehandelt werden.
  • Zuletzt wurden Forderungen laut, dass auch die Profis in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen Beitrag leisten sollen. "Fraglich ist jedoch, ob sich viele Spieler, für die die Situation wegen ausbleibender Prämien- und Sonderzahlungen bereits mit Gehaltseinbußen verbunden ist, hierzu bereiterklären", kommentierte der Jurist.
  • Obwohl fast alle Bundesligisten ihren Trainingsbetrieb vorerst eingestellt haben, stehe den Profis das volle Grundgehalt zu. "Spieler und auch Trainer schulden als Arbeitnehmer grundsätzlich nur das Angebot der eigenen Dienstleistung. Können der Trainings- und Spielbetrieb nicht aufrechterhalten werden, ist dieses Risiko grundsätzlich von den arbeitgebenden Klubs zu tragen. Das Grundgehalt ist daher auch im Homeoffice fortzuzahlen", sagte Dalinger.
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Die Sportplätze sind geschlosse, also sind auch keine Spieler da.

(Foto: imago images/HMB-Media)

11:28 Uhr

Fußball-Weltmeister mit Coronavirus infiziert

Fußball-Weltmeister Blaise Matuidi von Juventus Turin und Hellas Veronas Mattia Zaccagni sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilten beide Klubs mit. Insgesamt wurde bislang bei 13 Serie-A-Profis die Erkrankung Covid-19 festgestellt, darunter befinden sich sieben Akteure von Sampdoria Genua und drei der AC Florenz.

Für Juve ist der 32-jährige Matuidi der zweite Corona-Fall, schon Daniele Rugani war positiv getestet worden. Danach hatte der Klub 121 Personen - darunter Spieler, Trainer und Betreuer - in häusliche Quarantäne versetzt.

10:47 Uhr

Ex-Torwart Lehmann provoziert mit Coronavirus-Aussagen

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Der frühere deutsche Nationalkeeper Jens Lehmann hat sich durch Aussagen zum Coronavirus einen kleinen Shitstorm bei Twitter eingehandelt. "Bist du zu oft gegen den Pfosten gelaufen?", schrieb eine Userin und eine andere meinte: "Jens, Liebchen, du warst mal ein ganz guter Torwart, zu diesem Thema kannst du dich ganz sicher professionell äußern. Zu Pandemien und insbesondere Maßnahmen gegen ebenjene solltest du aber einfach mal die Klappe halten, Schätzchen", meinte eine andere.

  • Der 50-Jährige hatte unter anderem die Maßnahmen zur Bekämpfung von Sars-CoV-2 infrage gestellt. "Was ist, wenn wir mehr Schaden mit dem Schließen von allem anrichten? Ist es besser, zu Hause zu bleiben, gegen etwas unter Quarantäne gestellt zu werden, das wir in den vergangenen Jahren nicht messen konnten, den Job jetzt zu verlieren oder ein erfolgreiches Unternehmen?", schrieb Lehmann.
  • "Wird es mehr Menschen geben, die wegen großer finanzieller Probleme krank werden als durch das Virus? Wer kann das beantworten?"
  • Lehmann, der in seiner Karriere für den FC Schalke 04, Borussia Dortmund, VfB Stuttgart, AC Mailand und FC Arsenal spielte, hatte auch schon früher mit Aussagen polarisiert. Er wünschte aber allen Erkrankten eine schnelle Genesung.
10:13 Uhr

Pelé wehrt sich: "Erfunden, dass ich deprimiert sei"

Der 75-jährige Weltfußballer Pelé muss erst einmal nachfragen, ob er frei bekommt.

Pelé widerspricht seinem eigenen Sohn.

(Foto: dpa)

Brasiliens Fußball-Idol Pelé will von einer angeblichen Depression weiter nichts wissen. In einem Interview des CNN-Ablegers Brasilien erklärte der 79-Jährige: "Man hat erfunden, dass ich deprimiert sei. Aber das ist nicht wahr."

  • Dabei hatte sein eigener Sohn Edinho in einem TV-Interview im Februar die Gerüchte über den Gesundheitszustand des dreimaligen Weltmeisters ausgelöst.
  • Die für die prekäre Gemütslage Pelés angeblich zuständige schlecht verheilte Hüftoperation im Jahr 2012 hat dennoch Folgen. Auch zum Interview mit dem neuen Nachrichtensender kam der Jahrhundertfußballer mit Gehhilfe. Wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit nahm der Brasilianer in letzter Zeit kaum noch Termine war.
  • Thema des Gesprächs war auch der Rassismus im Fußball. "O Rei", der König, sieht bei dieser Polemik keinen Fortschritt gegenüber seiner Zeit als aktiver Fußballer. Lediglich von den Medien würde dies jetzt mehr aufgedeckt werden und deshalb verstärkt Widerhall finden.
09:39 Uhr

Wenn Sportler Toilettenpapier zweckentfremden ...

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Was machen Fußballer eigentlich in ihrer unverhofften Freizeit? Nun, offenbar verwenden sie ihre vermeintlichen Hamsterkäufe anders als eigentlich gedacht: Die Sportler haben die #StayAtHomeChallenge gestartet. Nationalspielerin Linda Dallmann hatte bereits mit einer Rolle Toilettenpapier jongliert, jetzt ist Jérôme Boateng dabei.

  • "Ich sollte in diesen Tagen die Hymne der Champions League hören", schrieb Boateng in Anspielung auf das ausgesetzte Achtelfinal-Rückspiel der Bayern in der Königsklasse gegen den FC Chelsea, das eigentlich diese Woche hätte stattfinden sollen.

  • "Stattdessen jongliere ich Toilettenpapier. Okay, Herausforderung akzeptiert."

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08:47 Uhr

Neuer reagiert auf Söders Forderung nach Gehaltsverzicht

Sollten gut bezahlte Bundesliga-Profis auf Gehalt verzichten? Das fordert Bayerns Ministerpräsident. Und Nationaltorhüter Manuel Neuer will es zumindest nicht ausschließen: "Wie jeder andere Mensch in dieser Zeit machen auch ich und die anderen Fußballprofis uns darüber Gedanken, wie man mit der Situation am besten umgehen kann", sagte Neuer der "Bild"-Zeitung, ohne dabei aber konkret zu werden.

  • Bei der Umfrage hielten sich die Kapitäne ansonsten zurück, allerdings nahmen einige Klubs aus der Bundesliga Stellung. "Wir diskutieren das Thema intern, daher wird sich Niklas (Moisander; Anm. d. Red.) dazu nicht öffentlich äußern", erklärte Werder Bremen.
  • Auch bei Mainz 05 wird der Vorschlag diskutiert. "Unsere Spieler können hierbei eine Rolle einnehmen, es ist aber noch zu früh, darüber zu spekulieren", hieß es. "Wir besprechen dieses Thema intern mit der Mannschaft", erklärte Borussia Dortmund.
  • DFL-Boss Christian Seifert hatte Verständnis für Söders Vorstoß gezeigt. "Klar, die Forderung ist nachvollziehbar. Was Markus Söder gesagt hat, ist das, was viele Menschen denken", meinte Seifert.
  • Manager Horst Heldt vom 1. FC Köln reagierte hingegen erbost. "Es wäre sinnhaft, mit populistischen Scheiß-Äußerungen sich ein Stück zurückzuhalten. Ich finde es unverschämt, das öffentlich zu diskutieren und öffentlich infrage zu stellen."
08:21 Uhr

NBA-Superstar Durant ist ebenfalls infiziert

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Kevin Durant geht es trotz Infektion soweit gut.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Superstar Kevin Durant und drei weitere Profis der Brooklyn Nets aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Klub teilte die Namen der betroffenen Profis nicht mit, Durant bestätigte seine Infektion dem Portal "The Athletic".

  • "Wir werden da durchkommen", sagte Durant, zweimaliger Meister, der nach einem Achillessehnenriss an seinem Comeback arbeitet. Ihm gehe es gut, einer der vier betroffenen Athleten weist laut Klub-Angaben Symptome auf.
  • Die Los Angeles Lakers, letzter Gegner der Nets vor der Unterbrechung des Spielbetriebs, haben nach eigenen Angaben Kontakt mit Gesundheitsbehörden und der NBA aufgenommen. Nun gelte es, "die nächsten Schritte" einzuleiten.
  • Alle Spieler und Mitarbeiter der Nets befinden sich nun in Isolation und stehen in engem Austausch mit der medizinischen Abteilung.
  • Zuvor hatten sich drei bisher bekannte NBA-Spieler mit dem Virus infiziert. Neben Rudy Gobert und Donovan Mitchell (beide Utah Jazz) ist auch Christian Wood (Detroit Pistons) betroffen. Seit Bekanntwerden von Goberts positivem Testergebnis in der vergangenen Woche ruht in der NBA der Ball. Wann die Liga den Spielbetrieb wieder aufnehmen kann, ist nicht absehbar.
07:54 Uhr

FC Bayern trifft sich mit Sanés Berater

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Sané gab erst Ende Februar sein Comeback in der zweiten Mannschaft von Manchester City.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Nun soll es endlich vorangehen im Transferpoker um Leroy Sané: FC-Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic trifft sich laut "Sport Bild" bald mit den Beratern des Fußball-Nationalspielers.

  • Demnach wird über einen "Fünfjahresvertrag zu Topkonditionen" verhandelt. Der FC Bayern will damit offenbar Angeboten von Real Madrid oder dem FC Barcelona zuvorkommen.
  • Sané habe seine "grundsätzliche Bereitschaft" zu einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister bereits im Winter erklärt.
  • Der 24-Jährige wird schon seit vielen Monaten mit einem Weggang von Manchester City in Verbindung gebracht, sein Kreuzbandriss mit anschließender langer Pause verhinderte einen Wechsel.
07:25 Uhr

NHL hat ersten Corona-Infizierten

Es wäre albern zu glauben, dass irgendeine Sportart verschont bleibt: In der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Ein namentlich nicht genannter Spieler der Ottawa Senators sei positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilte der Klub aus der Hauptstadt Kanadas mit.

Er habe leichte Symptome und sei in Quarantäne. Seine Mitspieler sollen deswegen ebenfalls in der Selbstisolation bleiben. Die Senators haben vor der Unterbrechung in der NHL wegen der Coronavirus-Pandemie zuletzt in Los Angeles gegen die Kings gespielt. Der ehemalige Bundestrainer Marco Sturm arbeitet dort als Assistenztrainer.

07:13 Uhr

Formel-1-Comeback in Zandvoort wird verschoben

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Vor allem Max Verstappen hofft wohl, dass das Rennen in seiner Heimat noch stattfinden kann.

(Foto: imago images/Eibner)

Nun wird es wohl wirklich erst Juni: Der Saisonstart in der Formel 1 verzögert sich offenbar immer weiter. Nachdem im Zuge der Coronavirus-Pandemie bereits die ersten vier Rennen in Australien, Bahrain, Vietnam und China offiziell verschoben sind, ist laut "De Telegraaf" auch das Comeback des Großen Preises der Niederlande in Zandvoort (3. Mai) zumindest vorläufig geplatzt. Dies berichtete die niederländische Tageszeitung unter Berufung auf eine Quelle aus dem Kreis der Organisatoren.

  • Eine offizielle Absage des Rennens, das zuletzt 1985 im Formel-1-Kalender stand, wäre aufgrund der Entwicklung der letzten Woche ohnehin keine Überraschung mehr. Nach der kurzfristigen Absage des Auftaktrennens in Melbourne wenige Stunden vor dem ersten Freien Training hatte die Motorsport-Königsklasse bereits verlauten lassen, die Saison werde wohl nicht vor "Ende Mai" starten.
  • Damit stehen auch die nach Zandvoort terminierten Rennen in Barcelona (10. Mai) und im Fürstentum Monaco (24. Mai) auf der Kippe.
  • "Ich glaube, dass wir frühestens in Baku ein Rennen haben werden", sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko in Melbourne. Das Rennen in Aserbaidschans Hauptstadt, gemäß verabschiedetem Kalender der 8 von 22 geplanten Grands Prix, ist am 7. Juni geplant.
06:47 Uhr

NBA-Profi Kleber darf nicht nach Deutschland fliegen

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Maxi Kleber sitzt derzeit in Dallas fest.

(Foto: imago images / kolbert-press)

Egal, wie gern er seine Familie sehen würde: Basketball-Profi Maxi Kleber von den Dallas Mavericks darf wie alle anderen internationalen NBA-Spieler trotz der Coronavirus-Pause nicht in seine Heimat reisen. "Nach Hause fliegen ist bis jetzt noch keine Option, nur die Spieler mit einer Heimatstadt in Nordamerika dürfen das. Es kann sein, dass sich das noch ändert", sagte der 28-Jährige.

  • "Wir telefonieren jeden Tag. Ob ich jetzt hier daheim rumhocke oder dann in Deutschland, macht eigentlich fast keinen Unterschied. Aber mit der Familie wäre das noch mal was anderes."
  • Kleber versucht sich in der Zwangspause so gut wie möglich fit zu halten. Die Fitnessstudios in Dallas seien aber geschlossen und auch die Einrichtungen auf dem Klubgelände dürften nicht genutzt werden. "Man muss sich also daheim fit halten, was nicht ganz so leicht ist, weil die Voraussetzungen nicht ganz so gut sind", erzählte er. "Viele Körpergewichtsübungen, Sit-ups, Liegestützen. Ich habe ein bisschen Platz, um gewisse Sprungübungen zu machen, was auch ganz wichtig ist, um Gelenke und Bänder und alles weiterhin fit zu halten."
  • Kleber ist seit 2017 für die Mavericks am Ball und hat die beiden letzten Jahre in der Karriere von Dirk Nowitzki dort miterlebt. In dieser Saison war zuletzt meist Startspieler und kommt im Schnitt auf 9,2 Punkte pro Partie.
06:03 Uhr

Juve-Bosse spenden zehn Millionen Euro im Kampf gegen Corona

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Andrea Agnelli ist der Präsident von Juve.

(Foto: imago images/Gribaudi/ImagePhoto)

Eine noble Geste: Die Unternehmerfamilie Agnelli, deren Mitglieder unter anderem dem italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin vorstehen sowie die Mehrheit am Fiat-Chrysler-Konzern halten, beteiligt sich mit einer Spende in Höhe von zehn Millionen Euro am Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Das Geld kommt der italienischen Katastrophenschutzbehörde und einer Sozialhilfeorganisation zugute, die in der norditalienischen Region Piemont rund um Turin tätig ist. Italien ist das nach China am stärksten vom Coronavirus betroffene Land. Bereits mehr als 31.500 Menschen, vorwiegend im Norden des Landes, sind an Covid-19 erkrankt. Die Zahl der Toten hat 2500 bereits überschritten.