Der Sport-Tag
10. Juli 2021
23:10 Uhr

Münchner Arena leuchtet mal wieder in Regenbogenfarben

Zum Christopher Street Day ist die Münchner Fußball-Arena in Regenbogenfarben beleuchtet worden. Was zweieinhalb Wochen zuvor, beim EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn, noch von der UEFA verboten worden war, setzte der FC Bayern als Hausherr nun um. Der Verein wolle "einmal mehr ein klares Signal aussenden, dass er für Weltoffenheit und Vielfalt steht", hatte Präsident Herbert Hainer bereits zuvor erklärt. Schon in den vergangenen Jahren war die Arena entsprechend erleuchtet worden.

Die Beleuchtung des Stadions in Regenbogenfarben war vor dem letzten deutschen EM-Gruppenspiel gegen Ungarn zum Streitthema geworden, weil die Europäische Fußball-Union einen entsprechenden Antrag der Stadt abgelehnt hatte. Der Dachverband hatte dies damit begründet, dass der Antrag mit Blick auf das Ungarn-Spiel politisch motiviert gewesen sei.

21:52 Uhr

Messi muss sich Spieler-Auszeichnung bei Copa América teilen

"Es ist unmöglich, nur einen besten Spieler zu küren, denn dieses Turnier hat zwei beste Spieler": Bereits vor dem Finale der Copa América sind Lionel Messi und Neymar zu den besten Spielern der Südamerika-Meisterschaft gewählt worden. In jeder Partie hätten sie ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt, die sie zu Spielern mit technischer und taktischer Qualität sowie mit Intelligenz mit und ohne Ball machten, teilte eine Expertenkommission des südamerikanischen Fußballverbands Conmebol mit.

Messi hatte während der Copa América vor dem Endspiel zwischen Argentinien und Brasilien (Sonntag, 2 Uhr MESZ) im legendären Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro vier Tore erzielt und fünf Vorlagen geliefert, Neymar traf zweimal selbst und war an drei weiteren Toren beteiligt. Neymar will mit seiner Seleção den Titel im eigenen Land verteidigen, Messi mit der argentinischen Nationalmannschaft endlich einen internationalen Titel holen.

21:01 Uhr

Gian Franco Kasper ist tot

Der langjährige Ski-Weltverbandspräsident Gian Franco Kasper ist tot. Wie der Schweizer Verband Swiss-Ski mitteilte, verstarb Kasper im Alter von 77 Jahren. Nähere Umstände seines Todes wurden nicht mitgeteilt.

Kasper war erst im vergangenen Juni vom schwedisch-britischen Geschäftsmann Johan Eliasch als FIS-Präsident abgelöst worden. 23 Jahre lang hatte er dieses Amt inne, als vierter FIS-Chef überhaupt. Kasper hatte schon an dem wegen Corona virtuell durchgeführten FIS-Kongress Anfang Juni nicht teilgenommen. Er hatte sich zu diesem Zeitpunkt wegen Atemproblemen in einem Krankenhaus behandeln lassen.

20:13 Uhr

WM alle zwei Jahre? UEFA-Direktor lacht Star-Trainer aus

UEFA-Direktor Zvonimir Boban hat den Vorschlag des früheren Trainers Arsène Wenger zur Ausrichtung der Weltmeisterschaften in kürzeren Abständen deutlich kritisiert. "Wir können Wenger nur für das bewundern, was er dem Fußball gegeben hat", sagte Boban (52) im Interview der "Gazzetta dello Sport". Er finde es aber "absurd, dass er nicht verstehen kann, dass es einfach nicht geht. Die Weltmeisterschaft kann aus tausend Gründen nicht alle zwei Jahre stattfinden."

  • Wenger, inzwischen Chefentwickler beim Weltverband FIFA, hatte in einem "kicker"-Interview bekräftigt, den WM-Rhythmus verkürzen zu wollen. Bislang finden Welt- und Europameisterschaften jeweils alle vier Jahre statt, versetzt um zwei Jahre. Auf die wegen Corona um ein Jahr verschobene EM folgt 2022 die WM. "Wenn man die Qualität der Spiele auf der ganzen Welt verbessern möchte, dann sollte man darüber nachdenken. Denn neben den 55 Ländern in der UEFA gibt es noch 156 weitere", sagte Wenger (71).

  • Bei der FIFA war zuletzt eine Machbarkeitsstudie zu diesem Thema auf den Weg gebracht worden. Boban führte als Gegenargumente den jetzt schon vollen internationalen Spielkalender sowie die Vorfreude auf ein "heiliges" Event an.

19:21 Uhr

Petkovic erreicht erstes Finale seit 2015

Tennisprofi Andrea Petkovic hat beim WTA-Turnier am Hamburger Rothenbaum ihr erstes Finale seit 2015 erreicht. Die 33-Jährige besiegte im deutschen Halbfinale die Dortmunderin Jule Niemeier mit 7:6 (7:4), 4:6, 7:5. Petkovic, die auch Turnierbotschafterin bei den Hamburg Open ist, verwandelte nach 3:02 Stunden ihren dritten Matchball.

Im Endspiel am Sonntag trifft die Darmstädterin auf die Qualifikantin Elena-Gabriela Ruse (Rumänien). Sowohl Petkovic als auch Niemeier hatten für das nach 19 Jahren wiederbelebte Damenturnier eine Wildcard erhalten. Ruse hatte im ersten Halbfinale überraschend die an Position eins gesetzte Ukrainerin Dajana Jastremska mit 2:6, 6:1, 6:4 besiegt. Das umkämpfte Match dauerte knapp zwei Stunden. Für die Rumänin könnte es der erste Sieg auf der WTA-Bühne werden.

18:37 Uhr

Deutsche Olympionikin rast an die Zehn-Sekunden-Marke

Die deutsche Meisterin Alexandra Burghardt hat beim Leichtathletik-Meeting de la Gruyère im schweizerischen Bulle die 100 Meter in 11,01 Sekunden gewonnen. Um 13 Hundertstelsekunden blieb die 27-Jährige vom SV Gendorf Wacker Burghausen bei ihrem Sieg unter ihrer bisherigen Bestzeit.

  • "Oh mein Gott, was ist gerade passiert", schrieb Burghardt nach dem Lauf an die Zehn-Sekunden-Marke heran auf Instagram. In Europa war nur die britische Dreifach-Europameisterin Dina Asher-Smith bisher schneller vor den Olympischen Spielen in Tokio.

  • Burghardts Siegerzeit ist zudem die beste Zeit einer deutschen Sprinterin seit drei Jahren. Bei der EM 2018 in Berlin war Gina Lückenkemper (Berlin) sowohl im Halbfinale als auch im Finale mit 10,98 Sekunden unter der Elf-Sekunden-Marke geblieben.

17:29 Uhr

Hirntumor: Paul Mariner ist tot

Kurz vor dem EM-Finale gegen Italien trauert Fußball-England um den früheren Nationalspieler Paul Mariner. Der einstige Stürmer starb am Freitag im Alter von 68 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit, das bestätigte seine Familie am Samstag. Mariner litt an einem Hirntumor. Zwischen 1977 und 1985 hatte er 35 Länderspiele für die Three Lions bestritten und dabei 13 Tore erzielt.

  • Auf Vereinsebene bleibt vor allem Mariners Zeit bei Ipswich Town (1976 bis 1984) in Erinnerung. Beim heutigen Drittligisten aus dem Osten Englands hatte er maßgeblichen Anteil an den Triumphen im nationalen FA-Cup (1978) und im UEFA-Pokal (1981). Nach der aktiven Karriere arbeitete Mariner zunächst als Spielerberater, dann als Trainer vor allem in Nordamerika. Zuletzt war er lange Jahre als Experte für den US-Sender ESPN FC zu sehen.

  • "Paul lebte ein erfülltes Leben und hatte das Glück, für einige fantastische Klubs und sein Land aufzulaufen", teilte die Familie mit: "Das hat ihm die Welt bedeutet."

16:12 Uhr

Nur ein Druckfehler oder steht Deutschland doch im EM-Finale?

Gute Nachrichten für die bis zum 1. August bundestrainerlose Nationalmannschaft? Bestreitet die Deutschen doch das Finale der Fußball-Europameisterschaft? Das zumindest legt die Printausgabe der altehrwürdigen Zeitung "The Times" mit ihrer Aufstellungsgrafik für das Finale England gegen Italien nahe. Es scheint sich dabei um die Grafik zu handeln, die vor Deutschlands Achtelfinal-Aus in Wembley veröffentlicht wurde.

15:22 Uhr

Nagelsmanns Wunschspieler ist für Bayern wohl nicht bezahlbar

Offenbar hat Julian Nagelsmann in Federico Chiesa einen Wunschspieler für den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ausgemacht, berichtet "Sky". Mit der italienischen Nationalmannschaft hat der Flügelstürmer von Juventus in den vergangenen Wochen für reichlich Furore gesorgt. Mit der Squadra Azzurra greift er am Sonntag (21 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) im Finale der Europameisterschaft gegen England nach dem Titel.

Italiens Nummer 14 wurde von Trainer Roberto Mancini in bislang allen sechs Spielen eingesetzt, wenngleich er zu Turnierbeginn Domenico Berardi den Vorzug auf dem offensiven Flügel gab. Chiesas große Stunde schlug dann im Achtelfinale, als er in der Verlängerung das 1:0 für die Italiener schoss. Im Halbfinale gegen Spanien war er erneut Torschütze des Führungstreffers. Ein Wechsel des 31-fachen Nationalspielers zum FC Bayern dürfte allerdings kaum realisierbar sein. Auch "Sky" berichtet, dass die finanzielle Größenordnung einen Transfer wohl unmöglich macht. Chiesas Marktwert wird aktuell auf 60 Millionen Euro taxiert, aufgrund der guten EM-Auftritte dürfte er noch weiter ansteigen.

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14:33 Uhr

Behörde prüft auffällige Wetten bei zwei Wimbledon-Matches

Die Internationale Tennis-Untersuchungsbehörde (ITIA) geht Hinweisen von Wettanbietern auf Auffälligkeiten beim diesjährigen Turnier in Wimbledon nach. Ein Sprecher der ITIA bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Die Welt". Es habe zwei derartige Hinweise gegeben. Alle derartigen Meldungen an die ITIA würden sehr ernst genommen, bewertet und angemessen verfolgt. Details zu betroffenen Spielen und Profis wurden nicht genannt, offen blieb auch, ob es einen Betrugsverdacht gibt oder andere Ursachen zu den Hinweisen führten.

In den vergangenen Jahren sind immer wieder Tennisprofis vor allem aus unteren Regionen der Weltrangliste für Manipulationen oder den Versuch dazu bestraft worden. Verhängt wurden lange Sperren und Geldstrafen. Bei Grand-Slam-Turnieren wie Wimbledon gibt es normalerweise selten Auffälligkeiten, ins Visier geraten eher Turniere der unteren Kategorie, bei denen es weniger Preisgeld zu verdienen gibt. Allerdings war auch bei den French Open in Paris zuletzt eine Tennisspielerin wegen des Verdachts auf Korruption und bandenmäßigen Betrugs vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.

13:39 Uhr

UEFA bestraft England für Laser-"Idioten"

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den englischen Fußballverband FA wegen des Fehlverhaltens mehrerer Fans im EM-Halbfinale gegen Dänemark mit einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro belegt. Die UEFA bestrafte den Einsatz eines Laserpointers gegen Torwart Kasper Schmeichel, die Störungen während der dänischen Nationalhymne und das Zünden von Feuerwerkskörpern.

Vor allem die Laserpointer-Attacke auf Schmeichel hatte für Empörung gesorgt, inzwischen ermittelt sogar die britische Polizei. Dem Schlussmann war während eines Elfmeters mit einem grünen Lichtstrahl ins Gesicht geleuchtet worden.

13:05 Uhr

Zahlreiche Corona-Fälle: Nationalelf von Gold Cup ausgeschlossen

Die Fußball-Nationalmannschaft von Curacao ist wegen zahlreicher positiver Coronatests Stunden vor Turnierbeginn vom Gold Cup ausgeschlossen worden. Dies teilte der Dachverband CONCACAF mit. Trainer von Curacao ist der Niederländer Guus Hiddink. Beim Gold Cup hätte vertretungsweise allerdings Patrick Kluivert die zu den Niederlanden gehörige Karibikinsel betreuen sollen, da Hiddink noch mit den Folgen einer Corona-Erkrankung kämpft.

Curacao sollte am Samstag gegen El Salvador das Eröffnungsspiel der Kontinentalmeisterschaft für Teams aus Mittelamerika, Nordamerika und der Karibik bestreiten. Als Ersatz springt nun kurzfristig das Team aus Guatemala ein.

12:10 Uhr

Bietet Chelsea eine gigantische Summe für Haaland?

Verliert Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund nach Jadon Sancho den nächsten Star? Nach Informationen der englischen Zeitung "Mirror" soll der vom Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel trainierte FC Chelsea bereit sein, für Torjäger Erling Haaland 175 Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Das wäre die zweithöchste Summe, die nach dem Neymar-Transfer (222 Millionen) für einen Profifußballer bezahlt würde.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc sieht die Zukunft des 20 Jahre alten Norwegers, der seit Januar 2020 beim BVB spielt, allerdings weiterhin in Dortmund. "Es hat sich nichts geändert. Wir planen mit Erling für die neue Saison", sagte Zorc der "Bild"-Zeitung. Der begehrte Mittelstürmer hat beim deutschen Pokalsieger noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024, der eine Ausstiegsklausel für 2022 beinhalten soll. Der norwegische Nationalspieler hat für die Dortmunder in 43 Bundesligaspielen 40 Tore erzielt.

11:53 Uhr

Olaf Thon tippt EM-Finale: "Erwarte spannendes 50:50-Spiel"

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Thon: "Erwarte spannendes 50:50-Spiel"

Am Sonntag treffen England und Italien im Finale der Fußball-Europameisterschaft aufeinander. Ex-Weltmeister Olaf Thon mag sich nicht auf einen klaren Favoriten festlegen und freut sich stattdessen auf eine ausgewogene Partie.

11:13 Uhr

Mertesacker: "Wir sollten Flick alle vertrauen"

Ex-Weltmeister Per Mertesacker vergleicht die aktuelle Situation der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach dem Achtelfinal-Aus bei der EM mit der Ausgangslage vor der Heim-WM 2006. Bei der Europameisterschaft 2004 war die Auswahl des Deutschen Fußball-Bunds bereits in der Vorrunde gescheitert. "Jürgen Klinsmann hat es danach gnadenlos durchgezogen, den jungen Spielern vertraut und eine neue Mannschaft aufgebaut", erinnerte der 36-Jährige im Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Dabei habe es auch Rückschläge gegeben. "Doch zum Turnierstart waren wir bereit. Wir kennen diese Situation also", sagte Mertesacker. Er baut auf den Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw. "Hansi Flick ist die zentrale Figur, wir sollten ihm alle vertrauen."

Auch Christoph Kramer macht sich trotz der Enttäuschung bei der EM keine Sorgen ums Nationalteam. Man habe "nach wie vor eine gute Mannschaft", sagte der 30 Jahre alte Profi von Borussia Mönchengladbach. "Wir sollten nicht den Fehler machen und ein Turnier abschenken mit Blick auf 2024. Ein Jahr im Fußball ist so lang. Wie schnell es gehen kann, hat doch Italien gerade eindrucksvoll bewiesen."

10:54 Uhr

Homophobe Parolen: UEFA bestraft Ungarn

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat Ungarn nach den diskriminierenden Äußerungen seiner Anhänger während der EM-Gruppenphase zu drei Geisterspielen verdonnert. Die dritte Partie ist dabei auf zweijährige Bewährung ausgesetzt. Zudem muss der ungarische Fußballverband eine 100.000 Euro Strafe zahlen.

Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer (CEDB) des Kontinentalverbandes hatte Ermittlungen aufgenommen, nachdem ungarische Fans sowohl bei den Gruppenspielen im Juni in Budapest gegen Portugal (0:3) und Frankreich (1:1) als auch in München gegen Deutschland (2:2) homophobe Parolen skandiert und Plakate hochgehalten hatten. Die Strafe betrifft nur Heimspiele der ungarischen Nationalmannschaft in UEFA-Wettbewerben, nicht europäische Qualifikationsspiele für die WM 2022 in Katar. Während der betreffenden Spiele muss zudem ein Banner mit der Aufschrift "#EqualGame" zu sehen sein.

09:33 Uhr

Djokovic auf Rekordkurs: "Das würde mir alles bedeuten"

Novak Djokovic hat vor dem Wimbledon-Finale unterstrichen, wie gern er mit dem Gewinn des 20. Grand-Slam-Titels den Rekord von Roger Federer und Rafael Nadal einstellen würde. "Das würde mir alles bedeuten. Darum bin ich hier", sagte der Tennis-Weltranglisten-Erste aus Serbien nach seinem hart erkämpften Halbfinal-Erfolg über den Kanadier Denis Shapovalov.

"Bevor ich nach London gekommen bin, habe ich mir vorgestellt, dass ich mich in eine sehr gute Ausgangsposition bringe, um eine weitere Grand-Slam-Trophäe zu kämpfen. Ich habe mich in eine sehr gute Position gebracht", fügte der 34 Jahre alte Djokovic hinzu. Sollte er an diesem Sonntag (15 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) auch den Italiener Matteo Berrettini in dessen erstem Grand-Slam-Endspiel bezwingen, hätte er mit dem 20. Erfolg bei den vier wichtigsten Turnieren die Bestmarke des Schweizers Federer und des Spaniers Nadal egalisiert. Zudem würde Djokovic weiter die Chance haben, erstmals seit dem Australier Rod Laver 1969 alle vier Grand-Slam-Turniere in einem Jahr zu gewinnen. Dazu strebt er noch Olympia-Gold in Tokio an.

08:58 Uhr

FC Bayern interessiert sich für Götze-Teamkollegen

Gut einen Monat vor dem Saisonstart der Fußball-Bundesliga bastelt der FC Bayern München weiter an seinem Kader. Im Fokus des Rekordmeisters: der EM-Debütant Cody Gakpo der niederländischen Nationalmannschaft. Nach Informationen von "Voetbal International" befinden sich die Münchner in einem größeren Kreis von Interessenten.

Aktuell ist Gakpo Teamkollege des früheren Münchners und langjährigen BVB-Profis Mario Götze bei PSV Eindhoven. Anders als Götze kommt Gakpo bei PSV vornehmlich über die Außenbahnen, vor allem die linke Seite. Laut dem niederländischen Fußball-Magazin sind die FCB-Verantwortlichen sogar schon an die Berateragentur des 22-Jährigen herangetreten, um Kontakt zum Spieler aufzunehmen, dessen Vertrag beim Vizemeister der vergangenen Eredivisie-Saison noch bis 2025 datiert ist. PSV selbst soll hingegen noch nicht von den Münchner kontaktiert worden sein. Nach dem Bericht planen die Eindhoven-Bosse eigentlich in der kommenden Spielzeit mit Gakpo. Eine Ablösesumme von offenbar 30 Millionen Euro steht im Raum.

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08:11 Uhr

In letzter Sekunde: Traumtor entscheidet "kleines" Copa-Finale

Mit dem erst zweiten Sieg im siebten Turnierspiel hat Kolumbien dank eines 3:2 (0:1) gegen Peru den dritten Platz bei der Copa América in Brasilien geholt. Luis Diaz führte die Cafeteros in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem fulminanten Schuss zum Erfolg im "kleinen Finale".

In der Gruppenphase hatte Kolumbien nur das Auftaktduell gegen Ecuador (1:0) gewonnen, in der K.-o.-Runde gab es jeweils ein Unentschieden und anschließend Elfmeterschießen gegen Uruguay (4:2 i.E.) und Argentinien (2:3 i.E.). Im Estadio Mane Garrincha von Brasilia ging Peru wie auch schon beim 2:1 im Vorrundenduell in Führung. Doch auf Yoshimar Yotuns Treffer (45.) antworteten Juve-Star Juan Cuadrado (49.) und Luis Diaz (66.), ehe Gianluca Lapadula (82.) mit dem Ausgleich die Partie Richtung Verlängerung lenkte. Doch dann holte Diaz aus 20 Metern zentraler Position noch einmal den Hammer heraus. Das Gran Final der Copa América spielen Brasilien und Neymar sowie Argentinien mit Lionel Messi in der Nacht zum Sonntag (2.00 Uhr MESZ) im Fußballtempel Maracanã in Rio de Janeiro aus.

07:03 Uhr

"Am Boden zerstört": Ex-Boxchamp trauert um Sohn

Der ehemalige britische Box-Weltmeister Chris Eubank trauert um seinen Sohn Sebastian. Der 29-Jährige wurde an einem Strand in Dubai gefunden, er war offenbar ertrunken. "Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Worte schreiben oder das Gefühl erleben würde, das ich jetzt beim Verlust meines Sohnes habe. Meine Familie und ich sind am Boden zerstört", wird Eubank im "Daily Mirror" zitiert. Erst vor einem Monat hatte Sebastian Eubanks Frau Salma das erste gemeinsame Kind zur Welt gebracht, Sohn Raheem. Eubank Jr. war seinem erfolgreichen Vater erst spät in den Ring gefolgt. Er absolvierte 2018 und 2019 jeweils einen Profikampf im Halbschwergewicht, die er beide nach Punkten gewann. In den Arabischen Emiraten war er auch im Mixed Martial Arts (MMA) aktiv.

Vater Chris Eubank hatte in den 90er-Jahren seine erfolgreiche Zeit. 1990 wurde er WBO-Weltmeister im Mittelgewicht. Knapp ein Jahr später holte er sich den WBO-Gürtel im Supermittelgewicht. Diesen verteidigte er unter anderem am 5. Februar 1994 in Berlin gegen den inzwischen verstorbenen Graciano Rocchigiani erfolgreich. Im März 1995 wurde er entthront, Weltmeister wurde er danach nicht mehr

06:38 Uhr

Italiens Trainer erklärt Plan fürs EM-Finale

Italiens Fußball-Nationaltrainer Roberto Mancini ist schon vor dem EM-Endspiel gegen England stolz auf seine Mannschaft, will sich damit aber nicht zufriedengeben. "Im Finale zu sein, ist ein schönes Ziel. Aber das reicht uns nicht", sagte der 56-Jährige vor der Partie gegen England am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) im Londoner Wembley-Stadion "UEFA.com". "Ich bin stolz auf das, was die Jungs geschafft haben. Das war nicht leicht. Wir haben vom ersten Tag an daran geglaubt", sagte der Coach, der das Team nach der verpassten WM 2018 übernommen und neu aufgestellt hatte.

Mancinis Plan ist es, den Three Lions im Endspiel mit einem frühen Tor Stress zu bereiten. "Wir sind es, die sie unter Druck setzen müssen. Wenn wir es schaffen und in Führung gehen", sagte der Coach. England sei "eine großartige Mannschaft, physisch und technisch stark, eine Mannschaft, die kämpft", urteilte der Italiener. Er erwarte daher eine Partie, die bis zum Schluss offen und spannend bleiben werde. Dennoch solle sein Team das Finale nicht mit zu viel Anspannung angehen: "Man muss mit dem richtigen Druck spielen und versuchen, Spaß zu haben. Nur so kann man ein Finale gewinnen."

06:02 Uhr

Bayern-Star verpasst Gold Cup verletzt

Für Abwehrspieler Alphonso Davies vom deutschen Fußball-Meister Bayern München ist der Gold Cup schon vor dem Auftaktspiel mit Kanadas Nationalmannschaft beendet. Der 20-Jährige erlitt zwei Tage vor dem ersten Vorrundenmatch der Nordamerikaner am Sonntag in Kansas City gegen Martinique nach Angaben des kanadischen Verbandes im Training eine Knöchelverletzung und fällt dadurch für das Turnier aus. Davies reiste demnach zur weiteren Behandlung schon nach Deutschland zurück.