Bericht: FC Bayern im Supercup ohne Musiala
Der FC Bayern hat mit Blick auf den Franz Beckenbauer Supercup am Samstag (20.30 Uhr/Sky live) bei Borussia Dortmund offenbar eine Entscheidung in der Personalie Jamal Musiala getroffen. Wie sowohl "Bild" als auch die Münchner "tz" berichten, verzichtet Trainer Vincent Kompany auf die Dienste des Nationalspielers.
Musiala war zuletzt zweimal innerhalb weniger Tage auf dem Fußballplatz zusammengebrochen, anschließend hatte er eine "neurologische Dysfunktion" öffentlich gemacht. Kompany, so berichtet die "Bild", werde die Kaderentscheidung am Freitagvormittag im Rahmen der Pressekonferenz (10 Uhr) verkünden. Es handele sich allerdings nur um eine Maßnahme für den Supercup, beim Ligastart gegen den VfB Stuttgart am 28. August (20.30 Uhr/Sky live) soll Musiala demnach wieder im Kader stehen.
Gut möglich also, dass Neuzugang Ismael Saibari am Samstag sein Startelfdebüt für die Münchner gibt. Er gilt genauso als möglicher Zehner wie Serge Gnabry. Zudem könnten auch Michael Olise oder Lennart Karl hinter Harry Kane im Zentrum agieren. Unklar ist jedoch, wie es nach langer Pause um den Fitnesszustand von den WM-Fahrern Olise und Kane bestellt ist.
Bundesligist für Abschaffung des VAR
Angesichts der geplanten Protestaktionen gegen den Videobeweis im Profifußball am kommenden Wochenende bekommt die Fanszene Unterstützung vom Fußball-Bundesligisten FC Augsburg.
"Wir können die Sichtweise der Fans nachvollziehen, weil wir dies in vielen Punkten ähnlich empfinden", wird Augsburgs Geschäftsführer Michael Ströll im "Kicker" zitiert.
Der VAR sei eingeführt worden, um den Fußball gerechter zu machen, sagte er weiter. "In der Praxis verlagern wir das Problem jedoch oftmals von der Diskussion über die Schiedsrichter-Entscheidung zur Diskussion über den Video-Schiedsrichter. Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass der VAR häufig neue Diskussionen schafft, anstatt alte zu lösen."
Protestaktionen im DFB-Pokal
Fanszenen verschiedener Vereine planen bei den DFB-Pokalspielen nach dpa-Informationen größere Protestaktionen. "In der nun startenden ersten Pokalrunde sehen wir den Fußball, wie er sein sollte: ohne VAR und damit authentisch, unmittelbar und voller Emotionen. Zu diesem Zustand möchten wir dauerhaft zurückkehren und fordern deshalb die Abschaffung des Video Assistant Referee im deutschen Fußball", heißt es in einem Aufruf, der unter der Anhängerschaft diverser Klubs kursiert.
Ähnlich sieht es Ströll: "Die Emotionen bleiben auf der Strecke, wodurch der Grundgedanke dieses wunderbaren Spiels einen erheblichen Schaden nimmt. Das steht für uns nicht in Relation zum diskutablen Mehrwert." Die Idee des VAR sei gut gewesen, nur sei das Modell eben an der Praxis gescheitert. "Der Grundgedanke zu Beginn war ein guter, aber die Umsetzung funktioniert seit neun Jahren nicht so, wie es sein sollte und angedacht war. Es bleiben schlichtweg zu viele Interpretationsspielräume bestehen", so Ströll.
Wegen des zu hohen technischen und finanziellen Aufwands kommt die Technologie in der ersten Runde des Pokal-Wettbewerbs noch nicht zum Einsatz - künftig aber schon ab der zweiten Runde. Bislang war dies erst ab dem Achtelfinale der Fall.
Rückkehr russischer Sportler? WADA will "wachsam sein"
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) will bei der Rückkehr russischer Sportler in den Weltsport wachsam agieren. "Wir sind nicht naiv", sagte WADA-Generaldirektor Olivier Niggli der Nachrichtenagentur AFP am WADA-Hauptsitz der Agentur in Montreal: "Wir werden wachsam sein, denn andere Athleten werden nach Zusicherungen suchen."
Durch den Beschluss des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Anfang Juli, russische Athleten wieder regulär und unter eigener Flagge zu internationalen Wettkämpfen zuzulassen, war auch die Tür zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles geöffnet worden. Russland war in der Vergangenheit des systematischen, staatlich organisierten Dopings überführt worden. Dort gibt es aktuell kein akkreditiertes Dopingkontrolllabor, weshalb alle Proben von Olympia-Anwärtern im Ausland analysiert würden, so Niggli.
FC Bayern verlängert mit Nachwuchskicker langfristig
Der FC Bayern bastelt weiter an seiner Zukunft und hat sich nun mit einem Nachwuchskicker auf eine langfristige Zusammenarbeit geeinigt. Abwehrspieler Cassiano Kiala unterschreibt bis 2030, wie der Klub am Donnerstag bekannt gegeben hat.
Der 17-Jährige kam 2024 von Hertha BSC an die Isar und schloss sich seinerzeit dem FC Bayern Campus an. In der abgelaufenen Saison 2025/26 gab er dann sogar sein Debüt für den Deutschen Meister beim 4:0-Sieg über Heidenheim. Der Abwehrspieler ist zudem DFB-Juniorennationalspieler und dort eine feste Größe.
Das betonte auch FCB-Sportdirektor Christoph Freund auf der Homepage des FC Bayern: "Wir trauen Cassiano viel zu und wollen ihn kontinuierlich an unsere erste Mannschaft heranführen. Er ist der zweitjüngste Debütant in der Geschichte der FC Bayern-Profis, hat bereits bei der deutschen U17-Auswahl als Kapitän Verantwortung übernommen und bringt alles mit, um seinen Weg beim FC Bayern zu machen. In der vergangenen Saison hatte er Verletzungspech - jetzt freuen wir uns auf die nächsten Schritte mit ihm."
Gutes Omen für DFB? WM-Finale steigt im Maracana
Die Fußball-WM der Frauen 2027 wird im Maracana eröffnet - und findet beim Finale im ikonischen Stadion von Rio de Janeiro auch ihr Ende. Der Weltverband FIFA gab am Donnerstag die Details zum Spielplan der Endrunde in Brasilien (24. Juni bis 25. Juli) bekannt. Ein gutes Omen für die deutschen Fußballerinnen? Die DFB-Männer gewannen 2014 im Maracana das Finale und holten den WM-Titel.
Fest steht bereits, dass Gastgeber Brasilien seine Vorrundenpartien in Rio de Janeiro, São Paulo und Brasília austrägt. Auch die DFB-Frauen sind für die Endrunde qualifiziert, das Team von Bundestrainer Christian Wück erfährt bei der Auslosung am Ende des Jahres, auf welche Gegner es in welchen Spielorten trifft. Der genaue Termin der Ziehung ist noch offen. In jedem der acht Spielorte stehen mindestens sieben Partien auf dem Programm, darunter mindestens ein K.o.-Spiel. In Brasília, Porto Alegre, Recife und Salvador wird bis zum Achtelfinale gespielt. Austragungsorte der Viertelfinals sind Belo Horizonte und Fortaleza sowie Rio und São Paulo, wo auch die beiden Halbfinalpartien stattfinden.
Warum Cottbuser Fangesänge zum Training gehören
Trainer Manuel Baum vom Fußball-Bundesligisten FC Augsburg hat vor dem DFB-Pokalspiel bei Energie Cottbus zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen. Um seine Mannschaft bestmöglich auf die Atmosphäre beim Zweitliga-Aufsteiger aus der Lausitz vorzubereiten, ließ er beim Training die Atmosphäre im Cottbuser Stadion simulieren. "Wir haben laut trainiert", berichtete er, "wir haben Gesänge der Cottbuser Fans einspielen lassen, damit jeder weiß, was da auf uns zukommt".
Das Duell der ersten Pokalrunde mit der Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz (Samstag, 13 Uhr/Sky, RTL+ und im ntv.de-Liveticker) betrachtet Baum als willkommenen Härtetest. "Es ist schon eine Herausforderung, dass wir im ersten Spiel jemanden haben, der uns auf Augenhöhe begegnet. Das wird uns mit Sicherheit in der Liga helfen, jetzt schon einen Brocken zu haben wie Cottbus", sagte er und mahnte: Der Zweitligist habe "schon richtig Qualität, wir wissen wie ernst man diese Spiele nehmen muss".
"Sachkundig machen": DFB-Vize weist Uli Hoeneß zurecht
Uli Hoeneß hat sich mit der Kritik am Deutschen Fußball-Bund und Jürgen Klopp gerade im Verband wenig Freunde gemacht. Der DFB-Vizepräsident und Präsident des Niedersächsischen Fußball-Verbands, Ralph-Uwe Schaffert, sagte über Hoeneß' Kritik am DFB: "Die jüngsten Äußerungen von Uli Hoeneß zur Verpflichtung von Jürgen Klopp zeigen deutlich, dass Herr Hoeneß weder die Struktur noch die Entscheidungsprozesse des DFB kennt." Hoeneß hatte bei ntv/RTL und Sky davor gewarnt, den neuen Bundestrainer Klopp als "Messias" zu sehen. Und auch Kritik an der Verbandsstruktur des DFB geäußert. Er hält diese für nicht mehr zeitgemäß. Schaffert verwies dabei auf Andreas Rettig, dessen Nachfolger Per Mertesacker sowie Rudi Völler: "Genannten Personen kann wohl ernsthaft nicht vorgeworfen werden, dass sie keine Profis im Fußballgeschäft sind."

WM-Blamage: Hoeneß startet Frontal-Angriff auf DFB
Auch Hoeneß' Kritik am "Miteinkaufen" von Klopps Berater Marc Kosicke wies Schaffert zurück: "Soweit Herr Hoeneß den Vertragsschluss mit Marc Kosicke unter Hinweis auf dessen Geschäftsanteile an einer Agentur kritisiert, ist ihm scheinbar entgangen, dass diese von Herrn Kosicke zuvor bereits veräußert worden sind. Die Personalie Kosicke ist im Aufsichtsrat sorgfältig beraten und sodann positiv entschieden worden." Schaffert sagte deutlich: "Mitunter könnte es nicht schaden, sich zu Themen sachkundig zu machen, bevor man sich dazu - kritisch oder gar abwertend - äußert."
Warum Hoeneß im Vertragspoker um Kane "optimistisch" ist
Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß macht sich keine großen Sorgen, dass Stürmer Harry Kane seinen Vertrag nicht verlängert. "Ich weiß, dass Max Eberl und Jan Dreesen einen sehr engen Kontakt zur Familie haben. Vater und Bruder sind die Berater, und die haben schon vor einiger Zeit begonnen, erste Gespräche zu führen. Das ist für mich nichts Neues", sagte Hoeneß im RTL/ntv-Interview.
"Diese Gespräche dauern in der Regel immer ein paar Wochen, ein paar Monate, aber die werden auf einem sehr guten persönlichen Niveau geführt", so Hoeneß weiter. "Ich bin ziemlich optimistisch, dass Harry bei uns verlängern wird, was für uns natürlich ein Segen wäre."
Augsburgs Gegner werden jetzt umflattert
Die "Fledermaus Tutulla" statt "Kater Mikesch": Für die Gastmannschaften bei Heimspielen des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg gibt es in der anstehenden Saison eine neue Marionette aus der berühmten Augsburger Puppenkiste. Die "Fledermaus Tutulla" ist eine Figur aus dem Marionettenspiel "Kleiner König Kalle Wirsch".
Beim FCA ist es seit dem Aufstieg 2011 eine besondere Tradition, dass Kapitäne der Gastmannschaft wie Manuel Neuer oder David Raum vor dem Anpfiff statt eines Wimpels eine Marionette der Puppenkiste erhalten. So gab es für den FC Bayern und Co. unter anderem schon "Jim Knopf", "Lukas der Lokomotivführer" oder "Urmel aus dem Eis". Letztes Jahr war "Kater Mikesch" das Geschenk gewesen. Ohnehin ist der FCA der Augsburger Puppenkiste als Partner eng verbunden. Bei jedem FCA-Tor in der Arena erklingt die Torhymne "Eine Insel mit zwei Bergen". Und auch der "Kasperl" gibt vor jedem Heimspiel seinen Ergebnistipp ab.
Verstappen stand "eher kurz vor dem Rücktritt"
Für Max Verstappen war vor der Vertragsverlängerung bei Red Bull ein Ausstieg aus der Formel 1 offenbar eine ernsthafte Option. Er habe "wahrscheinlich eher kurz vor dem Rücktritt als vor einem Wechsel zu einem anderen Team" gestanden, erklärte der viermalige Weltmeister in Zandvoort: "Nach den ersten paar Rennen habe ich zu Laurent (Mekies, Teamchef, d. Red.) gesagt: 'Komm mir nicht mit all diesen Fragen zur Zukunft, denn ich weiß noch nicht einmal, ob ich überhaupt bleiben will.'"
Verstappen ist einer der schärfsten Kritiker der neuen Formel 1, die auf Motoren mit hohem Elektroanteil setzt. Zu Beginn der Saison hatte er nach dem Großen Preis von Japan in Suzuka öffentlich mit einem frühzeitigen Rücktritt aus der Königsklasse gedroht. Nun unterschrieb Verstappen ein bis 2030 gültiges Arbeitspapier bei den Österreichern. Die Regeln würden "langsam etwas besser werden", sagte Verstappen vor seinem Heimspiel in Zandvoort (Sonntag, 15 Uhr/RTL, Sky und im ntv.de-Liveticker): "Ich bin bereit, damit zu leben, und hoffentlich eröffnet sich bis 2030 mit der Einführung der V8-Motoren möglicherweise eine neue Chance."
Musiala-Kollege Davies: "Herzzerbrechend, Jamal so zu sehen"
Bayern-Profi Alphonso Davies haben die Zusammenbrüche seines Teamkollegen und sehr guten Freundes Jamal Musiala in den zwei zurückliegenden Testspielen des deutschen Fußball-Meisters bestürzt.
"Es war herzzerbrechend, Jamal so zu sehen auf dem Platz. Aber wer Jamal kennt, weiß, er wird stärker zurückkehren", sagte der 25 Jahre alte kanadische Nationalspieler kurz vor dem Spiel um den Franz-Beckenbauer-Supercup an diesem Samstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München im Signal Iduna Park. Im Namen der Mannschaft versprach Davies größtmögliche Hilfe für Musiala. "Wir wollen ihn natürlich unterstützen, nicht nur als Spieler, sondern auch als Person."
DFB-Vizepräsident weist Hoeneß-Idee zurück
Hermann Winkler, DFB-Vizepräsident Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes, hat die Idee von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß, die Nationalmannschaften in eine GmbH auszugliedern, zurückgewiesen. Hoeneß hatte im Interview mit RTL/ntv und Sky erklärt, die Landesfürsten haben "keine Ahnung".
"Man muss nicht jedes Wort von Uli Hoeneß ernst nehmen, aber falsche Dinge schon richtigstellen: Die Landesverbände entscheiden gar nicht über den Bundestrainer. Dies erfolgt im Aufsichtsrat der DFB GmbH", sagte Winkler zu RTL/ntv und Sky.

Hoeneß bremst die Klopp-Euphorie: "Nicht der Messias"
Es sei gut, dass dort "Profis und Amateure" vertreten sind. "Die Zusammenarbeit von Profi-und Amateurvereinen im DFB sehe ich als Erfolgsmodell im deutschen Fußball. Das gilt auch für die Nationalmannschaften. So gehören z.um Beispiel Schulbesuche von Nationalspielern oder öffentliche Trainingseinheiten in Amateurvereinen vor Länderspielen zu den absoluten Höhepunkten für junge Kicker." Über Modelle der Ausgliederung könne man "immer sprechen", sagte Winkler." Da kann der FC Bayern ja jetzt mit gutem Beispiel vorangehen im laufenden Prozess bei der Frauenbundesliga."
Ex-Weltranglistenerste teilt gegen Kokainsünder Kyrgios aus
Die frühere Weltranglistenerste Simona Halep hat den Kokain-Skandal um den australischen Tennisprofi Nick Kyrgios für eine Retourkutsche genutzt. In den sozialen Medien machte sich die Rumänin über den Dopingsünder lustig.
"Tritt niemals jemanden, wenn er am Boden liegt. Das Leben hat eine komische Art, die Positionen zu verändern. Und einen noch komischeren Weg, den Unterschied zwischen einem Versehen und einer Entscheidung zu enthüllen", schrieb Halep in einer Instagram-Story. Dazu postete die Rumänin noch ein Bild, auf dem drei Bananen und eine Flasche Cola zu sehen sind.
Hintergrund der beiden Posts sind zahlreiche Aussagen, die Kyrgios in der Vergangenheit im Zusammenhang mit positiven Dopingtests tätigte. Eine davon bezog sich auch auf Halep, die sowohl 2022 als auch 2023 ins Visier der Fahnder geriet und zunächst für vier Jahre gesperrt wurde.
Kuriose Szenen: Klubchef startet Kabinenparty mit Bündel Geldscheinen
Beim albanischen Klub Dinamo Tirana kam es zu völlig irren Szenen in der Fußballkabine. Nachdem das Team vergangene Woche den Einzug in die Conference-League-Playoffs geschafft hatte, jubelte der Vereinspräsident mit besonderen Accessoires.

Klubchef startet Kabinenparty mit Bündel Geldscheinen
Deutscher Baseball-Profi teilt Fleisch-Theorie zu 80-Spiele-Sperre
Der lange wegen Dopings gesperrte deutsche Baseball-Profi Max Kepler hat die Vermutung geäußert, dass kontaminiertes Fleisch sein positives Testergebnis verursacht haben könnte. Der 33 Jahre alte Berliner war infolge des Tests von der Major League Baseball für 80 Partien gesperrt worden und darf erst seit Ende Juni wieder als Profi auflaufen. "Das Mittel war in meiner Probe. Ich habe keine Ahnung, wie es da reingekommen ist, aber ich bin dafür verantwortlich", sagte Kepler in einem Interview bei Sport1.
Er war positiv auf Epitrenbolon getestet und daraufhin im Januar gesperrt worden. Epitrenbolon ist ein anaboles Steroid, das unter anderem in Produkten enthalten ist, die in Bodybuilding-Geschäften verkauft werden. Es dient zudem der Wachstumsförderung von Zuchtrindern.
"Unsere Theorie, also mit meinen Anwälten, mit denen ich die Sache angegangen bin, war kontaminiertes, rotes Fleisch. Denn es hatte in der Vergangenheit schon Fälle gegeben, die auch gewonnen wurden. Da wurde in Restaurants eine Fleischquelle gefunden, die von Athleten gegessen wurde und die Steroide enthielt", sagte Kepler. "Dies konnte vor Gericht bewiesen werden. In meinem Fall haben wir leider nicht die Quelle gefunden.»
Undav wäre wegen Shrimps "zweimal fast gestorben"
Schreckmomente beim Shrimps-Essen: Nationalstürmer Deniz Undav hat in einem lockeren Interview erstmals über eine schwere Allergie gesprochen. Auf die Frage, was für ihn bei einem guten Sushi dabei sein müsse, antwortete der Fußballprofi des VfB Stuttgart im YouTube-Format "Hstrystories": "Immer Lachs" - aus gutem Grund. "Ich darf keine Shrimps essen. Hab zwei-, dreimal eine Allergie bekommen, bin da zweimal fast gestorben", sagte Undav und erklärte zu seinen allergischen Reaktionen: "Es schwillt alles an, Luft geht weg."
Seitdem esse er bei Sushi nur Lachs - oder Vegetarisches. Eine weitere Leidenschaft des bekennenden Döner-Liebhabers sind scharf gewürzte Gerichte, wie Undav in dem Gespräch erklärte.
Ex-F1-Weltmeister Verstappen verlängert bei Red Bull
Der Ex-Weltmeister bleibt: Formel-1-Pilot Max Verstappen hat seinen Vertrag beim Rennstall Red Bull Racing bis 2030 verlängert. Das teilte das F1-Team mit. Zuletzt hatte es immer wieder Gerüchte über einen möglichen Abgang des Niederländers gegeben. Vor allem Mercedes und McLaren waren zuletzt häufig als nächste Station genannt worden. Das vergangene Arbeitspapier lief bis 2028.
In der Gesamtwertung liegt Verstappen zur Saisonhalbzeit nur auf dem enttäuschenden sechsten Rang. Bei den vergangenen vier Rennen vor der Sommerpause schaffte er es aber dreimal auf das Podest.
Bayern plant keinen Transfer nach Musiala-Schock
Der FC Bayern will Jamal Musiala nach dessen jüngsten Zusammenbrüchen vollends unterstützen. Auf dem Transfermarkt werden die Münchner angeblich nicht reagieren. Wie Sky berichtet, sei aktuell "kein Ersatz für Jamal Musiala geplant". Der 23-Jährige genieße "100-prozentigen Support" an der Säbener Straße, heißt es weiter.

Hoeneß wusste um Musiala - und war trotzdem geschockt
Der TV-Sender ordnet zudem ein, dass der FC Bayern neben Musiala noch Lennart Karl, Serge Gnabry und Neuzugang Ismael Saibari für die Zehner-Position im eigenen Kader hat.
Messi widmet Tor seinem verstorbenen Vater - Müller verliert Topspiel
Lionel Messi hat sein erstes Tor nach dem Tod seines Vaters erzielt und anschließend mit einer Geste in Richtung Himmel an ihn erinnert. Der argentinische Superstar traf beim 2:2 (2:1) von Inter Miami bei Philadelphia Union in der Major League Soccer (MLS) am Mittwoch zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Für Miami war es das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.
Messi erzielte in der 26. Minute mit einem angeschnittenen Linksschuss ins lange Eck sein 13. Saisontor. Nach einem zurückhaltenden Jubel mit seinen Mitspielern zeigte der Kapitän mit den Händen in den Himmel.
Einen Rückschlag mussten unterdessen Thomas Müller und die Vancouver Whitecaps hinnehmen. Das kanadische Team unterlag im Topspiel zu Hause gegen Houston Dynamo mit 0:1 (0:1) und verlor die Tabellenführung im Westen dadurch an die Texaner.
Neue Fanproteste im DFB-Pokal erwartet
Fanszenen verschiedener Vereine planen bei den DFB-Pokalspielen an diesem Wochenende nach dpa-Informationen größere Protestaktionen gegen den Videobeweis im Profifußball. "In der nun startenden ersten Pokalrunde sehen wir den Fußball, wie er sein sollte: ohne VAR und damit authentisch, unmittelbar und voller Emotionen. Zu diesem Zustand möchten wir dauerhaft zurückkehren und fordern deshalb die Abschaffung des Video Assistant Referee im deutschen Fußball", heißt es in einem Aufruf, der unter der Anhängerschaft diverser Klubs kursiert.
Wegen des zu hohen technischen und finanziellen Aufwands kommt die Technologie in der ersten Runde des Wettbewerbs noch nicht zum Einsatz - künftig aber schon ab der zweiten Runde. Bislang war dies erst ab dem Achtelfinale der Fall.
PSG muss wegen Rasen-Problemen umziehen
Wegen des schlechten Rasens im Prinzenpark muss der französische Fußballmeister Paris Saint-Germain zum Saisonauftakt eine Reise antreten. Das erste Ligaspiel gegen Stade Rennes am Sonntagabend (20.45 Uhr/DAZN) findet nicht wie geplant zu Hause, sondern im Stadion des Gegners statt. Das gab der französische Ligaverband (LFP) am Mittwoch bekannt.
"Der aktuelle Zustand des Spielfelds lässt eine Gewährleistung der Spielersicherheit nicht zu", hieß es in der Mitteilung. "Die Wettbewerbskommission hat daher bei ihrer Sitzung am 19. August entschieden, dass die Partie nicht im Parc des Princes ausgetragen werden kann und sich für einen Heimrechttausch entschieden." Gespielt wird damit im Roazhon Park. Durch die Entscheidung wird Champions-League-Sieger PSG Anfang März 2027 Gastgeber für Rennes sein.
Turnierfavorit Zverev vergibt Matchball und scheidet aus
Tennisstar Alexander Zverev hat beim Masters-Turnier in Cincinnati das Viertelfinale verpasst. Der French-Open-Gewinner musste sich dem US-Amerikaner Tommy Paul mit 6:4, 6:7 (6:8), 4:6 geschlagen geben. Der topgesetzte Zverev galt als Turnierfavorit, da die beiden Ausnahmekönner Carlos Alcaraz (Spanien) und Jannik Sinner (Italien) aus Verletzungsgründen auf einen Start verzichtet hatten.
Beim Stand von 3:4 im zweiten Satz wurde die Begegnung wegen Regens unterbrochen. Erst nach knapp eineinhalb Stunden Zwangspause konnte es weitergehen. Zverev tat sich dabei schwer und konnte auch die Fehler des Gegners nur bedingt nutzen. Seinen ersten Matchball nutzte der 29-Jährige nicht zum Sieg, stattdessen ging es in den dritten Satz. Dort leistete sich Zverev zu viele Fehler mit seiner Vorhand, gab eine Break-Führung aus der Hand und erlaubte Paul das Comeback.


