Leverkusen krempelt Meisterteam mit neun Neuzugängen um
Leverkusen startet mit einem fast komplett neuen Kader in die neue Saison. Mit dem Abgang von vier Top-Spielern der Meistermannschaft beginnt unter Erik ten Hag ein Umbruch. Mit neun Neuzugängen soll das Team in der Bundesliga wieder vorne mitmischen. Doch macht sich bei den Fans Wehmut breit.

Leverkusen krempelt Meisterteam mit neun Neuzugängen um
Von der Groeben würdigt Potofski mit emotionalen Worten
Ulli Potofski verstirbt im Alter von 73 Jahren. Die ehemalige Nachrichtenmoderatorin Ulrike von der Groeben, die ebenso wie der Sportmoderator zu den Urgesteinen von RTL gehört, verabschiedet sich nun mit bewegenden Worten von ihrem langjährigen Kollegen.

Von der Groeben würdigt Potofski mit emotionalen Worten
Werder Bremen kann weiter im "Weserstadion" spielen

Fußball-Bundesligist Werder Bremen wird dank einer Partnerschaft auch in den kommenden Jahren den Namen des Weserstadions erhalten. Hauptsponsor Matthäi und die Unternehmen Harald Pihl, Wiesenhof und Goldschmaus sichern den Namen bis 2030, wie der Fußball-Bundesligist bekanntgab. Jedes der Unternehmen steht symbolisch für einen der vier Flutlichtmasten, der Name wird allerdings nicht angerührt.
"Die vier Partner tragen mit ihrer gemeinsamen Entscheidung, den Namen Weserstadion zu erhalten, maßgeblich dazu bei, dass für die nächsten fünf Jahre die von unseren Fans bevorzugte Lösung Realität wird", wurde Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry in einer Mitteilung des Klubs zitiert.
Knapp ein Jahr hatte der Klub eine Lösung gesucht, nachdem die Partnerschaft mit Wohninvest Ende Juni wegen der Insolvenz des Immobilienkonzerns geendet war. Ein vollständiger Namensverkauf oder eine erneute Vornamenslösung standen laut Filbry ebenfalls im Raum.
Nicht nur Gina Lückenkemper darf ihre Koffer für Japan packen
Weitspringerin Malaika Mihambo gehört zu weiteren 23 deutschen Sportlerinnen und Sportlern, die der Deutsche Leichtathletik-Verband für die anstehenden Weltmeisterschaften in Tokio nominiert hat. Die zweimalige Weltmeisterin zählt am Ort ihres Olympiasieges von 2021 erneut zu den größten deutschen Hoffnungsträgerinnen. Mihambo war am vergangenen Wochenende in Dresden einmal mehr deutsche Meisterin geworden.
In der Nominierungsrunde nach den Titelkämpfen berief der deutsche Verband einige der größten Kandidatinnen und Kandidaten auf Medaillen bei der WM vom 13. bis 21. September in Japan. Dazu zählen Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye, der einstige Speerwurf-Europameister Julian Weber und der in die Weltspitze aufgerückte Hammerwerfer Merlin Hummel. Dabei ist auch Gina Lückenkemper, die mit der deutschen Sprint-Staffel im Vorjahr in Paris überraschend Bronze geholt hatte.
Chancen rechnen sich im Diskuswurf die deutschen Meister Henrik Janssen und Marike Steinacker aus. Auf der Laufbahn hoffen die neuen deutschen Rekordler Robert Farken und Mohamed Abdilaahi über 1.500 beziehungsweise 5.000 Meter ebenso auf Erfolge wie über 3.000 Meter Hindernis der neue nationale Rekordler Frederik Ruppert sowie der deutsche Meister Karl Bebendorf. Für Aufsehen könnte über 400 Meter Hürden U23-Europameister Owe Fischer-Breiholz sorgen..
DVV-Frauen machen kurz vor WM-Start das EM-Ticket klar
Die deutschen Volleyballerinnen haben das Ticket für die Europameisterschaft im kommenden Jahr gelöst. Im letzten Spiel der Qualifikation gewann das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli in Wiesbaden souverän mit 3:0 (25:10, 25:17, 25:17) gegen die Schweiz und ist damit nicht mehr von Rang eins der Gruppe A zu verdrängen.
Mit den Schweizerinnen hatte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) nur wenig Probleme. Den ersten Satz sicherte sich das Bregoli-Team im Schnelldurchgang, auch danach machten die Deutschen kurzen Prozess mit den Eidgenossinnen, die sie bereits im Hinspiel 3:0 besiegt hatten.
Die Qualifikation für das Turnier in Aserbaidschan, Schweden, Tschechien und der Türkei (21. August bis 6. September 2026) schließt Deutschland mit neun Punkten ab. Seit 1958 hat Deutschland immer an der EM teilgenommen. Den Titel gewinnen konnte bisher aber weder eine deutsche Frauen- noch eine Männer-Auswahl. Bereits in rund zwei Wochen steht das Highlight des Jahres an: In Thailand steigt die Weltmeisterschaft (22. August bis 7. September).
Überheblich früher Radfahrer-Jubel führt zu Debakel
Ein Jugendradrennen im Irak endet für den vermeintlichen Sieger in einem peinlichen Fiasko. Noch vor der Ziellinie reißt er die Arme hoch - und kommt ins Straucheln. Für die dicht auffahrenden Verfolger wird der voreilige Jubel zur gefährlichen Falle.

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Konkurrenz für deutschen Tour-Star: Droht Lipowitz die Degradierung?
Red Bull-Bora-Hansgrohe verpflichtet Radsport-Star Remco Evenepoel. "Auf dem Papier ist das ganz viel Klasse", sagt ntv-Sportexperte Denis Pachutzki. Doch der Neuzugang könnte auch den Machtkampf im Team verschärfen. Wie finden sich Evenepoel, Roglic und Lipowitz in einem Rennen voller Ambitionen zurecht?

Red Bull holt Evenepoel - was bedeutet das für Lipowitz?
Die sportlichen Schlagzeilen
Tod von "Fernsehpapa" erschüttert Sportmoderatorin
Mit emotionalen Worten hat Esther Sedlaczek Abschied von der verstorbenen Reporter-Legende Ulli Potofski genommen. "Was bleibt, sind endlos viele wunderbare Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit und an dich als einzigartigen Menschen", schrieb die Sportjournalistin bei Instagram. "Du hast mich an die Hand genommen, als ich völlig orientierungslos in dieses 'Fernsehen' gekommen bin. Du hast mir den Raum an deiner Seite gegeben, um mich zu entwickeln. Keinerlei Eitelkeit, keinerlei Konkurrenzdenken - das warst du."

Ulli Potofski ist tot - seine legendärsten TV-Momente
Sedlaczek beschreibt den Kollegen als "authentisch, aufrichtig, ehrlich und liebevoll". Potofski war für sie "nicht einfach nur ein Wegbegleiter und Kollege. Du warst mein 'Fernsehpapa' und ich war deine 'Fernsehtochter'. Das mag sich kitschig anhören, aber genau so war es. Und es wird immer so bleiben."
Sedlaczek und Potofski arbeiteten zeitweise zusammen beim Pay-TV-Sender Sky. Seit rund vier Jahren ist die 39-Jährige für die ARD tätig und moderiert unter anderem die "Sportschau". Potofski war nach kurzer, schwerer Krankheit mit 73 Jahren gestorben.
Dressurreiter wegen Tierquälerei für 15 Jahre gesperrt
Mit einer ungewöhnlich langen Sperre von 15 Jahren hat der Weltverband FEI den US-Reiter Cesar Parra belegt. Grund sind nach Angaben der FEI Verstöße gegen die Grundsätze des Tierschutzes. Der Dressurreiter muss außerdem eine Geldstrafe von 15.000 Schweizer Franken (knapp 16.000 Euro) sowie die Gerichtskosten von 10.000 Franken zahlen.
Der gebürtige Kolumbianer war bereits seit dem 2. Februar 2024 vorläufig suspendiert. Grund waren Meldungen über Pferdemissbrauch, die bei US Equestrian eingegangen waren und von der FEI untersucht wurden. Der US-Verband hatte laut FEI "zahlreiche Videos und Fotos erhalten, die Parra bei missbräuchlichem Verhalten und Trainingsmethoden mit mehreren Pferden zeigten".

Der Vorwurf in dem FEI-Verfahren lautete, "dass Parra über mehrere Jahre hinweg wiederholt und vorsätzlich die meisten, wenn nicht sogar alle Pferde, die er besaß und trainierte, wiederkehrenden und schweren Misshandlungen ausgesetzt hatte". In der Mitteilung hieß es weiter: "Die Untersuchung umfasste eine gründliche Überprüfung umfangreicher Video- und Fotoaufnahmen."
Parra hatte seit 1998 an internationalen Wettkämpfen teilgenommen, zunächst für sein Heimatland Kolumbien, unter anderem bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Nach dem Wechsel der Staatsangehörigkeit im Jahr 2008 trat Parra für die Vereinigten Staaten unter anderem bei den Panamerikanischen Spielen 2011 an.
Nach schlimmem Sturz: Deutscher Rad-Star feiert Comeback in seiner Heimat
Der frühere Paris-Roubaix-Gewinner John Degenkolb wird bei der Deutschland-Tour sein Comeback geben. "Ich freue mich so sehr, dass wir es wieder geschafft haben, mich auf die Straße zu bringen", sagte der 36-Jährige auf Instagram. Bei der Flandern-Rundfahrt vor etwa vier Monaten war der einmalige Tour-de-France-Etappensieger gestürzt. Dabei zog er sich Brüche im Schlüsselbein, dem Handgelenk sowie dem Ellenbogen zu.
Wenige Wochen nach dem spektakulären Tagessieg auf der Schlussetappe der Tour de France wird zudem der belgische Star Wout van Aert zum ersten Mal bei der Deutschland-Tour dabei sein. Das gaben die Organisatoren der ASO Deutschland bekannt, nachdem der Name zuvor bereits gehandelt worden war. Bei den deutschen Profis haben unter anderem Straßenrad-Meister Georg Zimmermann und Tadej Pogacars Kölner Edelhelfer Nils Politt ihre Teilnahme angekündigt.
Los geht die Tour mit einem Prolog in Essen. Dann folgen vier Etappen unter anderem durch Ostwestfalen und das Sauerland. Am darauffolgenden Sonntag endet die D-Tour mit einer 163,7 Kilometer langen Etappe zwischen Halle (Saale) und Magdeburg.
"Manchmal isoliert": Bundesliga-Ikone fällt der Abschied schwer
Kult-Trainer Christian Streich ist die Umstellung auf einen Alltag ohne Profifußball durchaus schwergefallen. Nach seinem Abschied vom SC Freiburg im Sommer 2024 habe er mit einem Freund zunächst eine Reise mit dem Fahrrad gemacht, sagte der 60-Jährige im Interview der "Badischen Zeitung". "Danach kam der Alltag und meine gewohnten Arbeitsabläufe gab es nicht mehr. Da habe ich mich manchmal isoliert oder leer gefühlt."
Es sei mental "zunehmend schwieriger" geworden, berichtete der langjährige Coach des badischen Bundesligisten. "Ich habe all die Jahre von Montag bis Sonntag immer gewusst, wo ich hingehöre. Der alltägliche Ablauf war vorgegeben. Jetzt war alles anders." Familie, Freunde und Vertraute hätten ihn aber sehr unterstützt. "Gemeinsam haben wir daran gearbeitet, die neuen Möglichkeiten und Freiheiten zu erkennen und sie umzusetzen."
Ob Streich, der fast drei Jahrzehnte lang für den SC arbeitete und mehr als zwölf Jahre die Freiburger Profis trainierte, in den Profifußball zurückkehren wird? "Ich weiß es nicht", sagte der gebürtige Südbadener. "Momentan beschäftigen mich Dinge, die für mich neu sind und mir Spaß machen. Ich selbst bin gespannt, wo mich die Reise hinführt." Aktuell wolle er "nicht zu viel in die Öffentlichkeit", erklärte Streich. Seit seinem Abschied vom SC trat er bisher nur selten öffentlich auf.
Transfer in letzter Minute abgesagt: Harsche Kritik an deutscher Öffentlichkeit
Nach dem geplatzten Wechsel des israelischen Nationalspielers Shon Weissman zum Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf hat das Management des Profis mit Kritik an der Öffentlichkeit reagiert. Ihr Spieler bereue "die Likes und Kommentare aus tiefstem Herzen", teilte das Management der "Rheinischen Post" mit, "aber in Deutschland scheinen die Leute sofort zu urteilen".
Am Montag hatten erste Gerüchte um eine Verpflichtung Weissmans, der in Social-Media-Posts nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas aus Israel am 7. Oktober die Auslöschung Gazas gefordert hatte, die Runde gemacht. Anhänger der Fortuna reagierten mit heftigen Protesten, der Verein teilte anschließend mit, auf einen Transfer des Stürmers, der bereits beim Medizincheck gewesen sein soll, zu verzichten. "Wir haben uns intensiv mit Shon Weissman beschäftigt, uns aber final entschieden, von einer Verpflichtung abzusehen", teilte der Klub mit, ohne genaue Gründe zu nennen.
"Shon hat nur ein paar Twitter-Beiträge gelikt und diese Likes sofort gelöscht", hieß es in der Mitteilung des Managements. Weissman veröffentlichte im Anschluss an den geplatzten Transfer gestern ein Statement auf Instagram, auf seine Online-Aktivitäten ging er jedoch nicht ein.
Bundestrainer streicht Ex-Berliner vor erstem EM-Test aus Kader
Basketball-Bundestrainer Alex Mumbru hat auf dem Weg zur EM eine weitere Personalentscheidung getroffen und Tim Schneider verabschiedet. Der 27-Jährige, der in diesem Sommer von Alba Berlin zu Veltex Shizuoka in Japan wechselt, wird nicht mit dem Nationalteam zum ersten Testspiel nach Slowenien reisen, wie der Deutsche Basketball Bund (DBB) mitteilte.
Mumbru reduziert sein Aufgebot für das Turnier (27. August bis 14. September) damit von 16 auf 15 Spieler. Drei weitere Profis wird der spanische Chefcoach bis zum Vorrundenstart in Tampere in Finnland streichen müssen. Als gesetzt gelten die acht Weltmeister Dennis Schröder, Franz Wagner, Daniel Theis, Johannes Voigtmann, Johannes Thiemann, Isaac Bonga, Andreas Obst und Maodo Lo.
Auch Tristan da Silva und David Krämer dürfen sich gute Chancen auf einen EM-Platz ausrechnen. Deutschland testet am Freitag (20.15 Uhr/Magentasport) in Ljubljana gegen Mitfavorit Slowenien um NBA-Star Luka Doncic. Am Sonntag (17.30 Uhr) kommt es in Mannheim zu einem zweiten Duell der beiden Nationen.
"Für mich überwiegen die Nachteile": DFB-Stürmer erklärt seltenen Verzicht
Eintracht Frankfurts neuer Stürmer Jonathan Burkardt ist in den sozialen Netzwerken wie Instagram bewusst nicht aktiv. "Das kann jeder so machen, wie er möchte. Social Media hat sicher auch gute Seiten, aber für mich passt das nicht", sagte der 25 Jahre alte Fußball-Nationalspieler, der vom FSV Mainz 05 zum hessischen Champions-League-Klub gewechselt ist, der "Sport Bild". "Es stellt viel Ablenkung bereit, es kann auch die Realität oder die Wahrnehmung beeinflussen, die man selbst hat", erklärte Burkardt. "Für mich überwiegen die Nachteile, deswegen habe ich mich dazu entschieden, darauf zu verzichten."
Dem Angreifer ist nach eigener Aussage durchaus bewusst, dass er auf einer "richtig großen Bühne" spiele. Man müsse sich trotzdem den Ursprung des Ganzen immer bewusst vor Augen halten: "Dann kommt man ein wenig weg von diesem Druck, den großen Summen, die dahinterstecken. Man muss versuchen, sich davon zu lösen und darf nicht alles auf sich projizieren." Jeder Profi habe da seine eigene Methode. Bei ihm sei es "eher Spaß, sich wohlfühlen, Freude am Fußballspielen. Das stelle ich in den Vordergrund", so Burkardt.
Entlassung, Kommando zurück: NFL-Team holt Deutschen wieder ins Team
Nur fünf Tage nach seiner Entlassung haben die San Francisco 49ers den deutsch-amerikanischen Footballprofi Equanimeous St. Brown wieder zurückgeholt. Der Wide Receiver erhält nach Angaben des NFL-Klubs einen Einjahresvertrag, für ihn muss Andy Isabella weichen. Für "EQ", drei Jahre älterer Bruder des Detroit-Lions-Stars Amon-Ra St. Brown, sind die 49ers die vierte NFL-Station nach den Green Bay Packers, den Chicago Bears und den New Orleans Saints. Dort kam der Passempfänger in der vergangenen Saison zu zwei Einsätzen.
Zuletzt hatte sich San Francisco nach nur neun Tagen von "EQ" getrennt. Im Training Camp dürfen die Kader maximal 90 Spieler umfassen, vor der Regular Season erfolgt der gefürchtete "Cut" auf 53. Dass St. Brown in der neuen Saison spielt, ist also längst nicht gesagt.
Nick Woltemade will jetzt schnell Klarheit vom FC Bayern
Nick Woltemade möchte bezüglich seiner sportlichen Zukunft zeitnah Klarheit haben. Nach exklusiven Informationen von RTL/ntv und sport.de will die Spielerseite bis zum Ende der laufenden Woche vom FC Bayern eine Entscheidung haben, was einen möglichen Transfer in diesem Sommer angeht.
Sollte ein Wechsel an die Säbener Straße nicht zustande kommen, würde sich Woltemade 2026 dem Transfermarkt öffnen. Auch andere Klubs hätten dann eine Chance auf den 23-Jährigen. Nun ist zunächst einmal der FC Bayern am Zug. Die Münchner sind im Poker um den 23-Jährigen bislang beim VfB Stuttgart abgeblitzt.
Der deutsche Rekordmeister müsste voraussichtlich rund 60 Millionen Euro bieten, um die Schwaben an den Verhandlungstisch zu bekommen. Die letzte Offerte lag bei einer Sockelablöse von 50 Millionen Euro und möglichen Bonuszahlungen in Höhe von fünf Millionen Euro.
Englische Transfermarkt-Experten taxieren Woltemades Marktwert auf der Insel zurzeit auf 40 bis 45 Millionen Euro. Der deutsche Nationalspieler strebt weiterhin einen Wechsel in diesem Sommer an - zum FC Bayern.
Werder-Chef will mit Geld-Umverteilung die Bundesliga attraktiver machen
Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry hat erneut eine Gehaltsobergrenze und einen neuen Verteilerschlüssel der TV-Gelder gefordert - um die Spannung in der Fußball-Bundesliga wieder zu erhöhen. "Seit der Veränderung des Verteilungsschlüssels der TV-Gelder Anfang der 2000er hat sich auch die Wettbewerbs-Integrität negativ verändert. Fast immer wieder den gleichen deutschen Meister zu haben, dokumentiert auf der einen Seite die gute Arbeit, die der FC Bayern macht. Auf der anderen Seite ist es für das Produkt Bundesliga nicht gut", sagte Filbry der "Sport Bild".
"Die Lösungen liegen auf der Hand", meinte der Manager weiter: "Eine Gehaltsobergrenze und eine gerechtere Verteilung der Fernsehgelder, die wirklich helfen würde. Nur die Umsetzung ist das Schwierige." Filbry befürchtet zudem, dass die finanzielle Schere zwischen den Klubs durch Wettbewerbe wie die Klub-WM mit ihren immensen Prämien immer größer wird.
"Hoffe, du stirbst heute Nacht": Hass gegen Tennis-Ass
Die ukrainische Weltklasse-Tennisspielerin Jelina Switolina, Nummer 13 der Welt, hat Hasskommentare in den sozialen Medien gegen sich öffentlich gemacht. In einer der zahlreichen Nachrichten, die sie auf ihrem Account teilte, hieß es: "Ich hoffe, du stirbst heute Nacht". Switolina, die zuvor im Viertelfinale des WTA-Turniers im kanadischen Montreal klar verloren hatte, antwortete auf die beleidigenden Nachrichten mit einer Botschaft: "An alle Wetter: Ich bin Mutter, bevor ich Athletin bin. Die Art und Weise, wie ihr mit Frauen - mit Müttern - sprecht, ist beschämend. Wenn eure Mütter eure Nachrichten sehen würden, wären sie angewidert."
Die von ihr veröffentlichten Hasskommentare bezogen sich auch auf den russischen Angriffskrieg gegen ihre Heimat: "Dein Land befindet sich im Krieg, und du machst dich da draußen so lächerlich", hieß es beispielsweise. Hassbotschaften in den sozialen Netzwerken sind im Tennis längst kein Einzelfall. Auch die Hamburgerin Eva Lys hat - wie andere - schon auf die Problematik aufmerksam gemacht.
Ulli Potofski ist tot - seine legendärsten TV-Momente

Ulli Potofski ist tot - seine legendärsten TV-Momente
Ulli Potofski hat RTL von den ersten Stunden an wesentlich mitgeprägt. In seiner langen Karriere trifft er Größen der Sportwelt, ist für seine Fußballliebe und flapsigen Sprüche bekannt. Jetzt ist er im Alter von 73 Jahren verstorben.
Nach Fan-Protesten: FC Bayern hat wieder arabischen Sponsor
Der FC Bayern hat einen neuen Premiumpartner: Die Fluggesellschaft Emirates aus Dubai wird neuer Sponsor des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Wie die Münchner bekannt gaben, habe man mit dem Unternehmen einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2031/32 beschlossen. Die Kooperation werde unter anderem Bandenwerbung in der Allianz Arena umfassen, laut "Sport Bild" bringt der Deal den Bayern fünf Millionen Euro pro Jahr. Emirates wirbt bereits bei europäischen Topklubs wie Real Madrid, dem FC Arsenal, der AC Mailand oder Benfica Lissabon.
Erst 2023 hatten die Münchner den Vertrag mit Qatar Airways nach heftigen Protesten der Fans "einvernehmlich" aufgelöst. Fünf Jahre war die Fluglinie Partner der Bayern gewesen. Trikot- und Hauptsponsor der Bayern bleibt derweil wohl auch künftig die Telekom. Das deutsche Unternehmen ist bereits seit 2002 Partner der Münchner.
Statt ter Stegen: Ex-DFB-Torwart würde bei WM "auf einen anderen Torhüter setzen"
Der frühere Fußball-Nationalkeeper Tim Wiese hat mit Blick auf die Torhüterfrage im DFB-Team einen überraschenden Vorschlag gemacht. Wiese sagte der "Sport Bild", er würde bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada auf "einen anderen Torhüter setzen", nachdem die festgelegte Nummer eins Marc-André ter Stegen erneut monatelang ausfällt.
Auf die Frage, wen er meine, sagte der 43-Jährige: "Nach Leistung Bernd Leno. Er spielt über einen langen Zeitraum in England bei Premier-League-Klub FC Fulham konstant gut. Er hätte es verdient. Ich weiß nicht, warum er nicht berücksichtigt wird." Leno spielt beim FC Fulham und hat insgesamt neun Länderspiele absolviert. Das bis dato letzte im September 2021 bei einem 2:0 in Liechtenstein.
Bei einer Nominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte Leno vor knapp einem Jahr abgesagt. "Sie haben mir gesagt, dass ich dabei wäre, aber kein Spiel bekomme. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, in London zu trainieren", sagte Leno der "Bild" im Oktober 2024 zur Begründung seiner Absage. Trotz einer Rückenoperation hat sich Nagelsmann in der vergangenen Woche zu seinem Stammtorhüter ter Stegen bekannt. Vertreten wurde der zuletzt von Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) und Alexander Nübel (VfB Stuttgart).
Chaos wegen Trumps Einreise-Bann: Jungs dürfen doch zum Turnier
Die Mannschaft aus Venezuela darf nun doch zur "Little League World Series" im Baseball in die USA reisen. Die Spieler und ihre Betreuer erhielten nach der Zustimmung von US-Außenminister Marco Rubio eine Ausnahmegenehmigung für die Teilnahme an dem Turnier. Venezuela steht auf einer Liste von 19 Staaten, deren Bürgern US-Präsident Donald Trump die Einreise in die Vereinigten Staaten untersagt hat.
Die "Little League World Series" ist eine Art Weltmeisterschaft für Jugendmannschaften. Die Spieler sind zwischen zehn und zwölf Jahren alt. Die Endrunde wird seit 1959 in Williamsport im US-Bundesstaat Pennsylvania ausgetragen und ist in den Heimatländern der beteiligten Mannschaften extrem populär. In den USA überträgt der Sportsender ESPN live, die Spiele vor Ort verfolgen bis zu 45.000 Zuschauer. Die Vorrunde der "LLWS" läuft seit 27. Juli, die Hauptrunde vom 13. bis zum 24. August.
"Das darf ich nicht sagen": Bayer-Coach irritiert mit Schweigen zu Neuzugang
Der erste Einsatz von Bayer Leverkusens Neuzugang Malik Tillman lässt weiter auf sich warten. Der 23-Jährige, den die Werkself vom niederländischen Meister PSV Eindhoven verpflichtet hat, fehlte bereits im dritten Testspiel in Folge im Kader. Der Verein erklärte, der Mittelfeldspieler sei "wegen leichter Belastungsreaktion aus dem Training nicht dabei". Für zusätzliche Spekulationen sorgten jedoch die Aussagen von Leverkusens neuem Trainer Erik ten Hag nach dem 3:0-Testspielerfolg gegen Pisa. Auf die Frage, wann Tillman erstmals eingesetzt werden könne, sagte der Niederländer: "Kann ich leider nicht sagen. Müssen wir abwarten von Tag zu Tag, wie das funktioniert. Aber ich bin sicher, am Freitag wird er nicht dabei sein." Dann steht für die Werkself das letzte Testspiel der Saisonvorbereitung beim Klub-WM-Sieger FC Chelsea an.
Auf die Nachfrage, ob es etwas Schlimmeres sei, entgegnete der 55-Jährige: "Das glauben wir nicht, aber wir müssen abwarten, wie sich das entwickelt." Doch was genau Tillman hat, ließ Ten Hag offen: "Das kann ich leider auch nicht sagen, das darf ich nicht."
Dieser Stadionbesuch verrät Transfer
Südkoreas Fußballstar Heung-Min Son verlässt nach zehn Jahren den englischen Erstligisten Tottenham Hotspur und wechselt in die MLS. Der Los Angeles FC habe sich mit dem 33 Jahre alten Offensivspieler auf einen Vertrag geeinigt, berichtete die Nachrichtenagentur AP. L.A. soll mehr als 20 Millionen US-Dollar als Ablöse zahlen. Son verfolgte das Spiel seines neuen Klubs im Leagues Cup gegen Tigres am Dienstagabend auf der Tribüne und wurde in der ersten Halbzeit auf der Videoleinwand eingeblendet. Dabei wurde er mit einem Schriftzug willkommen geheißen. Er soll am Mittwoch offiziell präsentiert werden.
In der vergangenen Woche hatte der frühere Bundesligaprofi in Seoul das Ende seiner Zeit bei Tottenham verkündet und dies als "eine der schwierigsten Entscheidungen meiner Karriere" bezeichnet. In der MLS trifft Son unter anderem auf Marco Reus, der beim Stadtrivalen Los Angeles Galaxy spielt. Zudem steht ebenfalls Thomas Müller vor einem Wechsel in die nordamerikanische Profiliga zu den Vanocuver Whitecaps.
Abstieg kann für Fußball-Profis in Italien künftig automatisch teuer werden

Die erste italienische Fußball-Liga und die Spielergewerkschaft AIC haben sich auf einen neuen Gesamttarifvertrag geeinigt. Er beinhaltet unter anderem die Möglichkeit einer kollektiven Gehaltskürzung für den Fall, dass ein Klub von der Serie A in die Serie B absteigt.
Bisher konnten Gehaltsanpassungen im Abstiegsfall nur auf individueller Basis vereinbart werden. Mit dem neuen Vertrag ist nun eine pauschale Kürzung von 25 Prozent vorgesehen, falls keine gesonderte Einigung zwischen Spielern und Verein erzielt wird.
Die Regelung gilt allerdings nicht für bereits bestehende Verträge oder für solche, die während des laufenden Sommertransferfensters abgeschlossen wurden. Betroffen wären Verträge, die ab dem 2. September unterzeichnet werden.
NFL sperrt Profi wegen Trunkenheit am Steuer
Die US-amerikanische Football-Profiliga NFL hat Wide Receiver Jordan Addison von den Minnesota Vikings für die ersten drei Spiele der neuen Saison gesperrt. Das teilte ein Sprecher der Liga mit. Addison verstieß wegen Trunkenheit am Steuer gegen die sogenannte Substances of Abuse Policy der Liga.
Der 24-Jährige wurde zu einer zwölfmonatigen Bewährungsstrafe sowie einer Geldzahlung von 390 Dollar verurteilt und muss zudem zwei Online-Kurse absolvieren. Während der Sperre erhält Addison keine Bezahlung, er darf aber an allen Trainingseinheiten und Vorbereitungsspielen teilnehmen. Addison war bereits im Sommer 2023 negativ aufgefallen. Damals fuhr er mit mehr als 220 km/h über einen Freeway bei St. Paul. Als Grund nannte er damals einen Notfall mit seinem Hund.
Meister-Pleite kostet Deutschland Champions-League-Platz - und es droht noch mehr Ärger
Die wirtschaftliche Notlage der HB Ludwigsburg hat Konsequenzen: Der deutsche Frauenhandball-Meister verliert seinen Startplatz in der Champions League - und wird auch nicht um den deutschen Supercup spielen. In der Königsklasse wird der Double-Gewinner durch Sola HK aus Norwegen ersetzt. Damit ist Deutschland nur mit Borussia Dortmund in der Königsklasse vertreten.
Wie die Europäische Handball-Föderation (EHF) am Dienstagabend bekannt gab, habe der vom Klub bestellte vorläufige Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass eine Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht möglich sei. Darüber hinaus kündigte die EHF rechtliche Schritte gegen Ludwigsburg, den Deutschen Handballbund (DHB) bzw. die Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) an. Grundlage sind die in den Champions-League-Regularien verankerten Meldekriterien.
Zuvor hatte am Dienstag auch die HBF reagiert: Beim Supercup am 23. August in München trifft nun der THC, Sieger der European League, auf Vizemeister HSG Blomberg-Lippe.
"Härtester Start meiner Karriere": Norwegens Stars kehren nach Betrugs-Skandal zurück
Fünf Monate nach dem Anzugskandal bei der WM kehren die norwegischen Skispringer Marius Lindvik, Johan Andre Forfang und Kristoffer Eriksen Sundal auf die Schanze zurück. Das Trio gehört zum Aufgebot der Skandinavier beim FIS Sommer Grand Prix im französischen Courchevel am Wochenende. "Wir sind sehr gespannt. Alle drei haben seit dem 8. März keinen Wettkampf mehr bestritten", sagte Sportdirektor Jan-Erik Aalbu gegenüber NRK.
Bei der Heim-WM in Trondheim war durch Videoaufnahmen die Manipulation an den Sprunganzügen von Lindvik und Forfang nachgewiesen worden. Lindvik, der wenige Tage zuvor Weltmeister von der Normalschanze geworden war, wurde die Silbermedaille im Wettkampf von der großen Schanze aberkannt. Der Internationale Skiverband (FIS) sperrte wenig später sämtliche norwegischen Männer des WM-Teams, hob diese Sanktion nach der Saison aber wieder auf.
Alle Springer bestreiten, von der Manipulation gewusst zu haben, dem Trainerteam um den entlassenen Chefcoach Magnus Brevig wurde die Hauptschuld angelastet. Da die FIS ihre Ermittlungen noch nicht abgeschlossen hat, dürfen Lindvik und Co. bei der am Samstag beginnenden Sommer-Serie starten - zumindest gehen sie davon aus.
Der Olympiasieger sprach vor der Reise nach Frankreich vom "vielleicht härtesten Start in den Sommer meiner Karriere." Die aktuelle Situation sei "einfach Mist", er habe "keine Ahnung", wann die Ermittlungen abgeschlossen sein werden. "Ich hoffe, es kommt nichts mehr. Ich finde, wir sind schon genug bestraft worden", so Lindvik







