Der Sport-Tag
14. März 2026
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21:49 Uhr

"So schnell kann es gehen": Olympiasieger Raimund erlebt böse Überraschung

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund hat acht Tage nach seinem ersten Weltcupsieg eine böse Pleite kassiert und ist am legendären Holmenkollen in Oslo bereits im ersten Durchgang ausgeschieden. Der 25 Jahre alte Oberstdorfer verpasste beim Überraschungssieg des Schweizers Gregor Deschwanden als 36. das Finale der besten 30 - wie auch Sloweniens Topstar Domen Prevc, den eine Windböe erwischte.

"So schnell kann es gehen. Ich war einfach zwei Meter zu spät und bin voll durchgelatscht - so schnell kann es gehen", sagte Raimund in der ARD nach seinem schlechtesten Ergebnis seit Dezember 2024. Der 35 Jahre alte Deschwanden schaffte indes mit Sprüngen auf 132,5 und 130,5 Meter (263,1 Punkte) Historisches: Er löste Pius Paschke als ältesten Premierensieger der Weltcup-Geschichte ab, Paschke hatte 2024 in Engelberg als 33-Jähriger gewonnen. Platz zwei ging an den Österreicher Maximilian Ortner (261,7) vor Naoki Nakamura (Japan/251,7).

Bester Springer eines schwachen deutschen Teams war der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger auf Rang 17. Neben Wellinger erreichten nur Karl Geiger (19.) und Pius Paschke (29.) den zweiten Durchgang.

"So schnell kann es gehen": Olympiasieger Raimund erlebt böse Überraschung
21:13 Uhr

"Hoffe, er ist okay": BVB-Star erklärt kuriose Szene mit Schiedsrichter

Die kuriose Szene mit Schiedsrichter Bastian Dankert kommentierte Felix Nmecha mit einem Lächeln. "Mir hat's überhaupt nicht wehgetan. Ich glaube, nur seinem Rücken", sagte der deutsche Fußball-Nationalspieler von Borussia Dortmund. Beim Versuch, an den Ball zu kommen, war der 25-Jährige beim 2:0 gegen den FC Augsburg gegen Dankert geprallt. Der Unparteiische sank zu Boden, blieb kurz liegen, leitete die Partie dann aber weiter.

"Ich glaube, er ist okay. Ich hoffe, dass er okay ist", sagte Nmecha und ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Ich hätte den Ball gekriegt."

"Hoffe, er ist okay": BVB-Star erklärt kuriose Szene mit Schiedsrichter
20:26 Uhr

Bayern-Partie sorgt für VAR-Höchstwert in der Bundesliga

Ausgerechnet die Gelb-Rote Karte für Luis Diaz zählt nicht dazu: Der Videobeweis sorgt beim 1:1-Remis zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern für eine ungewöhnliche Häufung. Gleich viermal griff der VAR an der Seite von Schiedsrichter Christian Dingert bei spielentscheidenden Szenen ein.

Darunter ist die Rote Karte von Bayern-Stürmer Nicolas Jackson (42. Minute), dazu kommen die beiden nicht gegebenen Tore für den FC Bayern. Jonathan Tah (26.) und Harry Kane (61.) hatten beide jeweils bei der Entstehung ihrer Treffer den Ball mit dem Arm berührt, laut Regeln macht das ein Tor nichtig. Hinzu kommt der Treffer von Leverkusens Jonas Hofmann, der in der Nachspielzeit (90.+3) wegen einer knappen Abseitsposition zurückgenommen wurde.

Bei der Gelb-Roten Karte für Luis Diaz durfte der VAR aber laut den Regeln nicht eingreifen. Dingert wertete sein Fallen im Leverkusener Strafraum als Schwalbe. Eine äußerst harte und diskutable Entscheidung, aber keine glasklare Fehlentscheidung. Die zweite Gelbe Karte wird erst in der kommenden Saison vom Videobeweis überprüft.

Bayern-Partie sorgt für VAR-Höchstwert in der Bundesliga
19:41 Uhr

Schiri räumt Fehler ein: Zweites Rot für FC Bayern war "sehr hart"

Schiedsrichter Christian Dingert hat nach dem 1:1-Remis zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen Stellung zu der umstrittenen Gelb-Roten Karte für Luis Diaz bezogen. "Aus dem Spiel heraus habe ich wahrgenommen, dass der Spieler Diaz abhebt. Den anschließenden Treffer am Fuß habe ich nicht so wahrgenommen", sagte der 45-Jährige. "Wenn ich die Bilder sehe, sage ich: kein Elfmeter, das ist klar und Gelb-Rot sehr hart. Wenn ich jetzt die Bilder sehe, würde ich das so nicht mehr geben."

Diaz war im Strafraum von Leverkusens Torwart Janis Blaswich leicht am Bein getroffen worden. Der Kolumbianer ging zu Boden, stand aber sofort wieder auf und forderte auch keinen Elfmeter. Schiedsrichter Dingert zückte dennoch die zweite Gelbe Karte für den Stürmer.

Schiri räumt Fehler ein: Zweites Rot für FC Bayern war "sehr hart"
18:56 Uhr

Uli Hoeneß wütet über Schiedsrichter: "Schlechteste Leistung, die ich je erlebt habe"

Nach dem 1:1-Remis gegen Bayer Leverkusen haben sich nicht alle beim FC Bayern beruhigt. Besonders aufgebracht: Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Der Ehrenpräsident sagte der "Bild"-Zeitung in Anschluss: "Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe."

Was war passiert? Der VAR griff bei der Partie gleich mehrfach spielentscheidend ein. Zwei Tore der Münchner wurden aberkannt, weil die Torschützen (Jonathan Tah und Harry Kane) den Ball vor ihren Treffern mit der Hand berührten. Dazu wurde Leihstürmer Nicolas Jackson (42.) nach einem rüden Einsteigen vom Platz gestellt. Die Szene, die die Münchner aber besonders aufregte, passierte in der 84. Minute. Bayern-Star Luis Diaz lief auf Bayer-Keeper Janis Blaswich zu - und hob nach einem leichten Kontakt ab. Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf eine Schwalbe und stellte den bereits verwarnten Kolumbianer vom Platz.

Uli Hoeneß wütet über Schiedsrichter: "Schlechteste Leistung, die ich je erlebt habe"
18:17 Uhr

"Im Leben keine Schwalbe": FC Bayern hadert mit Rot-Entscheidung

Die Gelb-Rote Karte für Luis Diaz in der Schlussphase beim 1:1-Remis gegen Bayer Leverkusen beschäftigte den FC Bayern auch weit nach Abpfiff. Der schon zuvor verwarnte Kolumbianer hatte nach einer vermeintlichen Schwalbe die zweite Gelbe (84.) gesehen - folglich schickte ihn Schiedsrichter Christian Dingert vorzeitig zum Duschen. Die Entscheidung nervte die Münchner aber, schließlich hatte es bei der Strafraumszene mit dem herauseilenden Bayer-Torwart Janis Blaswich einen leichten Kontakt gegeben. Joshua Kimmich zeigte sich im Anschluss irritiert. "Ich will nicht für einen Elfmeter plädieren", sagte er bei DAZN, "aber im Leben war das eine Schwalbe."

Mit der eigenen Leistung waren die Münchner, die nach einer Roten Karte für Nicolas Jackson (42.) schon zuvor in Unterzahl gewesen waren, aber dennoch zufrieden. Natürlich wolle man "immer gewinnen", gab Rückkehrer Jonathan Tah nach dem Spiel bei Sky zu, "aber heute mussten wir wirklich mit schwierigen Situationen umgehen. Das haben wir als Mannschaft überragend gemacht. Es ist eine Frage der Mentalität, jeder einzelne wollte heute alles geben - das zeugt von Stärke und zeigt, was wir für eine Mannschaft sind."

"Im Leben keine Schwalbe": FC Bayern hadert mit Rot-Entscheidung
17:36 Uhr

"Jede Runde ein Überlebenskampf": Verstappen schiebt mächtig Frust

Beim viermaligen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen regiert weiter der Frust. Der Samstag in China verlief für den Red-Bull-Star mit Platz neun im Sprint und Platz acht im Qualifying überhaupt nicht nach Plan. Für das Rennen am Sonntag (8 Uhr deutscher Zeit/Sky und im ntv.de-Liveticker) rechnet er bereits mit dem Schlimmsten. Der Niederländer hatte sich in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder über seinen neuen Red-Bull-Boliden beklagt, der vor allem große Probleme mit dem Reifenverschleiß verursacht. Auch in Shanghai war das nach Aussage Verstappens wieder ein großes Problem, welches ihn für das Rennen nichts Gutes vermuten lässt.

"Immer, wenn ich noch eine weitere Runde auf dem Reifen gefahren bin, war es grausam. Es wird hart morgen", schimpfte der Starpilot am Sky-Mikrofon nach dem Qualifying. Verstappen fehlt weiterhin grundlegend das Vertrauen in seinen RB22, mit dem er beim Saisonstart in Melbourne als Sechster ins Ziel gefahren war. "Es fühlt sich nicht gut an. In der Vergangenheit, wenn wir etwas komplett auf den Kopf gestellt haben, hat es meistens funktioniert. Hier aber bislang nicht. Es ist nicht schön", führte der 28-Jährige weiter aus. "Ich kann nicht pushen, jede Runde ist für mich ein Überlebenskampf. Das macht gar keinen Spaß!"

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"Jede Runde ein Überlebenskampf": Verstappen schiebt mächtig Frust
17:06 Uhr

Reischs Aufholjagd endet knapp vor dem Podest

Skispringerin Agnes Reisch hat beim Weltcup am legendären Holmenkollen in Oslo das Podest nach einer starken Aufholjagd knapp verpasst. Die Allgäuerin machte im zweiten Durchgang neun Plätze gut und wurde beim 17. Saisonsieg der slowenischen Weltmeisterin Nika Prevc Vierte. Reischs 125,5 Meter im Finale wurden nur von Prevc übertroffen, die mit 127,0 Meter noch von Rang fünf nach ganz vorne sprang. Bereits in der Vorwoche hatte Prevc, die am Sonntag ihren 21. Geburtstag feiert, mit Saisonsieg Nummer 16 einen Rekord aufgestellt.

Prevc lag mit 228,5 Punkten knapp vor der Japanerin Nozomi Maruyama (226,1) und Norwegens Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström (224,1). Reisch (216,4) fehlten rund vier Meter zum Podest. Zweitbeste Deutsche war Vizeweltmeisterin Selina Freitag als Achte. Rekordweltmeisterin Katharina Schmid, die in der Vorwoche in Lahti zum ersten Mal seit zehn Jahren im Weltcup in einem ersten Durchgang ausgeschieden war, erlebte mit Platz 25 eine erneute Enttäuschung.

Reischs Aufholjagd endet knapp vor dem Podest
16:21 Uhr

"Sensationell": Bayer-Boss flirtet mit Brandt-Rückkehr

Bei Borussia Dortmund geht es für Julian Brandt nicht mehr weiter, das ist inzwischen klar. Kehrt der Mittelfeldspieler im Sommer vom BVB zurück zu seinem Ex-Verein Bayer Leverkusen? Klub-Boss Fernando Carro würde diesem spektakulären Wechsel jedenfalls nicht im Wege stehen - im Gegenteil. "Ich finde Julian Brandt sensationell", sagte der 61-Jährige vor dem Bundesligaduell der Werkself gegen den FC Bayern beim Streamingdienst DAZN.

Der Ball in der Causa Brandt liegt laut Carro aber eindeutig bei Sportchef Simon Rolfes. "Wenn Simon den will, werde ich ihn auf jeden Fall unterstützen", bekannte der Bayer-Geschäftsführer. Brandt war 2019 für 25 Millionen Euro von Leverkusen zum BVB gewechselt. Nach dann sieben Jahren wird sein Vertrag nach Saisonende aber nicht mehr verlängert. Bisher gilt ein Auslandswechsel als Brandts wahrscheinlichste Zukunftsoption. Aston Villa, Manchester United und der FC Arsenal aus der englischen Premier League sollen ihn auf dem Zettel haben.

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"Sensationell": Bayer-Boss flirtet mit Brandt-Rückkehr
15:39 Uhr

Deutsches Alpin-Ass bleiben nach Aufholjagd nur Tränen

Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Winter-Paralympics in Italien ihre vierte Medaille hauchdünn verpasst. Trotz einer starken Aufholjagd im zweiten Lauf blieb der 30 Jahre alte Monoskifahrerin im Slalom nur der vierte Platz. Lediglich 0,08 Sekunden fehlten ihr auf der Tofana-Piste von Cortina d'Ampezzo im letzten alpinen Frauen-Wettbewerb der Spiele auf den Bronzerang. Auf Siegerin Zhang Wenjing aus China hatte Forster 0,43 Sekunden Rückstand.

"Jetzt gerade ist es brutal bitter. Es tut schon sehr weh", sagte Forster mit Tränen in den Augen. Es sei ihr vorher schon bewusst gewesen, dass Slalom das schwierigste Rennen werde, weil der Hang so flach sei und man schwer Zeit herausfahren könne. "Dass es so brutal wird, hätte ich nicht gedacht. Im zweiten Lauf habe ich nochmal gezeigt, was ich kann. Es hat nicht gereicht, das tut weh und muss ich erstmal verarbeiten", bekannte sie. Zuvor hatte sie bereits Gold in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Silber in der Super-Kombination gewonnen und war lediglich im Super-G leer ausgegangen.

Deutsches Alpin-Ass bleiben nach Aufholjagd nur Tränen
14:42 Uhr

Ski-Star Lindsey Vonn zeigt ihre Genesungs-Fortschritte

Die Bilder der Horror-Verletzung von Ski-Superstar Lindsey Vonn bei den Olympischen Winterspielen gehen um die Welt. Seither arbeitet die 41-Jährige an ihrer Genesung. In einem neuen Video zeigt sie ihren Fans ihre Fortschritte.

Ski-Star Lindsey Vonn zeigt ihre Genesungs-Fortschritte
13:54 Uhr

Schwangere Ehefrau von Marco Reus musste nach Reitunfall in Klinik

Scarlett Gartmann, Ehefrau des Deutschen Fußball-Stars Marco Reus, ist bei einem Reitunfall nach eigenen Angaben mit leichten Blessuren und dem Schrecken davongekommen. "Was am Ende aber wirklich zählt: Dem Baby und mir geht es gut", schrieb die 32-Jährige in einem Post auf ihrem Instagram-Account. Gartmann, die mit ihrer Familie in Los Angeles lebt, erwartet mit dem ehemaligen Star von Borussia Dortmund und Ex-Nationalspieler das dritte gemeinsame Kind. "Zum Glück ist alles in Ordnung. Nur ein paar Prellungen und Schürfwunden", schrieb Gartmann.

An den Unfall kann sich die in Hagen geborene Deutsche, die seit 2019 mit Reus verheiratet ist, nur noch bruchstückhaft erinnern. Beim Aufsteigen habe sie womöglich "den Schweif" des Tieres berührt. "Auf jeden Fall ging er sofort mit allen Vieren hoch, und weil ich noch nicht richtig im Sattel saß, lag ich im nächsten Moment schon im Dreck", beschrieb Gartmann die Situation. "Danach ist alles schwarz. Ich war sofort bewusstlos und kann mich an den Moment selbst gar nicht erinnern."

Die Ehefrau von Reus hat sich nach eigenen Angaben dann im Krankenhaus gründlich untersuchen lassen. Sie sei mit dem Schrecken davongekommen.

Schwangere Ehefrau von Marco Reus musste nach Reitunfall in Klinik
13:05 Uhr

Erfüllt sich jetzt der "Kindheitstraum"? Popp verlässt Wolfsburg nach 14 Jahren

Alexandra Popp wird den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg im Sommer nach 14 Jahren, sieben Meistertiteln und zwei Triumphen in der Champions League verlassen. Das verkündete die langjährige Nationalspielerin am Samstag in einem Instagram-Video, ohne ihre weiteren Pläne zu nennen.

"Nach 14 Jahren VfL, großer Überlegung und großen Gefühlen ist die Entscheidung gefallen: Ich werde meinen Vertrag beim VfL Wolfsburg nicht verlängern", teilte Popp mit und musste dabei kräftig durchatmen. Ihre Karriere in der Nationalmannschaft hatte die Olympiasiegerin von Rio de Janeiro und dreimalige Fußballerin des Jahres bereits 2024 beendet.

"Ich durfte in 14 Jahren 20 Titel mit meinen Mädels feiern", sagte Popp, "das waren unglaublich viele wahnsinnige Momente, die mein Leben sehr, sehr geprägt haben." Sie war mit dem VfL auch elfmal DFB-Pokal-Siegerin geworden. Nun, sagte Popp, "hoffe ich, dass wir die letzten Monate positiv bestreiten, wir haben noch vieles vor".

Offen ließ Popp ihre Zukunft. Zuletzt hatte sie mehrfach über ihren "Kindheitstraum" von einem Wechsel zu Borussia Dortmund gesprochen, der BVB spielt derzeit in der drittklassigen Regionalliga West und will mit Macht in die Bundesliga. Die Dortmunder haben ihre Ambitionen zuletzt mit der Verpflichtung des Wolfsburger Erfolgsmanagers Ralf Kellermann unterstrichen. Popp ist in Witten geboren.

Erfüllt sich jetzt der "Kindheitstraum"? Popp verlässt Wolfsburg nach 14 Jahren
13:00 Uhr

THW Kiel holt nächsten DHB-Star

Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel nimmt Nationalspieler Justus Fischer unter Vertrag - allerdings erst zur Saison 2027/28. Den Transfer des Vize-Europameisters im Sommer kommenden Jahres gaben die Kieler und Fischers jetziger Klub TSV Hannover-Burgdorf heute bekannt. Der 23 Jahre alte Kreisläufer erhält einen Zweijahresvertrag.

Der THW habe bereits zu Beginn seiner Karriere "offen Interesse an mir bekundet", sagte Fischer. "Aber ich war noch nicht bereit für diesen Schritt." Nun wolle er seine "Komfortzone verlassen, um persönlich einen Schritt nach vorn zu machen. Das Kieler Konzept ist stark, und ich sehe direkt meinen Platz darin."

Geschäftsführer Viktor Szilagyi betonte, bei Fischer stimme "das Gesamtpaket, er ist defensiv wie offensiv ein Spieler für die Zukunft, der seine Klasse aber schon unter großem Druck unter Beweis gestellt hat. Er ist deshalb auch zu Recht einer der begehrtesten deutschen Nationalspieler".

Fischer trägt das Hannover-Trikot seit der C-Jugend. In 145 Bundesligaspielen hat er 439 Tore erzielt. Mit der U21-Nationalmannschaft wurde er 2023 Weltmeister, rückte schnell ins A-Nationalteam auf, holte dann Olympia- und EM-Silber. Schon zur kommenden Saison wechselt mit Julian Köster ein weiterer Nationalspieler zum THW Kiel.

THW Kiel holt nächsten DHB-Star
11:46 Uhr

Gesamtweltcup wird greifbar: Aicher kann sich weiter an Topstar ranarbeiten

Emma Aicher ist auf einem guten Weg, im Gesamtweltcup ein paar Punkte auf Mikaela Shiffrin (USA) gutzumachen. Beim Riesenslalom im schwedischen Are liegt die 22-Jährige nach dem ersten Lauf auf einem guten sechsten Rang. Shiffrin unterlief nach mehreren Zwischenbestzeiten kurz vor dem Ziel ein schwerer Fehler, sie belegt im Zwischenklassement mit 1,03 Sekunden Rückstand auf Aicher Rang zwölf.

Im Kampf um den Sieg haben die in Führung liegende Schweizerin Camille Rast und Julia Scheib aus Österreich (+0,11 Sekunden) die beste Ausgangsposition. Rast (471 Punkte) ist zudem die erste Verfolgerin von Scheib (560) im Kampf um den Gesamtsieg im Riesenslalom-Weltcup. Lena Dürr liegt nach dem ersten Lauf auf Rang 17.

Für Aicher sind der Riesenslalom und der Slalom am Sonntag eine Art Heimrennen. Die zweifache Olympia-Zweite ist im 300 Kilometer entfernten Sundsvall aufgewachsen und ging in Järpen unweit von Are auf ein Ski-Gymnasium.

Gesamtweltcup wird greifbar: Aicher kann sich weiter an Topstar ranarbeiten
11:02 Uhr

"Setz dich hin, du W...": Ulreich kehrt gegen Pöbel-Rivalen ins Bayern-Tor zurück

Beim FC Bayern fallen mit Manuel Neuer und Jonas Urbig zwei Torhüter aus, also muss mit Sven Ulreich die etatmäßige Nummer drei ins Tor. Und das ausgerechnet gegen Bayer Leverkusen. Denn mit Simon Rolfes, Leverkusens Geschäftsführer Sport, ist Ulreich bei einem vergangenen Duell verbal heftig aneinander geraten.

"Setz dich hin, du W...": Ulreich kehrt gegen Pöbel-Rivalen ins Bayern-Tor zurück
10:48 Uhr

NHL-Coach wütet über "dreckige Aktion" - und wünscht sich Prügel für Übeltäter

Für Eishockeystar Auston Matthews, Kapitän der US-Olympiasieger, ist die NHL-Saison nach einem folgenschweren Hit vorbei. Der Stürmer der Toronto Maple Leafs erlitt im Heimspiel gegen die Anaheim Ducks (6:4) einen Innenbandriss im linken Knie und eine Oberschenkelprellung, Gegenspieler Radko Gudas wurde gesperrt.

Der tschechische Verteidiger, der bei den Winterspielen den kanadischen Eishockeystar Sidney Crosby hart und ebenfalls folgenschwer gecheckt hatte, bekam fünf Spiele Sperre. Crosby erlitt im Viertelfinale eine Unterkörperverletzung und hat seitdem nicht mehr gespielt. Zu seiner Rückkehr wird es frühestens Ende März kommen, da er auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt wurde.

Gudas traf Matthews in der Nacht zu Freitag im Mitteldrittel bei hohem Tempo mit dem Knie am Knie und erhielt eine Matchstrafe. "Das ist eine dreckige Aktion", sagte Leafs-Trainer Craig Berube: "Wir hatten vier Mann auf dem Eis, die etwas dagegen hätten unternehmen sollen." Heißt: Der Headcoach hätte sich gewünscht, dass einer seiner Profis auf den Übeltäter losgegangen wäre.

NHL-Coach wütet über "dreckige Aktion" - und wünscht sich Prügel für Übeltäter
09:15 Uhr

"Ist jetzt das wichtigste Spiel": Gladbach feiert schon in Derby-Stimmung

Eugen Polanski hatte die Vorfreude der Fans natürlich mitbekommen. Das Heimspiel gegen St. Pauli lief noch, da sangen die Anhänger von Borussia Mönchengladbach schon ausgiebig über das kommende Duell gegen den Erzrivalen 1. FC Köln. Spätestens da hatte auch den Gladbach-Trainer das Derbyfieber gepackt. "Zu hören, wie die Fans sich auf das Derby freuen, war schön. Und wir freuen uns auch, definitiv", sagte der 39-Jährige.

Das "Tor des Monats" von Kevin Stöger, der Schlusspunkt durch Franck Honorat, die vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz - das alles war mit dem Schlusspfiff des 2:0-Heimsiegs schnell abgehakt. Oder eigentlich schon davor. Er habe sich schon "in der 86. Minute darüber Gedanken gemacht, wie schön es ist, den Fans ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern", so Polanski angesichts der Gesänge.

Die Vorfreude war selten so berechtigt: Am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) wartet in Köln das 100. Derby der Bundesliga-Geschichte, beide Teams stecken im Abstiegskampf. "Was jetzt auf uns zukommt, weiß ganz Gladbach", sagte auch Sportchef Rouven Schröder: "Das Derby ist jetzt das wichtigste Spiel. Die Fans haben uns nochmal eingepeitscht, das war ein richtig gutes Zeichen."

"Ist jetzt das wichtigste Spiel": Gladbach feiert schon in Derby-Stimmung
08:46 Uhr

Schröder legt auf dem Weg in die Playoffs wilde Achterbahnfahrt hin

Der deutsche Basketball-Star Dennis Schröder erlebt in der NBA mit den Cleveland Cavaliers derzeit Sieg und Niederlage im steten Wechsel. Der Welt- und Europameister war in der Nacht zum Samstag mit acht Punkten am 138:105 bei den Dallas Mavericks beteiligt, am Sonntag kommt es direkt zur Revanche in Cleveland. Im Anschluss müssen die Cavaliers zu den Milwaukee Bucks.

Fünfmal haben die Cavs nun abwechselnd gewonnen und verloren, sie steuern als Vierter im Osten weiterhin auf die Playoffs zu. Überragender Mann im Team war diesmal Evan Mobley, der in nur 23 Minuten Spielzeit 29 Punkte machte.

Für Schröder, der fünf Rebounds und sechs Assists sammelte, führt der Weg zum Titel nur über Konstanz. "Wir haben Chancen, auf jeden Fall. Ich glaube, wir müssen zusammenkommen, uns als Team ein bisschen mehr finden und konsequenter sein", sagte er zuletzt bei Sky: "Und gesund bleiben ist das Wichtigste. Wenn wir das machen, werden wir einen Long Run durch die Playoffs haben."

Schröder legt auf dem Weg in die Playoffs wilde Achterbahnfahrt hin
08:08 Uhr

Endlich weg vom Erzrivalen: Traditionsklub darf neues Stadion bauen

Der italienische Fußball-Erstligist AS Rom soll rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft 2032 ein neues Zuhause bekommen. Am Freitag stimmte der Stadtrat von Rom dem Bau eines neuen Stadions im Nordosten der italienischen Hauptstadt zu, dieses soll auch im Hinblick auf die in Italien und der Türkei ausgetragene Endrunde in sechs Jahre eine wichtige Rolle spielen.

Der vom Klub vorgelegten "technischen und wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie" stimmten insgesamt 39 der 44 Stadträte zu, eine finale Bestätigung hat das Projekt damit allerdings noch nicht bekommen. Weitere Genehmigungen durch Behörden insbesondere auf regionaler Ebene stehen noch aus.

Gemeinsam mit Stadtrivale Lazio Rom trägt die AS ihre Heimspiele im Stadio Olimpico aus, bereits seit mehreren Jahren streben beide Vereine nach getrennten Spielstätten. Die Bauarbeiten für das Milliardenprojekt, das im nordöstlichen Stadtviertel Pietralata Platz für 60.000 Zuschauer bieten würde, sollen bereits im nächsten Jahr beginnen.

Endlich weg vom Erzrivalen: Traditionsklub darf neues Stadion bauen
07:46 Uhr

Packung im Aufstiegsrennen: Energie Cottbus verliert erstmals seit elf Spielen

Energie Cottbus hat im Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga einen herben Dämpfer kassiert. Der Tabellenzweite aus Brandenburg verlor bei Alemannia Aachen deutlich mit 1:4 (0:0) und verpasste den Sprung an die Tabellenspitze. Für das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz war es die erste Niederlage nach elf Spielen.

Faton Ademi (54.), Mika Schroers (62.), Marius Wegmann (86.) und Jonas Oehmichen (90.+3) sorgten für die Tore der Aachener. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Cottbuser erzielte Merveille Biankadi (84.).

Mit 53 Zählern bleibt Cottbus zunächst auf Rang zwei hinter Tabellenführer VfL Osnabrück (55), könnte bei einem Sieg des MSV Duisburg (51) am Samstag in Rostock noch auf Rang drei abrutschen.

Packung im Aufstiegsrennen: Energie Cottbus verliert erstmals seit elf Spielen
07:17 Uhr

Borussia-Boss positioniert überraschenden Namen als WM-Kandidaten

Fährt Moritz Nicolas als dritter Torhüter zur WM? Zumindest Borussia Mönchengladbachs Sportchef Rouven Schröder würde eine Nominierung des Schlussmanns nach dessen zuletzt starken Leistungen begrüßen. "Wir gönnen jedem die Weltmeisterschaft. Und wenn er da einer von sein soll, dann wünschen wir ihm das natürlich", sagte Schröder nach dem 2:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli.

Für Nicolas war es das zehnte Zu-Null-Spiel der Saison, nur Gregor Kobel von Borussia Dortmund blieb häufiger ohne Gegentor (elfmal). "Wir sehen, wie hart Moritz arbeitet. Vor allem ist er unfassbar ehrgeizig. Er ist ein richtiger Perfektionist, der wirklich bis zum Schluss alles richtig machen will. Großes Kompliment an Moritz, der wirklich vorangeht und ganz stabil ist", sagte Schröder über den 28-Jährigen.

Nicolas hatte in der U19, U20 und U21 bereits das DFB-Trikot getragen, eine Nominierung für das A-Team blieb bislang aber aus.

Borussia-Boss positioniert überraschenden Namen als WM-Kandidaten