Der Sport-Tag
23. Juli 2026
17:53 Uhr

Macht der Formel-1-Methusalem trotz Gurkenauto weiter?

Der spanische Altmeister Fernando Alonso bleibt der Formel 1 offenbar auch über die Saison hinaus erhalten. "Ich habe einen Vertrag, ich werde nicht wechseln", sagte der Aston-Martin-Pilot auf der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Ungarn (Sonntag, 15 Uhr/Sky). Immer wieder hatte es Gerüchte über einen möglichen Abschied des zweimaligen Weltmeisters aus der Königsklasse im Winter gegeben. Zuletzt hatte Alonso noch betont, dass er nach dem Sommer eine Entscheidung treffen werde. In Budapest deutete er nun einen Verbleib an, auch wenn Aston Martin dies bislang nicht bestätigte. Alonsos Vertrag beim britischen Rennstall läuft offiziell Ende des Jahres aus.

Trotz einer Saison zu Vergessen glaubt Alonso weiter an Aston Martin und vor allem Chef Adrian Newey. "Ich habe vom Team den ziemlich klaren Eindruck gewonnen, dass wir alle Probleme beheben werden - es braucht nur Zeit", sagte Alonso: "Ich habe keine Zweifel daran, dass Adrian früher oder später das beste Auto in der Startaufstellung bereitstellen wird."Aston Martin fährt in dieser Saison nur hinterher, bildet mit Neuling Cadillac stets das Ende des Feldes. In Budapest tritt das Team nun mit umfangreichen Updates am Auto an, die die ersten Schritte aus der sportlichen Krise bedeuten sollen. 

16:49 Uhr

Nicht nur Guardiola - Italien hat auch Ancelotti im Visier

Das Warten auf einen neuen Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft geht weiter. Die neuen Verantwortlichen des Verbandes FIGC äußerten sich nach einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern der Liga nicht konkret. "Ideal wäre es, innerhalb einer Woche einen Trainer zu ernennen, aber noch wichtiger ist es, auf die Person zu warten, die wir wirklich wollen", sagte Italiens Fußball-Ikone Paolo Maldini, der neue Technische Direktor der FIGC.

Als Kandidat auf den Posten des Nationaltrainers gilt unter anderem Pep Guardiola. "Wir stehen unter Zeitdruck", bestätigte Maldini, im Fall Guardiola gebe es aber "noch keine Neuigkeiten". Der 58-Jährige verriet zudem überraschend: "Wir haben auch mit Ancelotti gesprochen." Carlo Ancelotti hat einen Vertrag mit dem brasilianischen Verband bis zur WM-Endrunde 2030, Maldini aber betonte: "Es schien richtig, mit den Besten der Welt zu beginnen, aber ihre Verfügbarkeit muss noch geklärt werden."

15:23 Uhr

Schock für FC Bayern? Harry Kane "möchte zurück in die Premier League"

Harry Kane ist der Torgarant des FC Bayern, steht in München noch bis 2027 unter Vertrag. Die Bayern wollen mit dem Stürmer unbedingt verlängern. Ein Ex-Trainer Kanes glaubt allerdings, dass es den Kapitän der Three Lions zurück in die Premier League zieht.

"Harry Kane möchte in die Premier League zurückkehren", legt sich Tim Sherwood im Gespräch mit "GB News" fest. Der Ex-Profi kennt den Superstar des FC Bayern noch aus gemeinsamen Tagen bei Tottenham Hotspur. In der Saison 2013/14 stand der englische Ex-Profi bei den Spurs an der Seitenlinie und war für 26 Spiele der Cheftrainer des heute 32-jährigen Angreifers.

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Der ehemalige Übungsleiter der Nord-Londoner ist sich sicher, dass Kane "zu einem Verein wechseln möchte, der den Titel in der Premier League gewinnen kann". Wann der Wechsel des Mittelstürmers nach seiner Ansicht der Dinge über die Bühne gehen wird, lässt Sherwood allerdings offen.

14:52 Uhr

Price wird mit 41 Opa: Erste Worte "lieber nicht wiederholen"

Die lauten Lacher der Journalisten hatte Gerwyn Price auf seiner Seite. Als ihn die Reporter in den berühmten Winter Gardens von Blackpool auf die freudige Nachricht in seiner Familie ansprachen, antwortete der Darts-Star aus Wales zunächst: "Ich möchte meine ersten Worte lieber nicht wiederholen." Seine 2006 geborene Tochter Emily und ihr Freund Jude erwarten im Januar des nächsten Jahres ihr erstes Baby. "Ich freue mich riesig für die beiden. Sie sind beide noch jung und ich glaube nicht, dass sie schon genau wissen, was auf sie zukommt", sagte der 41-jährige Price nach seinem souveränen 11:5-Sieg über Rob Cross beim World Matchplay. Am selben Tag hatte seine Tochter ihre Schwangerschaft über einen Instagram-Post publik gemacht.

Price sagte, er sei bereits nach ein paar Momenten glücklich über die Nachricht gewesen. "Hauptsache, das Baby ist gesund - das ist alles, was zählt", sagte der ehemalige Rugby-Profi mit dem Spitznamen Iceman, der 2021 zum ersten und bislang einzigen Mal den Titel bei der Darts-Weltmeisterschaft gewonnen hat. Price ist mit seiner Frau Bethan verheiratet, das Paar hat zwei Töchter. Ein paar Spitzen in Richtung seines möglichen Schwiegersohns konnte sich der walisische Weltklassespieler nicht verkneifen. "Er ist zwar ein bisschen faul, aber ein guter Kerl. Ich werde ihn schon flott machen", kündigte Price mit einem Grinsen an.

14:12 Uhr

Sammer schießt scharf gegen DFB-Elf - und bringt sich selbst ins Spiel

Matthias Sammer hat heftige Kritik an der deutschen Nationalmannschaft geübt und seine Mitarbeit an aus seiner Sicht notwendigen Veränderungen angeboten. "Man hat versucht, nach den Regeln möglichst großer Bequemlichkeit und Zufriedenheit etwas Außergewöhnliches zu erreichen. Das kann im Sport und im Leben nicht funktionieren", sagte der 58 Jahre alte Fußball-Europameister von 1996 der "Zeit" zum deutschen WM-Debakel.

Eine Herangehensweise wie jene der Argentinier, die nach der Niederlage im Finale gegen Spanien für rüpelhaftes Verhalten kritisiert worden waren, hätte Sammer auch vom deutschen Team lieber gesehen als die Auftritte der DFB-Elf. "Ihre Spielweise ist mir lieber als das, was ich im Moment bei der deutschen Mannschaft sehe", sagte er. Sammer wünscht sich unter anderem eine neue Leistungskultur und Veränderungen in der Ausbildung junger Spieler. "Ich habe den beiden wichtigsten Vertretern des DFB signalisiert, dass ich bereit bin, unserem Fußball inhaltlich zu helfen", sagte er. "Aber es geht nicht um eine Funktion oder einen Posten für Matthias Sammer, sondern um Inhalte. Da kenne ich mich aus, weil ich die schon einmal sechseinhalb Jahre lang vermitteln durfte. Am Ende stand der WM-Titel 2014." Sammer hatte von 2006 bis 2012 für den Deutschen Fußball-Bund gearbeitet.

13:30 Uhr

Van Bommel hat Job noch gar nicht - und erntet schon Kritik

Mark van Bommel wird wohl bald wieder im Weltfußball auftauchen - als Nationaltrainer Belgiens. Doch die bevorstehende Verpflichtung wird auch mit einer gewissen Skepsis aufgenommen. Ex-Nationalspieler Franky van der Elst (86 Länderspiele) attestierte dem ehemaligen Bundesliga-Profi des FC Bayern (123 Spiele zwischen 2006 und 2011) "zweifellos eine fantastische Karriere, vor allem als Spieler". Als Trainer aber habe er ihn nicht völlig überzeugt: "Es fällt mir schwer, jetzt schon zu sagen, dass er der Richtige für den Job ist."

Immerhin: In Belgien hat sich van Bommel nach seinem Scheitern beim VfL Wolfsburg, bei dem 2021 nach nur 13 Spielen das Aus kam, einen Namen gemacht. Mit Royal Antwerpen gewann er 2023 Meisterschaft und Pokal, dazu den Supercup. In Belgien gilt er deshalb als "absoluter Spitzentrainer", wie das niederländische Fußball-Magazin "Voetbal International" feststellte. Van Bommel habe sich durch "taktisches Geschick, seine Führungsqualitäten und Kommunikationsstärke ausgezeichnet". Er soll zunächst einen Vertrag bis zur EM 2028 in Großbritannien und Irland erhalten. 

12:57 Uhr

Zidane auf dem Podium? Frankreich macht Ankündigung

Der französische Fußballverband FFF hat die Vorstellung des neuen Nationaltrainers für kommenden Dienstag angekündigt. Aller Voraussicht nach wird dann Zinédine Zidane um 11 Uhr auf dem Podium sitzen. Der einstige Starspieler der Équipe Tricolore ist der ganz große Favorit auf die Nachfolge von Didier Deschamps und sich laut Medienberichten längst einig mit dem Verband.

Deschamps hatte nach 14 Jahren als Nationaltrainer im Spiel um Platz drei bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika seinen letzten großen Auftritt, Frankreich verlor 4:6. Der 57-Jährige hatte sein Land 2018 zum Titelgewinn geführt. Zidane soll am 1. September laut Informationen der Sportzeitung "L'Equipe" die neue Zeitrechnung bei Les Bleus starten. Dann soll der 54-Jährige - selbst Weltmeister und als Trainer dreimal in Folge Champions-League-Sieger mit Real Madrid - das Amt antreten und Kylian Mbappé und Co. in eine erfolgreiche Zukunft führen. Das nächste Pflichtspiel steht am 25. September in der Türkei mit dem Start der Nations League an.

12:03 Uhr

"Gefährdet den gesamten Sport": Norwegen reicht Beschwerde ein

Der Balogun-Fall sorgt im Weltfußball weiter für Aufregung und Erklärungsbedarf. Nun hat Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness angekündigt, eine formelle Beschwerde bei der FIFA einzureichen. Sie wolle die Einmischung von US-Präsident Donald Trump nicht ignorieren, erklärte sie in einem Interview der englischen "Times". Klaveness rügte die FIFA-Funktionäre und warf ihnen vor, den Fall vertuschen zu wollen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und Trump stehen seit mehreren Wochen massiv in der Kritik, nachdem US-Stürmer Folarin Balogun seine Sperre trotz Roter Karte für das Achtelfinale gegen Belgien erlassen bekommen hatte. Die in der jüngeren WM-Geschichte beispiellose Aufhebung der Sperre folgte auf einen Anruf Trumps bei Infantino. Balogun spielte in Seattle, konnte das 1:4 gegen Belgien aber nicht verhindern. "Wer gegen eine solche Regel verstößt, begibt sich auf einen gefährlichen Weg und gefährdet den gesamten Sport", sagte die 45 Jahre alte Klaveness. Norwegens Verband wolle den Fall vollständig aufklären, das gelte insbesondere für das Telefonat Trumps mit Infantino.

11:31 Uhr

Popp über BVB: Strukturen teils besser als bei Bundesliga-Klubs

Alexandra Popp sieht bei Borussia Dortmund beste Voraussetzungen für den langfristigen Aufstieg des Frauenfußballs. Die frühere Nationalmannschaftskapitänin lobte bei den "Ruhr Nachrichten" die professionellen Strukturen beim Regionalligisten und traut dem BVB den Weg in die Bundesliga zu. "Ich kann mir vorstellen, dass teilweise unsere Strukturen hier schon besser sind als bei einigen Klubs, die in der Bundesliga spielen", sagte die 35-Jährige. Es spreche "für die Arbeit des BVB, für das, was wir vorhaben", dass der Verein die Professionalisierung bereits in den unteren Ligen vorantreibe. Als Vorbilder nannte Popp die Entwicklung von Union Berlin und dem VfB Stuttgart: "Langsam und mit Geduld zu wachsen, ist ein wichtiges Gut."

Nach 14 Jahren beim VfL Wolfsburg fühle sich der Wechsel in ihre Heimat inzwischen immer normaler an. "Ich fühle mich auf jeden Fall superwohl", sagte Popp über ihre ersten Wochen beim BVB. Als Führungsspielerin wolle sie vor allem authentisch auftreten und ihre Erfahrung auf und neben dem Platz weitergeben. "Führung ist für mich erst mal, nichts Besonderes zu tun, stattdessen vor allem authentisch zu sein."

11:07 Uhr

Dann macht der DFB Klopp zum Bundestrainer

Mit der Einladung zu einer Pressekonferenz hat der Deutsche Fußball-Bund letzte Zweifel an einem Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer praktisch beseitigt. Zwar wurde der Name des 59-Jährigen in der Mitteilung nicht erwähnt, doch das hat nur formale Gründe. Morgen um 11 Uhr soll der Wunschkandidat in der Verbandszentrale in Frankfurt als Nachfolger von Julian Nagelsmann präsentiert werden.

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Bayern-Präsident schwärmt vom "absolut richtigen" Klopp

Klopp wird der 13. Bundestrainer der DFB-Geschichte werden. Er wird einen Vertrag bis 2030 erhalten, sein bisheriger Arbeitgeber Red Bull angeblich mit einer Millionen-Spende an die Konzernstiftung für den "Head of Global Soccer" entschädigt. Klopp soll den tief gefallenen viermaligen Weltmeister nach dem dritten WM-Desaster in Serie mit dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay zurück in die Weltspitze führen. Sein erstes Länderspiel ist der Auftakt in der Nations League am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande.

10:48 Uhr

So geht es Darts-Profi nach der Ohnmacht

Der schottische Darts-Profi Cameron Menzies hat nach seinem Schwächeanfall auf der Bühne Entwarnung gegeben. Menzies musste am Abend beim World Matchplay in Blackpool nach drei gespielten Legs und dem Stand von 2:1 gegen Englands Ross Smith aufgeben, weil er sich nicht mehr stabil auf den Beinen halten konnte. "Danke an alle, die sich gemeldet und Nachrichten geschickt haben. Mir geht es gut", schrieb Menzies bei Facebook. Das World Matchplay ist das zweitwichtigste Turnier der Welt hinter der WM im Londoner Alexandra Palace. Dass ein Spieler während einer Darts-Partie vorzeitig aufgeben muss, kommt selten vor.

"Cameron litt unter hohem Blutdruck, wodurch ihm schwindelig wurde und er schließlich in Ohnmacht fiel", teilte der Weltverband PDC in einer Erklärung auf X mit. "Nach einer Untersuchung durch das medizinische Team vor Ort wurde Cameron für stabil genug befunden, um zu seinem Hotel zurückzukehren." Einem größeren Publikum bekannt wurde der 37 Jahre alte Menzies bei der vergangenen WM, als er in der Manier eines Boxers auf einen Tisch einprügelte und dann mit blutender Hand von der Bühne ging. "Ich möchte mich entschuldigen. Es gibt dafür keine Entschuldigung, aber ich hatte zuletzt keine einfache Zeit", schrieb Menzies im Anschluss an den Vorfall.

10:10 Uhr

Ein Jahr nach Unfalltod: "Laura fehlt uns einfach"

Ein Jahr nach dem Unfalltod von Laura Dahlmeier ist auch im Deutschen Skiverband die Trauer immer noch groß. "Laura fehlt uns einfach. Jeden Tag. Sie fehlt uns als herausragende Sportlerin, vor allem aber als Mensch", sagte Vorstandsmitglied Stefan Schwarzbach der Deutschen Presse-Agentur. Mit "ihrer Art, ihrer Bescheidenheit und ihren Werten" habe die zweimalige Biathlon-Siegerin "viele Menschen berührt und den Deutschen Skiverband nachhaltig geprägt. Daran hat sich auch ein Jahr nach ihrem Tod nichts geändert". Am 28. Juli 2025 war die siebenmalige Weltmeisterin am Laila Peak in Pakistan tödlich verunglückt.

Als Würdigung rief der DSV den Laura-Dahlmeier-Preis ins Leben. Er soll das erste Mal in diesem Oktober vergeben werden. Er geht an eine junge Athletin oder Athleten, die besondere Herausforderungen gemeistert haben. "Laura können wir nicht ersetzen und wir werden sie nie vergessen. Aber wir können dafür sorgen, dass die Werte, für die sie stand, auch in Zukunft junge Sportlerinnen und Sportler inspirieren. Genau das ist die Idee hinter dem Preis." Die Ehrung ist mit 5000 Euro dotiert. Ganz im Sinne von Dahlmeier werde das Preisgeld jedoch nicht für persönliche Zwecke verwendet, sondern für ein gemeinnütziges Projekt gespendet, das die Ausgezeichneten mit auswählen.

09:17 Uhr

"Alles Lügen": Argentinischer Verband dementiert Berichte

Argentiniens Fußballverband AFA hat Berichte entschieden zurückgewiesen, nach denen Präsident Claudio Tapia und Schatzmeister Pablo Toviggino bei der Abreise aus den USA nach dem WM-Finale festgehalten und befragt worden seien. In einer Stellungnahme wies die AFA dies als "absolut falsch" zurück. "Alles Lügen", sagte eine Quelle des Verbandes gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, das FBI äußerte sich nicht. Ein Bezirksgericht in Florida habe eine Vorladung gegen "eine dritte Partei" ausgesprochen, räumte die AFA ein.

Die Organisation veröffentlichte eine Stellungnahme als Reaktion auf Medienberichte. Demnach sollen Tapia und Toviggino am New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen festgehalten worden sein, bevor sie am Sonntag den Flug antreten konnten, der die Nationalmannschaft nach der Niederlage gegen Spanien (0:1 n.V.) nach Hause bringen sollte. Laut der Artikel sollen die beiden zur Befragung festgesetzt und ihre elektronischen Geräte von den US-Behörden beschlagnahmt worden sein, bevor sie im Zusammenhang mit den internationalen Verträgen der AFA vor Gericht geladen wurden. Gegen die AFA, die Tapia seit 2017 anführt, wird in Argentinien aufgrund unterschiedlicher Vorwürfe ermittelt. Eine Untersuchung konzentriert sich auf mutmaßliche Geldwäsche, während eine andere im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung steht.

08:37 Uhr

Österreicher springt mit Mountainbike von Heißluftballon

Der österreichische Extremsportler Elias Schwärzel springt in Bulgarien aus knapp einem Kilometer Höhe mit seinem Mountainbike von einem Heißluftballon. Ein Stunt, der aus einer wilden Idee vergangener Tage stammt. Es ist eine Weltpremiere mit Bildern aus einer anderen Welt.

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Österreicher springt mit Mountainbike von Heißluftballon

07:56 Uhr

Bericht: Jeff Bezos erwägt Einstieg beim FC Liverpool

Amazon-Gründer Jeff Bezos könnte bald der berühmteste Neuzugang des FC Liverpool sein. Natürlich nicht auf dem Platz, aber als Miteigentümer. Ein Konsortium verhandelt über einen Milliarden-Deal, berichten etwa das britische Sky News und der "Guardian". 30 Prozent könnte das Konsortium, das von Amit Bhatima, dem Schwiegersohn des indischen Stahlmagnaten Lakshmi Mittal, geleitet wird, erhalten. Es hat dafür ein Angebot in Höhe von knapp 1,6 Milliarden Euro abgegeben. Bhatia hatte Anfang der Woche seine Anteile am Zweitligisten Queens Park Rangers abgegeben, um den Weg für das Investment in Liverpool zu ebnen.

Bezos wurde den Berichten zufolge vom Konsortium als Mitinvestor angesprochen, es gab erste Gespräche. Noch sei aber nicht sicher, ob der Amazon-Gründer wirklich investieren wolle. Sein Vermögen wäre natürlich groß genug für den Milliarden-Deal - laut des US-Magazin "Forbes" wird dieses auf etwa 237 Milliarden Euro geschätzt. Bezos hatte bereits früher Interesse an Sport-Teams. Ein Deal bei den NFL-Teams Seeattle Seahawks sowie Washington Commanders kam aber nicht zustande. Der FC Liverpool ist seit 2010 in Besitz der Fernway Sports Group, der Klub wird auf rund 5,5 Milliarden Euro taxiert.

07:06 Uhr

Tour-Profi ärgert sich über "witzlosen" Trostpreis

Über den Trostpreis konnte sich Mads Pedersen so gar nicht freuen. Als kämpferischster Fahrer war der dänische Star des deutschen Teams Lidl-Trek nach der 17. Etappe der Tour de France ausgezeichnet worden. Doch die Goldene Startnummer kam für Pedersen einer gleichfarbigen Ananas gleich. "Der Preis bringt mir ja nun gar nichts. Einen Eindruck zu hinterlassen, ist völlig witzlos, wenn man nicht gewinnt", sagte der 30-Jährige abwinkend: "Ich will das Grüne Trikot nach Hause bringen. Wir sind hier für Punkte. Und ich habe Punkte auf meinen Hauptrivalen verloren. Deshalb war es ein schlechter Tag."

Als erster Däne will Pedersen das Maillot vert, das Punkte- oder Sprintertrikot, gewinnen. Am Mittwoch holte sich der Etappensieger von Foix in der ersten Rennwoche zwar den Zwischensprint, wurde im Finale in Voiron aber nur Achter. Und damit schrumpfte sein Vorsprung auf den belgischen Etappensieger Jasper Philipsen, den grünen Champion von 2023, auf mickrige sieben Punkte. Damit dürfte es ein Hauen und Stechen auf den kommenden Zwischensprints geben - nur auf der Schlussetappe in Paris haben beide noch eine kleine Siegchance.

06:50 Uhr

Bayern-Präsident schwärmt vom "absolut richtigen" Klopp

Jürgen Klopp soll noch im Laufe der Woche offiziell als neuer Bundestrainer vorgestellt werden. Bayern-Präsident Hainer sieht den ehemaligen BVB- und Liverpool Coach als "gute Wahl". Dieser könne wieder für Begeisterung sorgen. 

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Bayern-Präsident schwärmt vom "absolut richtigen" Klopp

06:14 Uhr

Pleite beim Debüt: Lewandowskis Team profitiert nicht von schwerem Patzer

Das Debüt von Robert Lewandowski in den USA ist schiefgegangen. Bei seiner ersten Partie in der Major League Soccer (MLS) blieb der einstige Starstürmer von Bayern München und Borussia Dortmund ohne Treffer für Chicago Fire und musste eine 2:3 (1:1)-Niederlage gegen Inter Miami hinnehmen. Das Team aus Florida trat ohne seinen Superstar Lionel Messi an, der nach dem verlorenen WM-Finale mit Argentinien gegen Spanien (0:1 n.V.) noch im Urlaub ist.

Für Messi übernahm der uruguayische Routinier Luis Suárez die Kapitänsbinde von Miami und traf zweimal (27./Elfmeter, 51.). Das entscheidende Tor war aber dem US-Amerikaner Preston Plambeck (87.) vorenthalten. Chicago kam per Eigentor von Miamis Torwart Rocco Rios Novo (18.) zur Führung und glich später durch Puso Dithejane (67.) zwischenzeitlich aus. Lewandowski, der mit 37 Jahren in diesem Sommer vom FC Barcelona in die USA wechselte und mehr als 700 Tore für seine Klubs und die polnische Nationalmannschaft erzielt hat, stand für Chicago 62 Minuten auf dem Rasen.

05:48 Uhr

In Ohnmacht: Für Menzies endet Erfolgsturnier ganz bitter

Für Darts-Profi Cameron Menzies hat das World Matchplay in Blackpool ein bitteres Ende gefunden. Nachdem der Schotte überraschend den Weltranglistenzweiten Luke Humphries ausgeschaltet hatte, musste er im Achtelfinale aufgeben. Bei der Partie gegen Ross Smith hatte der 37-Jährige mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, brach Würfe immer wieder ab und musste sich auf den Knien abstützen, bevor er unter Hilfe die Bühne verließ. Die PDC erklärte, Menzies sei "unwohl" gewesen: "Cameron litt unter hohem Blutdruck, wodurch ihm schwindelig wurde und er schließlich in Ohnmacht fiel. Nach einer Untersuchung durch das medizinische Team vor Ort wurde Cameron für gesund genug befunden, um in seine Unterkunft zurückzukehren."

Ins Viertelfinale zog somit der Engländer Smith ein, der nach drei Legs 1:2 hinten gelegen hatte. Titelfavorit ist Weltmeister Luke Littler, der bereits mit einem Neundarter überzeugte. Humphries und auch der dreimalige Weltmeister Michael van Gerwen aus den Niederlanden sind bereits ausgeschieden. Auch für die deutschen Profis Niko Springer und Martin Schindler war in Runde eins Schluss.