Der Sport-Tag
8. Februar 2025
21:01 Uhr

Hockey-Männer jubeln, Frauen scheitern dramatisch

Die deutschen Hockey-Männer greifen bei der Hallen-Weltmeisterschaft in Kroatien nach dem ersten Titel seit 14 Jahren. Die Mannschaft des Trainerduos Matthias Witthaus und Jan Philipp Rabente setzte sich am Samstag im Halbfinale 6:1 (3:1) gegen Südafrika durch und buchte damit das Ticket für das Endspiel. Dort wartet am Sonntag (19.30 Uhr) Österreich, das in der Vorschlussrunde 4:2 (3:0) gegen Belgien gewann.

Die deutschen Frauen verpassten derweil auf dramatische Art und Weise den Einzug in das Finale. Gegen Österreich verlor das Team von Dominic Giskes und Markus Weise 1:3 im Penaltyschießen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden.

20:07 Uhr

Nach Kramaric-Ausbruch: Bei Hoffenheim gibt es die nächste Wutrede

Nach Andrej Kramaric hat mit Dennis Geiger ein weiterer Profi der kriselnden TSG 1899 Hoffenheim die Transferpolitik beim nordbadischen Fußball-Bundesligisten kritisiert. "Wir geben 90 Millionen aus. Wievielter sind wir? Viertletzter. Das kann natürlich nicht sein", sagte der Mittelfeldspieler nach der 0:4-Pleite des Tabellen-15. gegen den 1. FC Union Berlin im Sky-Interview.

Im Januar hatte bereits TSG-Star Kramaric seinen Verein in einer Wutrede massiv angegangen. "Ich fühle eine große Scheiße im Klub", sagte er damals nach dem 0:5 bei Rekordmeister FC Bayern München. "Wir haben so viel Geld für nichts investiert." Der Kroate spielte auf die vielen, bisher wenig hilfreichen Neuzugänge bei den Kraichgauern nach dem unfreiwilligen Abgang des langjährigen Managers Alexander Rosen an. Die Hoffenheimer haben in dieser Saison bereits 34 Spieler eingesetzt.

19:55 Uhr

Heß segelt so weit wie seit fast zehn Jahren nicht

Der frühere Dreisprung-Europameister Max Heß ist mit der zweitbesten Leistung seiner Karriere an die Spitze der weltweiten Jahresbestenliste in der Halle geflogen. Im französischen Metz segelte der 28 Jahre alte Chemnitzer auf 17,41 Meter - besser war Heß überhaupt nur bei seinem deutschen Hallen-Rekord im März 2017 (17,52).

Heß, dessen Freiluft-Bestweite bei 17,38 m liegt, war als junger Athlet plötzlich in die Weltspitze durchgebrochen. 2016 wurde er zunächst Vize-Weltmeister in der Halle und holte sich dann im gleichen Jahr in Amsterdam den EM-Titel im Freien. Auch wegen diverser Verletzungen konnte Heß daran nicht mehr anknüpfen.

19:11 Uhr

Eigentor, Rote Karte: Das denkt Niko Kovac über sein BVB-Debüt

Niko Kovac hat nach seinem missglückten Einstand als neuer Cheftrainer von Borussia Dortmund die Spieler weitgehend in Schutz genommen. Der 53-Jährige sagte beim Sender Sky nach dem 1:2 vor heimischer Kulisse gegen den VfB Stuttgart: "Das Ergebnis ist das Einzige, was nicht gut war, der Rest war völlig in Ordnung." Seine Spieler hätten "wirklich alles gegeben", befand Kovac, der das Amt von Übergangscoach Mike Tullberg übernommen hatte und gegen den deutschen Fußball-Vizemeister erstmals die Verantwortung trug. Vor Tullberg hatte Nuri Sahin den BVB trainiert, die Zusammenarbeit endete nach rund einem halben Jahr.

Sie hätten sicher nicht als Verlierer vom Platz gehen dürfen, sagte Kovac nach der Niederlage. "Die Mannschaft hat einiges wirklich ganz gut umgesetzt." Im gegnerischen Strafraum hätten seine Spieler aber nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. "Wir haben uns selber irgendwo um die Früchte gebracht." Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion hatten ausgerechnet der Ex-Stuttgarter Waldemar Anton (50. Minute) mit einem Eigentor und Jeff Chabot (62.) die Tore der Gäste erzielt. Julian Brandt (81.) war nur noch der Anschlusstreffer für Dortmund gelungen.

18:34 Uhr

Seit 14 Jahren nicht schlechter: Krise der DSV-Adler immer schlimmer

Die Krise der deutschen Skispringer dauert an. Andreas Wellinger war als 16. bester Deutscher beim Weltcup in Lake Placid in den USA. Der 29-Jährige landete bei seinen Sprüngen von der Olympia-Großschanze von 1980 bei 119 und 116,5 Metern. "Wir werden weiter arbeiten", sagte Wellinger nach dem ersten Durchgang in der ARD. Seit Mitte Dezember hat es für die deutschen Skispringer in nunmehr zwölf Einzelspringen nacheinander keinen Podestplatz mehr gegeben. Das Ergebnis von Lake Placid ist das schlechteste auf einer Großschanze seit 14 Jahren. Im Dezember 2010 wurde Michael Neumayer 19. in Lillehammer.

Johann André Forfang holte sich mit Sprüngen von 130,5 und 121 Metern den Sieg. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der Österreicher Jan Hörl und sein Landsmann und Vierschanzentournee-Sieger sowie Weltcup-Spitzenreiter Daniel Tschofenig. Auch Philipp Raimund (21.), Karl Geiger (24.) und Stephan Leyhe (26.) hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. "In einzelnen Sprüngen sind wir halbwegs dabei", gab Leyhe zu Protokoll. Der zum Saisonbeginn mit fünf Einzelsiegen so starke Pius Paschke hatte die Reise in die USA gar nicht erst mit angetreten.

17:40 Uhr

Zoff mit Supertrainer Flick: Torhüter plant Flucht aus Barcelona

Sport.de

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Beim FC Barcelona hat es hinter den Kulissen zwischen Trainer Hansi Flick und Torhüter Iñaki Peña offenbar ordentlich gekracht. So sehr, dass der Keeper seine Zelte bei den Katalanen im Sommer 2025 abbrechen möchte. Das geht aus einem Bericht hervor, den die "Sport" veröffentlichte.

Demnach kam Peña zu einem wichtigen Meeting vor dem Supercup-Halbfinale gegen Bilbao zu spät. Flick soll den Torhüter daraufhin scharf kritisiert und ihm noch andere Versäumnisse vorgeworfen haben. Seit der Partie gegen Bilbao ist Peña nur noch die Nummer zwei hinter Wojciech Szczęsny, den Flick kürzlich als seine "klare Nummer eins" bezeichnete. Bis zu besagtem Meeting war dies noch Peña.

16:42 Uhr

Bob-Dominator Friedrich dominiert einfach weiter

Francesco Friedrich hat seinen siebten EM-Titel im Zweierbob gewonnen. Mit Anschieber Alexander Schüller gewann der zweimalige Doppel-Olympiasieger in Lillehammer mit 0,14 Sekunden Vorsprung vor Johannes Lochner aus Berchtesgaden, der mit Georg Fleischhauer fuhr. Der EM-Sieg zählte zugleich als Weltcup-Sieg in Lillehammer.

"Das war mein heimliches Ziel. Uns hat hier der Sieg gefehlt, letztes Jahr sind wir hier Zweiter geworden. Deswegen wollten wir unbedingt im Zweier hier gewinnen", sagte der 34 Jahre alte Rekord-Weltmeister aus Pirna. Der geschlagene Lochner haderte nur minimal: "Der Rückstand ist erklärbar, bei mir war es ganz klar in der Bahn. Die Startzeiten waren top, das Material läuft auch."

Bei den Frauen gewann Weltmeisterin Laura Nolte EM-Gold im Monobob. Für die Zweierbob-Olympiasiegerin war es der zweite EM-Titel nach 2023 in Altenberg. Die 26-Jährige vom BSC Winterberg legte Bestzeit im ersten Lauf vor und leistete sich im zweiten Durchgang minimale Fahrfehler.

Die im Weltcup führende Lisa Buckwitz vom BRC Thüringen wurde hinter der Schweizerin Melanie Hasler noch EM-Dritte. "Es ist okay, im ersten Lauf bin ich etwas ausgerutscht. Die anderen haben wohl noch etwas gefunden, warum sie plötzlich so schnell im Monobob geworden sind", sagte Buckwitz hinsichtlich der Einstellungen beim Einheitsbob. Die Wiesbadenerin Kim Kalicki kam auf EM-Platz fünf.

16:06 Uhr

Beinahe-Blamage für City: DFB-Torwart sorgt für Slapstick-Eigentor

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Ist überrascht: Stefan Ortega Moreno. (Foto: picture alliance / empics)

Das Starensemble von Manchester City hat nach einem kuriosen Eigentor von Torhüter Stefan Ortega Moreno nur mit viel Mühe eine Pokal-Blamage abwenden können. Das Team von Starcoach Pep Guardiola drehte im FA Cup beim Drittligisten Leyton Orient einen Rückstand in ein 2:1 (0:1) und zog doch noch ins Achtelfinale ein. Das anfängliche Schonen einiger Stars wie Erling Haaland wäre beinahe bestraft worden, der Ex-Frankfurter Omar Marmoush und Ilkay Gündogan standen derweil in der Startelf.

Für den Rückstand (16.) sorgte Ortega Moreno mit einem absoluten Slapstick-Eigentor. Seine Vorderleute vertändelten erst auf Höhe des Mittelkreises den Ball, Jamie Donley zog sofort aus 40 Metern ab. Der starke Versuch landete an der Latte, prallte von dort unglücklich an den Hintern des zurückeilenden Keepers und kullerte ins Netz. Winter-Zugang Abduqodir Xusanov (56.) traf zum Ausgleich, ehe dem eingewechselten Kevin De Bruyne (72.) das Siegtor gelang.

15:26 Uhr

Wie läuft es eigentlich für Karius auf Schalke?

Sport.de

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Die Torwart-Situation des FC Schalke 04 bleibt spannend. Justin Heekeren ist Stammkeeper. Dahinter wartet Winter-Neuzugang Loris Karius auf seine Chance. Trainer Kees van Wonderen ist mit dem Routinier zufrieden und sieht den Konkurrenzkampf positiv. "Bei einem großen Verein wie Schalke wird immer diskutiert - ob der Trainer im Mittelpunkt steht oder jetzt der Torwart. Das gehört dazu", sagte der Trainer der "WAZ" bezüglich der Hierarchie zwischen den Pfosten.

  • Heekeren ist weiterhin die Nummer eins. Allerdings agierte der 24-Jährige in dieser Saison nicht immer fehlerfrei. Während Ron-Thorben Hoffmann im Winter bis zum Saisonende zu Eintracht Braunschweig verliehen wurde, unterschrieb der zuvor vereinslose Karius einen Vertrag bis zum Sommer.

  • "Wir wollen und haben gute Torhüter, sie sind im Konkurrenzkampf", erklärte van Wonderen: "Justin ist ein sehr talentierter Torwart, der sich entwickelt. Loris war ein halbes Jahr nicht im Mannschaftstraining, ist jetzt bei uns, verbessert sich jeden Tag. Er muss so schnell wie möglich in seine allerbeste Verfassung kommen. Es liegt an den Spielern, wer in welchem Moment den Platz im Tor bekommt oder verliert."

  • Heißt: Karius darf nach wie vor auf eine Bewährungschance hoffen. Der 31-Jährige kann viel Erfahrung vorweisen, spielte in der Vergangenheit unter anderem beim FC Liverpool und bei Newcastle United in der Premier League. Heekeren hat derzeit aber noch die Nase vorn. Der 24-Jährige wird am Sonntag im Traditionsduell beim 1. FC Köln (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) im Schalker Kasten stehen. Die Königsblauen rangieren in der 2. Fußball-Bundesliga mit 24 Punkten aktuell auf dem 14. Tabellenplatz.

15:01 Uhr

Skicrosser Wilmsmann führt Weltcup an

Skicrosser Florian Wilmsmann hat sich beim ersten von zwei Weltcup-Rennen im italienischen Val di Fassa seine vierte Podestplatzierung des Winters gesichert und die Führung im Gesamtweltcup übernommen. Der 28-Jährige, in dieser Saison bereits zweimal siegreich, musste sich nur den beiden Schweizern Ryan Regez und Alex Fiva geschlagen geben und kam auf den dritten Rang.

Mit nun 575 Punkten führt Wilmsmann den Gesamtweltcup vor dem Italiener Simone Deromedis (559) an. Beim Saisonauftakt in Val Thorens war der WM-Zweite von 2023 als Zweiter bereits auf das Podium gefahren. Sein erster Saisonsieg gelang Wilmsmann kurz vor Weihnachten in Innichen, Mitte Januar gewann er dann auch auf der Reiteralm.

14:23 Uhr

Leverkusen lässt im Meisterrennen überraschend Federn

Die Fußballerinnen von Bayer Leverkusen haben im Bundesliga-Titelrennen einen weiteren Dämpfer erlitten. Gegen die SGS Essen musste sich der Tabellenvierte mit einem 1:1 (0:0) begnügen und verpasste es, nach Punkten mit dem VfL Wolfsburg (32) auf Rang drei gleichzuziehen. Essen (9) ist Neunter. Beke Sterner (53.) köpfte die SGS in Führung, mit einer sehenswerten Direktabnahme sicherte die eingewechselte Delice Boboy (68.) den Gastgeberinnen immerhin einen Punkt. Beim Restart in der Vorwoche hatte Leverkusen das Topspiel bei Eintracht Frankfurt mit 2:3 verloren.

Zum Auftakt des 14. Spieltags am Freitagabend war Wolfsburg beim 1. FC Köln überraschend nicht über eine Nullnummer hinaus gekommen. Spitzenreiter Frankfurt und der FC Bayern können sich nun am Sonntag etwas absetzen: Die Meisterinnen spielen um 14.00 Uhr bei der TSG Hoffenheim, Frankfurt empfängt um 18.30 Uhr Schlusslicht Turbine Potsdam (beide MagentaSport und DAZN).

14:03 Uhr

NFL-Boss schwärmt von den Deutschland-Spielen

"Fans in Frankfurt und München waren außergewöhnlich"

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Die NFL drängt in Märkte außerhalb der USA. Bei den Expansionsplänen spielt auch Deutschland eine große Rolle. NFL-Boss Roger Goodell spricht im exklusiven ntv-Interview über seine Erwartungen an das Berlin Game, deutsche Football-Spieler und einen ganz besonderen Super Bowl.

13:42 Uhr

Ski-WM: "Super-Leistung", aber die Überraschung verpasst Aicher

Die deutsche Skirennfahrerin Emma Aicher hat eine Überraschung bei der WM-Abfahrt knapp verpasst. Die 21-Jährige landete in der Königsdisziplin auf Rang sechs. Auf die neue Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA hatte Aicher 0,48 Sekunden Rückstand, zum Podest fehlten gar nur 0,27 Sekunden. Dabei trotzte Aicher ihrer sehr späten Startnummer und einer dann nicht mehr idealen Piste. "Das war eine Super-Leistung", lobte ARD-Experte Felix Neureuther dennoch.

Johnson setzte sich vor Mirjam Puchner aus Österreich (+0,15) und der Tschechin Ester Ledecka (+0,21) durch. Die US-Läuferin feierte den bsiher größten Erfolg ihrer Karriere. Aicher war nach starken Trainingsfahrten und Rang sechs im Super-G zu den Anwärterinnen auf das Podest gehandelt worden. Dann aber bekam sie am Vorabend des Rennens nur die Startnummer 30 zugelost. Johnson war hingegen als Erste in das Rennen gegangen und nicht zu schlagen.

12:52 Uhr

Das Torungeheuer mit der Maske droht der zweiten Liga

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Davie Selke steht bei 13 Saisontoren. (Foto: IMAGO/DeFodi Images)

Davie Selke und der Hamburger SV schicken nach dem späten 2:1 (1:1)-Sieg der Hanseaten am Freitagabend bei Aufsteiger Preußen Münster eine Kampfansage an die Konkurrenz in der 2. Fußball-Bundesliga: "Wir geben weiter Gas auf dem Weg zu unserem großen Ziel", sagte der Doppeltorschütze des HSV nach dem Abpfiff bei Sky. Zumindest bis Sonntag hat sich die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin mit aktuell 38 Punkten an der Tabellenspitze festgesetzt. Mit einem Heimsieg über Schalke 04 könnte der 1. FC Köln (37) die Hamburger aber wieder verdrängen.

Coach Polzin, der auch im achten Spiel als Chefcoach ungeschlagen blieb, bevorzugte dagegen die etwas leiseren Töne. "Wir denken gar nicht weit, was die Saison noch bringt. Heute ging es erstmal nur um die drei Punkte", sagte der 34-Jährige. Seine Erkenntnis lautete: "Für unsere Entwicklung, für unseren Prozess war das ein schöner Abend, ein wichtiger Abend."

Waren die Auswärtsspiele gegen die vermeintlich kleinen Klubs in der Liga in der Vergangenheit häufig die Achillesferse der Hanseaten, bewahrten sie auch nach dem 1:0 der Preußen die Ruhe. Sowohl Selkes Ausgleich zum 1:1 (45. +3) als auch der Siegtreffer per Foulelfmeter (90. +4) fielen in der Nachspielzeit. Eine neue Qualität, die auf dem Weg zum langersehnten Wiederaufstieg in das Oberhaus noch von enormer Wichtigkeit sein kann. Das sah auch der 30 Jahre alte Mittelstürmer Selke, der wegen seiner Gesichtsverletzung aus dem Spiel bei Hertha BSC mit einer Maske gespielt hatte, so: "Wir gehen in Rückstand und bleiben trotzdem absolut klar. Wir haben bis zum Ende daran geglaubt. Da sieht man eine Entwicklung bei den Jungs. Wir sind eine Einheit."

12:13 Uhr

Mats Hummels steht bei der Roma nicht im Kader

Routinier Mats Hummels erhält bei der AS Rom die nächste Verschnaufpause. Der 36-Jährige ist für das Auswärtsspiel am Sonntag (12.30 Uhr/DAZN) beim Abstiegskandidaten FC Venedig nicht Teil des Kaders, das gab Trainer Claudio Ranieri bereits im Vorfeld bekannt. Neben Hummels soll auch Mittelfeldspieler Leandro Paredes pausieren. "Ich habe ihnen einen Tag frei gegeben", sagte Ranieri, "nicht, weil sie schlecht gespielt haben, sondern weil sie regenerieren müssen. Sie haben unter Daniele De Rossi und Ivan Juric wenig gespielt, aber unter mir haben sie viel gespielt. Sie können diese Intensität nach allem, was sie gegeben haben, nicht bewältigen. Es bringt mehr, die Akkus aufzuladen, Zeit mit der Familie zu verbringen."

Hummels, Weltmeister von 2014, war im Sommer nach dem Ende seines Vertrags bei Borussia Dortmund nach Rom gekommen. Ranieri ist nach De Rossi und Juric bereits der dritte Roma-Trainer in dieser Saison, erst unter ihm gehört Hummels zum Stammpersonal. Der Deutsche wurde von der italienischen Presse und auch von Ranieri immer wieder ausgiebig gelobt, die Belastungssteuerung ist nun aber offenbar ein wichtiges Thema. Schon in den vergangenen beiden Ligaspielen bei Udinese Calcio und gegen die SSC Neapel kam Hummels nicht zum Einsatz. Unter der Woche stand er dann aber in Europa League und Coppa Italia jeweils in der Startelf.

11:56 Uhr

Nach Wirbel um "Sklaverei"-Aussagen: Weltmeister Schröder zweifelte nie

Nach zwei Trades in kürzester Zeit ist Weltmeister Dennis Schröder bei den Detroit Pistons gelandet, für den deutschen Basketballstar eine gute Nachricht. "Sehr nice" sei der Wechsel zum NBA-Klub aus der Motor City, sagte der Nationalmannschaftskapitän der "Braunschweiger Zeitung".

Die Golden State Warriors hatten sich am Mittwoch nach nur sechs Wochen wieder von Schröder getrennt und ihn an Utah Jazz abgegeben, kurz nach dessen Kritik am Transfersystem in der nordamerikanischen Profiliga ("Moderne Sklaverei"). Utah reichte den 31-Jährigen schließlich an die Pistons weiter.

Schröder hatte am letzten Tag der Wechselperiode keine Zweifel daran gehabt, eine neue Mannschaft zu finden. "Viele Teams und viele Stars haben mir schon geschrieben, die mich gerne haben wollen. Da wird es auf jeden Fall eine Option oder sogar viele Optionen geben, das kriegen wir schon hin", berichtete der Spielmacher vor dem Deal - und so kam es.

11:25 Uhr

War es Mord? Journalist vor Super Bowl tot aufgefunden

Zwischen Angst und Ekstase: So erlebt New Orleans den Rekord-Super-Bowl

Die Polizei in Kenner, Louisiana hat eine 48-jährige Frau im Zusammenhang mit dem Tod eines 27-jährigen Reporters festgenommen. Der Journalist aus Kansas City wurde am Mittwoch tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Der nach einem tödlichen Unfall seiner Frau im vergangenen April verwitwete Reporter hinterlässt eine zweijährige Tochter. Adan M. sollte in New Orleans über den Super Bowl 59 berichten, hatte am Mittwoch dann jedoch plötzlich ein Meeting. Die nun verhaftete Danette C. wurde an eben jenem Mittwoch von den Überwachungskameras des Hotels aufgenommen. Gemeinsam mit dem Verstorbenen betrat sie das Zimmer, das sie später ohne ihn verließ. Auch andere Indizen sprechen gegen C., erklärte die Polizei, die bei einer Hausdurchsuchung auf Drogen und eine gestohlene Pistole stießen. C. habe zudem mit einer zuvor von M. genutzten Kreditkarte in mehreren Geschäften im Umkreis des Hotels bezahlt.

10:43 Uhr

Medien: Tolle Vertragsnachrichten für den FC Bayern

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Upamecano könnte verlängern, Musiala soll verlängern, Neuer hat verlängert und Pavlovic (v.l.n.r.) bleibt bis 2029. (Foto: IMAGO/Michael Weber)

Der FC Bayern treibt seine Personal-Planungen weiter voran. Dayot Upamecano könnte an der Säbener Straße wohl ebenfalls einen neuen Vertrag erhalten. Der 26-Jährige bestätigte nach dem Heimsieg des FC Bayern gegen Werder Bremen (3:0) in der Fußball-Bundesliga am Freitagabend, dass er sich langfristig an den deutschen Rekordmeister binden könnte. "Das macht mein Berater mit Max [Eberl] und Christoph [Freund]. Die Gespräche sind gut. Aber ich bin nur voll und ganz auf mein Spiel fokussiert", wird der bis 2026 unter Vertrag stehende Innenverteidiger bezüglich entsprechender Gespräche von "Sky"-Reporter Kerry Hau zitiert.

Zuvor hieß es im "Bild"-Podcast "Bayern Insider", dass die beteiligten Parteien "auf einem guten Weg" sind, sich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit zu einigen. Upamecano ist beim FC Bayern unter Cheftrainer Vincent Kompany absoluter Stammspieler. So absolvierte der Abwehrmann in der laufenden Saison bereits 27 Pflichtspieleinsätze. Die Münchner Verantwortlichen sollen vom Rechtsfuß überzeugt sein und wollen aus diesem Grund mit ihm in die Zukunft gehen, so der Tenor bei "Bild". "Dayot spielt eine super Saison", wird Bayerns Sportvorstand Max Eberl von "Sky"-Journalist Hau zitiert.

Der FC Bayern hat unlängst die Verträge von Torwart Manuel Neuer (bis 2026) und Linksverteidiger Alphonso Davies (bis 2030) verlängert. Mittelfeld-Star Jamal Musiala soll, so hoffen die Bayern, schon zeitnah ebenfalls ein neues Arbeitspapier unterzeichnen.

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09:45 Uhr

FC Bayern frohlockt: Wolfsburg patzt sensationell im Rennen um Bundesliga-Titel

Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga der Frauen überraschend gepatzt. Der Pokalsieger und Champions-League-Viertelfinalist kam am Freitag beim 1. FC Köln nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste es, zumindest vorübergehend an den Konkurrenten Bayern München und Eintracht Frankfurt vorbeizuziehen und die Tabellenspitze zu übernehmen. "Wir haben vor allem in der ersten Hälfte ein bisschen was liegen gelassen", sagte VfL-Trainer Tommy Stroot und monierte außerdem "zumindest einen" nicht gegebenen Handelfmeter in der zweiten Hälfte. Die beiden Topteams können sich nun am Sonntag etwas vom VfL absetzen, derzeit sind alle drei Klubs punktgleich (32). Die Bayern spielen um 14.00 Uhr bei der TSG Hoffenheim, Frankfurt empfängt um 18.30 Uhr (beide Spiele bei MagentaSport und DAZN) Schlusslicht Turbine Potsdam.

09:16 Uhr

Jockey gerät unter Pferd: Intensivstation

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Michael O'Sullivan. (Foto: picture alliance / empics)

Der 25-jährige Jockey Michael O'Sullivan verbleibt nach seinem schweren Sturz am Donnerstag beim Renntag im irischen Thurles weiter auf der Intensivstation, teilte der Irish Horseracing Regulatory Board (IHRB) am gestrigen Freitag mit. O'Sullivan, auf dem Favoriten Wee Charlie, war im zweiten von insgesamt sieben Rennen bei einem Massensturz am letzten Hindernis zu Fall gekommen. Wie Bilder zeigten, geriet er beim Sturz unter Wee Charlie. Alle anderen Jockeys und die Pferde blieben unverletzt, hieß es. O'Sullivan, bereits in seiner neunten Saison als Jockey, wurde noch vor Ort von medizinischen Kräften behandelt und dann mit dem Hubschrauber in das Universitätsklinikum von Cork geflogen. "Michael befindet sich auf der Intensivstation", teilte eine Sprecherin des IHRB am Freitag mit. "Er wird dort wegen seiner in Thurles erlittenen Verletzungen behandelt und erhält die beste medizinische Versorgung." Der Renntag war nach dem Massensturz abgebrochen worden.

08:23 Uhr

"Hoffe inständig": EM-Heldin Lückenkemper macht sich Sorgen um Deutschland

Sprinterin Gina Lückenkemper wird erst nach der Bundestagswahl am 23. Februar zurück in ihre Trainings-Heimat Florida reisen. "Ein genaues Datum habe ich tatsächlich noch nicht. Für die Wahlen bleibe ich aber auf jeden Fall noch hier und dann geht es Anfang März wieder rüber", sagte die Doppel-Europameisterin von München 2022.

Lückenkemper trainiert in der internationalen Gruppe von Lance Brauman in Florida. Aus der Distanz schaue sie angesichts der Stimmung in Deutschland "mit Sorge aktuell" dorthin, sagte die 28-Jährige in Karlsruhe nach ihrem ersten von drei Hallen-Wettkämpfen in diesem Winter. "Ich hoffe wirklich einfach nur inständig darauf, dass so viele Leute wie möglich von ihrem Wahlrecht wirklich Gebrauch machen und wählen gehen", sagte Lückenkemper. In Florida habe sich nach der Amtsübernahme durch Donald Trump für sie selbst "nicht viel verändert", sagte die 28-Jährige. Aber Florida sei schon vorher sehr "Trump-lastig" gewesen.

Beim internationalen Hallen-Meeting in Karlsruhe belegte die für den SCC Berlin startende Lückenkemper in 7,22 Sekunden einen zufriedenstellenden Rang fünf, nachdem sich der Vorlauf noch "nach Kaffeeklatsch" angefühlt hatte. Den einzigen deutschen Sieg des Abends feierte Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo vor 3500 Zuschauern in der ausverkauften Europahalle.

07:51 Uhr

Tor-Gala ist nicht genug: Deutsche NHL-Legende verliert gleich doppelt

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Leon Draisaitl ist der Kölner in Kanada. (Foto: dpa)

Trotz einer weiteren Tor-Gala von Eishockey-Profi Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL eine Niederlage kassiert. Der deutsche Star-Center erzielte beim 4:5 gegen Colorado Avalanche zwei Treffer und überschritt damit als erster NHL-Profi in dieser Saison die Marke von 40 Treffern. Draisaitl hatte beim Shootout in Edmonton jeweils zum 1:1 und 4:4 ausgeglichen. Dass es trotzdem zur 17. Niederlage der Oilers kam, lag am folgenschweren Puckverlust seines Teamkollegen Zach Hyman im letzten Drittel, den Colorado zum Siegtreffer nutzte. Edmonton liegt als Erster der Pacific Division jedoch weiter klar auf Play-off-Kurs. Für den gebürtigen Kölner Draisaitl ging neben der Partie auch das direkte Duell mit Liga-Topscorer Nathan MacKinnon verloren. Der Kanadier in Diensten Colorados traf einmal selbst, bereitete drei weitere Treffer vor und baute seinen Vorsprung vor Draisaitl auf vier Punkte aus.

07:24 Uhr

Kompany hält sich für den Trainer von Werder Bremen - und alle lachen

Was war denn da los? Als eine Reporterin nach dem Heimsieg des FC Bayern gegen Werder Bremen Gäste-Coach Ole Werner zu seinem ungewöhnlichen Arbeitstag befragte, setzte überraschend Vincent Kompany zur Antwort an. Das sorgte für einige Lacher im Pressesaal der Allianz Arena. Auch Bayern-Coach Kompany stimmte ein, als er sein Versehen bemerkte.

Der 36-jährige Werner durfte nach seiner Roten Karte eine Woche zuvor beim Heimsieg gegen Mainz seine Mannschaft nicht wie gewohnt in der Kabine und am Spielfeldrand betreuen. "Es gibt schönere Arbeitstage", sagte er nach dem 0:3: "Man möchte bei der Mannschaft sein in so einem schwierigen Spiel."

Werner lobte aber seinen Stab um seinen Assistenten Patrick Kohlmann, der ihn als Chef auf der Werder-Bank vertreten hatte. Alle hätten "einen guten Job" gemacht. Sein Innenraumverbot sei nicht "ausschlaggebend und kein Faktor" gewesen. Er sprach von einer verdienten Niederlage gegen den Tabellenführer. "Das Ergebnis tat in der Höhe ein bisschen weh", resümierte Werner. In einer Woche gegen Hoffenheim darf er seine Mannschaft wieder coachen.

Lustige PK-Panne - Kompany antwortet auf Frage an Werner

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06:44 Uhr

Ehemaliger Eintracht-Star blüht im Turiner Exil auf

Der ehemalige Frankfurter Bundesligaprofi Randal Kolo Muani hat Juventus Turin mit einem Doppelpack zum Sieg bei Como 1907 geschossen. Der französische Nationalspieler, den Juve bis Saisonende von Paris Saint-Germain ausgeliehen hat, traf beim 2:1 (1:1) und damit auch im dritten Spiel für den italienischen Fußball-Rekordmeister. Insgesamt kommt Kolo Muani seit seinem Wechsel in die Serie A bereits auf fünf Tore.

Der 26-Jährige hatte Turin in Führung gebracht (34.) und nach dem Ausgleich durch Assane Diao (45.+1) auch kurz vor Schluss vom Punkt die Nerven behalten: Kolo Muani verwandelte in der 89. Minute einen Foulelfmeter zum Sieg. Damit springt Juve vorerst auf einen Champions-League-Platz. Die Konkurrenten Lazio Rom und AC Florenz sind am Sonntag im Einsatz.

06:20 Uhr

"Ein Fleischmarkt": Rekordnationalspieler teilt gegen NBA aus

Basketball-Rekordnationalspieler Patrick Femerling bezeichnet das Trade-Chaos um Weltmeister-Kapitän Dennis Schröder als eine "Art Fleischmarkt": "Wenn man jetzt allein Dennis' Weg in der NBA anguckt, ist das schon wild", sagte der 221-malige Nationalspieler bei ran: "Ich weiß, in der NBA sagt man, das ist das Geschäft, aber zwei Trades innerhalb von 36 Stunden ist tough."

Schröder selbst hatte seine Wechselarie mit "moderner Sklaverei" verglichen. Jeder könne "entscheiden, wohin du gehst, auch wenn du einen Vertrag hast", kritisierte er. Natürlich verdiene er "eine Menge Geld", aber wenn die Franchises einen Trade vorsehen, "dann können sie das entscheiden. Daran müssen sie ein bisschen was ändern", sagte Schröder.

Der 31-Jährige war am Donnerstag von den Golden State Warriors nach nur sechs Wochen zuerst an Utah Jazz weitergegeben worden, bevor sich die Detroit Pistons die Dienste des gebürtigen Braunschweigers sicherten. Für ihn ist "Motor City" nun die neunte Station in der NBA. Schröder war zuvor bereits in Atlanta, Oklahoma, zweimal bei den Los Angeles Lakers, in Boston, Houston, Toronto und begann die aktuelle NBA-Saison in New York bei den Brooklyn Nets. Von dort aus ging es im Dezember an die Westküste.