Hitze in Deutschland wirbelt WM durcheinander
Die erste Dressur-Einzelentscheidung der Reit-Weltmeisterschaften in Aachen wird wegen der großen Hitze am Freitag vorverlegt. Statt um 10.50 Uhr beginnt der Grand Prix Special bereits um 8.30 Uhr. Nach einer rund zweistündigen Pause geht es um 15 Uhr weiter. Aber: Die Prüfung endet "zur geplanten Zeit", teilte der Weltverband FEI mit. So müssen die Toppaare bei den voraussichtlich höchsten Temperaturen des Tages reiten.
"Das Vorziehen ist bei den Temperaturen verständlich. Für die zweite Hälfte des Starterfeldes bringt das aber wenig", sagte der deutsche Equipe-Chef Klaus Roeser der Deutschen Presse-Agentur. "Aus meiner Sicht ist das eine Kompromiss-Lösung." Der Ritt von Katharina Hemmer als letzte Starterin ist für 16.39 Uhr geplant. "Diese Entscheidung wurde auf der Grundlage veterinärmedizinischer und meteorologischer Empfehlungen getroffen, da für Freitag Hitzewellen erwartet werden", heißt es in der Mitteilung. "Darüber hinaus werden auf dem gesamten Veranstaltungsgelände verstärkte Maßnahmen zum Hitzeschutz getroffen."
Fast deutscher Rekord: Ansah zieht ins 200-Meter-Finale ein
Der von einer Sperre bedrohte Sprinter Owen Ansah hat das Finale über 200 Meter bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham erreicht und dabei nur knapp den deutschen Rekord verpasst. Zwei Tage nach Bronze über 100 Meter gewann Ansah sein Halbfinale in 20,04 Sekunden. Er blieb damit nur zwei Hundertstelsekunden über dem nationalen Rekord von Joshua Hartmann aus dem Jahr 2023 - und das, obwohl er auf den letzten Metern nicht mehr voll durchzog.
Einer Frage nach der möglichen Sperre wich Ansah im ZDF aus. Er wolle darüber nicht sprechen, sagte er - und brach das Interview ab. Wegen des Vorwurfs, eine Dopingprobe verweigert zu haben, hat die Nationale Anti Doping Agentur eine vierjährige Sperre gegen Ansah vorgeschlagen. Der 25-Jährige lehnt das ab und ist derzeit nicht suspendiert. Über 100 Meter holte er seine erste Einzelmedaille bei einer großen Meisterschaft.
Anteilsverkauf: FC Bayern steht offenbar vor großem Millionendeal
Beim FC Bayern zeichnet sich einem Medienbericht zufolge ein großer Millionendeal ab. Wie die "tz" und der "Münchner Merkur" berichten, stehe der deutsche Fußball-Rekordmeister davor, fünf Prozent seiner Anteile der AG an den deutschen Weltkonzern Viessmann zu verkaufen. Die Münchner sollen dafür demnach etwa 250 Millionen Euro kassieren. Trotz des möglichen Verkaufs hielte der eingetragene Verein aber weiterhin 70 Prozent an der Fußball-AG - und damit die Entscheidungshoheit.
Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, gebe es zwischen Vereinsführung und Mitgliedern einen Deal, dass nicht mehr als 30 Prozent der Anteile an der Fußball-AG verkauft werden. Aktuell sind Adidas, Audi und die Allianz mit jeweils 8,33 Prozent Anteilseigner, damit wären noch fünf Prozent frei, die der Verein ohne Zustimmung seiner Mitglieder veräußern dürfte. Viessmann ist seit Jahren bereits Partner des FC Bayern, der Energietechnikkonzern ist als Sponsor auch viel im Wintersport aktiv.
Topstürmer Haaland hält nun vier Guinness-Rekorde
Norwegens Starstürmer Erling Haaland hat kurz vor dem Saisonstart mit Englands Vizemeister Manchester City eine ganz besondere Auszeichnung erhalten. Dem 26 Jahre alten Fußballprofi wurden gleich vier Urkunden für von ihm aufgestellte Guinness-Rekorde überreicht.
In der Premier League stellte Haaland in der Vergangenheit zwei Bestmarken auf. Zum einen schaffte er in der bisher kürzesten Zeit die magische Marke von 100 Ligatreffern, für die er lediglich 111 Spiele benötigte. Zum anderen hält er mit 36 Treffern den Saison-Torrekord in England. Eine weitere Bestmarke schaffte Haaland im Trikot der norwegischen Nationalmannschaft, für die er in der Nations League 19 Mal traf - so oft wie kein anderer Spieler in Europa. Zudem stellte Haaland bereits 2023 den Rekord der meisten Tore in einem Champions-League-Spiel ein. Gegen RB Leipzig traf er damals fünfmal - das schafften neben ihm nur Lionel Messi und Luiz Adriano.
Grätscht ein Topklub im Palhinha-Poker dazwischen?
Joao Palhinha hat keine Zukunft mehr beim FC Bayern. Doch wo genau der Mittelfeldspieler in der kommenden Saison aufläuft, ist noch unklar. Der Portugiese soll sich mit Aston Villa über die Eckdaten einer möglichen Zusammenarbeit einig sein. Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano lauert aber Benfica im Hintergrund und hofft nach wie vor auf eine Verpflichtung des 31-Jährigen.
Aston Villa befindet sich demnach aber in der Pole Position. Der Premier-League-Klub muss sich jetzt noch mit dem FC Bayern einig werden.
Ein Patzer und vier Gold-Chancen für 19-jährige Varfolomeev
Rückschlag für Darja Varfolomeev bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main: Nach einer fehlerhaften Übung mit den Keulen in der Qualifikation verpasste die Olympiasiegerin von Paris das Gerätefinale, das am Sonntag stattfindet. 27,950 Punkte reichten nur zu Platz neun, für die Medaillenentscheidung hätte sie mindestens Achte werden müssen.
Mit dem Band präsentierte die 19-Jährige kurz nach ihrer Vorstellung mit den Keulen dafür eine sehr starke Übung und erhielt 30,050 Punkte, damit belegt sie mit diesem Gerät in der Quali Rang eins. Mit dem Mehrkampffinale am Freitag (ab 16 Uhr) kann Varfolomeev ebenfalls planen, aktuell führt sie diese Wertung mit 89,000 Punkten an. Am Mittwoch hatte Varfolomeev in der Qualifikation mit dem Reifen und mit dem Ball gelungene Übungen gezeigt, auch mit diesen Geräten liegt sie derzeit jeweils auf Finalkurs. "Es ist schade für mich, dass die Keulen für mich so gelaufen sind", sagte Varfolomeev, "es ist sehr, sehr ärgerlich. Trotzdem bin ich zufrieden, dass ich durch bin. Ich habe drei Gerätefinals geschafft, ich habe das Mehrkampffinale geschafft. Dort versuche ich zu zeigen, was wir trainiert haben."
Wetterchaos: Rekordmeister kann nicht landen
Das ungemütliche Wetter auf den Färöern stellt die Sportwelt vor erhebliche Reiseprobleme. "Eigentlich hätten unsere Zebras längst dort sein sollen", schrieb der Handball-Rekordmeister THW Kiel, aber: "Dichter Nebel hat die Reisepläne ordentlich durcheinandergebracht". Der Flug wurde verschoben, nach Informationen der Kieler Nachrichten wagt der THW am Abend einen neuen Versuch.
Auf den Färöern findet in der Hauptstadt Torshavn ein Vorbereitungsturnier statt, neben Kiel hatten auch andere Teams Probleme bei der Anreise. Das wirft auch die Spielpläne durcheinander. "Aktuell wissen wir daher nicht, wann und wie es beim Wenzel Nordic Cup für uns weitergeht", schrieb der THW.
Klub-Ikone warnt Köln vor Folgen von El-Mala-Abgang
Pierre Littbarski rechnet mit einer herausfordernden Saison für den 1. FC Köln, sollte Shootingstar Said El Mala den Klub verlassen. "Ohne El Mala wird es jedenfalls - basierend auf dem, was ich bis jetzt gesehen habe - kein Zuckerschlecken beim 1. FC Köln im zweiten Jahr", sagte der Weltmeister von 1990 in seinem von Suzuki produzierten Podcast "Littis Einwurf". Die derzeitige Situation müsse für Trainer René Wagner "schrecklich sein. Du musst ja dauernd einen Backup im Kopf haben, das ist alles sehr schwierig."
Der Transferpoker zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln zieht sich bereits seit Wochen. Dortmund scheiterte zuletzt mit mehreren Angeboten, die Rheinländer beharren demnach auf ihrer Ablöseforderung von 50 Millionen Euro.
Elfmeter-Chaos: Fulham beim Elferschießen nicht mehr auf dem Platz
Als Malagas Eneko Jauregi per Elfmeter ins leere Tor traf, war die Mannschaft des FC Fulham schon auf dem Weg in die Kabine: Eine späte Rote Karte und Verwirrung um die Regeln haben beim Duell um die "Costa del Sol Trophy" in Spanien für chaotische Szenen gesorgt. Angreifer Jauregi legte den Ball schließlich auf den Punkt, traf ohne Gegenwehr - und ließ sich von Fans und Mitspielern feiern.
Was war passiert? Bei der Partie am Mittwochabend glich Malaga zunächst kurz vor Ende mit einem umstrittenen Elfmeter zum 2:2 aus. Nach dem Schlusspfiff wurde dann der erzürnte Fulham-Trainer Alvaro Arbeloa vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen und ging schnurstracks in den Spielertunnel - seine Mannschaft folgte ihm.
Malaga war jedoch von einem Elfmeterschießen ausgegangen und blieb auf dem Rasen. Fulham beharrte darauf, dass beide Vereine vor der Begegnung eine andere Vereinbarung getroffen hätten. "Wir können bestätigen, dass beide Teams vor dem Spiel vereinbart haben, dass es im Falle eines Unentschiedens kein Elfmeterschießen geben würde", teilte der Premier-League-Klub auf X mit.
"Erwarte den nötigen Respekt": Flammender Appell einer deutschen Läuferin
Die deutsche 800-Meter-Läuferin Smilla Kolbe hat bei der Leichtathletik-Europameisterschaft den Einzug ins Finale hauchdünn verpasst. Nur zwei Hundertstel fehlten der in den USA lebenden Kolbe - mit 1:58,21 Minuten hatte sie aber die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere hingelegt. Ihre Bestzeit hatte sie im Vorlauf mit 1:57,80 Minuten aufgestellt, als sie so schnell war wie keine Deutsche seit 1990. Im ZDF-Interview hinterher hatte sie neben ihrem eigenen Rennen aber auch ein weiteres wichtiges Anliegen: Sie positionierte sich klar gegen Rassismus.
"Ich lese so viele Kommentare und freue mich über den Support, den wir kriegen. Aber trotzdem sehe ich bei manchen Athleten krasse Kommentare. Wir vertreten hier Deutschland und ich erwarte da mehr Respekt", sagte sie deutlich. "Ich finde es schön, dass mich viele supporten, aber ich will mir nicht vorstellen, wie das wäre, wenn ich nicht so weiß wäre, wie ich bin. Das war mir wichtig, das zu sagen. Ich erwarte von allen Zuschauern den nötigen Respekt."
"Mist gebaut": Weitsprung-Star vergisst seine Goldmedaille
Dem zweimaligen Weitsprung-Olympiasieger Miltiadis Tentoglou aus Griechenland ist bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham ein kurioser Fauxpas unterlaufen. Der 28-Jährige bemerkte beim Interview beim griechischen Sender ERT 2 SPORT, dass er seine Goldmedaille vergessen hatte.
Auf die Frage, ob er keine Medaille bekommen habe, antwortete Tentoglou: "Oh, ich habe Mist gebaut. Sie haben uns die Medaillen gegeben und ich habe sie dort gelassen." Tentoglou nahm das Wort "Malakia" in den Mund, was übersetzt "Wichserei" heißt, aber im Griechischen als vulgärer Ausdruck üblich ist.
Tentoglou, der in Birmingham seinen vierten EM-Titel in Folge feierte, brach das Interview anschließend ab und begab sich auf die Suche nach der Plakette. Der Grieche fand seine Goldmedaille dann aber schnell wieder.
Red Bull rüstet weiter auf und schnappt sich Steinhauser
Das deutsche Radsport-Team Red Bull hat den Wechsel von Radprofi Georg Steinhauser zum Team offiziell bekannt gegeben. Der 24-Jährige unterschrieb einen mehrjährigen Vertrag und wird ab der kommenden Saison für den Radrennstall fahren, teilte das Team mit. "Georg vereint Klettertalent, Rennintelligenz und eine offensive Mentalität. Er hat sich seinen Erfolg in den letzten Jahren hart erarbeitet, und wir sind überzeugt, dass er sein volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat", wurde Sportchef Zak Dempster zitiert.
Im Red-Bull-Team trifft er auf Olympiasieger Remco Evenepoel aus Belgien und den deutschen Rad-Star Florian Lipowitz, der im vergangenen Jahr den dritten Gesamtrang bei der Tour de France gefeiert hatte. Lipowitz und Steinhauser kennen sich aus der Vergangenheit, da sie laut Mitteilung zwei Jahre gemeinsam fuhren, bevor einer der beiden Profis wurde. Vier Jahre fuhr der Sohn von Jan Ullrichs ehemaligem Teamkollegen Tobias Steinhauser für das US-Team EF Education-EasyPost. In diesem Sommer gab Steinhauser sein Debüt bei der Tour de France. Dort war er Helfer des Ecuadorianers Richard Carapaz, der bei der 113. Ausgabe zwei Etappen gewann.
Seinen größten Erfolg feierte der im Allgäu geborene Profi 2024, als er am Passo Brocon die 17. Etappe des Giro d'Italia gewann. Bei der Rundfahrt Paris-Nizza wurde Steinhauser in diesem Jahr Gesamtdritter und holte das Weiße Trikot für den besten Jungprofi.
Afrikas Verbandsboss warnt vor Sturz Gianni Infantinos
Afrikas Fußball-Verbandschef Patrice Motsepe hat die Kritiker von Gianni Infantino vor einem Sturz des FIFA-Präsidenten gewarnt. "Man muss sehr vorsichtig sein. Nächstes Jahr finden Wahlen statt", sagte Motsepe bei Sky Sports. "Wenn jemand ein Problem mit irgendjemandem hat, sei es mit Gianni oder jemand anderem, dann soll er sich an den Prozess halten, an den FIFA-Prozess, so einfach ist das."
Motsepe, der bei seiner Wahl zum Präsidenten des CAF im Jahr 2021 von Infantino unterstützt worden war, verwies auf den Kongress des Weltverbandes im März 2027. "Wenn ihr ihn loswerden wollt, dann lasst uns Wahlen abhalten", sagte der Südafrikaner, der auch FIFA-Vize ist: "Lasst die 211 Mitgliedsverbände entscheiden. Tut das, und die Abstimmung wird zeigen, ob sie Vertrauen in ihn haben oder nicht."
Die Kontinentalverbände aus Europa, Asien sowie Nord- und Mittelamerika hatten den Ton gegenüber Infantino verschärft, nachdem dessen Plan zum Verkauf von Anteilen an FIFA-Turnieren an private Investoren gescheitert war. Die CAF sprach dem Schweizer ihre Unterstützung aus, mit 54 Stimmen besitzen die Afrikaner bei der Wahl großen Einfluss. Infantino habe sich inzwischen "entschuldigt und gesagt, dass man diese Dinge vielleicht anders hätte machen sollen". Es gebe "viele Male, da wünsche ich mir, dass ein bestimmter Kandidat gewinnt, und er gewinnt nicht", sagte der Unternehmer: "Wer auch immer gewinnt, ich muss ihn unterstützen."
Roger Federer spielt mit Europas reichstem Mann Tennis
Roger Federer und Bernard Arnault sind befreundet. Der ehemalige Tennis-Superstar und der reichste Mann Europas. Arnault ist unter anderem Besitzer von Christian Dior und Louis Vuitton. In Taormina auf Sizilien sind die beiden beim privaten Match zu sehen.

Roger Federer spielt mit Europas reichstem Mann Tennis
Tennisprofi Lys kassiert nächsten bitteren Rückschlag
Eva Lys sucht weiter nach ihrer Topform - und muss rund zwei Wochen vor Beginn der US Open eine Enttäuschung verkraften. Die 24 Jahre alte Hamburgerin verpasste mit einer 6:3, 2:6, 2:6-Niederlage gegen die Russin Anna Blinkowa die Qualifikation für die Cincinnati Open.
Zuletzt hatte Lys in Toronto ihre Erstrundenpartie verletzt aufgeben müssen, auch zuvor fehlten die Ergebnisse. Immer wieder wurde die Weltranglisten-85. in dieser Spielzeit von körperlichen Problemen zurückgeworfen und konnte bislang nicht an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen, in der sich Lys in die Top 50 vorgearbeitet hatte.
Olympiasieger Märtens kritisiert TV-Übertragung der ARD: "absolute Schande"
Olympiasieger Lukas Märtens hat nach dem Rekordrennen seines Teamkollegen Johannes Liebmann bei der Schwimm-EM in Paris scharfe Kritik an der ARD geübt. "Dass das nicht im TV übertragen wurde, ist eine absolute Schande, finde ich", sagte der Magdeburger mit Blick auf den deutschen Doppel-Erfolg am Vortag durch Liebmann und Vizeweltmeister Sven Schwarz über 800 Meter Freistil.
"Das hat so ein Junge verdient, das hat Sven verdient, das hat einfach der ganze Schwimmsport verdient", führte Märtens weiter aus: "Dass man dann einfach zur Leichtathletik schaltet, obwohl da nicht so wirklich viel passiert ist gestern - fragwürdig für mich. Aber es ändert sich hoffentlich."
Kurz vor dem Finale, in das Liebmann und Schwarz als Favoriten gegangen waren, war im Livestream und im TV-Programm der ARD erst die Tagesschau und später die Leichtathletik-EM in Birmingham, unter anderem mit dem ersten Wettkampftag im Zehnkampf, zu sehen gewesen. Parallel dazu hatte sich der erst 19 Jahre alte Liebmann in 7:37,59 Minuten zum ersten deutschen Europameister über 800 Meter Freistil gekrönt und dabei seinen im April aufgestellten Europarekord um 35 Hundertstel unterboten. Dahinter hatte Schwarz Silber geholt.
Das Rennen hatte die ARD etwa eineinhalb Stunden später gezeigt und ab 21.35 Uhr mit 4,08 Millionen Zuschauenden und 21,6 Prozent Marktanteil die zweithöchste Quote an diesem Abend nach der Tagesschau (4,10 Millionen und 24,1 Prozent) verzeichnet.
Bemerkenswerte Zweitliga-Szene sorgt für Aufsehen
Darmstadts Neuzugang Ho-jae Lee sorgt bei seinem Zweitliga-Debüt gegen Holstein Kiel gleich doppelt für Aufsehen. Als Teamkollege Yosuke Furukawa von Krämpfen geplagt wird, schnappt sich der 1,92-Meter-Hüne den Japaner und trägt ihn kurzerhand vom Platz. Wenig später trifft Lee selbst und leitet damit die Aufholjagd der Lilien zum 2:2 ein.

Lee schleppt Mitspieler vom Feld - und trifft danach traumhaft
Dynamo Dresden reagiert und zeigt Vloggern die Rote Karte
Dynamo Dresden hat kommerzielle Stadion-Vlogs bei Heimspielen untersagt. Das teilte der Fußball-Zweitligist in einem Schreiben an seine Fans mit. Das Filmen von Spielszenen und das Aufnehmen von Stadionbesuchen zum Zweck der kommerziellen Verwertung sei laut Stadionordnung nicht gestattet.
Zwar sind private Erinnerungsfotos und kurze Videos demnach weiter erlaubt. Insbesondere in den Blöcken K1 bis K5, dem sogenannten K-Block, bittet der Verein die Anhänger jedoch, die dort geltenden Regeln zu beachten und "sensibel sowie verantwortungsvoll" mit Smartphones und Kameras umzugehen. In diesem Bereich stehen auch die Ultras der Sachsen.
Dynamo verwies auf die Medien- und Verwertungsrechte der TV-Partner sowie des Vereins. Bei einer Monetarisierung von Videos würden in erster Linie die jeweiligen Ersteller profitieren, während der Verein leer ausgehe .Daneben begründete Dynamo die Einschränkung mit dem Wunsch vieler Fans, das Spiel ohne dauerhafte Kameras oder Aufnahmen in ihrer unmittelbaren Umgebung verfolgen zu können
"Trick meines Lebens" - Skate-Profi nutzt Sonnenfinsternis für ikonisches Bild
Der Spanier Danny León nutzt die Sonnenfinsternis für spektakuläre Aufnahmen: Genau als der Mond die Sonne vollständig verdeckt, hebt der Skateboard-Profi von der Halfpipe ab – und sorgt für ein einmaliges Bild.

Skate-Profi nutzt Sonnenfinsternis für imposante Aufnahme
Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen
Bronze-Gewinnerin Mabry kritisiert ARD-Reporter scharf
Die deutsche Kugelstoßerin Yemisi Mabry hat sich wenige Tage nach ihrer EM-Bronzemedaille mit deutlicher Kritik an der ARD-Übertragung an die Öffentlichkeit gewendet. Die 27-Jährige war vor allem mit dem Interview nach ihrer Qualifikation unzufrieden.
Auf Instagram teilte sie in ihrer Story einen Ausschnitt aus der Sendung, in der sie gefragt wird: "Der Kollege Busemann hat herausgearbeitet, dass in diesem Jahr Frau Schilder aus den Niederlanden (Konkurrentin von Mabry, Anm. d. Red.) neunmal vorn war und Yemisi einmal quasi bei den Bestleistungen mit dabei war. Was heißt das für das Finale heute Abend?"
Mabry schrieb dazu: "Finale erreicht und statt Rückenwind gibts erst mal eine Aufzählung deiner Niederlagen." Statt einem "Glückwunsch, du bist im Finale" komme so etwas, schrieb Mabry weiter und kritisierte offenkundig auch das Verhalten des früheren Leichtathleten Frank Busemanns, der als Experte bei der ARD arbeitet. "Und gerade von euch, die selbst einmal Athleten waren. Wie kann man sich da bewusst dafür entscheiden, einer Athletin unmittelbar vor ihrem Finale genau diese Statistiken vorzuhalten? Wo bleibt da das nötige Fingerspitzengefühl und die Empathie für den Menschen hinter der Leistung?"
Travis Kelce gibt seltenen Einblick in Hochzeit mit Taylor Swift
Sechs Wochen nach der aufsehenerregenden Hochzeitsfeier von Popstar Taylor Swift und Football-Profi Travis Kelce hat Kelce erstmals über die Feier gesprochen. "Die Hochzeit war der schönste Abend meines Lebens", sagte der Footballspieler bei einer Presse-Konferenz seines Teams, den Kansas City Chiefs. "Und ich bin allen dankbar, die gekommen sind, um mit uns zu feiern und die Spaß mit uns hatten." Die Feier im New Yorker Madison Square Garden sei "ein verrückter Abend" gewesen, sagte Kelce weiter. "Es wurde ausgiebig gefeiert."
Swift und Kelce hatten sich Anfang Juli in der weltberühmten Mehrzweckhalle in Manhattan das Ja-Wort gegeben. Viele Details zu der Hochzeit blieben bislang im Verborgenen. Bekannt ist aber, dass Schauspieler Adam Sandler durch die Zeremonie führte und Swifts und Kelces Brüder Trauzeugen waren.
Mit der Hochzeit im Madison Square Garden habe sich für ihn ein "Kindheitstraum" verwirklicht, sagte Kelce nun und nannte die Arena das "Mekka aller Sportstätten". Er könne den Eigentümern der Mehrzweckhalle "gar nicht genug dafür danken, dass sie uns diese Möglichkeit gegeben haben, obwohl sie wussten, dass wir eine private Veranstaltung wollten". Und: "Es war perfekt."
Nächster Triumph: PSG-Star wundert sich über Frage
Nur 74 Tage hatte es gedauert, dann stemmten die Titelsammler von Paris Saint-Germain schon wieder eine Trophäe in die Höhe. Zweieinhalb Monate nach der erfolgreichen Titelverteidigung in der Champions League Ende Mai wiederholte Europas Supermacht auch den Triumph im Supercup. "Das ist einfach unglaublich. Wir haben es geschafft, dieser Pokal ist fantastisch", sagte Siegtorschütze Désiré Doué (21) nach dem 2:1 (1:1) über Europa-League-Sieger Aston Villa. Der 21-Jährige hatte in der 61. Minute zum Endstand getroffen. Zuvor hatte Aston Villas Youngster Brian Madjo (45.) die Pariser Führung durch Chwitscha Kwarazchelia (20.) egalisiert.
Die Gier nach Erfolgen ist bei PSG ungestillt. "Wir sind immer hungrig, wir wollen mehr, wir wollen mehr. Wir haben Ambitionen. Wir sind eine junge Mannschaft", sagte Doué. Ob sich PSG noch weiter steigern könne? "Natürlich", entgegnete Doué fast schon verwundert über die Nachfrage: "Natürlich, wir können uns immer verbessern." Den Plan nach fünf Titeln in der Vorsaison, der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte, hatte Trainer Luis Enrique schon vor dem Spiel formuliert. PSG wolle "alles gewinnen", sagte der Spanier.
Wasserstoff-Auto schießt mit 653,9 km/h über Salzsee
Rekordjäger Andy Green fährt mit einem wasserstoffbetriebenen Fahrzeug 653,9 km/h - Weltrekord. Der Hydromax des britischen Herstellers JCB ist 1600 PS stark. Der 64-jährige Brite hatte 1997 mit knapp 1228 km/h auch den Geschwindigkeits-Weltrekord mit einem konventionell betriebenen Auto aufgestellt.

Wasserstoff-Auto schießt mit 653,9 km/h über Salzsee
Star-Coach attackiert Alexander Zverev hart
Alexander Zverev muss nach seinem frühen Aus beim ATP-Masters in Montreal heftig Kritik einstecken. Die ehemalige Weltranglistenerste im Doppel, Rennae Stubbs, warf ihm vor, nach seiner Niederlage gegen Tallon Griekspoor Ausreden zu suchen. Zverev zeigte sich unzufrieden mit den Bedingungen und den verwendeten Wilson-Bällen, die sich deutlich von den Dunlop-Bällen unterscheiden, mit denen in Wimbledon gespielt wurde. Gleichzeitig stellte er jedoch klar, dass dies nicht der Hauptgrund für seine Niederlage gewesen sei. "Ich bin einfach noch nicht in der Form, die ich in den vergangenen Monaten hatte", erklärte die deutsche Nummer eins.
Für Stubbs sind solche Aussagen dennoch fehl am Platz. Im "The Rennae Stubbs Tennis Podcast" erinnerte sie daran, wie die größten Spieler der Tennisgeschichte mit Niederlagen umgingen. "Habt ihr jemals Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer oder Serena Williams nach einer Niederlage die Bälle verantwortlich machen hören? Was machen wir hier eigentlich? Ja, die Bälle sind anders, aber das gilt für beide Spieler", sagte die Australierin, die vor einigen Jahren unter anderem Serena Williams trainierte.
Ihre Podcast-Kollegin Caitlin Thompson verwies dabei auf ein berühmtes Zitat der Tennis-Legende Billie Jean King: "Champions passen sich an." Stubbs stimmte dieser Aussage uneingeschränkt zu. Ihrer Meinung nach gehöre es zur Aufgabe eines Topspielers, sich auf unterschiedliche Bedingungen einzustellen. "Dann spann deine Saiten eben härter oder finde eine andere Lösung. Wir kennen diese Situation alle. Nach Wimbledon fliegen die Wilson-Bälle anders. Manche Spieler mögen das, andere nicht – aber man muss sich anpassen", erklärte sie.








