Schimmel, keine Klimaanlage: Tour-Direktor verteidigt Hotels
Renndirektor Christian Prudhomme hat sich gegen die Kritik an den Hotels bei der Tour de France zur Wehr gesetzt. "Wenn wir wollen, dass das Rennen durch die schönsten Regionen Frankreichs führt und spektakuläre Etappen bietet, dann bedeutet das eben, dass es dort nicht überall Fünf-Sterne-Hotels gibt", sagte der Tour-Boss dem Radiosender Ici. Mehrere Mannschaften hatten am Ruhetag im Zentralmassiv über Probleme in den Unterkünften geklagt. Tadej Pogacars Rennstall UAE Emirates-XRG berichtete von ausfallenden Klimaanlagen, die Norweger von Uno-X Mobility veröffentlichten Bilder von Dreck und Schimmel in den Zimmern. Einige Fahrer übernachteten lieber auf dem Balkon.
Der Tour-Veranstalter A.S.O. ist für die Hotelverteilung zuständig. Prudhomme zufolge müssen pro Etappe rund 1850 Betten organisiert werden. Zugewiesen werden die Unterkünfte anhand der Sterne, am Ende der Rundfahrt sollen diese für die 23 Teams ungefähr auf dieselbe Anzahl kommen. Dürften die Mannschaften die Hotels selbst aussuchen, würden sich die finanzstärkeren Rennställe einen Vorteil verschaffen, fürchtet er. In abgelegenen Regionen wie im Zentralmassiv seien die Hotels nicht immer luxuriös, räumte Prudhomme ein. Geeignete Unterkünfte seien teilweise nur begrenzt verfügbar.
Lothar Matthäus ist schockverliebt in designierten Bundestrainer
Der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht zahlreiche Parallelen zwischen Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp und "Kaiser" Franz Beckenbauer. "Was Beckenbauer und Klopp vor allem gemeinsam haben, ist ihre Ausstrahlung. Ihre internationale Strahlkraft", schrieb Matthäus in seiner "Sport-Bild"-Kolumne.
"Charisma, Authentizität, Verlässlichkeit und eine klare Linie, menschlich wie fußballerisch – dafür stand Franz Beckenbauer. Und dafür steht auch Jürgen Klopp", ergänzte Matthäus. Anders als der Fußball-Weltstar Beckenbauer sei Klopp "auch deshalb so beliebt, weil er als Spieler bei Weitem nicht so begnadet und erfolgreich war wie Franz – es aber trotzdem ganz nach oben geschafft hat".
Der 59-Jährige gelte bei den Fans "als einer von ihnen; er verkörpert den durch ehrliche Arbeit wahr gewordenen Traum vom Aufstieg". Dazu habe Klopp aufgrund seiner Erfolge als Trainer einen "enorm guten Ruf in der Branche" und sich "weltweit höchste Anerkennung verdient". Dies sei etwa bei der WM ersichtlich, wenn Klopp auf Weltstars wie Lionel Messi, Kylian Mbappé oder Zlatan Ibrahimovic trifft. "Alle begegnen ihm voller Respekt." Der designierte Bundestrainer sei eben "normal - und trotzdem ganz besonders
Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen
FC Schalke 04 steht vor überraschendem Transfer-Hammer
Der 24-malige Nationalspieler Robin Gosens steht offenbar unmittelbar vor einem Wechsel vom italienischen Erstligisten AC Florenz zum FC Schalke 04. Darüber berichten "Bild" und "Sky" übereinstimmend. Demnach werde Gosens schon in den kommenden Tagen den obligatorischen Medizin-Check auf Schalke absolvieren. Es soll überdies noch die Zustimmung des S04-Aufsichtsrats ausstehen.
In Florenz wurde Gosens trotz seines noch bis 2028 laufenden Vertrags zuletzt aussortiert, verdient dort aber dem Vernehmen nach deutlich über eine Million Euro pro Jahr. Für den Schalke-Wechsel muss der 32-Jährige daher auf viel Geld verzichten. Schalke entrichtet angeblich nur eine geringe Ablösesumme an die Italiener, welche den Routinier unbedingt von der Payroll bekommen wollten. Für Schalke wäre Gosens der vierte externe Neuzugang des Sommers nach Satoshi Tanaka (Fortuna Düsseldorf), Junior Adamu (SC Freiburg) sowie dem vormaligen Leih-Torwart Kevin Müller (1. FC Heidenheim).
Spanien-Star Fabian überrascht mit unglaublicher Statistik
Spanien erledigt fast im Vorbeigehen Frankreich und zieht ins WM-Finale ein. Die Tore von Mikel Oyarzabal und Pedro Porro sind natürlich entscheidend und bemerkenswert, aber auch Fabián Ruiz trägt einen entscheidenden Teil zum 2:0-Sieg bei. Und verlängert damit ganz nebenbei auch seine Serie: Noch nie hat er ein Spiel mit dem spanischen Nationalteam verloren. Und das bei immerhin schon 49 Partien.
Der Erfolg gegen Frankreich im Halbfinale war der 34. Sieg des Mannes, der bei Paris St. Germain unter Vertrag steht. 15 Begegnungen mit dem 30-Jährigen auf dem Feld endeten Unentschieden. Wobei die Statistik einen kleinen Haken hat. Denn das Nations-League-Finale 2025 verlor Spanien gegen Portugal - und Fabián stand auf dem Platz. Weil das Spiel aber erst im Elfmeterschießen entschieden wurde, zählt die Pleite nicht in die Statistik. Dort wird die Partie als Remis gewertet.
Zehn Millionen Dollar? Der heiligste Fußball der Welt wird versteigert
Er berührte erst die "Hand Gottes" und wurde dann von Maradona gestreichelt: Der Ball aus dem wohl berühmtesten Spiel der WM-Geschichte wird erneut versteigert. Das Leder aus dem legendären Viertelfinale 1986 zwischen Argentinien und England (2:1) soll laut dem US-Auktionshaus Heritage Auctions bis zu zehn Millionen US-Dollar (circa 8,8 Millionen Euro) bringen.
"Dieser Ball war sowohl bei der umstrittensten Szene der Fußballgeschichte als auch bei deren genialstem Glanzmoment zugegen", schreibt Heritage Auctions. Diego Maradona hatte im Aztekenstadion innerhalb von vier Minuten erst mit der Hand und dann mit einem Solo für die Ewigkeit getroffen. Gebote können ab dem 31. Juli abgegeben werden - 16 Tage nach dem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams bei einer WM, diesmal im Halbfinale in den USA.
Der heute 82 Jahre alte Schiedsrichter Ali Bennaceur aus Tunesien, der Maradonas erstes Tor fälschlicherweise anerkannt hatte, hatte den Ball nach dem Spiel zunächst mitgenommen. Der Referee soll laut dem Aktionshaus die Echtheit bestätigt haben, in der Partie sei kein weiterer Ball zum Einsatz gekommen. Schon 2022 war der Ball für umgerechnet 2,3 Millionen Euro erstmals versteigert worden.
Traumhafter Spielzug lässt Frankreich verzweifeln
Im WM-Halbfinale dominiert Spanien die Franzosen mitunter, nimmt deren Offensive geradezu auseinander. Dani Olmo leitet beim 2:0 im Fallen den Ball noch zu Pedro Porro weiter, der dann gnadenlos für die Entscheidung in dem Duell sorgt.
Traumhafter Spielzug lässt Frankreich verzweifeln

Frankreich kollabiert: "Das dümmste Foul der WM-Geschichte"

Klare Angelegenheit in Dallas. Spanien besiegt Frankreich mit 2:0 und zieht als erste Mannschaft ins WM-Finale ein. Die große französische Offensive um Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Michael Olise bleibt blass, hat nur einmal die Chance, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Das spanische Mittelfeld dominiert und Lucas Digne sorgt mit einem ungeschickten Foul früh für eine Vorentscheidung. Darum geht's in der neuen Folge unseres WM-Podcasts "ntv Sport".
Außerdem in dieser Folge: Um 21 Uhr treffen in Atlanta Weltmeister Argentinien und England im zweiten Halbfinale aufeinander. Wer fordert Spanien am kommenden Sonntag im Finale heraus? Und hat Thomas Tuchel nach dem Sieg gegen Norwegen einen entscheidenden Fehler begangen oder singen die Three Lions am Ende wieder "Wonderwall"?
ntv Sport - der WM-Podcast
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"Emotionaler Moment": Porro widmet Treffer seinem Sohn
Im größten Moment seiner Karriere dachte Pedro Porro sofort an seine Familie. Im Schneidersitz und mit der ausgestreckten rechten Faust feierte Spaniens Matchwinner sein entscheidendes 2:0 (58.) im WM-Halbfinale gegen Frankreich - und widmete das Tor damit seinem Sohn. "Er konnte heute nicht hier sein, weil er krank ist und Fieber hat", sagte Porro. Die Geste hatte sein Sohn auf einem Foto gemacht, das Porro kurz vor dem Turnierstart erhalten hatte - nun schickte der Rechtsverteidiger Grüße an seine Familie ins Hotel.
"Das war ein sehr emotionaler Moment, weil er nicht hier sein konnte und sein Papa genau in diesem Moment ein Tor geschossen hat", sagte Porro, der nach seiner starken Vorstellung die Auszeichnung als Player of the Match erhielt. Er hoffe, sagte der 26 Jahre alte Profi von Tottenham Hotspur, "dass es ihm morgen schon etwas besser geht" .Das gilt jedoch auch für Porro selbst, den laut Trainer Luis de la Fuente muskuläre Probleme plagen. Porro wurde gegen Les Bleus in der 83. Minute ausgewechselt.
Kuriose Szene: Kult-Schiri sorgt für Lacher
Ivan Barton aus El Salvador darf das WM-Halbfinale leiten. Der Schiedsrichter ist bereits mit seiner Ansage zu einer Roten Karte zum Turnierbeginn viral gegangen. Jetzt fehlt ihm in der wichtigen Partie zwischen Spanien und Frankreich jedoch ein wichtiges Werkzeug.
Kuriose Szene: Kult-Schiri sorgt für Lacher






