Formel1

Horrorunfall in der Formel 3 Peronis Bolide fliegt meterhoch durch die Luft

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Das Formel-3-Auto von Alexander Peroni wurde meterhoch in die Luft geschleudert, der Fahrer überlebte.

(Foto: imago images / Motorsport Images)

Eine Woche nach dem tödlichen Unfall des Franzosen Franzose Anthoine Hubert in der Formel 2 wird im Rennen der Nachwuchsserie Formel 3 in Monza der Australier Alex Pieroni bei einem Unfall meterhoch in die Luft geschleudert. Fia-Präsident Jean Todt betont: "Ein Opfer ist schon zuviel."

Weltverbands-Präsident Jean Todt hat in der Diskussion um die Sicherheit im Motorsport eingeräumt, dass nicht alle Unfälle verhindert werden können. "Motorsport ist gefährlich. Weniger als früher, aber er ist gefährlich", sagte der Chef des Internationalen Automobilverbandes Fia am Rande des Großen Preises von Italien. Eine Woche nachdem beim Formel-2-Rennen in Belgien der 22 Jahre alte Franzose Anthoine Hubert tödlich verunglückt war, betonte Todt: "Ein Opfer ist schon zuviel."

Man müsse aus derartigen Unfällen lernen und entsprechende Konsequenzen ziehen. In den vergangenen Jahren habe es auch viele spektakuläre Unfälle gegeben, die glücklicherweise ohne Konsequenzen geblieben seien. Todt bekräftigte: "Wir haben Tausende Fahrer, aber wir wollen keine Verletzten." Seinen Angaben zufolge gab es serienübergreifend 21 Tote im Motorsport in diesem Jahr. Darunter auch Zuschauer und Streckenposten. Todt monierte allerdings auch, dass die "Menschen manchmal ein kurzes Gedächtnis haben. Als wir Halo vor ein paar Monaten eingeführt haben, dachten die Leute, wir brauchen das nicht. Nun wollen sie noch mehr." Es sei eine sehr emotionale Diskussion.

Meterhoch in die Luft geschleudert

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Der Unfall in Spa-Francorchamps hatte wieder eine Sicherheitsdebatte entfacht. Der ebenfalls in den Horrorcrash verwickelte Juan Manuel Correa kämpft auf einer Spezial-Intensivstation in London mit den Nachwirkungen. Der 20-Jährige hatte dort einen Atemstillstand gehabt. Seine Eltern teilten das in einem Statement mit, das in der Nacht auf Samstag auf Instagram, Twitter und Facebook sowie auf der Homepage von Juan Manuel Correa veröffentlicht wurde. Sein Zustand sei kritisch, aber stabil, hieß es. Er ist an ein Atemgerät angeschlossen. "Nun kämpft Correa um sein Leben", sagte Todt. "Wir sind zuversichtlich, dass uns unser Sohn überraschen wird, wie er das immer macht mit seinem enormen Kampfeswillen und seiner Stärke, und sich komplett erholen wird", schrieben die Eltern des Nachwuchsfahrers.

Zudem verunglückte am Vormittag auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza der 19 Jahre alte Formel-3-Pilot Alex Peroni, als er mit seinem Wagen über die Randsteine fuhr und meterhoch in die Luft geschleudert wurde. "Es sieht so aus, dass er ok ist", schrieb das Team bei Twitter wenig später allerdings zum Zustand des Fahrers, der zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Peroni war aus eigener Kraft und ohne sichtbare äußere Verletzungen in das sogenannte Medical Car gestiegen. Im medizinischen Zentrum an der Strecke im Autodromo Nazionale wurde er zunächst untersucht. Für weitere Tests wurde der Nachwuchsfahrer aber noch in ein Krankenhaus gebracht. Die Rennkommissare ließen die Randsteine vor Beginn des Formel-1-Trainings entfernen.

Quelle: n-tv.de, dbe/dpa

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