Paredes eskaliert komplett

Argentiniens Rüpel dreht nach Abpfiff durch

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20.07.2026 | 00:54 Uhr
Leandro Paredes verliert gegen Spanien das WM-Finale - dann dreht der Argentinier durch: Er geht einem Gegenspieler an die Gurgel, einen anderen erwischt er im Gesicht.

Argentinien verliert das Endspiel der Fußball-WM 2026 gegen Spanien 0:1 nach Verlängerung und Argentiniens Leandro Paredes verliert nach den intensiven, seltenst ansehnlichen 120 Minuten die Fassung: Der Mittelfeldspieler, der überaus überraschend nicht schon während des Spiels vom Platz geflogen war, geriet nach dem Schlusspfiff in einen Konflikt mit Spaniens Jungstar Gavi - und sorgte für unschöne Bilder inmitten des spanischen Freudentaumels.

Zunächst war der Profi der Boca Juniors auf Spaniens Eric losgegangen und packte ihn am Hals, woraufhin Gavi seinem Mitspieler zu Hilfe eilte und erbost auf Paredes zuging. Doch während Paredes wutschnaubend, mit wildem Blick und erhobenen Armen auf den Jungstar des FC Barcelona losgehen wollte, hatte Thiago Almada Gavi schon zu Boden gerungen.

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Torres sticht zu: Dieses Tor macht Spanien zum Weltmeister

"Durchgeknallt"

Was Paredes nicht davon abhielt, nachzusetzen und den frischgebackenen Weltmeister am Auswechselleibchen zu ziehen und ihn mit dem Arm im Gesicht zu erwischen. Parallel checkte Argentiniens Ersatztorwart Geronimo Rulli Eric kräftig in den Rücken. Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme sagte als Expertin bei MagentaTV, bei Paredes sei "etwas durchgeknallt". Thomas Müller ergänzte, er selbst habe sich in ähnlichen Situationen immer mehr aufs Debattieren konzentriert, "da meine Stärken nie im Nahkampf lagen".

Der zur Halbzeit eingewechselte Paredes, der zuvor persönlich teils wüst geführte 75 Minuten trotz ständiger Ruppigkeiten mit nur einer Gelben Karte überstanden hatte, sah daraufhin von Schiedsrichter Slavko Vincic doch noch die Rote Karte.

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Fernandez haut Gegner weg - und fliegt hochkant vom Platz

Damit trug der Weltmeister von 2022 zum Ausbau einer bitteren argentinischen WM-Statistik bei: Weil zuvor schon Angreifer Enzo Fernandez nach Meckern und einem völlig unnötigen Foul Gelb-Rot gesehen hatte, gehen seit dem Finale von East Rutherford vier von sieben in einem WM-Endspiel verhängten Platzverweise auf das Konto Argentiniens.

Zuvor hatten 1990 Pedro Monzon und Gustavo Dezotti glatt Rot gesehen, als Argentinien Deutschland unterlag (0:1). Im Finale 2026 produzierte Titelverteidiger Argentinien trotz des Weltstars Lionel Messi in den eigenen Reihen genauso viele Platzverweise wie Torschüsse.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter