Wo auf der Karte?

Bosnien-Spruch geht für US-Reporterin nach hinten los

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Edin Dzeko steht mit Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale (Foto: IMAGN IMAGES via Reuters)
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28.06.2026 | 13:14 Uhr
Im Sechzehntelfinale der Fußball-WM treffen die USA auf Bosnien-Herzegowina. Eine US-Reporterin macht einen frechen Spruch, der sie schnell einholt. Jetzt rudert die Journalistin zurück.

Dieser Spruch kam überhaupt nicht gut an. Nach umstrittenen Äußerungen über Bosnien-Herzegowina während der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich die US-TV-Reporterin Abigail Velez entschuldigt. Ihre Aussagen seien ein missglückter Versuch gewesen, "ein bisschen Spaß" zu machen, schrieb die Journalistin des Lokalsenders ABC7 in Los Angeles in den sozialen Medien. Bosnien-Herzegowina ist der Gegner von Gastgeber USA im Sechzehntelfinale in der Nacht zu Donnerstag in Santa Clara.

Velez hatte während einer Übertragung gesagt: "Eine Sache zu Bosnien: Ich könnte nicht einmal auf einer Karte zeigen, wo es liegt. Ich habe keine Ahnung von Bosnien und will es auch gar nicht wissen. Denn Team USA ist zurück und besser denn je. Macht euch bereit, Bosnien, denn ihr wollt es zwar nicht - aber ihr werdet es kriegen!" Velez ruderte mit einem offiziellen Statement zurück. Damit sei sie "zu weit gegangen", erklärte die Journalistin im Nachgang. In den sozialen Medien wurde sie für ihre Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber dem Balkanland kritisiert.

Reporterin entschuldigt sich öffentlich

Velez selbst meinte, ihre Kommentare seien "unsensibel und unangemessen" gewesen. "Ich entschuldige mich bei den Menschen in Bosnien und bei der bosnischen Fußballmannschaft. Bei der Weltmeisterschaft sollte es darum gehen, Menschen aus aller Welt zu vereinen - mein Kommentar spiegelte diesen Geist nicht wider", schrieb Velez und wünschte allen im Turnier verbliebenen Mannschaften "das Allerbeste" für den weiteren Verlauf.

Die WM startet am Sonntag in die K.-o.-Phase. Eröffnet werden die Sechzehntelfinale von Südafrika und Co-Gastgeber Kanada. Das US-amerikanische Team greift dann am Donnerstag ein.

Verwendete Quellen: ntv.de, msc/dpa