Die spanische Elf war absolut außer sich vor Freude nach dem Gewinn des WM-Titels. Wer könnte es ihnen verdenken? Kapitän Rodri reckte den goldenen Pokal in die Höhe und die Furia Roja eskalierte nach dem zweiten Titelgewinn innerhalb von nur zwei Jahren. Die Iberer sind nun amtierender Europameister und Weltmeister.
"Es ist der Wahnsinn, was wir erreicht haben. Einfach unglaublich. Herzlichen Glückwunsch an alle, das habt ihr euch redlich verdient. Ich habe wie ein Verrückter gefeiert", erklärte Superjoker Mikel Merino, der im Turnierverlauf gleich mehrfach entscheidend für Spanien getroffen hatte.

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Er blickte auf eine einseitige Partie zurück, die sein Team trotz eines schwierig zu bespielenden Untergrunds meisterte. "In den letzten Minuten haben sie es noch versucht, aber insgesamt waren wir ihnen weit überlegen. Trotz des trockenen Platzes und allem anderen haben wir das Spiel dominiert."
Flügelstürmer Nico Williams kam im Verlauf der zweiten Hälfte in die Partie, sein Tor wurde nach einem Foul zurückgepfiffen. Doch beim Stürmer von Athletic Bilbao war die Erleichterung und Freude nach einer von Verletzungen und Rückschlägen durchzogenen Saison zu spüren. "Es ist der Wahnsinn, ich bin in Scheiße getreten, habe Scheiße gegessen und jetzt küsse ich den Heiligen. Es ist der glücklichste Tag meines Lebens, nach allem, was ich dieses Jahr durchgemacht habe", sagte der 24-Jährige.

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Das spanische Team zeigte sich als Einheit im gesamten Turnierverlauf. Star-Allüren? Nicht in Sicht. "Ich glaube, wir sind uns gar nicht bewusst, was das eigentlich bedeutet, aber wir sind sehr glücklich. Es ist der Wahnsinn. Jeder ist hier, um seinen Beitrag zu leisten, niemand darf sich als kleiner Star aufspielen, wir arbeiten für alle", so Williams.
Das spanische Team strich neben dem Weltmeister-Titel auch die Auszeichnungen für den besten Spieler des Turniers für Kapitän Rodri und für den besten jungen Spieler mit dem 19-jährigen Pau Cubarsí ein. Zudem ging auch die Trophäe für den besten Torhüter in Person von Unai Simón an Spanien. Der wollte seine eigene Leistung - entsprechend den Aussagen Williams - jedoch nicht in den Mittelpunkt stellen: "Das ist nicht nur das Verdienst des Torhüters", so Simon, der lediglich ein Gegentor im gesamten Turnierverlauf verzeichnen musste.
"Um die Weltmeisterschaft zu gewinnen, muss man ein Weltklasse-Niveau halten. Im ersten Spiel muss man sich erst einmal ein wenig finden; deshalb sind wir nicht so flüssig ins Spiel gekommen. Wir haben weitergemacht, weil wir ins Finale wollten", so der Torhüter. "Wenn sie uns hätten schlagen müssen, dann nur, weil sie besser waren, aber wenn wir unser Bestes gegeben haben, war das schwer."
