Lionel Messi startet fantastisch in seine sechste Fußball-WM: Der Superstar schießt beim 3:0-Sieg seiner Argentinier gegen Algerien seine WM-Tore 14, 15 und 16 und zieht damit mit dem bisherigen Rekord-Torschützen Miroslav Klose gleich. Doch nach seiner Gala und dem wichtigen Auftakterfolg seines Teams schossen Messi die Tränen in die Augen.
"Warum ich geweint habe? Das hatte überhaupt nichts mit dem Fußball zu tun", sagte der 38-Jährige nach dem Spiel. "Ich habe einige schwierige Tage erlebt. Ich bin der gesamten Delegation und meinen Mannschaftskameraden dankbar. Sie waren immer für mich da. Sie haben mir viel Kraft gegeben, das durchzustehen." Nun machte Familie Messi den Grund für den überraschenden Gefühlsausbruch öffentlich: Vater Jorge Messi geht es schlecht.
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"Gesundheitliche Notlage"
"Die Familie Messi teilt mit, dass Jorge sich in einer gesundheitlichen Notlage befindet. Er steht derzeit unter ärztlicher Beobachtung, erholt sich und zeigt angesichts seines Gesundheitszustands einen positiven Verlauf", heißt es in einem am Tag nach dem argentinischen Auftaktspiel veröffentlichten Statement der Familie.
Dann setzt die Familie zu scharfer Kritik an, nachdem in verschiedenen Medien sogar schon über den Tod von Jorge Messi spekuliert worden war: "Angesichts der Berichte, Gerüchte und Spekulationen, die in den letzten Stunden kursiert sind, möchte die Familie ihr tiefes Unbehagen über den Mangel an Feingefühl, Respekt und Skrupeln zum Ausdruck bringen, mit dem einige Personen eine streng private und familiäre Angelegenheit behandelt haben."
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Enge Verbindung
Jorge Messi soll bereits Anfang des Jahres erkrankt und in der Folge auch in den USA und Europa behandelt worden sein. Nun kam es kurz vor Turnierstart offenbar zu einer Verschlechterung seines Zustandes.
Der 68-Jährige ist der engste Begleiter seines Sohnes auf dem Weg zu einem der besten Spieler aller Zeiten: Er zog mit dem damals 13-jährigen Lionel nach Spanien, wo er beim FC Barcelona zunächst die berühmte Talentschmiede La Masia durchlief und später zum Superstar aufstieg. Jorge Messi wirkte auch als Agent für seinen Sohn.
"Wir bedanken uns aufrichtig für die bekundete Zuneigung, den Respekt und die Anteilnahme und bitten darum, die Privatsphäre, die Vertraulichkeit und die Intimsphäre von Jorge und seiner gesamten Familie während dieses Prozesses zu wahren", schließt Familie Messi ihr Kommuniqué.

