"Benachteiligtes Team"

Iran-Schikane wird vor Gruppenfinale gelockert

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Der Iran bekommt ein Endspiel ums Weiterkommen. (Foto: REUTERS)
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23.06.2026 | 23:38 Uhr
Die iranische Fußball-Nationalmannschaft darf noch auf den Einzug in die K.-o.-Runde der Fußball-WM hoffen. Vor dem Endspiel ums Weiterkommen werden sich die Abläufe für das Team ändern.

Die Fußballer des Iran dürfen zum WM-Gruppenfinale gegen Ägypten früher in die USA einreisen als bisher. Wie das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten (DHS) mitteilte, werde "der Mannschaft gestattet, zwei Tage vor dem Spiel in die USA einzureisen. Das iranische Team muss dennoch am Tag des Spiels ausreisen". Zu den ersten beiden Partien in Los Angeles durfte der Iran jeweils nur einen Tag vorher anreisen.

"Die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen und -vorschriften bleiben unverändert. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, ein möglichst sicheres Turnier für Spieler, Betreuer und Fans gleichermaßen zu gewährleisten", hieß es in der DHS-Stellungnahme weiter.

Irans Trainer Amir Ghalenoei hatte zuletzt geklagt, seine Mannschaft sei die "am stärksten benachteiligte" des Turniers. Die Umstände "machen es sehr schwer für uns. Und sie werden immer schwieriger", sagte der Coach. Eine formelle Beschwerde bei der FIFA haben die Iraner laut Ghalenoei aber anders als ursprünglich geplant nicht eingereicht. Irans Basecamp liegt im mexikanischen Tijuana. Ursprünglich habe das iranische Team am Spieltag ein- und wieder ausreisen sollen.

Auch die Anreise zum zweiten Gruppenspiel war trotz gelockerter Absprachen beschwerlich: Erst 16 Stunden vor dem Anpfiff erreichte das Team Los Angeles - ein Antrag, wegen der frühen Anstoßzeit (12 Uhr Ortszeit) zeitiger ins Land zu reisen, war abgelehnt worden.

Das letzte Vorrundenspiel der Iraner gegen Ägypten findet am Samstag (5 Uhr/MagentaTV und im Liveticker auf ntv.de) in Seattle statt. Nach zwei Unentschieden gegen Neuseeland und Belgien hat das Team Melli noch Chancen auf die K.o.-Phase.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid