Nur wenige Wochen nach seinen Einsätzen bei der Fußball-WM ist der südafrikanische Fußball-Profi Jayden Adams im Alter von nur 25 Jahren gestorben. "Der südafrikanische Fußball hat einen begabten Spieler, einen stolzen Diener des Sports und ein junges Leben verloren, das noch so viel zu bieten gehabt hätte", teilte die südafrikanische Spielervereinigung SAFPU auf der Online-Plattform X mit.
Kurz darauf bestätigte auch Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie den Todesfall. "Mit tiefer Bestürzung und schwerem Herzen habe ich vom Tod von Jayden Adams erfahren", ließ er über die sozialen Netzwerke mitteilen. Der südafrikanische Fußball habe eines seiner größten Talente verloren. Südafrika trauere an der Seite von Adams' Familie, seinen Mannschaftskollegen und Millionen Fans.
FIFA-Präsident Gianni Infantino bekundete sein Beileid. Die Nachricht sei "unglaublich traurig". Adams werde "schmerzlich vermisst werden", erklärte der Schweizer. Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa trauerte - und das gleich aus doppeltem Grund: Wie aus einer Erklärung des Staatschefs hervorging, ist ein weiteres junges Talent des Landes, der Rugby-Spieler Luqobo Makwedini, im Alter von 20 Jahren ebenfalls gestorben. Es sei tragisch, den Verlust von zwei herausragenden, jungen Talenten beklagen zu müssen, erklärte Ramaphosa.
In allen drei WM-Gruppenspielen im Einsatz
Details zur Todesursache wurden zunächst nicht genannt. McKenzie erklärte dazu, die Ursache sei noch nicht bestätigt. Er appellierte an die Medien und die Öffentlichkeit, Mitgefühl mit der Familie zu zeigen und von Spekulationen abzusehen. Nach Angaben der BBC hat die Polizei in Südafrika Ermittlungen eingeleitet, nachdem die Leiche des 25-Jährigen am Samstag in einem Haus in einem Vorort von Kapstadt entdeckt worden sei.
"Im Moment ist alles noch sehr frisch", sagte Brendine Johnson, eine enge Vertraute, dem Sportportal Soccer Laduma. "Die Familie möchte derzeit nicht kontaktiert werden und kann keine Auskunft geben. Sein Tod hat uns alle zutiefst erschüttert. Noch zwei Tage vor der traurigen Nachricht habe sie mit dem Mittelfeldspieler gesprochen. Er habe sich sehr darauf gefreut, nach der Weltmeisterschaft wieder in Südafrika durchzustarten. "Niemand hat damit gerechnet", sagte Johnson, eine enge Freundin der Familie.
Bei der WM war Adams in allen drei Vorrundenspielen der Bafana Bafana zum Einsatz gekommen. Das Team feierte danach einen historischen Erfolg, da es das erste Mal in der Geschichte des Landes war, dass Südafrika die K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft erreichte. Auf Vereinsebene spielte der Mittelfeld-Akteur seit 2025 bei Mamelodi Sundowns, einem der besten südafrikanischen Klubs aus Pretoria.
