"Bei dieser Hitze"

Messi-Trainer wettert gegen Spielplan-Stress

Lionel-Messi-of-Argentina-during-the-FIFA-World-Cup-2026-Round-of-32-football-match-between-Argentina-and-Cabo-Verde-on-4-July-2026-at-Hard-Rock-Stadium-in-Miami-Florida-United-States-Photo-Jose-Breton-Spain-DPPI-DPPI
Messi wird auch gegen Ägypten wieder auflaufen. (Foto: picture alliance / DPPI media)
00:00 / 02:20
07.07.2026 | 02:44 Uhr
Auch mit 39 Jahren spielt Lionel Messi im WM-Sechzehntelfinale noch 120 Minuten durch. Dennoch hat sein Trainer ein ganz gewaltiges Problem mit den eng getakteten Ansetzungen bei dem XXL-Turnier.

Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni hat sich über den eng getakteten Spielplan in der Endphase der Fußball-WM beklagt und längere Verschnaufpausen gefordert. "Je näher man dem Ende kommt und je mehr Spiele absolviert wurden, desto mehr Erholung braucht man - doch genau das Gegenteil passiert", sagte Scaloni vor dem Achtelfinale am Dienstag (18 Uhr MESZ/ZDF, MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) in Atlanta gegen Ägypten.

Am Freitag hatte die Albicelese ihr Sechzehntelfinale gegen Kap Verde bestritten und dabei erst nach Verlängerung gewonnen. In Miami habe sein Team "bei dieser Hitze gespielt und morgen spielen wir bereits wieder mittags", klagte Scaloni am Montag (Ortszeit).

Zaubernder Messi übersteht rasantes Duell gegen Kap Verde

Video poster

"Die Erholungszeit ist nicht ideal." Ägypten, das ebenfalls am Freitag im Einsatz gewesen war, hätte "ein paar Stunden mehr" gehabt: "Kein riesiger Unterschied, aber ich glaube, dass Erholung umso wichtiger wird, je weiter die Weltmeisterschaft fortschreitet."

Sollte Argentinien das Finale erreichen, hätte das Team um Superstar Lionel Messi am Ende innerhalb von 17 Tagen fünf Spiele bestritten. Die zusätzlichen 30 Minuten in der Hitze von Miami hatte Scalonis Spielern zugesetzt, viele seiner Profis beendeten die Partie mit Krämpfen. Scaloni bestätigte, dass Messi trotz der vollen 120 Minuten Einsatzzeit fit genug ist, um von Beginn an zu spielen. "Ihm geht es gut, obwohl er 120 Minuten im Alter von 39 Jahren gespielt hat. Er wird wieder spielen", sagte Scaloni.

Argentiniens Trainer wies auf die besonderen Umstände einer Endrunde in drei Ländern sowie unterschiedliche Zeitzonen und klimatische Bedingungen hin. "Es gibt viele Faktoren, die verhindern, dass sich eine Mannschaft klar als Favorit absetzt, auch wenn die üblichen Favoriten weiterhin dabei sind", sagte er, es sei "in dieser Hinsicht keine typische WM".

Verwendete Quellen: ntv.de, lme/sid