Im Vorfeld des WM-Halbfinals zwischen den Rivalen England und Argentinien am Mittwoch (21 Uhr, ARD und MagentaTV sowie im Liveticker auf ntv.de) verschärft die Polizei in Atlanta die Sicherheitsvorkehrungen. "Während sich Atlanta (...) vorbereitet und eine wachsende Zahl von Besuchern empfängt, hat das Atlanta Police Department seine Maßnahmen für die öffentliche Sicherheit im gesamten Stadtgebiet verstärkt", hieß es in einer Erklärung, die dem Portal "The Athletic" vorliegt.
Bereits bei Englands Erfolg im Viertelfinale in Miami gegen Norwegen war es zu Auseinandersetzungen zwischen britischen und argentinischen Fans gekommen. Die große Rivalität ist in der Historie begründet. 1982 hatte die argentinische Militärjunta die Falklandinseln besetzt, die seit 1833 von den Briten verwaltet wurden. Nur 74 Tage dauerte der Krieg, dann waren die Besatzer geschlagen und über 900 Menschen tot – mehr als doppelt so viele Argentinier wie Briten.
Im Viertelfinale der WM 1986 trafen beide aufeinander, damals siegte Argentinien dank Diego Maradona. "Die Hand Gottes" und das Traumsolo über 60 Metern sind ein Stück Fußballgeschichte. Auch bei späteren Duellen ging es hitzig zu.
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Die Polizei in Atlanta will dafür sorgen, dass die Rivalität auf dem Rasen ausgetragen wird. "Zusätzliches Personal und weitere Ressourcen sind bereits im Einsatz und werden auch weiterhin strategisch an den Veranstaltungsorten, in den Vergnügungsvierteln sowie in anderen stark frequentierten Bereichen eingesetzt, um für alle ein sicheres und angenehmes Erlebnis zu gewährleisten", hieß es im Statement: "Diese proaktiven Maßnahmen dienen dazu, die Öffentlichkeit zu schützen, Straftaten vorzubeugen und sicherzustellen, dass Einwohner und Besucher dieses historische Ereignis unbeschwert genießen können."

