Peru hat die Qualifikation für die Fußball-WM deutlich verpasst, doch das XXL-Turnier in Nordamerika wird in dem Andenstaat ganz genau verfolgt - besonders die Leistungen der norwegischen Sturm-Urgewalt Erling Haaland (bislang sieben Tore) registrieren die Peruaner ganz genau. Das lässt sich nun ablesen. Wie die peruanische Meldebehörde mitteilte, verzeichnete sie einen Haaland-Hype bei den Namen Neugeborener.
Demnach tragen 468 Kinder in Peru den Nachnamen des 25 Jahre alten Torjägers nun als Vornamen, weitere 91 Säuglinge wurden Erling Haaland genannt, vier tragen sogar seinen vollständigen Namen Erling Braut Haaland. "Fußballstars dienen den Peruanern als Inspiration, ihre Kinder mit diesen Namen registrieren zu lassen", sagte Behördensprecher Ivan Torres bei Panamericana Television. "Haaland ist auch Peruaner", scherzte er.
Norweger eskalieren wieder beim ikonischen Jubel

Auch Trikothändler jubeln
Das Fußballfieber hat frischgebackene Eltern in Peru schon in der Vergangenheit inspiriert: 3402 im Land geborene Menschen tragen den Namen Messi - 292 davon führen den vollständigen Namen des argentinischen Weltstars Lionel Messi. Der Portugiese Cristiano Ronaldo hat 1185 peruanische Namensvetter, während 1241 Personen nach dem spanischen Ausnahmetalent Lamine Yamal benannt sind. Ganze 33.809 Personen tragen den Namen des Brasilianers Neymar.
Das südamerikanische Land hat dabei auch selbst eine Reihe international bekannter Kicker hervorgebracht, darunter die früheren Bundesliga-Profis Claudio Pizarro, Paolo Guerrero und Jefferson Farfán.
Die WM-Leistungen von Haaland sorgen nach Angaben des peruanischen Rundfunksenders RPP auch dafür, dass Einzelhändler immer mehr Shirts mit dem Konterfei des Ex-Dortmund-Profis verkaufen. Besonders beliebt sind demnach gerade seit Norwegens Achtelfinalsieg gegen Brasilien Exemplare mit Haaland in Wikinger-Pose oder beim sogenannten Viking Row, dem kollektiven Ruder-Jubel der Norweger.

