Die Kader in ZahlenWarum Cristiano Ronaldo bei der WM Geschichte schreiben wird

Die Kader der 48 WM-Teilnehmer stehen - vorläufig - fest. Bis zum ersten Spiel einer jeden Mannschaft sind noch Nachnominierungen möglich, falls sich einer der auserwählten 1248 Spieler der 26-köpfigen Aufgebote verletzt. Eine Übersicht in Zahlen.
200: Die meisten der 1248 für die WM nominierten Spieler sind in England beschäftigt - 200. Es folgen Deutschland (109), Frankreich (86), Spanien (86), Italien (71), Saudi-Arabien (49), die Türkei (45), die USA (42), die Niederlande (46), Brasilien (36) und Portugal (36).
41: Cristiano Ronaldo wird am ersten Turniertag 41 Jahre und 126 Tage alt sein - und damit der viertälteste Spieler der WM-Geschichte. Älter waren zwei Torhüter, Essam El Hadary (Ägypten/45) und der ehemalige Kölner Faryd Mondragon (Kolumbien/43), sowie Roger Milla (Kamerun/42). Die 40 bereits erreicht haben neben Manuel Neuer auch Guillermo Ochoa (Mexiko), Luka Modric (Kroatien), Edin Dzeko (Bosnien-Herzegowina) und Vozinha (Kap Verde).
25: Katar und Saudi-Arabien haben jeweils 25 Spieler nominiert, die in der nationalen Liga spielen. Die Ausnahmen: Homam Ahmed (Katar) spielt bei Cultural Leonesa in Spanien, Saud Abdulhamid (Saudi-Arabien) für RC Lens in Frankreich. In den Mannschaften von Kap Verde, DR Kongo, Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire), Curaçao, Senegal und Uruguay findet sich dagegen kein Spieler, der in einer nationalen Liga des jeweiligen Landes spielt.
Zwei Bundesliga-Klubs ganz weit oben
22: Neben Manuel Neuer, der 2014 Weltmeister wurde, sind für die WM 2026 weitere 21 Spieler nominiert worden, die den Titel bereits gewonnen haben: Ousmane Dembélé, Lucas Hernández, N'Golo Kante, Kylian Mbappé gewannen bereits 2018 den Titel mit Frankreich. Im Aufgebot von Titelverteidiger Argentinien stehen neben Lionel Messi noch 16 Spieler, die vor dreieinhalb Jahren in Katar Weltmeister wurden.
19: Mit 19 Spielern stellt Manchester City die meisten Spieler für die WM ab - knapp vor dem FC Bayern (18). Es folgen die Champions-League-Finalisten FC Arsenal und Paris Saint-Germain (je 16), der FC Barcelona (15), Al Hilal, Atletico Madrid, Crystal Palace und Manchester United (je 12) sowie Borussia Dortmund, Galatasaray und FC Liverpool (je 11).
17: Der 17 Jahre alte Mexikaner Gilberto Mora ist die jüngste Spieler bei dieser Endrunde. Sein Teamkollege Guillermo Ochoa (40) war bei seiner ersten WM dabei (2006), als Mora noch gar nicht geboren war. Jünger als Mora waren bei ihrem ersten WM-Einsatz bislang Rekordhalter Norman Whiteside (Nordirland), Pelé (Brasilien), Salomon Olembe und Samuel Eto'o (Kamerun) sowie Femi Opabunmi (Nigeria) - alle waren ebenfalls 17 Jahre alt.
Welchen Rekord Messi und Ronaldo knacken können
13: Von den 1248 Spielern, die für die WM nominiert sind, hat Lionel Messi die meisten WM-Treffer erzielt - 13. Dahinter folgen Kylian Mbappé (Frankreich/12), sowie mit jeweils acht Treffern Harry Kane (England), Neymar (Brasilien) und Cristiano Ronaldo (Portugal). WM-Rekordhalter ist Miroslav Klose (16).
6: Lionel Messi, Guillermo Ochoa and Cristiano Ronaldo fahren zum sechsten Mal zu einer WM-Endrunde, Manuel Neuer zum fünften Mal. Messi und Ronaldo wären die ersten Männer, die bei einer sechsten WM auch zum Einsatz kämen. Mexikos Torhüter Ochoa spielte 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika keine Minute.
Die Größe spielt keine Rolle
2,05: Österreichs Torhüter Florian Wiegele ist mit 2,05 m der größte jemals für eine WM nominierte Spieler. Bisheriger Rekordhalter: Der niederländische Torhüter Andries Noppert (Katar 2022). Mit jeweils 2,01 m ebenfalls als Basketballspieler einsetzbar: Englands Abwehrspieler Dan Burn, Kolumbiens Torhüter Alvaro Montero und Bosnien-Herzegowinas Verteidiger Stjepan Radeljic.
1,60: Panama Spielmacher Cesar Yanis ist mit 1,60 m der kleinste für die WM nominierte Spieler. Nur unwesentlich größer ist Curaçaos Angreifer Jeremy Antonisse (1,64 m). Zwischen Yanis und seinem potenziellen Gegenspieler Dan Burn (England) besteht ein Größenunterschied von 41 Zentimetern.