"Du bist ein Niemand"

Riera schießt völlig enthemmt gegen "feigen" Eintracht-Boss

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Albert Rieras Amtszeit in Frankfurt verlief rückblickend betrachtet katastrophal. (Foto: picture alliance / firo Sportphoto)
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09.07.2026 | 23:18 Uhr
Albert Riera nimmt kein Blatt vor den Mund - weder als Eintracht-Coach noch nach seinem Rauswurf. Der gescheiterte Trainer zieht jetzt komplett wild gegen einen früheren Vorgesetzten vom Leder.

Nach der jüngsten Kritik von Vorstandssprecher Axel Hellmann an Eintracht Frankfurts Ex-Coach Albert Riera hat dieser mit markigen Worten gekontert. "Ich werde deinen Namen nicht nennen", schrieb der Spanier in einer Story bei Instagram, "denn du bist ein Niemand, unbekannt und hast nichts getan. Ich weiß immer noch nicht, warum dir der Verein Geld bezahlt."

Hellmann hatte in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" unter anderem gesagt, dass Riera nicht bereit gewesen sei, "sich mit der Bundesliga, diesem Klub und dem ganzen Umfeld auseinanderzusetzen".

Große Klappe, kleiner Erfolg: Die heftigsten Riera-Sprüche

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Das wollte der Trainer nicht auf sich sitzen lassen. "Du hast entschieden, über mich zu sprechen. Das mache ich auch!", schrieb Riera und schimpfte dann in grammatikalisch eigenwilligem Englisch: "Feiglinge reden erst hinterher und hinter dem Rücken." Die Eintracht sei während seiner Zeit wie ein Geist gewesen. "Kein Präsident, keine Direktoren oder jemand anderes war da. Die tauchen vermutlich nur in guten Momenten auf."

Riera behauptete, er und Sportvorstand Markus Krösche seien die einzigen Leute gewesen, die von morgens bis abends für den Verein gekämpft hätten. "Sonst niemand!" Der Spanier hatte die Eintracht im Februar nach der Trennung von Dino Toppmöller übernommen - danach aber den Einzug in den Europapokal verpasst.

Der Eintracht-Sportvorstand hatte nach der Trennung einen Teil der Schuld für den Misserfolg Rieras auf sich genommen. "Ich habe ihn in eine Situation gebracht, in der er kaum die Möglichkeit hatte, Erfolg zu haben", sagte Krösche nach dem Saisonabschluss im Mai. Das Engagement des Spaniers sei "meine falsche Entscheidung. Meine Fehleinschätzung."

Verwendete Quellen: ntv.de, lme/dpa