Abschied nach zwölf Jahren

Antonio Rüdiger tritt aus dem DFB-Team zurück

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Bei der WM für im Einsatz: Antonio Rüdiger. (Foto: picture alliance/dpa)
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01.09.2026 | 16:35 Uhr
Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger beendet seine Karriere im DFB-Team. Nach mehr als zehn Jahren ist Schluss. Angedeutet ist auch ein Umbruch unter Bundestrainer Jürgen Klopp.

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger beendet seine Karriere im DFB-Team. Dies verkündet er bei Instagram. Der 33-jährige Innenverteidiger will sich laut der spanischen Zeitung "Marca" auf seine Rolle bei Real Madrid unter dem neuen Trainer Jose Mourinho konzentrieren. Für ihn beginne nun ein "neues Kapitel", schreibt er.

Seit mehr als einem Jahrzehnt war Rüdiger Teil der Nationalelf. Er gab sein Debüt im Mai 2014 unter Bundestrainer Joachim Löw und gewann mit ihm 2017 den Confederations Cup. Insgesamt kommt er auf 86 Länderspiele, mit drei Toren. Seine letzten Partien absolvierte er bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Dort war er zunächst Ersatzspieler, rückte aber nach der Verletzung von Nico Schlotterbeck in die erste Elf.

"Auch wenn der große Titel bei den letzten Turnieren ausblieb und wir manche schmerzhafte Niederlage hinnehmen mussten, war diese Zeit für mich ein extrem besonderes Kapitel, das mich für immer prägen wird", schreibt Rüdiger. In seinem Post bedankt er sich bei seinen Teamkollegen sowie dem Trainer- und Betreuerteam. "Und natürlich euch Fans: Danke für eure Unterstützung - ganz besonders für die einmalige Atmosphäre bei unserer Heim-EM 2024", schreibt er.

Den Entschluss habe er nach "einiger Zeit des Nachdenkens" gefasst. Für ihn sei der Zeitpunkt gekommen, den Weg für die junge Generation freizumachen. Wie die "Marca" schreibt, sei sein Entschluss auch von dem Wunsch beeinflusst, Platz für eine neue Generation im DFB-Team zu machen. Seit etwas mehr als drei Wochen ist Jürgen Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann im Amt.

Am 17. September stellt Klopp seinen ersten Kader für die Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien vor.

Verwendete Quellen: ntv.de, ses