"Sehr viele Emotionen"

Ex-BVB-Juwel Brunner schockiert mit Kopf-ab-Geste in Straßburg

image
Paris Brunner provozierte die Fans von Racing Straßburg auf das Übelste. (Foto: IMAGO/PsnewZ)
00:00 / 02:18
13.09.2026 | 10:31 Uhr
Bei Borussia Dortmund gilt Paris Brunner einst als großes Talent, doch den Durchbruch schafft er nicht. Der gelingt dem Stürmer bei der AS Monaco in der Ligue 1 - wo er nun aber mit einer hässlichen Jubelgeste negativ auffällt.

Der frühere BVB-Jugendspieler Paris Brunner hat mit einem hässlichen Torjubel in der französischen Ligue 1 viel Kritik auf sich gezogen. Bei Racing Straßburg traf der 20-Jährige in der 71. Minute für die AS Monaco erst sehenswert zum 1:1 (auch der Endstand) - ehe er sich vor den Heimfans aufplusterte und eine Kopf-ab-Geste in Richtung der Zuschauer machte. Wie auf TV-Bildern zu sehen ist, deutete Brunner mit seiner rechten Hand einen Schnitt durch die Kehle an.

Die Straßburger Fans reagierten mit einem gellenden Pfeifkonzert auf die Aktion, eine Strafe kassierte Brunner allerdings nicht. Im Gespräch mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe" rechtfertigte sich der frühere U17-Welt- und Europameister. "Sie haben über meine Familie, meine Mutter und meinen Vater gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beleidigt haben", sagte Brunner. Sein Tor habe "sehr viele Emotionen" ausgelöst, "vor allem nach einem solchen Treffer", begründete er seinen Ausbruch. "Ich wollte nicht respektlos sein." Etwas widersprüchlich führte Brunner fort, dass er seinen Jubel "nicht bereue, aber das war nicht die Botschaft, die ich vermitteln wollte. Es wurde falsch verstanden. Was ich sagen wollte, war: Was für ein Tor, das war's."

Brunner könnte Sperre drohen

Für Brunner war es in der Ligue 1 bereits der dritte Saisontreffer im Dress der Monegassen. Ihm könnte allerdings eine Sperre drohen, sollte Schiedsrichter die Geste in seinem Spielbericht notiert haben.

Brunner galt bei Borussia Dortmund einst als vielversprechendes Talent, schaffte aber nie den Durchbruch. Im Jahr 2024 wechselte er für eine Ablöse von vier Millionen Euro nach Monaco, wo er sich erst in dieser Spielzeit etabliert hat. Auch in Dortmund fiel Brunner schon negativ auf. Der BVB suspendierte ihn im Herbst 2023 im Alter von 17 Jahren "aus disziplinarischen Gründen" vom Spiel- und Trainingsbetrieb. Laut Medienberichten war Brunner bei einer Party in einem fremden Haus zugegen, in dem mehrere Gegenstände zu Bruch gingen.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar