Fußball

Schalke behält Rote Laterne Fährmanns Patzer kostet Schalke Punkte

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Ralf Fährmann kann es nicht fassen: Schalke 04 verliert im fünften Spiel in Serie.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Auch nach dem fünften Spieltag der Fußball-Bundesliga bleibt der FC Schalke 04 Schlusslicht in der Tabelle. Beim SC Freiburg bemühen sich die Knappen redlich, doch ein Fehler des sonst so verlässlichen Keepers Fährmann verhindert den ersten Punktgewinn der Saison.

Domenico Tedesco umarmte fast jeden seiner Spieler. Etwas verloren standen die Schalker Fußballprofis auf dem Platz, im Anschluss an das 0:1 (0:0) beim SC Freiburg traten sie mit ihrem Trainer dann noch den Weg zu ihren gefrusteten Fans an. Nach der fünften Niederlage im fünften Bundesligaspiel der Saison hatten einige Anhänger Redebedarf. Eine solche Negativserie hatte es bei den Gelsenkirchenern zuletzt in der Saison 2016/2017 gegeben.

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Nach Schlusspfiff stellten sich die Schalke-Profis den enttäuschten Fans.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Florian Niederlechner (52. Minute) hatte vor 24.000 Zuschauern im Schwarzwald-Stadion den Treffer nach einem Patzer von Torhüter Ralf Fährmann erzielte. Die Schalker bleiben punkt- und siegloser Tabellenletzter - und der Druck auf den jungen Tedesco dürfte weiter steigen."Wir müssen so weitermachen, wir müssen die Tore machen", forderte er. "Wir hatten zahlreiche Großchancen, vor allem im ersten Durchgang haben wir es gut gemacht." Freiburg dagegen rückt nach dem zweiten Erfolg in Serie ins Mittelfeld vor. "Das tut uns natürlich gut", sagte Sportvorstand Jochen Saier. "Wir haben in einigen Szenen auch Glück gehabt, aber wir haben es in der zweiten Halbzeit gut gespielt."

Tedesco änderte seine Elf auf sechs Positionen. So saßen Abwehrchef Naldo und Zugang Sebastian Rudy nur auf der Bank, Angreifer Franco Di Santo war nach seinem Disput mit Tedesco nicht einmal im Kader. Die Gäste starteten vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw mit viel Tempo. Cedric Teuchert traf nach fünf Minuten ins Tor, doch Schiedsrichter Frank Willenborg erkannte mit der Hilfe der Video-Assistentin Bibiana Steinhaus den Treffer wegen einer Abseitsstellung urecht nicht an.

Schwolow überstrahlt Fährmann

Die Freiburger blieben passiv und überließen dem Champions-League-Teilnehmer die Initiative. Vor allem im Offensiv- und Aufbauspiel haperte es, Chancen durch Marco Terrazzino (10.) und Nicolas Höfler (24.) blieben ungenutzt. Mit der Zeit wurden die Königsblauen mutiger und griffen die Gastgeber nun früh an. Die Offensive um Teuchert, Breel Embolo und Amine Harit attackierte Freiburgs Innenverteidiger schon im Aufbauspiel. Allerdings unterliefen der Tedesco-Elf zu viele Fehler, weshalb das frühe Pressing zunächst ohne Erfolg blieb.

Vor allem über ihre linke Seite spielten sich die Gäste Chancen heraus. Wenn sich Außenverteidiger Hamza Mendyl offensiv mit einschaltete, wurde es gefährlich. Der Marokkaner vergab auch die bis dahin beste Chance, als er nach feinem Pass von Jewgeni Konopljanka den Innenpfosten traf (41.). Spätestens jetzt wäre eine Führung für die Schalker verdient gewesen. Freiburg verdankte es Torhüter Alexander Schwolow, dass es mit einem 0:0 in die Pause ging.

Danach wurden die Schalker für ihre vergebenen Chancen prompt bestraft: Einen Distanzschuss von Christian Günter klatschte Fährmann nur ab, Niederlechner traf zur Führung für Freiburg. Damit gehen alle vier Tore des Sportclubs gegen Schalke seit dem Wiederaufstieg 2016 auf das Konto des 27-Jährigen. Schalke war um eine schnelle Antwort bemüht, agierte offensiv aber nicht zwingend genug.

Der Tedesco-Elf fehlten die Lösungen, um sich klare Chancen herauszuspielen. Freiburg war nun auf Ergebnissicherung bedacht, Trainer Christian Streich stellte auf eine Fünferkette um. Die Angriffsbemühungen der Schalker in der Schlussphase blieben wirkungslos, Freiburg brachte den Vorsprung clever über die Zeit.

Quelle: n-tv.de, Nils Bastek und Miriam Schmidt, dpa

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