Sport
Lucien Favre saß in der Bundesliga bereits für Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach auf der Trainerbank. Nun wohl bald auch für den BVB.
Lucien Favre saß in der Bundesliga bereits für Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach auf der Trainerbank. Nun wohl bald auch für den BVB.(Foto: picture alliance / Matthias Balk)
Donnerstag, 17. Mai 2018

Noch kein BVB-Coach, aber ...: Favre legt Veto bei Lichtsteiner-Deal ein

Die Zeichen, dass Lucien Favre demnächst neuer Coach von Borussia Dortmund wird, verhärten sich. Der Schweizer rät dem Fußball-Bundesligisten von einer Verpflichtung seines Landsmanns und Juve-Stars Stephan Lichtsteiner ab, wie der "Kicker" berichtet.

Der kolportierte Wechsel Lucien Favres als Trainer zu Borussia Dortmund ist offiziell noch nicht bestätigt, doch von einem Spieler hat der Schweizer dem BVB angeblich schon abgeraten. Der "Kicker" meldete, Favre habe sein Veto eingelegt gegen eine Verpflichtung von Landsmann Stephan Lichtsteiner, der Juventus Turin im Sommer verlassen wird. In Gesprächen mit der sportlichen Leitung des Fußball-Bundesligisten habe Favre den 34 Jahre alten Rechtsverteidiger eher skeptisch beurteilt - zumal die Dortmunder mit Lukasz Piszczek bereits über einen routinierten Stammspieler auf dessen Position verfügen.

Bislang hat der Revierclub noch nicht bekanntgegeben, wer die Nachfolge des scheidenden Trainers Peter Stöger antreten wird. Allerdings gilt Favre, seit 2016 beim französischen Erstligisten OGC Nizza unter Vertrag, als erste Wahl. Da die Saison in Frankreich noch nicht beendet ist und der Tabellensechste aus Nizza am Samstag noch ein Spiel in Lyon bestreiten muss, scheint eine Vorstellung des früheren Gladbach-Coaches beim BVB in dieser Woche unwahrscheinlich. Klub-Boss Joachim Watzke sagte dazu: "Wir wissen, wen wir wollen und wissen auch, wen wir bekommen. Und das nicht erst seit gestern."

Lichtsteiner hatte unlängst nach sieben Jahren seinen Abschied von Juventus Turin verkündet: "Meine Zukunft wird ganz weit weg sein, das ist sicher", so der Kapitän der Schweizer Auswahl. Der Vertrag des 98-maligen Nationalspielers beim italienischen Renommierclub läuft am Saisonende aus.

Quelle: n-tv.de