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Reschke muss überraschend gehen Hitzlsperger wird Sportvorstand beim VfB

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Thomas Hitzlsperger übernimmt beim VfB Stuttgart die Position von Michael Reschke.

picture alliance / Andreas Geber

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart beruft Sportvorstand Michael Reschke mit sofortiger Wirkung ab und bestimmt den früheren Nationalspieler Thomas Hitzlsperger zum Nachfolger. Der 36-Jährige war bisher Präsidiumsmitglied bei den Schwaben. Und Trainer Markus Weinzierl? Bleibt vorerst.

Der VfB Stuttgart hat sich inmitten der sportlichen Krise von Sportvorstand Michael Reschke getrennt. Wie der Drittletzte der Tabelle mitteilte, wird der frühere VfB-Profi Thomas Hitzlsperger sein Nachfolger. Der 52-fache deutsche Nationalspieler war bislang Direktor des Nachwuchsleistungszentrums und Präsidiumsmitglied beim Fußball-Bundesligisten. Hitzlsperger wolle "alles daransetzen, die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen."

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Leider erfolglos: Michael Reschke.

(Foto: dpa)

Leider habe Reschkes Arbeit "nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht und der Klassenerhalt in der Bundesliga ist nach den jüngsten Ergebnissen in erheblicher Gefahr", sagte VfB-Präsident Wolfgang Dietrich. "Der Aufsichtsrat war nicht mehr überzeugt davon, dass in der bestehenden Konstellation die notwendigen Kurskorrekturen vorgenommen werden können." Reschke erklärte zu seinem Aus: "Aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung in den letzten Monaten habe ich Verständnis für die Entscheidung des Aufsichtsrates, auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte", wurde Reschke zitiert. "Fakt ist aber auch, dass die Summe meiner Entscheidungen aktuell nicht zum gewünschten und erwarteten Ergebnis geführt hat."

Trainer Weinzierl bleibt vorerst

Nach dem desolaten 0:3 bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag hatte es Gerüchte über eine Trennung von Trainer Markus Weinzierl gegeben. Der 44-Jährige bleibt aber vorerst im Amt. Reschke hatte ihm am Montag eine Jobgarantie bis zum nächsten Spiel am Samstag gegen RB Leipzig (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) ausgesprochen. Reschke war erst vor 18 Monaten vom FC Bayern zum VfB Stuttgart gekommen und kam mit dem Ruf eines hervorragenden Kaderplaners und Experten für den internationalen Spielermarkt. Seine Transfers haben aber nicht die erhoffte Wirkung gezeigt.

Mit großen Erwartungen waren die Schwaben in die Saison gestartet und wollen nun in den verbleibenden 13 Spieltagen zumindest den direkten Abstieg vermeiden. Im August 2017 hatte Reschke den FC Bayern verlassen, weil er dort nicht die Entscheidungsmacht hatte, die er sich wünschte. In Stuttgart rückte der frühere Kaderplaner von Bayer Leverkusen ins Rampenlicht. Unmut und Kritik zog er auf sich, als er im Oktober Weinzierls Vorgänger Tayfun Korkut beurlaubte, nachdem er ihm kurz zuvor öffentlich den Rücken gestärkt hatte und damit eine Lügendebatte anstieß. Reschke verlor damit auch an Glaubwürdigkeit.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa

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