Fußball

VfB-Trainer weckt BegehrlichkeitHoeneß reagiert eiskalt auf wildes Real-Gerücht

22.04.2026, 13:42 Uhr
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VfB-Trainer Sebastian Hoeneß lässt das Gerücht um Real Madrid kalt.

Vor dem Pokal-Halbfinale des VfB Stuttgart gegen Freiburg gibt es Berichte über ein angebliches Interesse von Real Madrid an Coach Sebastian Hoeneß. Dieser äußert sich nun - und ordnet auch eine eigene Aussage neu ein.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nimmt Spekulationen über ein vages Interesse von Real Madrid gelassen. "Das bewegt mich jetzt nicht so sehr", sagte der Coach des VfB Stuttgart vor dem DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag (20.45 Uhr/Sky und ARD und im Liveticker auf ntv.de) gegen den SC Freiburg. Er sei auf die Endphase der Saison mit den Schwaben fokussiert, bekräftigte er. Ähnliches sagte er schon zu anderen Wechsel-Gerüchten in den vergangenen Jahren.

"Same procedure as every year, würde ich sagen. Wir haben, glaube ich, diese Themen in der Endphase jetzt immer mal wieder gehabt, und ich glaube, die Antworten waren immer relativ klar. Da habe ich keine Zweifel aufkommen lassen", sagte Hoeneß. Dass er zuvor ein Champions-League-Spiel in Madrid als Ziel für die kommende Saison angesprochen habe, sei "kein bewusster Wink", betonte Hoeneß. Hoeneß hatte dabei auf die Frage nach den Zielen mit dem VfB Stuttgart für den Saison-Schlussspurt geantwortet.

Die "Sport Bild" hatte zuvor berichtet, dass bei Real Madrid auch über Hoeneß gesprochen werde, wenn es um die Suche nach einem Nachfolger für Interimstrainer Álvaro Arbeloa gehe. Man beobachte den 43-Jährigen genau. Eine Real-Anfrage an Hoeneß und den schwäbischen Fußball-Bundesligisten gibt es dem Bericht zufolge nicht.

Real Madrid soll VfB-Trainer beobachten

Schon mehrfach war in der Vergangenheit über Interesse anderer Klubs an Hoeneß spekuliert worden. Der Sohn von Dieter Hoeneß hatte stets betont, dass sein Fokus auf dem VfB liege und sich zu den Schwaben bekannt.

Seinen Vertrag in Stuttgart hatte der Coach vor gut einem Jahr bis 2028 verlängert - als er Berichten zufolge als Nachfolger von Marco Rose bei RB Leipzig gehandelt worden war. Seit Anfang April 2023 arbeitet Hoeneß als VfB-Trainer. Interesse zieht er auf sich, weil er die Mannschaft von einem Abstiegskandidaten hin zu einem Titelträger und einem Topklub der Bundesliga entwickelt hat.

Im vergangenen Jahr feierten die Schwaben den DFB-Pokal-Triumph. In der Liga liegen sie momentan auf Champions-League-Kurs. Am Donnerstag können sie mit einem Sieg gegen den Landesrivalen zum zweiten Mal nacheinander in das Pokal-Finale einziehen. Das wäre ein Novum in der Vereinsgeschichte.

Quelle: ntv.de, dbe/dpa

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