Ärger um Transfer

"Illegale Handlung": Heftige Worte gegen Salah-Seite

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Mohamed Salah steht auf dem Wartegleis. (Foto: IMAGN IMAGES via Reuters)
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29.07.2026 | 12:25 Uhr
Mohamed Salah ist einer der populärsten Fußballer seiner Generation. Doch wo der ehemalige Liverpooler seine große Laufbahn fortsetzen wird, ist derzeit unsicher.

Beim FC Liverpool wurde Mohamed Salah vor der WM nach neun zumeist überaus erfolgreichen Jahren emotional verabschiedet. Mit den Reds schenkte der Angreifer den Fans 2020 die langersehnte erste englische Meisterschaft nach 30 Jahren des Wartens, ein Jahr zuvor feierte man gemeinsam den Champions-League-Triumph.

Bei der WM unterlag Salah mit Ägypten im Achtelfinale Argentinien (2:3). Doch wie die Karriere des 34-Jährigen weitergeht, steht in den Sternen: Die heißeste Spur führte zu Besiktas Istanbul. Doch dort gibt es jetzt mächtig Ärger - und die Pläne liegen vorerst auf Eis.

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"Wir haben Mohamed Salah kontaktiert, der als einer der weltbesten Fußballer gilt. Wir haben uns dreimal mit Salah getroffen, wobei der finanzielle Teil der Gespräche noch nicht zur Sprache kam. Bis dahin verlief alles reibungslos", sagte Besiktas' Sportchef Önder Özen überaus transparent auf einer Pressekonferenz. Mitte Juli war sogar schon von einer Einigung berichtet worden.

"Das ist illegal"

Doch laut Özen ist es ganz anders: Demnach stellte Salahs Berater erst nach drei Treffen der Parteien unzumutbare Forderungen. "Ich nehme an, dass ein so angesehener Spieler wie Salah davon nichts wusste", sagte Özen. Die Verhandlungen seien daraufhin vorläufig ausgesetzt worden.

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"Der Agent von Mohamed Salah kann natürlich eine rechtmäßige Provision verlangen, aber diese Provision zu übersteigen, ist eine illegale Handlung. Wenn es um die Werte von Besiktas geht, ist es zudem ein Muss für jeden Besiktas-Anhänger, sich davon fernzuhalten. Anstatt eine populistische Entscheidung zu treffen, haben wir hier eine realistische Entscheidung getroffen und uns vorläufig aus den Verhandlungen zurückgezogen."

In die Verhandlungen soll Salahs Seite mit der Forderung nach einem Jahressalär in Höhe von 15 Millionen Euro gegangen sein, davon ist man aber zwischenzeitlich offenbar abgekommen. Besiktas hat enttäuschende Jahre hinter sich, in der vergangenen Saison kam der 16-malige türkische Meister nicht über Platz vier hinaus.

Mit dem deutschen Nationaltorhüter Alexander Nübel, dem türkischen Spielmacher Orkun Kökcü, Leandro Trossard (kam vom FC Arsenal), dem Ex-Dortmunder Salih Özcan und Verteidiger Kassoum Ouattara (für 8 Millionen Euro von der AS Monaco) hat Besiktas bereits mehrere prominente Transfers getätigt.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter