Fußball

Berater reagiert genervtIn Real Madrids bizarrem Wahlkampf fällt plötzlich der Name Jürgen Klopp

06.06.2026, 11:16 Uhr
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Jürgen Klopp firmiert bei Red Bull als "Head of Global Soccer". (Foto: IMAGO/Picture Point LE)

Bei Real Madrid tobt ein bizarrer Machtkampf ums Präsidentenamt. Die Kandidaten überbieten sich mit Wahlversprechen. Einer geht jetzt mit Jürgen Klopp auf Stimmenfang.

Real Madrid, der größte und erfolgreichste Fußball-Klub der Welt, gibt dieser Tage ein nur schwer zu beschreibendes Bild ab. Am Sonntag soll die Wahl des Präsidenten der Königlichen stattfinden. Der Trump-artig agierende Amtsinhaber Florentino Pérez und sein nicht minder populistisch agierender Herausforderer Enrique Riquelme liefern sich einen Machtkampf, in dem die Wahlgeschenke des einen gerade so gewaltig sind, dass der andere immer noch einen draufpackt.

Pérez lockt mit Ibrahim Konaté und kündigt an, Trainer Jose Mourinho nach Madrid zurückzuholen. Riquelme verspricht gar, Starstürmer Erling Haaland und Mittelfeld-Regisseur Rodri von Manchester City abzuwerben, was die Engländer mächtig erzürnt. Auf den letzten Metern des Wahlkampfes legt Riquelme nach und bringt den Namen Jürgen Klopp ins Spiel. Real brauche einen Mann an der Seitenlinie, der "Leistung, Zusammenhalt und Wertschätzung für gute Arbeit" zurückbringt, ließ der 37-Jährige mitteilen: "Dieser Trainer ist Jürgen Klopp."

"Es nervt!" - Klopps Berater gibt scharfes Dementi

Sollte Riquelme gewinnen, werde er mit dem seinem designierten Sportdirektor, Vereins-Ikone Raúl, das Gespräch mit dem Deutschen suchen, versprach der Präsidentschaftskandidat. Klopp ist seit 2025 als globaler Fußballchef für Red Bull tätig. Zuvor trainierte er den FSV Mainz 05, Borussia Dortmund und den FC Liverpool. Als Klopp das Kapitel Liverpool beendete, äußerte er die Absicht, nicht mehr als Trainer zu arbeiten. Gerüchte über ein Engagement des 58-Jährigen bei Real Madrid gibt es seit Monaten. Die Klopp-Seite hat diese stets dementiert - so auch dieses Mal.

Klopps Berater Marc Kosicke reagierte bei Sky scharf auf die Avancen Riquelmes. "Es nervt! Jürgen Klopp ist glücklich in seiner Rolle bei Red Bull und hat keine Ambitionen, als Trainer in einem Klub zu arbeiten."

Quelle: ntv.de, mar

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