Real Madrid hat Berichte dementiert, Michael Olise vom FC Bayern kontaktiert zu haben, um den Franzosen von einem Wechsel zu den Königlichen zu überzeugen. Um dem Dementi Kraft zu verleihen, veröffentlichte der spanische Rekordmeister ein Statement auf seiner Homepage - ein durchaus bemerkenswerter Vorgang.
In der Mitteilung heißt es: "Angesichts von Berichten in verschiedenen Medien über ein angebliches Interesse unseres Vereins an dem Spieler des FC Bayern München, Michael Olise, möchte Real Madrid C.F. klarstellen, dass keinerlei Kontakt - weder direkt noch indirekt - zu dem besagten Spieler, seinen Vertretern oder seinem Umfeld bestanden hat."
Die Madrilenen betonten zudem "die ausgezeichneten institutionellen Beziehungen" zum FC Bayern, mit dem sie "eine lange Geschichte gegenseitigen Respekts, der Zusammenarbeit und der Wertschätzung" verbinde. Real bedauere "die Verbreitung von Spekulationen, die nicht der Realität entsprechen." Die Vereine pflegten eine "Beziehung, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruht". Gemeinsam sei man überzeugt, "dass ein etwaiges Interesse an einem Spieler des jeweils anderen Vereins" zunächst zwischen den Klubs "erörtert werden muss".
FC Bayern überragt: Kane, Diaz und Olise erobern die WM

FC Bayern erklärte Olise für "unverkäuflich"
Der kürzlich wiedergewählte Präsident Florentino Perez hatte im Wahlkampf gegen seinen Herausforderer Enrique Riquelme immer wieder ein teures Wahlversprechen gemacht: Unter seiner Führung werde Real ein Angebot über 150 Millionen Euro für einen Stammspieler eines Champions-League-Teilnehmers abgeben, posaunte der exzentrische Klub-Boss. Wie mehrere Medien berichteten, soll es sich dabei um Bayerns Offensivstar Olise gehandelt haben. Die Königlichen bemühten sich aber - ohne Erfolg - um den Argentinier Julián Álvarez des Stadtrivalen Atlético.
Die Verantwortlichen des FC Bayern hatten auf die Schlagzeilen reagiert. Sowohl Klub-Patron Uli Hoeneß als auch Präsident Herbert Hainer schlossen einen Abgang des 24-Jährigen (Vertrag in München bis 2029) kategorisch aus. Sollte uns Florentino Pérez ein Angebot für Michael Olise schicken wollen, kann er sich das sparen", sagte Präsident Herbert Hainer bei einem Fanclub-Besuch. Auch bei 150 Millionen Euro würde der deutsche Rekordmeister nicht schwach werden, sagte Hainer, Olise sei "unverkäuflich". Ähnlich klang Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der über Reals alten und neuen Trainer José Mourinho sagte: "Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht."
