Fußball

"Nie Dopingregeln verletzt" Real verteidigt Ramos gegen Football Leaks

AP_18244748348182.jpg

Sergio Ramos hat nach Angaben seines Vereins Real Madrid nicht die Dopingkontrollregeln verletzt.

(Foto: AP)

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid dementiert Vorwürfe, dass Kapitän Sergio Ramos gegen Anti-Doping-Regularien verstoßen haben soll. Die Enthüllungsplattform Football Leaks hatte über unerlaubte Vorgänge vor einer Dopingprobe berichtet.

Real Madrid hat Vorwürfe gegen seinen Kapitän Sergio Ramos im Zusammenhang mit angeblichen Ungereimtheiten bei Dopingkontrollen zurückgewiesen. "Sergio Ramos hat nie die Dopingkontrollregeln verletzt", teilte der spanische Fußball-Rekordmeister mit. Der "Spiegel" hatte zuvor berichtet, dass sich Ramos zum einen vor einem Dopingtest im April einem Kontrolleur der spanischen Anti-Doping-Agentur AEPSAD widersetzt haben soll. Zum anderen soll er nach dem Champions-League-Finale 2017 gegen Juventus Turin eine auffällige Dopingprobe abgegeben haben. Das Magazin berichtete auch, dass beide Ungereimtheiten keine Folgen für Ramos gehabt hätten.

"Der Spiegel" berief sich auf Unterlagen der Enthüllungsplattform Football Leaks. Ramos soll im ersten Fall positiv auf ein kortisonhaltiges Präparat getestet worden sein, das nach vorheriger Anmeldung vor einem Wettkampf eingenommen werden darf, im Wettkampf aber nicht erlaubt ist. Ein Eintrag über die vorherige Einnahme soll in dem Protokoll der Dopingkontrolle gefehlt haben. Die Verantwortung dafür habe der Mannschaftsarzt von Real übernommen. Die Europäische Fußball-Union habe den Fall von der Welt-Anti-Dopingagentur WADA prüfen lassen und dann zu den Akten gelegt, teilte Real Madrid dazu mit.

Im zweiten Fall soll Ramos nach einem Spiel in Málaga am 15. April 2018 zu einer Dopingprobe gebeten worden sein, vor dem Test aber trotz der Warnung des Kontrolleurs geduscht haben - ein Verstoß gegen das spanische Anti-Doping-Gesetz. Laut "Spiegel" habe die AEPSAD auf Anfrage erklärt, dass "das Verfahren keine Anhaltspunkte dafür geliefert hat, dass eine Anti-Doping-Regel verletzt wurde". Von Real hieß es dazu, dass der Verein sich "zum restlichen Inhalt der genannten Veröffentlichung angesichts der offensichtlich geringen Substanz der selbigen" nicht äußern werde.

Quelle: n-tv.de, ame/dpa

Mehr zum Thema