Said El Mala bleibt dem 1. FC Köln nach wochenlangen Spekulationen über einen Vereinswechsel erhalten und hat seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten verlängert. Der 19-Jährige ist nun bis 2031 an den FC gebunden, das gab der Klub bekannt. Lange Zeit hatte sich Borussia Dortmund um den Offensivstar bemüht, allerdings nicht die von den Kölnern geforderte Ablösesumme geboten und sich schließlich aus den Verhandlungen zurückgezogen. Anschließend wurde über einen Wechsel zu RB Leipzig spekuliert.
"Natürlich habe ich mir Gedanken über meine Zukunft gemacht", sagte El Mala. "Aber die Gespräche mit den Verantwortlichen beim FC waren top, ich spüre riesiges Vertrauen und eine große Wertschätzung hier. Deshalb bleibe ich hier - ich möchte mit dem FC und unseren Fans eine gute Saison spielen." El Mala wird zur neuen Saison die Rückennummer 10 tragen. Damit tritt er in die Fußstapfen von Klub-Legende Lukas Podolski und wird der erste Spieler seit "Poldi", dem diese Ehre zuteil wird.
"Es war mir eine riesige Ehre, mit der 13 für euch aufzulaufen", sagt El Mala. Er habe jedoch eine Entscheidung treffen müssen. "Eure Nummer 13 geht", fährt er fort, macht dann eine Pause und ergänzt: "Aber eure neue Nummer 10 bleibt."
Keine Angaben machte der Klub über eine eventuelle Ausstiegsklausel im neuen Vertrag. Nach Sky-Informationen ist eine solche aber nicht vorhanden. Das bisherige, bis 2030 gültige Arbeitspapier hatte ebenfalls keine solche Klausel enthalten, weshalb die Kölner die Verhandlungen frei führen konnten. Kolportiert wurde stets eine Mindestforderung von 50 Millionen Euro. Eine Summe, die dem BVB letztlich zu hoch erschien.
Der FC hatte El Mala im Sommer 2024 von Viktoria Köln verpflichtet, in der folgenden Saison lief er aber noch für den Drittligisten auf. In seiner ersten Bundesliga-Spielzeit gelangen ihm dann 13 Tore und 5 Vorlagen für den FC. Trotz seiner Dynamik auf dem Flügel, hatte er jedoch die WM 2026 verpasst, weil der damalige Bundestrainer trotz der späten Absage von Bayerns Lennart Karl letztlich auf andere Qualitäten gesetzt hatte und stattdessen Leipzigs Assan Ouédraogo nachnominiert.
