Der frühere Nationalspieler Stefan Kuntz hat Vorwürfen im Zusammenhang mit seinem plötzlichen Abschied als Sportvorstand des Hamburger SV widersprochen. "Erst einmal möchte ich sagen, dass mich die Vorwürfe hart treffen. Klar ist: Ich weise diese Vorwürfe entschieden zurück!", hieß es in einem Statement auf dem offiziellen Instagram-Profil von Kuntz. Zuvor hatte die "Bild" von Anschuldigungen durch HSV-Mitarbeiterinnen gegen den 63-Jährigen berichtet.
Die "Bild"-Zeitung schreibt, die Vorwürfe seien der eigentliche Grund für die überraschende Auflösung seines Vertrags zum Ende des Jahres 2025 und seinen Abschied aus Hamburg nach anderthalb Jahren. Kuntz ließ in seinem Statement wissen, er habe "im Sinne meiner Familie und aller mir nahestehenden Personen" seine Anwälte eingeschaltet. Diese sollten laut Kuntz "gegen diese FALSCHEN Vorwürfe und Vorverurteilungen" vorgehen.

HSV-Aufsichtsrat erklärt plötzliches Aus von Kuntz
Völlig überraschender Abschied
Am 2. Januar hatte der Verein völlig überraschend verkündet, dass sich der HSV und Kuntz auf die Auflösung des Vertrags geeinigt haben. Laut Mitteilung hatte der 63-Jährige den Aufsichtsrat der AG nach den Weihnachtsfeiertagen aus persönlichen familiären Gründen um eine sofortige Beendigung seiner Tätigkeit zum 31. Dezember 2025 gebeten.

Stefan Kuntz verlässt HSV aus "familiären Gründen"
"Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Das ist nun bei mir der Fall. Mehr möchte ich dazu nicht sagen und bitte darum, dies zu respektieren", war Kuntz in dem Statement zitiert worden. "Dem HSV danke ich für tolle anderthalb Jahre. Ich wünsche den Teams und der gesamten Geschäftsstelle weiterhin das Beste", fügte er hinzu.
Auch in einem Post auf der Plattform Instagram hatte er zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Details genannt. "Es war mir eine große Ehre, Teil dieses besonderen Vereins zu sein. Die Zeit beim HSV war intensiv, emotional und geprägt von echten Werten", hieß es in dem Beitrag auf Kuntz' Profil unter anderem.
