Die UEFA ändert zur kommenden Saison ihre umstrittene Regel bei Gelbsperren. Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, werden Spieler sowie Trainer und Betreuer zukünftig erst nach einer vierten Gelben Karte im laufenden Wettbewerb für ein Spiel gesperrt. Die Änderung gilt für alle drei Europapokal-Wettbewerbe, die UEFA reagiert damit auch auf Kritik von Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany.
Der Belgier hatte die bisherige Regelung, wonach schon drei Gelbe Karten eine Sperre nach sich zogen, in der vergangenen Saison scharf kritisiert. Die Regel sei "zu aggressiv", sagte Kompany vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Real Madrid. Gerade für Abwehrspieler sei es "fast unmöglich, nicht gesperrt zu sein, auch wenn sie es ganz fair versucht haben".

Youngster schießen Bayern zum Hitzesieg
Seit der Umstellung von der Gruppen- auf die Ligaphase zur Saison 2024/25 bestreiten die Vereine in den Europapokal-Wettbewerben mehr Spiele. Die Bayern mussten gegen Real vor dem Löschen der Gelben Karten nach dem Viertelfinale gleich um vier Stammspieler bangen. Kurios: Am Ende war nur Kompany selbst von der alten Regelung betroffen. Der Trainer sah gegen Real seine dritte Gelbe Karte und musste das Halbfinal-Hinspiel bei Paris Saint-Germain von der Tribüne aus verfolgen.
Generalprobe des FC Bayern in Heidenheim
Bevor es wieder auf die großen europäischen Plätze geht, reist der FC Bayern für den letzten Test seiner Saisonvorbereitung auf die Ostalb: Der Rekordmeister absolviert kurz vor dem Pflichtspielauftakt im Franz-Beckenbauer-Supercup bei Borussia Dortmund (22. August) seine Generalprobe bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim. Wie beide Vereine mitteilten, findet das Testspiel am 18. August statt, Anpfiff ist um 18 Uhr.

Das ist der Bayern-Plan mit Talent Cardozo
Zurzeit sind die Bayern noch auf Asienreise, dort treffen sie am Freitag (14 Uhr MESZ) in Hongkong auf den englischen Erstligisten Aston Villa. Am 15. August empfangen die Münchner zudem RB Leipzig für einen Test in der Allianz Arena.
