Paris Brunner hat sich mit seinen Leistungen bei der AS Monaco und in der deutschen U 21 bis in den Kreis der A-Nationalmannschaft gespielt. Nach Sky-Infos war der 20 Jahre alte Angreifer zuletzt nah an seiner erstmaligen Nominierung durch Bundestrainer Jürgen Klopp dran. Für eine Berufung reichte es diesmal noch nicht, mit seiner Form hat sich Brunner aber nachhaltig empfohlen. In Monaco gehört der frühere Dortmunder zu den auffälligsten Spielern der Saison: In seinen ersten sieben Pflichtspielen stand er jeweils in der Startelf und erzielte sechs Treffer. Auch beim DFB setzte er sofort ein Ausrufezeichen. Bei seinem Debüt für die deutsche U 21 gegen Lettland traf Brunner nach 53 Sekunden und legte beim 4:0 später seinen zweiten Treffer nach. Ebenfalls im Blickfeld Klopps befindet sich nach Sky-Infos Dzenan Pejcinovic. Der Bundestrainer beobachtet damit einen weiteren jungen deutschen Angreifer für eine mögliche Berufung ins A-Team.

Eine Rückkehr Brunners zu Borussia Dortmund ist trotz dieser Entwicklung nach Sky-Infos unwahrscheinlich. Der Angreifer war im August 2024 fest vom BVB zur AS Monaco gewechselt und unterschrieb dort einen Vertrag bis 2028. Nach einer Leihsaison bei Cercle Brügge hat er sich inzwischen im Fürstentum durchgesetzt. Dortmund sicherte sich beim Verkauf ein Matching Right. Sollte ein anderer Klub ein Angebot für Brunner abgeben, könnte der BVB zu den gleichen finanziellen Bedingungen mitziehen. Eine klassische Rückkaufoption zu einer festgelegten Summe ist das jedoch nicht. Brunners sportliche Perspektive in Monaco und seine zunehmende Bedeutung sprechen aktuell gegen ein Comeback beim BVB. Stattdessen kann sich der Offensivspieler mit weiteren starken Auftritten für die nächste DFB-Nominierung empfehlen. Auch Pejcinovic darf hoffen: Klopp verfolgt beide Angreifer auf dem Weg ins A-Team genau.

