Erhitzte Gemüter im Training

Griff zur Waffe: NFL-Team entlässt Profi nach "Vorfall"

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Jordan Elliott spielte nur fünfmal für die Titans. (Foto: AP Photo/Stew Milne)
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21.10.2026 | 16:23 Uhr
Die Tennessee Titans entlassen Defensive Tackle Jordan Elliott nach einem "Vorfall". Nun kommt raus, worum es sich bei diesem Vorfall gehandelt hat.

Die Tennessee Titans haben Defensive Tackle Jordan Elliott am Dienstag entlassen, jedoch nicht genau gesagt, warum. Einen Tag später jedoch folgte die Aufklärung via Medienberichten. Wie AtoZSports.com und Reporter Aaron Wilson von KPRC in Houston berichten, soll Elliott nach einer Auseinandersetzung im Training der Titans am 15. Oktober zu seinem Auto geeilt sein, um eine Schusswaffe zu holen.

Elliott und Offensive Tackle JC Latham sollen sich nach einem Spielzug in die Haare gekommen sein, heißt es weiter. Elliott sei daraufhin angewiesen worden, den Trainingsplatz zu verlassen. Er riss sich demnach dann die Schulterprotektoren ab und ging zur Parkgarage, um eine Waffe aus seinem Auto zu holen. Defensive Tackle John Franklin-Myers beruhigte ihn daraufhin aber wohl und es kam nicht zu einem noch größeren Vorfall.

Unklar bleibt, ob er die Waffe nur holen wollte oder sie tatsächlich schon hatte und damit wieder zum Trainingsplatz zurückkehrte. Laut Wilson soll der ganze Vorfall aber von Überwachungskameras aufgezeichnet worden sein. AtoZSports.com ergänzte, dass bei der Polizei in Nashville kein Report eingegangen ist.

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Elliott kam mit Saleh aus San Francisco

Elliott hatte sich den Titans erst in dieser Offseason für zwei Jahre und acht Millionen US-Dollar angeschlossen. Zuvor war er vier Jahre in Cleveland und die vergangenen zwei bei den San Francisco 49ers tätig, wo er unter Robert Saleh spielte. Der heutige Head Coach der Titans war damals Defensive Coordinator der Niners.

Elliott spielte in den ersten fünf Spielen der Saison, verpasste jedoch den ersten Saisonsieg am vergangenen Sonntag bei den Indianapolis Colts (26:20), weil er nicht im Spieltagskader stand. Die Begründung dafür ist nun bekannt.

Verwendete Quellen: ntv.de, mbl