Was eigentlich schon alle im Frühjahr vermutet hatten, ist nun offiziell bestätigt: Die Atlanta Falcons setzen zum Saisonbeginn auf Tua Tagovailoa als Starting Quarterback. Er hat damit den internen Konkurrenzkampf mit dem letztjährigen Top-QB des Teams, Michael Penix Jr., für sich entschieden.
Die Falcons haben die Entscheidung offiziell bekanntgegeben und damit lange Spekulationen beendet. Während Penix seit dem Draft 2024 im Team ist, schloss sich Tagovailoa den Falcons erst im vergangenen März nach seiner Entlassung bei den Miami Dolphins an. Für Atlanta ist er in jedem Fall ein Schnäppchen, da sie ihm nur das Liga-Minimalgehalt in Höhe von 1,3 Millionen US-Dollar zahlen müssen. Die Dolphins wiederum bezahlen die restlichen rund 53 Millionen Dollar, die dem Quarterback im Rahmen seines bisherigen Vertrags für 2026 garantiert sind.

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Tagovailoa unterschrieb zunächst für ein Jahr mit dem Wissen, dass sich Penix von einem im Vorjahr erlittenen Kreuzbandriss erholen musste. Mittlerweile ist er wieder einsatzbereit, doch wird erst einmal als Backup fungieren. Doch auch Tagovailoa, einst ein Erstrundenpick der Dolphins im Draft 2020, hatte schon mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Er klagte zu Beginn des Training Camp über Rückenbeschwerden.
Tagovailoa tut sich in der Vorbereitung schwer
In der Preseason präsentierte sich der Neuzugang dann auch eher wacklig und leistete sich in seinen zwei Starts jeweils einen Fumble beim Snap. Zudem zeigte er wie schon in Miami Problem damit, den Ball über längere Distanzen (mehr als zehn Yards) zu werfen, was auch schon in Trainingseinheiten auffällig war.
Tagovailoa hatte seine beste Saison im Jahr 2024, als er die Liga mit 4624 Passing Yards und einer Passquote von 72,9 Prozent anführte. In der Folge warfen ihn jedoch vor allem Verletzungen wie mehrere Gehirnerschütterungen zurück. Im Vorjahr warf er 15 Interceptions, was zusammen mit dem Wunsch nach einem Neuaufbau zur Trennung von den Dolphins führte.
