Super-GAU bei Pleite?

Bears verlieren Spiel und womöglich Caleb Williams

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20.09.2026 | 22:33 Uhr
Die Chicago Bears haben vor heimischer Kulisse bei Sauwetter nicht nur einen offensiv ganz schwachen Tag gegen die Minnesota Vikings in der NFL. Quarterback Caleb Williams geht auch noch verletzt zu Boden und muss das Spiel vorzeitig beenden.

Nach dem sehenswerten 59-Punkte-Feuerwerk in Woche eins gegen die Carolina Panthers ist den Chicago Bears bei der 3:9-Heimniederlage gegen die Minnesota Vikings in Woche zwei der NFL-Saison nicht mal mehr ein Touchdown gelungen. Schlimmer als diese Schmach jedoch dürfte der mögliche Verlust von Quarterback Caleb Williams gewesen sein.

Bei einem Scramble auf dem Weg in die Endzone ging Williams plötzlich zu Boden. Er hatte sich das rechte Bein verletzt und schaffte es trotz mehrerer Versuche nicht, wieder aufzustehen. Erst durch die Hilfe von Betreuern wurde er vom Feld geführt und anschließend mit Handtuch über dem Kopf und mit offensichtlich großen Schmerzen auf einem Wagen in die Katakomben des Soldier Field gefahren. Er hob den Daumen Richtung Publikum, kam jedoch nicht zurück.

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Vikings stellen Chicagos Monster-Offense kalt

Für ihn übernahm Backup Tyson Bagent, der jedoch auch nicht mehr den Weg in die Endzone fand, obwohl er zwei Plays innerhalb der 6-Yard-Linie hatte. Nach Auskunft der Bears handelt sich bei Williams um eine Verletzung am großen hinteren Oberschenkelmuskel. Wie schwer die Verletzung tatsächlich ist und wie lange Williams damit womöglich ausfallen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Rückschritt für Bears

Das Spiel an sich war ein deutlicher Rückschritt für ein Team, das sich den Punkte-Saisonrekord auf die Fahne geschrieben hatte, wie Head Coach Ben Johnson vor Saisonstart vollmundig verkündet hatte. Bis auf ein Field Goal jedoch war gegen die Vikings nichts drin. Überhaupt brachte es Chicago auf ganze 297 Yards, nachdem es in Woche eins noch über 500 waren.

Vor allem der Pass Rush setzte Williams merklich zu. Er kassierte drei Sacks, Bagent später auch noch einen. Insgesamt brachte es Minnesota auf zehn Quarterback-Hits. Zudem warf Williams auch noch eine Interception in der Red Zone zu Cornerback Byron Murphy Jr., sodass man am Ende 0/3 in der Red Zone war.

Verwendete Quellen: ntv.de, mbl