Entlassung nach 48 Stunden

NFL-Team schickt deutschen Kicker Krieg direkt wieder weg

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Lenny Krieg konnte seine Chance nicht nutzen. (Foto: IMAGO/Icon Sportswire)
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02.08.2026 | 07:14 Uhr
Lenny Krieg schafft als Kicker den Sprung in die NFL, unterschreibt einen Drei-Jahresvertrag. Zum Schuss kommt er allerdings nicht, wird stattdessen herumgereicht - und nun vom dritten Klub entlassen.

Die Green Bay Packers aus der National Football League (NFL) haben den deutschen Kicker Lenny Krieg nach nur 48 Stunden und zwei Trainingseinheiten wieder entlassen. Wie die Franchise aus dem US-Bundesstaat Wisconsin mitteilte, kündigten die Packers dem Berliner, um Platz für eine Verstärkung auf einer anderen Position zu schaffen.

Der 23-Jährige hatte im Trainingslager der Packers die Chance bekommen, mit Rookie Trey Smack um einen Platz im Team zu kämpfen. Nach nur zwei Tagen trennte sich Green Bayn schon wieder von Krieg, um die Möglichkeit zu haben, Long Snapper Cal Adomitis sowie Wide Receiver Kaden Prather zu verpflichten.

Krieg hatte den Sprung in die NFL über das International Player Pathway Program (IPP) geschafft, 2025 unterschrieb er einen Dreijahresvertrag bei den Atlanta Falcons. Zum Einsatz kam er aber nicht. Nach der Saison reichten ihn die Falcons an die New York Jets weiter, die ihn Anfang Juni ebenfalls ohne Einsatz entließen. Am 28. Juli heuerte er in Green Bay an.

Krieg überzeugte einst beim Combine mit 100 Prozent

Krieg begann seine Karriere bei den Berliner Adlern in der deutschen Football-Liga (GFL), in der er 2020 zum Rookie des Jahres gewählt wurde. Zur Saison 2023 stieg er in die Europäische Football-Liga (EFL) auf und schloss sich den Stuttgart Surge an, ehe er am IPP teilnahm. Das Programm führte ihn Anfang 2025 zum NFL Combine, wo er mit einer 100-prozentigen Trefferquote überzeugte und als einziger von zwölf Kickern all seine 14 Field-Goal-Versuche verwandelte.

"Es war viel besser, als ich es mir vorgestellt habe. Wichtig war, dass ich mich nicht vom ganzen Drumherum mit den vielen Teams, Coaches, Scouts und Kamerateams beeindrucken ließ und versucht habe, komplett bei mir zu bleiben", sagte Krieg zu seiner starken Leistung bei dem NFL-Talenttest. Einen Monat später unterschrieb Krieg bei den Atlanta Falcons einen Dreijahresvertrag, kam dort allerdings nicht zum Zug.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar