Woche 2 der Preseason

Top-Pick Mendoza steckt bei Startdebüt einiges ein

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21.08.2026 | 08:03 Uhr
Top-Draft-Pick Fernando Mendoza gab sein Startdebüt für die Las Vegas Raiders in Woche 2 der NFL Preseason und hatte einen schweren Stand. Bei den San Francisco 49ers wiederum überzeugten zwei Rookies bei einem Kantersieg.

Fernando Mendoza durfte von Beginn an ran, hatte jedoch wenig Grund zur Freude und sorgte mit einer Interception gegen die Houston Texans auch noch unfreiwillig für das Highlight des Spiels. Die 49ers wiederum hatten wenig Mühe mit den Los Angeles Chargers, die schon wieder ihre Offensive Line umstellen müssen.

Las Vegas Raiders (1-1) @ Houston Texans (0-2) 22:20

  • Der erste Pick insgesamt im Draft 2026, Fernando Mendoza, bekam wie angekündigt seinen ersten Start in dieser Preseason und spielte die gesamte erste Hälfte. Auch wie geplant. Überzeugend war sein Auftritt aber keineswegs. Besonders heraus stach seine Interception zu Wade Woodaz, die dieser über 80 Yards zum Touchdown trug. Doch das mag ein Missverständnis mit Rookie-Running-Back Mike Washington gewesen sein. In jedem Fall war es zäher Auftritt des Quarterbacks, der aber immerhin trotz großem Druck der Texans-Backups relativ cool auftrat. Nicht gut, aber cool. Dennoch kassierte er hinter einer Backup-Offensive-Line fünf Hits bei nur einem Sack und sah Pressure in 37,5 Prozent seiner Dropbacks laut Next Gen Stats. Dafür waren seine 86 Yards (8/15) noch recht ordentlich.

  • Besagter Washington wiederum zeigte sich zumindest in seiner Kerndisziplin, dem Run Game, in guter Verfassung. Er lief für insgesamt 56 Yards (6,2 im Schnitt) und hatte sogar einen Run über 33 Yards im ersten Drive. Er kämpft zwar nur um einen Backup-Spot hinter Ashton Jeanty, lieferte so aber gute Argumente.

  • Die Tatsache, dass die Texans hauptsächlich auf die Backups setzten, kann man nicht oft genug betonen. Rookie-Safety Woodaz ragte mit seinem Pick-Six heraus und sammelte noch zwei Tackles. Neuzugang Jadeveon Clowney schaffte einen Pressure und einen Hit und Zweitrundenpick Kayden McDonald sammelte den einzigen Sack gegen Mendoza ein. Überhaupt gelangen den Raiders in der ersten Hälfte nur drei Punkte und 141 Yards.

  • Offensiv lief es für Houston mit der größtenteils ersten Garde ebenfalls. C.J. Stroud spielte erstmals seit Januar und war im ersten und einzigen Drive für ihn souverän (5/7, 27 YDS). Der Drive endete mit einem 20-Yard-Touchdown-Lauf von Woody Marks, der sich in dieser Saison um Snaps mit David Montgomery streiten wird. An diesem Abend glänzte Marks mit 43 Yards bei nur fünf Touches. Montgomery spielte nicht.

  • Der deutsche Rookie-Tight-End Marlin Klein durfte dieses Mal etwas länger ran als in der Vorwoche und führte sein Team mit drei Receptions und 31 Yards an.

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49ers bejubeln 83-Yard-Punt-Return-Touchdown bei Kantersieg

San Francisco 49ers (1-1) @ Los Angeles Chargers (1-1) 41:17

  • Trotz einer weiter angespannten Personalsituation spielen sich einige Rookies weiter in den Vordergrund bei den 49ers. Wie schon eine Woche zuvor sammelte Wide Receiver De'Zhaun Stribling einmal mehr Pluspunkte, dieses Mal sogar mit Starting Quarterback Brock Purdy an seiner Seite. Stribling fing direkt den ersten Pass in seine Richtung und kam am Ende auf vier Catches für 46 Yards. Und auch Rookie-Running-Back Kaelon Black machte in Abwesenheit von Christian McCaffrey auf sich aufmerksam. Er lief für 33 Yards in nur acht Carries. Kader-Wackelkandidat Sincere McCormick wiederum sammelte 53 Yards und einen Touchdown in nur sechs Carries - sein Highlight war ein 37-Yard-Run.

  • Das größte Play im ganzen Spiel jedoch war ein elektrisierender 83-Yard-Punt-Return-Touchdown von Wide Receiver Jacob Cowing, der spät in der ersten Hälfte nicht zu stoppen war. Er hatte die Saison 2025 verletzungsbedingt komplett verpasst und steht auf der Kippe vor seiner dritten NFL-Saison.

  • Die Chargers wiederum ließen zu Beginn ihre Starter in der Offense ran, schafften jedoch mit Justin Herbert im Backfield kein First Down bei nur einer Angriffsserie. Bemerkenswert war, dass Rookie Jack Slaughter, der als Guard eingeplant war, auf die Center-Position rückte, da Neuzugang Tyler Biadasz mit einem Kreuzbandriss lange ausfallen wird. Er spielte neun Snaps und sah dann mit Backup-Quarterback Trey Lance immerhin ein First Down. Ihm wurde kein Pressure angerechnet, er spielte jedoch in allen Pass-Block-Snaps im Double Team.

Verwendete Quellen: ntv.de, mbl