Ebola

Das in Afrika vorkommende Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Es führt in 50 bis 90 Prozent der Fälle zum Tod. Trotz intensiver Forschung gibt es weder eine vorbeugende Impfung noch ein Heilmittel.

Tödliche Seuche: Ebola

dpa

Impfung
26.05.2020 11:42

Ungefährliches Virus als Träger Impfstoff aus China zeigt Immunreaktionen

Auch wenn die Ansteckungszahlen mit Sars-CoV-2 in Teilen der Welt nicht mehr sprunghaft ansteigen, arbeiten Forscher weltweit daran, wirksame Mittel gegen das Virus zu finden. Nachdem in den USA von ersten Tests mit Impfstoffen an Menschen berichtet wird, meldet auch China erste Erfolge. Von Jana Zeh

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11.05.2020 12:16

"Immunprivilegierte Stellen" Forscher finden Coronavirus-RNA in Sperma

Bisher kann das Coronavirus nicht im Sperma von Patienten nachgewiesen werden. Nun finden Forscher zwar nicht Sars-CoV-2 selbst in Samen, aber dessen genetische Information. Sie vermuten, dass ein evolutionärer Schutz die Ursache dafür ist. Ähnlichkeiten zum Ebola-Virus lassen aufmerken.

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13.04.2020 12:05

Nach 50 Tagen ohne Neuinfektion Kongo erleidet Ebola-Rückfall

Lange wirkte die Ebola-Epidemie im Ost-Kongo schier unbezwingbar - doch zuletzt schien das Ende greifbar nah. Nach anderthalbjährigem Kampf unter extrem schwierigen Umständen wollten Helfer und Behörden die Seuche für beendet erklären. Nun kommt es anders.

08.04.2020 09:56

"Spillover" auf Menschen Wildtierhandel fördert Virenübertragung

Viele krankmachende Viren stammen von Tieren, etwa Ebola, HIV oder das neue Coronavirus Sars-CoV-2. Das Risiko einer Übertragung hängt vom menschlichen Kontakt mit diesen Arten ab. Die Jagd auf wilde Tiere und der Handel mit ihnen steigern die Gefahr des sogenannten Spillovers.

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16.03.2020 15:44

Kampf gegen Corona Afrika nutzt die Ebola-Erfahrung

26 afrikanische Staaten melden Fälle von Corona-Infektionen. Die Gesundheitssysteme vieler Länder könnten mit Tausenden Patienten überfordert sein. Doch die Behörden können auf die Erfahrungen vergangener Krisen zurückgreifen. Von von Marcel Grzanna

Auch der Gesundheitsminister verzichtet nun aufs Hände schütteln.
13.03.2020 10:06

Alternative Begrüßung Ebola-Gruß kann den Handschlag ersetzen

Händeschütteln ist in Zeiten von Sars-Cov-2 zu gefährlich. Deshalb müssen nun alternative Begrüßungsformen genutzt werden: Vom Ebola-Gruß bis zum Wuhan-Shake gibt es viele Möglichkeiten - auch Gesundheitsminister Spahn macht vor, wie es funktioniert.

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04.12.2019 07:59

UN-Schätzung für nächstes Jahr Jeder 45. Mensch braucht humanitäre Hilfe

In vielen Ländern herrscht so große Not, dass Millionen von Menschen auf die Unterstützung von Organisationen angewiesen sind, um zu überleben. Ihre Zahl wird 2020 stark ansteigen, davon gehen die Vereinten Nationen aus. Kriege sind nicht der einzige Grund dafür, dass es so viele Bedürftige gibt.

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26.11.2019 19:02

Gewalt rund um UN-Stützpunkt WHO zieht Ebola-Helfer aus Ost-Kongo ab

Seit über einem Jahr breitet sich Ebola im Kongo aus. Gerade der Osten ist betroffen. Zahlreiche Organisationen kämpfen dagegen an. Rund um einen Stützpunkt von UN-Friedenstruppen sorgt nun eine Welle der Gewalt dafür, dass viele Ebola-Helfer versetzt werden - während sich die Epidemie weiter ausbreitet.