Der Tag
18. November 2025
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:41 Uhr

Das war Dienstag, der 18. November 2025

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Probe der Lichtinstallation vor der Eröffnung der Weihnachtslichter-Attraktion im Botanischen Garten in Berlin. (Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

der "Tag" macht nun Feierabend. Bevor ich mich verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion empfehlen:

US-Präsident hat Hintertüren: Republikaner vermutet Trump-Manöver bei Epstein-Akten

Merz und die Rente: Die V-Frage könnte Rettung oder Untergang sein

Kiews Chefausbilder warnt: "Nato-Länder sind nicht auf einen großen Krieg vorbereitet"

Milliardär senkt den Daumen: Peter Thiel verkauft alle Nvidia-Aktien

Pestizid in türkischem Hotel?: Hamburger Touristen starben offenbar an chemischer Vergiftung

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht.

Das war Dienstag, der 18. November 2025
22:05 Uhr

Deutsche Touristin nach Unfall auf Mauritius gestorben

Tragisches Ende einer Urlaubsreise: Zehn Tage nach einem Verkehrsunfall ist eine 27 Jahre alte deutsche Urlauberin auf der Insel Mauritius an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben. Ihr Ehemann wurde nach Angaben der örtlichen Behörden bei dem Unfall schwer verletzt.

Demnach war ein Busfahrer ohne Führerschein in der Nähe des Dorfes Le Morne mit dem Fahrzeug des Urlauberpaares aus Nordrhein-Westfalen zusammengeprallt. Das Paar stammte den Angaben zufolge aus Bielefeld.

Der Busfahrer hatte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Hotels der Insel im Indischen Ozean befördert. Auch eine 25 Jahre alte Frau aus dem Inselstaat kam bei dem Unfall ums Leben. Die junge Mutter hatte erst wenige Tage zuvor die Arbeit im Hotel aufgenommen.

Deutsche Touristin nach Unfall auf Mauritius gestorben
21:23 Uhr

Lula kontert: Merz hätte in Belém tanzen sollen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich nach seiner Rückkehr wenig schmeichelhaft über Belém, die brasilianische Gastgeberstadt der Weltklimakonferenz, geäußert.

"Ich habe einige Journalisten, die mit mir in Brasilien waren, letzte Woche gefragt: Wer von euch würde denn gerne hierbleiben? Da hat keiner die Hand gehoben", sagte er vor Vertretern der deutschen Wirtschaft. "Die waren alle froh, dass wir vor allen Dingen von diesem Ort, an dem wir da waren, in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind."

Die abschätzigen Äußerungen des Kanzlers hat nun Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gekontert. Merz hätte in Belém in eine Bar gehen, dort tanzen und die lokale Küche probieren sollen, "denn dann hätte er gemerkt, dass Berlin ihm nicht einmal zehn Prozent der Qualität bietet, die der Bundesstaat Pará und die Stadt Belém bieten", sagte Lula. Jeder wisse, dass die Stadt arm sei, aber "ein so großzügiges Volk" habe "wie kaum ein anderer Ort auf der Welt".

Lula kontert: Merz hätte in Belém tanzen sollen
21:02 Uhr

US-Repräsentantenhaus stimmt für Freigabe aller Epstein-Akten

In der Affäre um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat das US-Repräsentantenhaus für die Freigabe aller Akten gestimmt. Die Abgeordneten billigten in Washington nahezu einstimmig ein Transparenz-Gesetz, das die Regierung zur Veröffentlichung der Dokumente zwingen soll. US-Präsident Donald Trump hatte seinen Republikanern nach monatelangem Widerstand ein Votum für die Freigabe empfohlen.

Ob die Unterlagen aber tatsächlich offengelegt werden, ist noch unklar. Es braucht noch die Zustimmung des Senats und die Unterschrift von Trump.

US-Repräsentantenhaus stimmt für Freigabe aller Epstein-Akten
20:45 Uhr

Pärchen betreibt einzigartiges Weihnachtshaus mit 70.000 Lichtern

Mehr als 70.000 Lichter, kostenloser Glühwein und Weihnachtsmusik in Dauerschleife: Der Oberhausener Altenpfleger Dirk van Acken öffnet am nächsten Dienstag, dem 25. November, zusammen mit seiner Partnerin Nicole Tratz nach monatelanger Deko- und Vorbereitungsarbeit wieder das "Oberhausener Weihnachtshaus". 500 Liter Glühwein hat der 47-Jährige dafür geordert, 150 Liter Kinderpunsch, zahlreiche Kästen Bier und um die 2000 Würstchen.

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Das Wohnzimmer ist voller Weihnachtsdeko. (Foto: picture alliance/dpa)

Wer sich der Wohnung mit dem großen Schneemann zum Aufblasen und der Schneekanone am Eingang nähert, sieht schon von weitem die Lichter. Drinnen herrscht ein kaum überschaubares Deko-Durcheinander: Nussknacker, Rentiere, beleuchtete Mini-Weihnachtshäuser und unzählige Figuren aller Art füllen die 94-Quadratmeter-Wohnung - inklusive Terrasse, Garten, Bad und Küche.

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Auf der Terrasse des Hauses und im Garten finden sich etliche Weihnachtsbäume, Kugeln, Lichterketten und andere Weihnachtsdeko. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Besucher müssen für Würstchen und Glühwein nichts zahlen, Spenden sind natürlich willkommen. "Ich sehe das vor allem als soziales Projekt", sagt van Acken. Viele Besucher hätten wenig Geld. Knapp 8000 Menschen sind im vergangenen Jahr gekommen.

Pärchen betreibt einzigartiges Weihnachtshaus mit 70.000 Lichtern
19:57 Uhr

Sieben Jahre nach Khashoggi-Mord: Trump erklärt bin Salman für unschuldig

Vor gut sieben Jahren wird der Journalist Jamal Khashoggi ermordet. Ein US-Geheimdienstbericht kommt 2018 zu dem Schluss, dass der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman die Tötung des Reporters gebilligt hatte.

Doch US-Präsident Donald Trump erklärt den Kronprinzen nun für unschuldig. Bin Salman habe nichts von dem Mord an Khashoggi gewusst, sagte Trump im Weißen Haus bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Thronfolger. Der getötete Journalist sei zudem "extrem umstritten" gewesen, betonte der US-Präsident.

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Hatten gut lachen: Trump mit bin Salman. (Foto: picture alliance / abaca)

Bin Salman nannte die Ermordung des Journalisten einen "Fehler" und bekräftigte damit frühere Äußerungen. "Es ist schmerzhaft und es ist ein riesiger Fehler, und wir tun unser Bestes, dass so etwas nicht erneut passiert", versicherte der Kronprinz, der Saudi-Arabien de facto regiert. Eine persönliche Verantwortung übernahm er jedoch nicht.

Sieben Jahre nach Khashoggi-Mord: Trump erklärt bin Salman für unschuldig
19:16 Uhr

Häfte der Rentner will mit Aktivrente mehr arbeiten

Politiker, Ökonomen und Arbeitsmarktexperten diskutieren, ob die geplante Aktivrente tatsächlich dazu führen wird, dass mehr Rentner länger arbeiten. Eine Umfrage unter 1125 Seniorinnen und Senioren zeigt nun, welchen konkreten Einfluss die Aktivrente auf das tatsächliche Arbeitspensum haben könnte. Demnach planen 55 Prozent der Rentner, durch die Aktivrente künftig mehr zu arbeiten.

"Die Aktivrente hat ein bislang unterschätztes Potenzial", sagt Christian Ahrendt, Gründer und Geschäftsführer von Silvertalent. Die Jobplattform für Menschen im Ruhestand gab die Umfrage in Auftrag. "Wenn Arbeit im Alter attraktiver wird, wächst nicht nur die Bereitschaft, aktiv am Arbeitsleben teilzunehmen, sondern dabei auch mehr Stunden zu arbeiten", so Ahrendt weiter.

Die Erhebung zeigt zudem eine klare Verschiebung bei der gewünschten Wochenarbeitszeit: Bisher möchten die meisten Rentner bis zu 10 Stunden pro Woche arbeiten (36 Prozent). Mit Einführung der Aktivrente sinkt dieser Anteil auf nur noch 21 Prozent. Gleichzeitig steigt der Anteil derjenigen, die 11 bis 15 Stunden pro Woche arbeiten möchten, von 24 auf 27 Prozent, während die Spanne 16-20 Stunden sogar von 22 auf 34 Prozent zulegt. Die Gruppe, die mehr als 20 Stunden arbeiten will, bleibt stabil bei 18 Prozent.

Häfte der Rentner will mit Aktivrente mehr arbeiten
18:35 Uhr

Elon Musk beleidigt Billie Eilish im Netz

Popstar Billie Eilish und Tech-Milliardär Elon Musk sind derzeit nicht gut aufeinander zu sprechen. Nachdem Eilish Musk dafür kritisiert hatte, sein immenses Vermögen nicht in stärkerem Maße für wohltätige Zwecke einzusetzen, hat dieser nun reagiert. Auf seinem eigenen sozialen Netzwerk X bezeichnete Musk die 23-Jährige als "nicht gerade die Hellste".

Auslöser von Musks Beitrag sind eine Reihe von Instagram-Storys von vor einigen Tagen, in denen die Sängerin den 54-Jährigen unter anderem als "verdammt erbärmlichen Feigling" bezeichnete. Eilish hatte einen Instagram-Beitrag der Aktivistengruppe "My Voice, My Choice" geteilt, der konkrete Vorschläge enthielt, wie Musk sein Vermögen nutzen könnte, um Gutes in der Welt zu erreichen.

Billie Eilishs Kritik kommt wenige Wochen, nachdem Tesla-Aktionäre ein Vergütungspaket genehmigt haben, das Musk theoretisch zum ersten Billionär der Welt machen würde.

Elon Musk beleidigt Billie Eilish im Netz
17:48 Uhr

Chilenische Giftspinne breitet sich an der Uni Tübingen aus

Erst ein Keller, nun noch einer: An der Uni Tübingen hat sich die seltene Chilenische Einsiedlerspinne nachweislich eingenistet.

Nach Auskunft der Universität werden derzeit Klebefallen an den Fundorten ausgelegt. "Das hilft erst einmal bei der Beobachtung der Spinnen". Denn man weiß nicht, wie viele dieser Spinnen genau in den Kellern leben - und auch nicht, wie lange schon.

Mehrere-Exemplare-der-chilenischen-Einsiedlerspinne-Loxosceles-laeta-sind-in-einem-nicht-oeffentlich-zugaenglichen-Keller-eines-Hoersaalzentrums-der-Universitaet-Tuebingen-entdeckt-worden
Mehrere Exemplare der chilenischen Einsiedlerspinne Loxosceles laeta sind in einem nicht öffentlich zugänglichen Keller eines Hörsaalzentrums der Universität Tübingen entdeckt worden. (Foto: picture alliance/dpa/SMNK)

Die Gefährlichkeit der Spinne wird für den Menschen als sehr gering eingeschätzt. Das Tier ist nachtaktiv, meidet den Menschen und ist nicht bissfreudig. Sollte es zu einem Biss kommen, könne es sein, dass die Spinne Gift absondere. Dann sollte man zum Arzt gehen. In seltenen Fällen könne es zu Gewebeschäden (Nekrosen) kommen.

Chilenische Giftspinne breitet sich an der Uni Tübingen aus
17:10 Uhr

Minister fliegt zu Minenunglück - Jet crasht und brennt

In der Demokratischen Republik Kongo kommt es zu einem verheerenden Minenunglück mit Dutzenden Toten. Als der zuständige Minister sich vor Ort ein Bild der Lage machen will, schlägt sein Flugzeug bei der Landung hart auf, rutscht von der Bahn und fängt Feuer.

Minister fliegt zu Minenunglück - Jet crasht und brennt
16:29 Uhr

Sexualkunde an Frankreichs Schulen: Gericht befasst sich mit Klage

Paris gilt als Stadt der Liebe - aber zugleich werden französische Schülerinnen und Schüler einer Klage zufolge nicht ausreichend in Sexualkunde unterrichtet. Ein Verwaltungsgericht befasst sich nun erstmals mit der Klage mehrerer Organisationen. Sie werfen dem französischen Staat vor, seiner Verpflichtung nicht nachzukommen, drei Unterrichtseinheiten Sexualkunde pro Jahr zu organisieren.

Mangelnde Kenntnisse in diesem Bereich könnten zahlreiche negative Folgen haben, betonen die Kläger. Dazu gehörten etwa ungewollte Schwangerschaften, das Festhalten an überkommenden Rollenbildern, sexuelle Gewalt und die Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Zu den Klägern gehören Organisationen, die sich um HIV-Infizierte und Familienplanung kümmern.

Sexualkunde an Frankreichs Schulen: Gericht befasst sich mit Klage
16:26 Uhr

Wie arm ist Deutschland? Kommen Sie zum ntv-Salon

"Wir haben mit der Ohnmacht des Staates jeden Tag zu tun und ob wir es dauerhaft schaffen werden, weiß ich nicht", sagt Arche-Gründer Bernd Siggelkow. Zwingend notwendig sei es, den Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen. Aber auch gegen jene vorzugehen, "die den Sozialstaat auslutschen". Tafel-Gründerin Sabine Werth stellt fest: "So eine Situation hatten wir noch nie." Der Zustrom zu den Tafeln sei so hoch wie nie, das Ausmaß der Armut in Deutschland vielen nicht bewusst. Gleichzeitig verweist sie auf einen anderen Aspekt: Die Einsamkeit hinter den Hilfesuchenden. "Ich glaube einfach, dass wir als Gesellschaft viel stärker sehen müssen, dass wir alle einzeln verantwortlich für das Gemeinwohl sind."

  • Deutschland: "… die im Dunkeln sieht man nicht"

  • ntv Salon - der Live-Podcast aus Berlin

  • Mittwoch, 19. November, 18:00 Uhr

  • 90 Minuten

  • Behrenstraße 19, 10117 Berlin

Sie wollen live dabei sein? Schreiben Sie einfach eine Mail an salon@ntv.de

Unsere Gäste:

Bernd Siggelkow (*1964, Hamburg), Sozialarbeiter und Theologe, Gründer und Vorsitzender der Kinderstiftung "Die Arche"

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(Foto: Die Arche)

Sabine Werth (*1957, Ostberlin), Sozialpädagogin, Mitbegründerin und ehrenamtliche Vorsitzende der ersten Tafel Deutschlands, der Berliner Tafel (gegründet 1993)

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(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Wie arm ist Deutschland? Kommen Sie zum ntv-Salon
15:49 Uhr

AfD verliert im Markenstreit vor EU-Behörde

Die AfD erleidet in einem Markenstreit eine Niederlage. Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) entscheidet, dass die AfD die Rechte am Partei-Logo sowie am Namenskürzel verliert. Die AfD kündigt jedoch an, von ihrem Recht auf Beschwerde gegen das Urteil Gebrauch zu machen.

Der Verlust der Markenrechte erschwert es der AfD, anderen die Nutzung des Logos oder des Kürzels für kommerzielle Zwecke zu untersagen, etwa auf T-Shirts oder Merchandise-Artikeln mit politischen Botschaften.

Aber die Partei will sich wehren: "Zu den Entscheidungen des EUIPO wird die AfD Beschwerden einlegen und wir sind zuversichtlich, dass die Entscheidungen geändert werden", heißt es aus der Bundesgeschäftsstelle.

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Kann verwenden, wer will: das Logo der AfD. (Foto: picture alliance / Metodi Popow)
AfD verliert im Markenstreit vor EU-Behörde
15:13 Uhr

Niederlassung von mexikanischem Drogenkartell in Spanien zerschlagen

Massiver Schlag gegen die Drogenmafia: In Spanien hat die Polizei die Niederlassung eines berüchtigten mexikanischen Drogenkartells zerschlagen. Dabei wurden unter anderem 20 Personen festgenommen sowie knapp zwei Tonnen Kokain sichergestellt.

Der Schlag gegen das Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG) sei in Zusammenarbeit mit der US-Antidrogenbehörde DEA und der niederländischen Polizei gelungen, teilte die spanische Polizei mit. Für 15 der Festgenommenen habe die spanische Justiz inzwischen Untersuchungshaft angeordnet.

Unter den Verdächtigen seien mehrere Personen, nach denen die DEA zum Teil schon seit Jahren mit höchster Priorität gefahndet habe. Unter den Festgenommenen sind den amtlichen Angaben zufolge auch einige mutmaßliche Angehörige der in Italien aktiven Mafia-Organisation Camorra.

Niederlassung von mexikanischem Drogenkartell in Spanien zerschlagen
15:00 Uhr

Mareile Höppner im Kindertageshospiz

"Die Schwangerschaft war schön, wir haben uns so sehr auf die Kleine gefreut, und dann war sie endlich da. Am ersten Tag war alles normal – und plötzlich waren ihre Werte nicht gut. Ein seltener Gendefekt", erzählt Sarah, Mutter der vierjährigen Donna, Moderatorin Mareile Höppner unter Tränen. Die Ärzte gaben ihr damals nur drei Stunden, doch daraus sind inzwischen vier Jahre geworden. Donna kann sehen und hören, doch sie kann nicht sprechen und nicht alleine laufen. Sie verständigt sich über Laute, Mimik und Gestik.

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Als Projektpatin von "RTL - Wir helfen Kindern" besucht Mareile Höppner das Theodorus Kinder-Tageshospiz in Hamburg. (Foto: RTL / Stern / Domenic Driessen)

Als Projektpatin der "Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V." verbringt die Moderatorin einen Tag im Theodorus Kinder-Tageshospiz in Hamburg mit Vorlesen, spielen im Bällebad, kuscheln – und einfach da sein: "Hier ist - trotz allem - viel Lachen, Leben, Liebe und Herzlichkeit – das, was viele Menschen eher nicht mit einem Hospiz verbinden." Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es ist, kranke Angehörige zu begleiten: "Ich war immer wieder in einem Kinderhospiz, ohne Öffentlichkeit. Und ich weiß aus meinem eigenen Leben, mit einer schwer kranken Mutter, was Pflege bedeutet."

Aktuell nutzen rund 23 Familien die Tagesplätze im Theodorus. Das Angebot ist für die Familien kostenfrei. Etwa 95 Prozent der Kosten tragen die Krankenkassen, die restlichen 5 Prozent müssen verpflichtend durch Spenden gedeckt werden. Doch diese Deckung reicht nur für den laufenden Betrieb. Bitte spenden Sie. Hier!

Mareile Höppner im Kindertageshospiz
14:27 Uhr

Explosion an Gaspipeline: Flammensäule lodert höher als Hochhäuser

An einer Gasleitung in der russischen Region Omsk kommt es offenbar zu einer heftigen Explosion. Die Pipeline fängt Feuer, meterhohe Stichflammen lodern direkt neben einer Ortschaft. Auslöser sollen Reparaturarbeiten gewesen sein.

Explosion an Gaspipeline: Flammensäule lodert höher als Hochhäuser
14:24 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Kollege Max Patzig verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:47 Uhr

Leichen von Mutter und Tochter in Kühltruhen gefunden

Österreichische Ermittler haben die Leichen einer 34-jährigen Frau und ihrer zehn Jahre alten Tochter in Tiefkühltruhen entdeckt. Ein enger Freund der Frau und dessen Bruder stehen unter Verdacht. Sie sollen die beiden ermordet und die Leichen in einer Wohnung in Innsbruck versteckt haben, wie Staatsanwaltschaftssprecher Hansjörg Mayr mitteilt. Die zwei Männer sind in Untersuchungshaft.

Die syrische Frau und ihre Tochter hatten in Innsbruck gelebt. Sie waren bereits im Juli 2024 von einem in Düsseldorf lebenden Verwandten als vermisst gemeldet worden, nachdem sie ihn dort besucht hatten und danach der Kontakt abgebrochen war, wie Vertreter der Polizei in einer Pressekonferenz schildern.

Im Zuge der Ermittlungen fiel der Verdacht auf den 55-jährigen österreichischen Freund und Arbeitskollegen der Frau, sowie auf dessen 53 Jahre alten Bruder. Ermittler fanden heraus, dass der ältere der beiden versucht hatte, Möbel der Frau kurz nach ihrem Verschwinden online zu verkaufen. Außerdem habe er ihren Schmuck verkauft, heißt es. Kleine Zahlungen mit der Bankkarte der Frau deuten aus Sicht der Polizei darauf hin, dass auch falsche Fährten gelegt wurden.

Nach monatelanger Überwachung der Verdächtigen wurden sie im Juni festgenommen. Erst vor wenigen Tagen räumte der 55-jährige Hauptverdächtige einen Unfall und das Verstecken der Toten ein. Daraufhin wurde die Wohnung seines Bruders in Innsbruck durchsucht und die Leichen gefunden.

Leichen von Mutter und Tochter in Kühltruhen gefunden
13:14 Uhr

Viele Webseiten derzeit nicht erreichbar - das ist der Grund

Wer am frühen Nachmittag auf dem Kurznachrichtendienst X surfen will, sieht nur eine Fehlermeldung. Ähnlich sieht es bei dem Onlinegame League of Legends, ChatGPT und OpenAI allgemein, Canva und weiteren Diensten aus. Auch DataWrapper, der Dienst hinter den ntv.de-Infografiken, ist betroffen, weshalb vorübergehend in manchen Artikeln Lücken klaffen.

Grund für die großflächige Störung ist ein Problem bei Cloudflare. Das Unternehmen stellt Internetsicherheitsdienste bereit, die zwischen den Webseiten und Besuchern geschaltet werden. So schützen sich die Internetseitenbetreiber beispielsweise vor schädlichen Angriffen. "Cloudflare untersucht ein Problem, das möglicherweise mehrere Kunden betrifft", teilt Cloudflare dazu mit. "Wir arbeiten daran, die Auswirkungen vollständig zu verstehen und das Problem zu beheben."

Die Probleme traten kurz nach 12 Uhr auf. Innerhalb kürzester Zeit sind auf der Plattform allestörungen.de mehr als 5000 Störungsmeldungen von Betroffenen eingegangen. Allestörungen.de schien dabei selbst vom Problem betroffen zu sein - die Seite war zeitweise nicht erreichbar.

Viele Webseiten derzeit nicht erreichbar - das ist der Grund
13:11 Uhr

Vier Tote bei Unfall auf B51

Vier Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß eines Lastwagens und eines Autos auf der Bundesstraße 51 zwischen Trier und Bitburg ums Leben gekommen. Unter den Toten sei auch ein siebenjähriges Kind, teilt die Polizei Trier mit.

Vier Tote bei Unfall auf B51
12:55 Uhr

Deutsche Bahn setzt sich über Entscheidung des Verkehrsministers hinweg

Konkurrenten der Deutschen Bahn werden noch länger warten müssen, bis sie gleichberechtigten Zugang zur Navigator-App bekommen. Trotz einer Aufforderung von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zeigt die Bahn kaum Ambitionen, ihre App DB Navigator vom Fernverkehr in die Infrastruktursparte InfraGO zu übertragen. Es sei korrekt, dass die App in Schnieders Bahn-Agenda "erwähnt" werde, heißt es lediglich auf Anfrage des "Spiegels": "Hiermit werden sich die zuständigen Gremien der DB befassen." Die konkrete Frage, bis wann der Navigator verlagert wird, lässt der Konzern unbeantwortet.

Schnieder hatte die Übertragung in der im September vorgestellten "Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene" klar gefordert. Demnach erwartet das Verkehrsministerium die Verlagerung "bereits kurzfristig". Die Bahn geht nach "Spiegel"-Informationen davon aus, dass die InfraGO der DB Fernverkehr den Navigator abkaufen müsste. In die Entwicklung der App sei viel Geld geflossen, kürzlich soll ihr Wert auf bis zu anderthalb Milliarden Euro taxiert worden sein. Wenn die intern flössen, so eine Warnung, könne die EU-Kommission das als unerlaubte Quersubventionierung werten. Zudem müssten in der InfraGO erst neue Strukturen für den Vertrieb aufgebaut werden, mit dem die Sparte bislang nichts zu tun hat.

Der Bahn-Konkurrent Flixtrain hält die Bedenken für vorgeschoben. "Die Übertragung des DB Navigators auf die InfraGO ist weder rechtlich noch wirtschaftlich ein Problem", sagt Unternehmenschef André Schwämmlein dem Magazin. Er verweist darauf, dass der Navigator 2023 bereits vom DB Vertrieb zu DB Fernverkehr verschoben wurde.

Flixtrain-im-Erfurter-Hauptbahnhof
Fahrgäste können im Moment noch keine Flixtrain-Züge im DB Navigator buchen. (Foto: picture alliance / Chris Emil Janßen)
Deutsche Bahn setzt sich über Entscheidung des Verkehrsministers hinweg
12:22 Uhr

Verurteilter Mörder nach Abschiebung erneut festgenommen

Ein wegen Mordes verurteilter Italiener ist nach seiner Abschiebung nach Italien erneut in Deutschland im Gefängnis. Der 61-jährige Mann sei am Montag im saarländischen Perl an der deutsch-luxemburgischen Grenze festgenommen worden, teilt die Bundespolizei Saarbrücken mit. Er sei unerlaubt eingereist und habe gegen eine bis 2031 befristete Wiedereinreisesperre verstoßen, so eine Polizeisprecherin.

Der Italiener hatte den Angaben zufolge im Jahr 1994 in Deutschland einen Mord begangen und war 2001 festgenommen worden. Nach zwei Jahren Untersuchungshaft sei er 2003 zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verurteilt worden. Nach insgesamt zwanzig Jahren Gefängnis war der Mann dann 2021 aus der Haft nach Italien abgeschoben worden.

Verurteilter Mörder nach Abschiebung erneut festgenommen
11:56 Uhr

Digitalminister Wildberger verteidigt seinen Führungsstil - "ist wie beim Fußball"

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger von der CDU wehrt sich gegen Kritik, sein neu geschaffenes Ministerium würde wenig frische Impulse setzen und im Wesentlichen die Arbeit der bisher mit Digitalpolitik beschäftigten Ressorts fortsetzen. "Sie kennen das doch vom Fußball: Sie haben eine Mannschaft, wechseln den Trainer, spielen ein neues System, haben plötzlich einen ganz anderen Spirit im Team und gewinnen auch wieder Spiele", sagt Wildberger dem Wirtschaftsmagazin "Capital". "Ich muss nicht immer alle Leute auswechseln, ich muss sie anders organisieren."

Wildberger will auch an seiner Herangehensweise festhalten, sich in die Projekte seiner Beamten einzumischen, die etwa an den geplanten Verwaltungs-Apps arbeiten. "Man muss eng dran sein", so Wildberger. "Auch ein Minister muss zeigen, dass er an den Lösungen interessiert ist, die seine Leute erarbeiten." Natürlich müsse er nicht jedes Detail kennen, "aber ich muss es verstehen können. Wie soll sonst Veränderung gelingen?"

Das gesamte Porträt über Wildberger lesen Sie in der neuen Capital-Ausgabe 12/2025 und auf www.capital.de.

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Wildberger vergleicht sich mit einem Fußballtrainer. (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)
Digitalminister Wildberger verteidigt seinen Führungsstil - "ist wie beim Fußball"
11:26 Uhr

Kameras filmen auf Schiff, als Torpedo einschlägt

Bei einer Nato-Übung vor der Küste Norwegens wird ein Torpedo von einem U-Boot abgefeuert. Das Ziel: eine dafür vorgesehene alte Fregatte. Jetzt wird ein spektakuläres Video der Aktion veröffentlicht. Dabei filmen Kameras nicht nur aus der Ferne die Versenkung, sondern auch direkt an Bord des getroffenen Schiffs.

Kameras filmen auf Schiff, als Torpedo einschlägt
10:59 Uhr

Landtag hebt Immunität niedersächsischer AfD-Abgeordneter auf

Der niedersächsische Landtag hat die Immunität der AfD-Abgeordneten Vanessa Behrendt aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft Göttingen plane, Anklage gegen sie zu erheben, sagt Behrendt. Aus früheren Angaben der Staatsanwaltschaft Göttingen ist bekannt, dass die Behörde wegen des Verdachts der Volksverhetzung sowie gefährdenden Verbreitens personenbezogener Daten ermittelt.

"Aus meiner Sicht sind die gegen mich geführten Ermittlungsverfahren eindeutig politisch motiviert", sagt Behrendt. "Die nun offenbar bevorstehende Anklage ist für mich nichts anderes als eine Farce, ein Versuch, mich durch ein langwieriges juristisches Verfahren unter Druck zu setzen und öffentlich zu diskreditieren."

Nach Angaben des SPD-Abgeordneten Wiard Siebels wird Behrendt vorgeworfen, die Regenbogenfahne pauschal als Symbol pädophiler Lobbygruppen bezeichnet zu haben. Das sei erstens unwahr und zweitens in hohem Maße verwerflich. "Diejenigen, die so was machen, müssen sich dafür schämen", sagt Siebels. Der Grünen-Abgeordnete Volker Bajus sagte: "Ein Abgeordnetenmandat ist kein Freibrief, um Minderheiten zu beleidigen und Menschen zu verleumden." Dass Behrendt sich nun "als Märtyrerin" inszeniere, zeuge von einem "bedenklichen Verständnis vom Rechtsstaat".

Landtag hebt Immunität niedersächsischer AfD-Abgeordneter auf
10:28 Uhr

"Müll-Mafia" lädt unbemerkt Abfallberg neben Autobahn ab

Im englischen Oxford riskieren Kriminelle eine Umweltkatastrophe. Offenbar über Monate laden sie Lkw-Ladung um Lkw-Ladung Müll illegal zwischen einer Autobahn und einem Fluss ab. Der Abfallberg unbekannter Zusammensetzung wird nun entdeckt. Ihn zu entfernen, wird für den Steuerzahler teuer.

"Müll-Mafia" lädt unbemerkt Abfallberg neben Autobahn ab
10:00 Uhr

Polizei räumt besetztes Waldstück am Tagebau Hambach

Mit einem Großeinsatz hat die Polizei begonnen, ein letztes von Aktivisten besetztes Waldstück am Braunkohle-Tagebau Hambach im Rheinischen Revier zu räumen. Es seien viele Einsatzkräfte vor Ort, darunter auch Spezialisten für Einsätze in großer Höhe, sagt eine Polizeisprecherin. Doch die Aktivisten kündigen Widerstand an. "Wir werden bleiben, solange wir können", schreibt die Initiative "Lützerath lebt".

Eine Sprecherin der Initiative sagt, die Polizei sei mit zahlreichen Kräften am Wald. Ein erstes Bauwerk der Besetzer sei bereits geräumt und ein Aktivist festgenommen worden. Die Polizei bestätigt das bisher nicht. "Wir sind hier, um Wald und Natur vor den zerstörerischen Plänen von RWE zu schützen", betont die Initiative "Lützerath lebt".

Die Aktivisten halten sich seit mehr als einem Jahr in dem Waldstück westlich von Köln auf und haben dort Baumhäuser gebaut. Mit der Besetzung wollen sie die Abholzung des sogenannten Sündenwäldchens verhindern. Es kam schon mehrfach zu Polizeieinsätzen. RWE will das etwa ein Hektar große Waldstück am Rande des Tagebaus roden, um Kies abbauen zu können. So soll die Böschung eines später dort geplanten Sees stabilisiert werden. "Alle Genehmigungen liegen vor. Die erforderlichen artenschutzrechtlichen Überprüfungen und Maßnahmen haben stattgefunden", betont der Konzern.

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Blick auf das besetzte Waldstück mit Baumhäusern. (Foto: picture alliance/dpa)
Polizei räumt besetztes Waldstück am Tagebau Hambach
09:24 Uhr

Trump krächzt mit heiserer Stimme: Die anderen sind schuld

Wenn er nicht gerade Golf spielt, dürfte Trumps Lieblingsbeschäftigung wohl Reden sein. Ausgerechnet dafür macht nun bei einem Pressetermin sein Werkzeug schlapp: die Stimme. Das heisere Krächzen des US-Präsidenten fällt auf, darauf angesprochen liefert er die Erklärung: Er habe "dumme Leute" angeschrien.

Trump krächzt mit heiserer Stimme: Die anderen sind schuld
08:53 Uhr

Gasspeicher-Füllstand zu Beginn der Heizsaison "unerwartet niedrig"

Der Füllstand der deutschen Gasspeicher ist zu Beginn der Heizsaison sehr niedrig. Deutschland starte "mit einem unerwartet niedrigen Speicherfüllstand von nur 75 Prozent in die Heizperiode", erklärt die Initiative Energien Speichern (INES). Im Falle eines sehr kalten Winters könnte es demnach bereits im Januar zu Versorgungsengpässen kommen.

Zwar seien die Speicher über den Sommer kontinuierlich befüllt worden, aber weniger schnell als im Vorjahr und auch weniger als im europäischen Vergleich, führt INES aus. Im September waren die Experten davon ausgegangen, dass bis November ein Füllstand von 81 Prozent erreicht werden könne. Bereits in diesem Fall würde das Gas bei extrem kalten Temperaturen über den Winter aber nicht ausreichen.

INES-Chef Sebastian Heinermann kritisiert in diesem Zusammenhang die Bundesregierung: "Die bestehenden politischen Rahmenbedingungen wurden nicht genutzt, um höhere Füllstände sicherzustellen", sagt er. "Ein Blick auf die Speicherfüllstände anderer EU-Mitgliedstaaten zeigt sehr deutlich, dass die Wintervorsorge durch politische Rahmenbedingungen spürbar verbessert werden kann."

Mehr dazu lesen Sie hier.

Gasspeicher-Füllstand zu Beginn der Heizsaison "unerwartet niedrig"
08:16 Uhr

100 Feuerwehrleute kämpfen seit Stunden gegen Großbrand auf Schrotthof

Auf dem Gelände eines großen Schrott- und Recyclingunternehmens in Flensburg brennt seit kurz vor Mitternacht ein großer Schrotthaufen. Der Haufen aus Metall- und ähnlichem Schrott sei rund 50 Kubikmeter groß, sagt ein Feuerwehrsprecher am frühen Morgen. Die Löscharbeiten seien noch im Gang und zögen sich auch noch weiter hin.

Ein Grund sei die Größe des Haufens, der nun mit Radladern auseinandergezogen werde. Zudem könne nicht nur mit Wasser gelöscht werden, weil das Metall teilweise so heiß sei, dass Wasser einfach verdampfe. Daher müssten spezielle Löschmittel eingesetzt werden, sagt der Feuerwehrsprecher weiter.

Wie es zu dem Brand kam, ist nach Angaben der Polizei unklar. Auch zur Schadenshöhe liegen bislang keine Informationen vor. Die Berufsfeuerwehr Flensburg sowie sechs freiwillige Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften sind vor Ort. Die Bevölkerung in Flensburg und umliegenden Orten wurde wegen der starken Rauchentwicklung über Warn-Apps gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Einsatzkraefte-der-Feuerwehr-loeschen-auf-dem-Gelaende-der-Firma-Nordschrott-den-Brand-an-einem-Elektroschrotthaufen-Nach-Angaben-der-Polizei-ist-das-Feuer-in-der-Nacht-zu-Dienstag-gemeldet-worden-Verletzt-wurde-niemand-Den-Angaben-zufolge-gaebe-es-eine-starke-Rauchentwicklung
Dichte Rauchwolken steigen bei dem Großbrand in Flensburg auf. (Foto: picture alliance/dpa)
100 Feuerwehrleute kämpfen seit Stunden gegen Großbrand auf Schrotthof
07:42 Uhr

Schnee nicht nur in den Alpen gefallen - wo es als Nächstes weiß wird

In einigen Teilen Deutschlands hat es am Montag und in der vergangenen Nacht geschneit. Die Flocken fielen sowohl in den Alpen und im Alpenvorland als auch in manchen Mittelgebirgen, berichten die Meteorologen von RTL/ntv. "Mit einer Kaltfront gelangte gestern schrittweise kalte Polarluft immer weiter in den Süden und sorgt für eine deutliche Abkühlung sowie zunächst für Regen und in der Folge dann auch für Schnee", sagen sie.

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Am Großen Feldberg im Taunus ist der erste Schnee des Winters gefallen. (Foto: picture alliance / Jan Eifert)

Im Sauerland wurde der Berg Kahler Asten bei Temperaturen knapp unter null von einer dünnen weißen Schicht bedeckt. Auch Bayern bekam zum Start in die Woche etwas Schnee ab - und das nicht nur in den Hochalpen: Während es in den Alpen bereits bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gab, bekamen die Hausdächer im Allgäu etwa 5 Zentimeter Neuschnee.

Bei frostigen Temperaturen kam im Erzgebirge bereits der Winterdienst zum Einsatz: Die ersten Schneeschieber befreiten Straßen oberhalb von 600 Metern vom Schneematsch. Bei Temperaturen um die null Grad in der Nacht warnte der Deutsche Wetterdienst vor Glätte durch Neuschnee. Auch jetzt bestehen noch in vielen Kreisen von den Alpen bis nach Mitteldeutschland Glättewarnungen.

Für den heutigen Dienstag sagen die ntv-Wetterexperten Regen in der Nordhälfte voraus. "In den Mittelgebirgen fällt etwas Schnee." Im Süden soll sich die Sonne häufiger zeigen, es bleibe meist trocken. Der Wind wehe im Norden mäßig aus West, die Temperaturen würden 0 bis 8 Grad erreichen.

Schnee nicht nur in den Alpen gefallen - wo es als Nächstes weiß wird
07:03 Uhr

Ex-US-Minister zieht sich nach Epstein-Mails zurück

Nach der Veröffentlichung seiner E-Mail-Kommunikation mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat der frühere US-Finanzminister Larry Summers seinen Rückzug aus dem öffentlichen Leben angekündigt. "Ich übernehme die volle Verantwortung für meine fehlgeleitete Entscheidung, weiterhin mit Herrn Epstein zu kommunizieren", erklärt Summers US-Medien.

Er werde seinen Lehrtätigkeiten weiter nachkommen, erklärt Summers weiter. Aus seinen öffentlichen Verpflichtungen werde er sich jedoch zurückziehen als Teil seiner Bemühungen, "Vertrauen wiederherzustellen und die Beziehungen zu den mir am nächsten stehenden Menschen zu reparieren".

Ermittlern zufolge hatte Epstein über Jahre minderjährige Mädchen und junge Frauen missbraucht und Prominenten zugeführt. Zuletzt hatte der US-Kongress E-Mails veröffentlicht, die eine enge Kommunikation zwischen Summers und Epstein zeigten. Summers war früher unter dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton Finanzminister und später Berater des damaligen Präsidenten Barack Obama.

Ex-US-Minister zieht sich nach Epstein-Mails zurück
07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen einen guten Start in diesen Dienstag! Der heutige Tag steht im politischen Berlin ganz im Zeichen des möglichen Kriegsfalls: Bei der Sicherheitskonferenz steht die Stärkung von Verteidigungsfähigkeit, Abschreckung und Rüstungsproduktion im Mittelpunkt. Es sprechen unter anderem Verteidigungsminister Boris Pistorius, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, sowie Nato-General Ingo Gerhartz.

Auch das wird heute wichtig:

  • In Berlin startet die Pilotenausbildung für das Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug P-8A "Poseidon" der Deutschen Marine.

  • Ebenfalls in der Bundeshauptstadt findet der Gipfel zur europäischen digitalen Souveränität statt. Erwartet werden unter anderem Digitalminister Karsten Wildberger, Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

  • Nach dem Sabotageakt an polnischen Bahngleisen findet eine außerordentliche Sitzung des Komitees für Sicherheit der Regierung in Warschau statt.

  • Bundesfamilienministerin Karin Prien und Kerstin Claus, unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, informieren über aktuelle Herausforderungen beim Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt.

  • Bundeskanzler Friedrich Merz besucht Sachsen-Anhalt, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt Kronprinzessin Victoria von Schweden. Außenminister Johann Wadephul besucht Serbien, Kosovo und Nordmazedonien und Finanzminister Lars Klingbeil ist weiter zu politischen Gesprächen in Peking. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist für Gespräche in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

  • In Celle beginnt der Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der terroristischen Vereinigung Hisbollah.

  • Ein weiterer Prozess-Auftakt ereignet sich in Stuttgart: Ritter Sport geht gegen das Mannheimer Unternehmen Wacker wegen quadratischer Haferriegel vor.

In der ersten Tageshälfte führe ich Sie durch den "Tag" auf ntv.de. Mein Name ist Max Patzig und wenn Sie Fragen, Anregungen oder sonstige Hinweise haben, können Sie sich jederzeit bei mir melden: Am besten geht das per E-Mail an max.patzig@ntv.de.

Ich wünsche Ihnen einen schönen und erfolgreichen Dienstag!

Ihr Max Patzig

Das wird heute wichtig
06:37 Uhr

Zwei Tote bei Erdrutsch in Italien - darunter ein Deutscher

Im Norden Italiens sind bei einem nächtlichen Erdrutsch nach heftigem Regen zwei Menschen ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge ist darunter ein Deutscher. Die Feuerwehr teilt in den Onlinediensten mit, dass sie in der Stadt Brazzano di Cormons nahe Triest die Leiche eines Mannes geborgen habe.

Medienberichten zufolge handelt es sich bei einem Toten um einen 32-jährigen deutschen Bewohner des Ortes. Demnach hatte der Mann sein Haus verlassen, um nach seiner 83-jährigen Nachbarin zu sehen. Bei ihr handelt es sich um die tote Frau.

Der Erdrutsch war durch heftigen Starkregen ausgelöst worden. Infolgedessen trat der örtliche Fluss über die Ufer, Schlammmassen wurden durch die Straßen gespült. Laut Feuerwehr wurden mindestens drei Häuser zerstört.

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Feuerwehrkräfte retten einen Mann aus den Wassermassen. (Foto: Vigili del Fuoco/AFP)
Zwei Tote bei Erdrutsch in Italien - darunter ein Deutscher
06:08 Uhr

Über 130 Festnahmen bei Razzia der US-Einwanderungsbehörde

Die US-Einwanderungsbehörde hat bei einer zweitägigen Razzia in Charlotte im Bundesstaat North Carolina mehr als 130 mutmaßliche illegale Einwanderer festgenommen. Die Grenzschutzpolizei habe die Personen am Samstag und Sonntag bei einer Bundesoperation gegen undokumentierte Migranten in Gewahrsam genommen, teilt Behördensprecher Rob Brisley mit. "Wir werden die Durchsetzung der Gesetze unserer Nation nicht einstellen, bis jeder kriminelle illegale Ausländer festgenommen und aus unserem Land entfernt wurde", sagt er.

Die Aktion soll sich dem Bericht zufolge auch auf Raleigh, die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates, ausweiten. Bürgermeisterin Janet Cowell sagt, die Polizei ihrer Stadt sei nicht an den Planungen beteiligt worden.

Über 130 Festnahmen bei Razzia der US-Einwanderungsbehörde
05:47 Uhr

Warken: Wiedereinführung der Praxisgebühr ist möglich

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken von der CDU hält die Einführung einer Praxisgebühr für ein mögliches Instrument bei der Einführung eines Primärarztsystems, das die Wartezeiten für Patienten bei Facharztterminen verkürzen soll. "Wir brauchen ein kluges Instrument, das zur Steuerung verhilft", sagt die Ministerin in Düsseldorf beim Netzwerk-Treffen Ärzte IN zur Rheinischen Post. "Ohne irgendein Steuerungselement geht es nicht."

Denkbar sei statt einer Praxisgebühr aber auch ein Bonus für Patienten, wenn man sich komplett an die Hausarztschiene halte: "In die eine oder andere Richtung muss ich es merken."

Sie wolle keine Zwei-Klassen-Medizin schaffen und keine Ungerechtigkeiten für Patienten erzeugen, sagt die Ministerin weiter. Die Idee, bei jedem Arztbesuch eine Gebühr zu nehmen, sieht Warken vor diesem Hintergrund kritisch: "Ich will auch niemanden davon abhalten, dass er zum Arzt geht."

Warken: Wiedereinführung der Praxisgebühr ist möglich