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Ja. Nein. Vielleicht. Wie rassistisch sind wir?

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Ein US-amerikanischer Neonazi läuft 2017 in Gainesville, Florida durch eine Menge, die gegen Rassismus protestiert.

(Foto: REUTERS)

Der Tod von George Floyd hat eine weltweite Bewegung losgetreten. Unter dem Motto "Black Lives Matter" gibt es Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Doch wie entwickelt sich Rassismus? Warum trägt fast jeder von uns rassistisches Gedankengut in sich und wie können wir es loswerden?

In dieser Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." spricht Verhaltensökonomin Verena Utikal mit David Schindler von der niederländischen Universität Tilburg. Er hat zusammen mit einem Kollegen untersucht, wie sich Rassismus nach dem Zweiten Weltkrieg in Großbritannien entwickelt hat und welche Rolle amerikanische Soldaten gespielt haben. Deutlich wird, dass selbst in vermeintlich aufgeklärten Gesellschaften kaum jemand komplett frei von rassistischen Gedanken ist, wie ein Test der Harvard-Universität zeigt: Hier können Sie den Selbsttest machen.

Was hilft gegen unterschwelligen Rassismus und warum Ausländerfeindlichkeit vor allem dort ausgeprägt ist, wo besonders wenige Menschen mit Migrationshintergrund leben, hören Sie im Podcast.

Ihr findet "Ja. Nein. Vielleicht." in der ntv-App, bei Audio Now und auf allen anderen bekannten Podcast-Plattformen wie Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps könnt ihr den RSS-Feed verwenden. Kopiert einfach die Feed-URL und fügt "Ja. Nein. Vielleicht." zu euren Podcast-Abos hinzu.

Im "Ja. Nein. Vielleicht."-Podcast erklärt Verhaltens- und Entscheidungswissenschaftlerin Verena Utikal mit ihren Gästen, wie Entscheidungen funktionieren, warum wir uns damit oft schwertun und wie leicht wir uns manipulieren lassen. Ihr erfahrt das Neueste aus der Entscheidungsforschung und bekommt wertvolle Tipps und Tricks für alle Lebenslagen.

Quelle: ntv.de, sks