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Wieder was gelernt Wann kommt der Öko-Böller?

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(Foto: imago images/Arnulf Hettrich)

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An Silvester veranstalten Millionen Menschen auf unseren Straßen eine bunte Knallorgie. Böller, Raketen und Fontänen sind aber nicht nur laut und dreckig, sondern auch schlecht für unseren Lungen. An Feinstaub-freien Alternativen wird gearbeitet, ein altbekanntes Problem verhindert aber den Durchbruch - obwohl Öko-Feuerwerk einen unerwartet schönen Nebeneffekt hätte.

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Nicht nur an Silvester, auch bei Konzerten, in Filmen oder bei großen Revuen kommen Pyrotechnik und Feuerwerkskörper zum Einsatz. Meistens rauchfrei, sagt Ute Dauert, Leiterin des Fachgebiets "Beurteilung der Luftqualität" am Umweltbundesamt. Gesünder ist die rauchfreie Version aber nicht. Es geht um die Optik.

"Was hier gerne als ökologische Variante zum klassischen Feuerwerk herangezogen wird, ist sehr trügerisch. Es sieht zwar rauchfrei aus, aber die Partikel, die freigesetzt werden, sind noch kleiner und dringen noch tiefer in den menschlichen Körper ein. Dadurch sind sie viel schädlicher."

Eine Feuerwerksmischung ist nicht nur aufgrund der kleinen Explosionen ungesund. Das Gemisch enthält außerdem Zusatzstoffe wie Bariumnitrat, das kräftig grün leuchtet und als Farbgeber dient. Barium ist aber auch ein sehr giftiges Schwermetall, sagt Magdalena Rusan. Sie ist Chemikerin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitet am Öko-Feuerwerk.

"Das ist nicht einfach. Man braucht nicht nur eine Verbindung, die keine umweltbelastenden oder giftigen Abbrand-Produkte enthält, sondern es muss auch die Leistung stimmen. So eine pyrotechnische Mischung darf natürlich nicht bei der kleinsten Bewegung hochgehen. Außerdem spielt die Verfügbarkeit der Komponenten eine Rolle. Das sind verschiedene Parameter, die man beachten muss."

Das größte Problem ist aber ein anderes. Welches, erfahren Sie im Podcast. Dort hören Sie auch, welche Knall-Veranstaltung für die Gesundheit schlimmer als Silvester ist.

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Quelle: ntv.de, chr