Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Abwärtstrend in den Mai

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Obwohl es tagsüber schon für einen Sonnenbrand reicht, startet der Tag in vielen Gegenden noch mit Bodenfrost.

(Foto: imago images/STAR-MEDIA)

Der April zeigt sich bisher von einer ungewöhnlich kalten Seite - Hoch "Sandra" sorgt aber zumindest im Süden und Westen Deutschlands zum Wochenstart für zweistellige Temperaturen bis an die 20 Grad. Ansonsten bleibt es wechselhaft und im Norden und Osten kühler. Auch der Start in den Mai wird durchwachsen.

Da waren wir aus den letzten Jahren im Frühjahr schon mal ganz anderer Temperaturen gewohnt. Doch der April 2021 macht vieles anders und dürfte am Ende als einer der kältesten April-Monate der letzten Jahrzehnte in die Wettergeschichte eingehen. Der letzte vergleichbar kalte April ist nunmehr über 40 Jahre her - 1977.

Und wer darauf hofft, dass es der Mai 2021 besser macht, der wird - zumindest zum Start in den Wonnemonat - leider erneut enttäuscht. Und nicht nur das: Ein Gros der Langfrist-Vorhersagen sehen auch für den Mai 2021 kaum mal sommerliche Temperaturen bei uns in Deutschland kommen. Dabei sind die Unsicherheiten natürlich noch sehr groß. Dennoch ist ein warmer oder gar zu warmer Mai 2021 bei den längerfristigen Wetterprognosen ein ziemlich unwahrscheinliches Szenario.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

(Foto: ntv)

Dass man sich aber auch bei den aktuellen Aussichten mit den zum Teil recht kühlen Temperaturen einen Sonnenbrand holen kann, das zeigt der Blick auf die UV-Werte. Diese stehen stellvertretend für die Sonnenbrandgefahr und liegen derzeit in der teils prallen Mittagssonne gerne mal bei einer erhöhten bis hohen Belastung von 5 bis 7. Auf den Bergen sind auch deutlich höhere Werte möglich. Das entspricht also einer Belastung wie im August. Gleichzeitig ist die Haut aber im Frühling häufig noch nicht so sehr an die starke Sonne gewöhnt.

Gerade empfindliche Hauttypen sollten dementsprechend nach wie vor zum höherwertigen Sonnenschutz im Bereich des Lichtschutzfaktors 25 oder mehr greifen. Zumal die neue Wetterwoche dank Hoch "Sandra" zunächst nicht an Sonne geizen wird. Hier die Details.

Das Wetter am Montag: Die Sonne dominiert

Nach einem mitunter kalten Start mit Frost oder Bodenfrost dominiert am Montag definitiv die Sonne und Wolken haben kaum Chancen. Zu verdanken haben wir das Hoch "Sandra", das genau über Deutschland liegt. Allerdings sind die Temperaturen tagsüber nach wie vor sehr unterschiedlich. Denn der Norden und der Osten bekommen höchstens 8 bis 11 Grad, während im Süden und Westen frühlingshafte 14 bis 20 Grad drin sind.

Das Wetter am Dienstag und Mittwoch: Lokale Schauer

An den Alpen sowie im Nordosten steigt das Schauerrisiko schrittweise an. Ansonsten bleibt es mehrheitlich trocken und zeitweise sonnig. Auch wenn die Wolken alles in allem etwas aufdringlicher werden. Dazu erreichen die Temperaturen zwischen 10 Grad im Norden und Nordosten und bis zu 19 Grad in Süden.

Das Wetter am Donnerstag: Es wird wechselhafter

Im Norden bleibt es noch mehrheitlich trocken. Im großen Rest geht es aber insgesamt wechselhafter weiter. Entlang der breiten Landesmitte sind auch Gewitter denkbar. Die Temperaturen erreichen hierbei zwischen 10 und 18 Grad.

Das Wetter am Freitag und am Wochenende: Kühler und teils gewittrig

Nicht nur, dass der Tanz in den Mai in diesem Jahr durch Corona bedingt erneut ausfallen muss. Auch wettertechnisch scheint der Wonnemonat ein Ausfall zu werden. Zumindest geht es am Freitag und Samstag meistens durchwachsen und zum Teil mit Gewittern weiter. Der Sonntag verspricht dann, etwas stabiler zu verlaufen. Die Temperaturen gehen hierbei aber nochmals etwas zurück: Freitag mit maximal 9 bis 15, am Samstag und Sonntag bei 10 bis 16 Grad.

Quelle: ntv.de

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