Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Der Frühwinter geht mit Glätte

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Mindestens bis Dienstag rechnet ntv-Meteorologe Björn Alexander mit glatten Straßen.

(Foto: picture alliance/dpa/B&S)

Tiefdruckgebiete aus Westen bringen Schneeschauer und gefrierenden Regen nach Deutschland: Auf den Straßen droht zum Teil erhebliche Glättegefahr. Schon Mitte der Woche werden die Temperaturen milder, die Wolken weichen aber nicht.

Nach einem teils eiskalten Wochenende mit erstem Schnee bis ins Flachland ereilt uns der nächste Wetterwechsel. Die Tiefdruckgebiete nehmen aus Westen an Fahrt auf und bringen erst Schnee oder Regen mit zum Teil erheblicher Glättegefahr, bevor es überall milder wird. Einzig im Nordosten sowie im höheren Bergland hält der frühwinterliche Wettervorstoß noch ein bisschen länger durch.

Zum nächsten Wochenende deuten die Wettercomputer ein Hoch über Mitteleuropa und Deutschland an. Damit dürfte es ruhiger, trockener und vor allem in den Nächten insgesamt auch wieder milder werden. Alles in allem bewegen wir uns damit aber auf einem jahreszeitlich passenden Niveau.

Das könnte sich anschließend ändern. Denn die Prognosen spielen zum Ende des Monats erneut mit kälterer Luft und damit könnte der Frühwinter wieder an den Start gehen. Es bleibt also abwechslungsreich.

Spannungsgeladen präsentieren sich unterdessen ebenso die experimentellen Langfristvorhersagen. Die Trends des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA bewerten beispielsweise den Dezember 2022 und den Januar 2023 wieder kühler als in den letzten Berechnungen. Und damit nun zur Wetterreise durch die neue Wetterwoche.

Nacht zum Montag: Schnee und Regen im Glätte-Mix

Von Westen und Südwesten zieht der nächste Tiefausläufer auf. Dabei fällt etwa vom Münsterland, über das südliche Niedersachsen und Ostwestfalen bis nach Thüringen, Sachsen und Nordbayern Schnee bis in die tieferen Lagen. Zum Teil schneit es kräftiger, mit entsprechender Glätte. Und auch von der Ostsee her sind Schneeschauer möglich.

Ansonsten ist in der Südwesthälfte bei Plusgraden Regen unterwegs, während Richtung Nordosten und in den Schnee- und Glätteregionen Tiefstwerte zwischen 0 und minus 5 Grad erreicht werden. Der Wind weht teilweise lebhaft und sorgt dafür, dass sich das Ganze noch deutlich kühler anfühlen kann. Die gefühlte Temperatur, der sogenannte Windchill, bewegt sich ausgangs der Nacht gerne mal bei plus 3 bis minus 8 Grad. Warm anziehen bleibt somit die Devise.

Montag: Von Südwesten etwas milder

Die neue Woche bringt besonders im Süden und Südosten noch Schneeschauer. Von der Ostsee her sind ebenfalls noch Flocken drin. Im übrigen Land geht die neue Woche unterm Strich wechselhaft und milder los. Die Höchstwerte bringen es im Süden und Westen auf 5 bis 10 Grad. Im Norden und Osten werden es derweil maximal 0 bis 4 Grad.

Dienstag: Alpen mit Schnee und Glätte

Abermals ziehen aus Westen Wolken mit Regen auf, der insbesondere an den Alpen und am Bayrischen Wald oberhalb von gut 800 Metern in Schnee übergeht. Auch in Richtung Osten sind ab der zweiten Nachthälfte bis in den Vormittag hinein Schnee und gefrierender Regen mit entsprechender Glätte möglich. Dabei halten sich die freundlichen Auflockerungen leider insgesamt sehr in Grenzen. Die Temperaturen erreichen zwischen 2 und 10 Grad; wobei es am Rhein nach wie vor am mildesten ist.

Mittwoch: Stürmischer Wind und neue Wolken

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

(Foto: ntv)

Die alten Wolken samt Niederschlägen sind noch nicht ganz durch, da rollt schon die nächste Tiefdruckschelle aus Westen heran. Dazwischen ist es allerdings auch mal teils aufgelockert und trocken. Der Wind frischt auf, wird insbesondere an der Nordsee stürmisch und bringt die Temperaturen mit Spitzen von 5 bis 13 Grad ordentlich in Wallung.

Donnerstag: Wetterberuhigung mit viel Grau

Der Süden bekommt noch am meisten Sonne ab. Im großen Rest dominieren dagegen die Wolken, Nebel oder Hochnebel. Gelegentlich fällt Regen oder Nieselregen, der nur im höheren Bergland in Schnee übergeht. Die Temperaturen erreichen zwischen 5 und 13 Grad.

Freitag: Wind, Regen und milde Luft

Erneut wird es ungemütlich. Die nächsten Regenwolken lassen samt einem teilweise stark auffrischenden Wind nicht allzu lange auf sich warten. Zuvor zeigen sich der Osten und der Süden noch länger schön. Die Werte klettern im Vergleich zum Donnerstag nochmals etwas nach oben und bringen es auf 6 bis 14 Grad.

Wetter am Wochenende: Herbsthoch mit kühlerer Luft

Nach letzten Tropfen am Samstag, die in den Mittelgebirgen in Schnee übergehen können, steigt der Luftdruck am Sonntag an. Sprich: Ein Hoch macht sich für unser Wetter stark. Hierbei bringen es Temperaturen am Samstag auf 5 bis 12 und am Sonntag auf 3 bis 12 Grad. Am mildesten ist es dabei im äußersten Westen.

Quelle: ntv.de

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