Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Deutschland kratzt an der 40-Grad-Marke

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Bei dem Wetter haben es auch Sonnenblumen schwer.

(Foto: imago/Ralph Peters)

Auch in der neuen Woche bleibt es hierzulande sehr heiß. Aber es gibt Hoffnung auf ein wenig Abkühlung: Anfang August ziehen Schauer und Gewitter auf, die die ganz große Hitze vorübergehend beenden.

In der neuen Wetterwoche lässt auch die nächste Hitzewelle nicht mehr lange auf sich warten. Bereits am Montag und Dienstag steigen die Werte rasant an und kommen am letzten Julitag in Schlagdistanz zur 40-Grad-Marke. Dabei liegt der Hitzeschwerpunkt im Bereich Hessen, Nordbayern und Thüringen.

Mit dem August ziehen dann teils kräftige Schauer und Gewitter auf, die die ganz große Hitze zunächst einmal beenden. Hochsommerlich warm bis heiß bleibt es aber auch danach. Wobei sich bei den Temperaturen ein eher klassisches Süd-Nord-Gefälle einstellt: 22 Grad bei den Nordlichtern und bis zu 34 Grad im Süden. Alles in allem geht die extreme Hitze damit erstmal zu Ende, das Temperaturniveau ist aber weiterhin überdurchschnittlich.

Außerdem setzt sich die Trockenheit fort, so dass uns Themen wie die Waldbrandgefahr und die teils sehr schwierige Situation an Flüssen und Seen (niedrige Wasserstände, Algenbelastung oder Fischsterben) weiterhin beschäftigen werden.

Und auch die Julistatistik wird uns in der neuen Woche sicherlich umtreiben. Denn der Juli setzt die Reihe der zu trockenen und deutlich zu warmen Monate seit April nahtlos fort. Alles in allem wird der Juli 2018 über 3 Grad zu warm ausfallen und nur knapp die Hälfte des Regensolls gebracht haben. Sehr drastisch ist das Regendefizit im Nordwesten, wo zum Teil nur 5 Prozent des ansonsten üblichen Monatsniederschlags gefallen sind. Hier aber nun der Fahrplan für die nächsten Tage.

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander.

Montag

Die nächste Hitzewelle rollt heran und bringt uns nach dem weniger heißen Sonntag im Rhein-Main-Gebiet bereits wieder bis zu 38 Grad. Selbst auf den Inseln von Nord- und Ostsee steigen die Temperaturen auf 26 bis 28 Grad. Vereinzelte Schauer sind im Nordwesten drin. Örtliche Hitzegewitter beschränken sich vor allem auf die Berge. Ansonsten dominiert die Sonne.

Dienstag

Der Tag legt noch eine kleine Hitzeschippe drauf und drückt hierbei den Hitzeschwerpunkt in etwa entlang der Mainlinie ostwärts. Am heißesten ist es mit Spitzenwerten von um die 39 Grad im Bereich Hessen, Franken/Nordbayern bis rüber nach Thüringen. Unter 30 Grad gibt es derweil nur an den Küsten. Einzelne Gewitter bilden sich höchstens über der Westhälfte, was aber auch nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein ist.

Mittwoch und Donnerstag

Zum Start in den August erreichen uns am Mittwoch aus Westen kräftige Gewitter, die am Donnerstag mit Unwetterpotenzial über den Osten abziehen. Dabei kommt zumindest ganz im Norden mal weniger heiße Luft an. Das bedeutet, für die Regionen vom nördlichen Niedersachsen bis nach Mecklenburg-Vorpommern sind die Tage mit Temperaturen von über 30 Grad erstmal gezählt. Im Süden erreichen die Höchstwerte "nur noch" knapp an die 35 Grad.

Freitag und am Wochenende

Es erwartet uns weiterhin sehr sommerliches Wetter. Oft scheint die Sonne und bis auf ein paar Schauer im Nordosten ist nicht viel los. Die Temperaturen pendeln sich über der gesamten Nordhälfte auf etwas erträglichere 25 bis 30 Grad ein. An den Küsten sind es rund 22 Grad. Im Süden liegen die Höchstwerte bei 29 bis 34 Grad. Kurzum: Die ganz große Hitze geht, der Hochsommer bleibt.

Quelle: ntv.de