Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Dickes Hoch und frostige Nächte

126009328.jpg

Außerhalb des Nebels scheint zum Wochenbeginn vielerorts die Sonne.

(Foto: picture alliance/dpa)

Viel Sonne, viel Nebel, aber in den Alpen auch Schneeschauer: Das Wetter wird in der kommenden Woche wechselhaft. Mit Temperaturen bis zu 11 Grad ist der Hauch von Winter, der sich zeitweise übers Land gelegt hat, jedoch wieder verflogen - zumindest tagsüber.

Nachdem sich mit der Polarluft und ein paar Schneeschauern mal wieder ein Hauch von Winter übers Land gelegt hat, folgt nun ein ziemlich kräftiges Hoch. "Ekart" dehnt sich von Westuropa zu uns aus und sorgt zunächst einmal für ruhiges Hochdruckwetter mit einstelligen Temperaturen und oftmals frostigen Nächten. Dabei hat "Ekart" einen Kerndruck von fast 1050 Hektopascal (hPa). Das ist schon mal eine Größenordnung, die es wirklich nicht alle Tage gibt.

Ein Extrem der anderen Art bringt der Wochenwechsel hingegen am westlichen Mittelmeer. Hier sorgt Tief "Ilka" von Valencia bis zu den Balearen für teils kräftige Regengüsse und Gewitter - stellenweise mit bis zu 150 Liter pro Quadratmeter mit lokaler Überflutungsgefahr. Auch Erdrutsche sind nicht auszuschließen. Zum Dienstag verlagert sich das Band mit den heftigsten Niederschlägen weiter in Richtung spanische Mittelmeerküste. Von Andalusien bis Katalonien fällt hierbei weiterer, teilweise intensiver Regen, der in den höheren Lagen von Sierra Nevada und Pyrenäen in ergiebigen Schneefall übergeht.

Björn Alexander.jpg

ntv-Wetterexperte Björn Alexander

In Deutschland hat der Hochwinter bis zum Ende des Monats dagegen kaum Chancen. Lediglich in den höheren Lagen der Alpen kommen Ski-Fans voll auf ihre Kosten. Denn nach den letzten Schneeschauern gibt es bald schon wieder jede Menge Sonne mit dem sprichwörtlichen Kaiserwetter.

Nacht zum Montag

Von den Mittelgebirgen bis zu den Alpen bilden sich noch ein paar Schneeschauer. Sonst kommen wir meist trocken durch die Nacht. Allerdings wird es verbreitet frostig kalt und zum Berufsverkehr droht stellenweise Glätte. Am Alpenrand gibt es bei Aufklaren teilweise sogar strengen Frost, also zweistellige Minusgrade. Nur vom Rheinland bis zur Nordsee liegen Temperaturen wahrscheinlich knapp über dem Gefrierpunkt.

Montag

Die neue Woche startet mit viel Nebel, der sich teilweise zäh hält. Außerhalb vom Nebel scheint häufig die Sonne, teilweise wird es sogar strahlend schön. Einzig den Norden streifen noch dichtere Wolken. Das Ganze bei Höchstwerten zwischen dauerfrostigen minus 1 Grad am Alpenrand und 8 Grad an der Nordsee.

Dienstag

Der Tag bringt nach meist frostiger Nacht mit örtlicher Reifglätte tagsüber viel Sonne. Zumindest abseits von teils zähem Nebel. Dazu leichter Dauerfrost im Dauernebel und bis zu 8 Grad an der Küste.

Mittwoch und Donnerstag

Außerhalb von Nebel oder Hochnebel bleibt es nach wie vor freundlich oder sonnig und trocken bei 2 bis maximal 7 bis 8 Grad. Nachts gibt es weiterhin häufig Frost oder Bodenfrost.

Freitag

Bei einem Mix aus Sonne, Wolken und Nebel mischt sich schon mal mildere Luft ein bei 4 Grad in Vorpommern und 11 Grad im Breisgau.

Samstag und Sonntag

Besonders in der Mitte und im Norden zeigt sich das Wochenende etwas wechselhafter mit örtlichen Schauern. Im Süden und Südosten hält der hohe Luftdruck dagegen länger durch, so dass es dort außerhalb vom Nebel zeitweise sonnig weitergeht. Die Temperaturen bringen es auf 5 bis 11 Grad, wobei der Südwesten am mildesten ist.

Quelle: ntv.de